Qubits 2026: D-Wave & Co. präsentieren Fortschritte im Quantencomputing - Quanten-Aktien höher

27.01.2026 22:09:00

Quantencomputing rückt weiter in den Fokus der Tech-Branche: Mit der Qubits 2026 stellen D-Wave & Co. die neuesten Fortschritte ihrer Quantenlösungen vor.

• Jährliche Quantencomputing-Konferenz von D-Wave im Blick
• Die wichtigsten Infos im Überblick
• Quantencomputing-Aktien im Aufschwung

Qubits 2026: Quantencomputing im Fokus

Quantencomputing entwickelt sich zunehmend zum technologischen Standard - und D-Wave gilt als einer der zentralen Treiber dieser Entwicklung. Mit wissenschaftlichen Fortschritten, neuen Anwendungen und einer wachsenden Kundenbasis gestaltet das Unternehmen laut eigenen Angaben den Übergang in das Zeitalter praktischer Quantenlösungen maßgeblich mit.

Heute, am 27. Januar 2026 findet deshalb im The Boca Raton Resort in Boca Raton, Florida, die Qubits 2026 statt - die jährliche Quantencomputing-Konferenz von D-Wave. Die Veranstaltung bringt führende Forscher, Entwickler und Unternehmensvertreter zusammen, um aktuelle Entwicklungen und Anwendungen der Quanteninformatik zu präsentieren.

Das ist wichtig

Im Fokus stehen bei dem Event vor allem reale Einsatzbeispiele aus Logistik, Fertigung, Finanzwesen, Biowissenschaften und dem öffentlichen Sektor, ergänzt durch Live-Demonstrationen und Fachvorträge.
D-Wave gibt zudem Einblicke in seine Produkt-Roadmap, neueste KI-gestützte Quantentechnologien und aktuelle Forschungsprojekte aus internationalen Laboren und Universitäten.
Neben der Vorstellung praxisnaher Anwendungen bietet die Konferenz Schulungen zur Quantenprogrammierung sowie Möglichkeiten zum Austausch mit führenden Experten der Branche. Qubits 2026 gilt damit als eine der zentralen Plattformen zur Vernetzung und Weiterentwicklung der globalen Quanten-Community.

Gestartet wurde das Event um 15 Uhr (MEZ) mit einer CEO-Keynote. Hier werden der CEO von D-Wave, Dr. Alan Baratz, und einige besondere Gäste die Veranstaltung eröffnen.

D-Wave hat laut Investors Business Daily zudem bekanntgegeben, dass die Florida Atlantic University (FAU) einen Vertrag zum Kauf und zur Installation eines Quantencomputers mit Annealing-Technologie unterzeichnet hat. Das neue Advantage2-System soll bis Ende 2026 auf dem Campus in Boca Raton in Betrieb gehen. Im Zuge der Expansion verlegt D-Wave zudem seinen Hauptsitz von Palo Alto (Kalifornien) nach Boca Raton (Florida). Das ursprünglich in Kanada gegründete Unternehmen folgt damit dem Trend mehrerer US-Bundesstaaten - darunter Florida, Colorado und Illinois -, die eine führende Rolle im Bereich Quantencomputing anstreben.

Parallel dazu kündigte D-Wave neue Partnerschaften mit Anduril und Davidson Technologies an, um Quantenlösungen für die US-Luft- und Raketenabwehr zu entwickeln. In Huntsville, Alabama, wurde bereits ein gemeinsames Projekt mit Davidson gestartet, das auf die praktische Anwendung von Quantenalgorithmen im Verteidigungsbereich abzielt. Davidson besitzt darüber hinaus eine Option zum Kauf eines eigenen Quantensystems.

Quantencomputing-Aktien im Blick

Quantencomputer-Aktien zählen zu den größten Gewinnern des Börsenjahres 2025. Unternehmen wie IonQ, Rigetti Computing, D-Wave Quantum und Quantum Computing Inc. konnten teils spektakuläre Kurszuwächse erzielen. Trotz der starken Rally rechnen mehrere Wall-Street-Analysten auch 2026 mit weiterem Aufwärtspotenzial.

So sehen Marktbeobachter vor allem langfristig erhebliches Potenzial. Die Boston Consulting Group prognostiziert bis 2040 einen wirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 850 Milliarden US-Dollar durch Quantencomputing. Gleichzeitig warnen Experten vor hohen Risiken: Die meisten Pure-Play-Unternehmen sind noch nicht profitabel und verbrennen weiter Kapital. Zudem gelten die Bewertungen als extrem - teilweise mit dreistelligen Kurs-Umsatz-Verhältnissen.

Während die Papiere der namhaften Quantencomputing-Aktien im Montagshandel noch deutliche Verluste eingefahren haben, griffen die Anleger einen Tag später bereits wieder zu.

Die D-Wave-Aktie verlor zu Wochenbeginn ganze 7,34 Prozent auf 23,75 US-Dollar. Im NYSE-Handel am Dienstag ging es jedoch um 3,92 Prozent aufwärts auf 24,68 US-Dollar.
Die Papiere von IonQ sanken am Montag bis auf 43,37 US-Dollar, womit sie 8,21 Prozent einbüßten. Im Dienstagshandel ging es um 4,91 Prozent nach oben auf 45,50 US-Dollar.
Die Anteilsscheine von Rigetti Computing und Quantum Computing Inc. verloren an der NASDAQ am Montag letztlich 7,21 Prozent auf 21,76 US-Dollar bzw. 5,41 Prozent auf 10,84 US-Dollar. Hier wurden im Handel am Dienstag Gewinne von 2,53 Prozent auf 22,31 US-Dollar bzw. von 4,34 Prozent auf 11,31 US-Dollar verzeichnet.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: T. Schneider / shutterstock.com

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