Enel-Aktie stabil: Energieversorger legt bei Umsatz und Gewinn zu
Der Erlös legte auf Basis vorläufiger Zahlen um knapp zwei Prozent auf 80,4 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Rom mitteilte. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 2,2 Prozent auf 22,9 Milliarden Euro. Experten hatten in etwa mit dieser Entwicklung gerechnet.
Im Heimatland seien die Margen unter anderem wegen sinkender Preise für Endkunden gefallen, hieß es weiter. Dies sei durch die positive Entwicklung außerhalb Italiens aber mehr als kompensiert worden.
Laut Analyst Fernando Garcia von der kanadischen Bank RBC haben die wichtigsten Kennziffern des Energiekonzerns die Konsensschätzungen getroffen.
Eine Prognose für das laufende Jahr gab das Management um Konzernchef Flavio Cattaneo im Rahmen der vorläufigen Zahlen nicht ab. Seit Amtsantritt im Mai 2023 hat er Verkäufe von Unternehmensteilen und Kostensenkungen vorangetrieben. Zudem wurden die Investitionen neu ausgerichtet mit Fokus auf Energienetze und Batterie-Energiespeichersysteme.
Die Nettoverschuldung lag mit 57,2 Milliarden Euro etwas über den 55,8 Milliarden Ende 2024. Der operative Mittelzufluss deckte aber weitgehend die Investitionsausgaben und Dividendenzahlungen ab und glich den Finanzierungsbedarf aus.
RBC belässt Enel nach Zahlen auf 'Underperform'
Die kanadische Bank RBC hat die Einstufung für Enel nach vorläufigen Jahreszahlen auf "Underperform" mit einem Kursziel von 8 Euro belassen. Alles in allem hätten die wichtigsten Kennziffern des italienischen Energiekonzerns die Konsensschätzungen getroffen, schrieb Fernando Garcia in einer am Donnerstag vorliegenden Studie.
Die Enel-Aktie notiert in Mailand zeitweise 0,26 Prozent fester bei 9,5 Euro. Seit Jahresbeginn hat sie um fast sieben Prozent zugelegt, in den vergangenen zwölf Monaten um 38 Prozent.
ROM (dpa-AFX)
Bildquelle: Flavio Lo Scalzo/Reuters