Goldpreis: Markante Erholung nach Ausverkauf

03.02.2026 07:56:33

Der Goldpreis zeigte sich im frühen Dienstagshandel erholt, nachdem er am Vortag ein Vierwochentief markiert hatte.

von Jörg Bernhard

Gold war trotz der zum Monatsende zu beobachtenden Preisschwäche im Januar um fast 13 Prozent gestiegen. Dies stellte den stärksten Monatsgewinn seit November 2009 dar. Ob Warshs Nominierung durch US-Präsident Donald Trump und die nachfolgende Dollarerholung von nachhaltiger Natur ist, darf stark angezweifelt werden. Das Vertrauen in den Dollar dürfte angesichts der fortschreitenden Entdollarisierung und der wenig verlässlichen Politik Trumps weiterhin angeschlagen bleiben und das Interesse an Gold stärken. Das US-Arbeitsministerium erklärte am gestrigen Montag, dass der für Freitag angekündigte Arbeitsmarktbericht für Januar wegen eines teilweisen Stillstands der Bundesregierung entfallen wird. Angesichts dieser Entwicklung dürften sich die Investoren am morgigen Mittwoch für den ADP-Monatsbericht über die im Januar neu geschaffenen Stellen besonders stark interessieren. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll sich die Zahl von 41.000 auf 40.000 leicht reduziert haben.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis 7.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 263,50 auf 4.915,6 0 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Bodenbildung nach Preissturz

Der Ölpreis gab im frühen Dienstagshandel leicht nach, was in erster Linie auf anhaltende Entspannungstendenzen im Konflikt zwischen den USA und dem Iran zurückzuführen war, während ein stärkerer Dollar zusätzlichen Abwärtsdruck generierte. Der Iran und die USA sollen am Freitag in der Türkei ihre Atomgespräche wieder aufnehmen, sagten Beamte beider Länder am Montag gegenüber Reuters. Trump warnte zugleich, dass "schlimme Dinge passieren könnten", da große US-Kriegsschiffe in Richtung Iran unterwegs seien, falls kein Abkommen erzielt werde. Das heißt: Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung bleibt relativ hoch. Auf kurze Sicht dürfte der für den Abend angekündigte Wochenbericht des American Petroleum Institute (22.30 Uhr) für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Vor einer Woche wies dieser ein Lagerminus in Höhe von 250.000 Barrel aus.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Future um 0,25 auf 61,89 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,31 auf 65,99 Dollar zurückfiel.


Redaktion finanzen.net

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