Universal Music-Aktie fällt: EU-Kommission bremst Downtown-Übernahme
Der Musikkonzern könnte durch das Geschäft Zugang zu sensiblen Geschäftsdaten von Konkurrenten erhalten, teilte die Brüsseler Behörde mit. Dies würde die Wettbewerbsfähigkeit anderer Labels beeinträchtigen, heißt es in einer Mitteilung.
Die Kommission hatte bereits im Juli eine Untersuchung eingeleitet und hatte bis Mittwoch Zeit, einen Beschluss dazu zu erlassen. UMG kann nun zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Eine endgültige Entscheidung muss bis zum 6. Februar 2026 fallen. UMG gehört zur Gruppe der drei größten Musiklabels weltweit. Bei großen Übernahmen prüft die EU-Kommission, ob dadurch unverhältnismäßig große Einschränkungen des freien Wettbewerbs entstehen können.
Die Universal Music-Aktie notiert in Amsterdam zeitweise 1,73 Prozent tiefer bei 22,22 Euro.
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BRÜSSEL (dpa-AFX)
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