EDV- und KI-Kenntnisse im Lebenslauf: So punktet man bei Recruitern
EDV-Kenntnisse werden von Arbeitgebern geschätzt
Ein Lebenslauf zielt darauf ab, ein prägnantes Bild der Fähigkeiten und Kenntnisse eines Bewerbers zu zeichnen. Dabei sind spezifische Kenntnisse, wie beispielsweise Sprachkompetenzen, unverzichtbar. Ebenso werden EDV-Kenntnisse von Arbeitgebern geschätzt. Der Begriff "EDV-Kenntnisse", wobei EDV für "elektronische Datenverarbeitung" steht, umfasst die Fähigkeiten und das Wissen, die für die effiziente Nutzung von Computern und Softwareanwendungen erforderlich sind. Dazu zählen der Umgang mit Betriebssystemen, Textverarbeitungsprogrammen, Tabellenkalkulationssoftware, Präsentationsprogrammen, Datenbankmanagementsystemen und diversen Kommunikationswerkzeugen. Als alternative Bezeichnung für EDV-Kenntnisse kann auch die Bezeichnung IT-Kenntnisse im Lebenslauf verwendet werden.
Separate Kategorie samt Fähigkeitsstufen
Die Karriereplattform Stepstone empfiehlt, für EDV-Kenntnisse im Lebenslauf eine separate Kategorie anzulegen und in verschiedene Fähigkeitsstufen wie grundlegend, fortgeschritten und hervorragend zu unterteilen. Ebenfalls wird empfohlen, Anwendungen, die für die spezifische Stelle, auf die man sich bewirbt, besonders relevant sind, an den Anfang zu stellen.
Als essenzielle grundlegende EDV-Kenntnisse für Arbeitgeber gelten beispielsweise die Beherrschung von Microsoft Office einschließlich PowerPoint, Excel und Word. Grundkenntnisse in der Bedienung von Computerbetriebssystemen sind ebenfalls gefragt. Infolge des zunehmenden Trends zum Home Office gewinnen Online-Kollaborationstools wie Microsoft Teams oder Slack ebenfalls an Bedeutung. Obwohl viele weitere Programme für Arbeitgeber von Interesse sein können, variiert deren Relevanz stark je nach der Branche, in der man tätig werden möchte.
KI-Kenntnisse im Lebenslauf richtig angeben
Mit dem fortschreitenden technologischen Fortschritt im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) werden auch KI-Kenntnisse bei einer Bewerbung immer wichtiger. Manuel Huhmann, ein Experte im Personalwesen, warnt in einem Beitrag für Business Insider davor, dass viele Arbeitnehmer sich nicht ausreichend mit KI beschäftigen und dadurch Gefahr laufen, ins Hintertreffen zu geraten. Er betont die Notwendigkeit einer "gezielten Auseinandersetzung mit dieser Technologie".
Es wird damit auch wichtig für Bewerber, KI-Kenntnisse im Lebenslauf richtig anzugeben. Laut der Karriereplattform Indeed könne es hilfreich sein, in einem ersten Schritt die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen im Zusammenhang mit KI zu identifizieren. Eine Zusammenfassung am Ende des Lebenslaufs, die die KI-Fähigkeiten kurz und prägnant darstellt, kann dem Leser laut Indeed einen schnellen Überblick über die wichtigsten Kompetenzen verschaffen. Eine detaillierte Auflistung relevanter Fähigkeiten, untermauert durch klare Beschreibungen der Arbeitserfahrungen und die Hervorhebung messbarer Erfolge, könne die Darstellung der KI-Kompetenzen im Lebenslauf weiter verstärken. Hierfür könnten Bewerber quantifizierbare Beispiele wie persönliche Portfolios, Codebeispiele, technische Dokumentationen oder andere Beispiele verlinken, um einen besseren Eindruck der eigenen Fähigkeiten zu vermitteln.
Redaktion finanzen.net
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