LVMH-Aktie schwächer: Verkauf von DFS-Geschäft in Hongkong und Macau

20.01.2026 11:02:00

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH hat eine Vereinbarung über den Verkauf seines Duty-Free-Einzelhandelsgeschäfts in Großchina an einen lokalen Betreiber getroffen.

Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

LVMH teilte mit, dass seine Duty-Free-Sparte DFS ihre Einzelhandelsgeschäfte in Hongkong und Macau an die China Tourism Group (CTG) Duty Free verkaufen werde, einen staatlich kontrollierten Wettbewerber mit Sitz in Peking. Der Deal umfasst zudem immaterielle Vermögenswerte in Großchina. LVMH hatte in den 1990er Jahren für rund 2,5 Milliarden US-Dollar eine Mehrheitsbeteiligung an DFS erworben, wobei Gründer Robert Miller weiterhin Anteile am Unternehmen behielt.

Im Zuge der Transaktion werden sich der französische Konzern und die Familie Miller an einer Kapitalerhöhung der CTG Duty-Free beteiligen und neu ausgegebene, in Hongkong börsennotierte Aktien zeichnen. Der Zeichnungsbetrag entspreche nur einem kleinen Teil ihrer Erlöse und die Zeichnung erfolge nach Abschluss der Transaktion, teilte LVMH mit.

"Der Verkauf unserer Filialen in Hongkong und Macau markiert einen wichtigen Schritt für DFS", sagte der CEO des Geschäftes, Ed Brennan.

Die vollständig in bar abgewickelte Transaktion unterliegt den üblichen Bedingungen und soll in etwa zwei Monaten abgeschlossen sein, erklärte LVMH, ohne jedoch finanzielle Details der Veräußerung zu nennen.

An der EURONEXT zeigt sich die LVMH-Aktie am Dienstag zeitweise 2,88 Prozent tiefer bei 566,00 Euro.

DJG/DJN/sha/cln

DOW JONES

Bildquelle: Tupungato / Shutterstock.com

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