Rivian-Aktie: Morgan Stanley bleibt bei Underweight-Einstufung

Rivian erreicht 2025 die erwarteten Produktions- und Auslieferungszahlen, doch Morgan Stanley bleibt vorsichtig und warnt vor möglichen Nachfragerisiken 2026.
Werte in diesem Artikel
• Morgan Stanley hält an der Underweight-Einstufung für Rivian mit einem Kursziel von 12 US-Dollar fest
• Rivians Produktions- und Auslieferungszahlen liegen im Rahmen der Erwartungen des E-Auto-Herstellers
• Morgan Stanley warnt vor einem Nachfragerückgang
Morgan Stanley-Analyst Andrew Percoco bekräftigte seine Underweight Einstufung für die Rivian-Aktie, nachdem das Unternehmen die Produktions- und Auslieferungszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt hat und bestätigte sein Kursziel von 12,00 US-Dollar. Dieses liegt deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs von 16,47 US-Dollar (Schlusskurs: 21. Januar 2026). Zusätzlich warnte er davor, dass die kurzfristige Nachfrage im Verlauf des Jahres sinken könnte.
Rivian meldet stabile Produktions- und Auslieferungszahlen für 2025
Am 02. Januar 2026 legte der Elektroautohersteller Rivian, ein direkter Konkurrent von Tesla, seine Produktions- und Auslieferungszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Demnach produzierte Rivian im vierten Quartal 2025 10.974 Fahrzeuge und lieferte 9.745 Fahrzeuge aus.
Für das gesamte Jahr 2025 belief sich die Produktion auf 42.284 Fahrzeuge, die Auslieferungen lagen knapp darunter bei 42.247 Fahrzeugen. Damit liegen sowohl die Quartals- als auch die Jahreszahlen im Einklang mit den Erwartungen von Rivian.
Morgan-Stanley-Analyst warnt vor Nachfragerisiken
Andrew Percoco, Analyst von Morgan Stanley, erklärte laut Insider Monkey, dass das Investmenthaus seine vorsichtige Einschätzung bezüglich der Nachfrage im Jahr 2026 beibehalte. Gründe dafür seien das Auslaufen der Steuergutschrift für Elektrofahrzeuge sowie die sich wandelnde Technologie- und Hardwarestrategie von Rivian. Die geplante Einführung von LiDAR Ende 2026 für höhere Autonomiestufen könne über weite Teile des Jahres zu einem Nachfragerückgang führen, da Kunden zunächst auf Rivians neueste Technologieplattform warten, so die Einschätzung von Morgan Stanley weiter.
Rivian setzt auf eigene Chips und neue Autonomieplattform
Rivian hat auf seinem ersten Autonomy & AI Day am 11. Dezember 2025 seine technologische Ausrichtung für die kommenden Jahre vorgestellt. Laut Pressemitteilung setzt der Elektroautohersteller dabei konsequent auf vertikale Integration - mit eigener Hardware, einer neuen Autonomieplattform und einer KI-basierten Softwarearchitektur.
Im Mittelpunkt steht der Rivian Autonomy Processor (RAP1), ein eigens entwickelter Chip, der Rechenleistung und Speicher vereint und speziell für vision-basierte KI entwickelt wurde. Die Architektur kombiniert hohe Effizienz mit starker Leistung und erfüllt die strengen Sicherheitsanforderungen im Automobilbereich (ASIL). RAP1 ist das Kernstück des Autonomy Compute Module 3 (ACM3).
Zusätzlich plant Rivian, künftige R2-Modelle mit LiDAR auszustatten. Der Sensor ergänzt die bestehende multimodale Sensorik, liefert präzise dreidimensionale Umgebungsdaten und erhöht die Zuverlässigkeit bei komplexen Fahrsituationen. Die neue Autonomie-Hardware aus ACM3 und LiDAR befindet sich derzeit in der Validierung und soll ab Ende 2026 in den R2-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.
Redaktion finanzen.net
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