Waurm sich der Euro zum Dollar nach unten bewegt
Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung Euro bei 1,1647 US-Dollar gehandelt. Die Inflationsdaten aus den USA konnten die Kurse am Devisenmarkt kaum bewegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1654 (Montag: 1,1692) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8580 (0,8552) Euro.
Im Dezember hatte die Inflation in den USA unverändert bei 2,7 Prozent gelegen. Analysten hatten diese Teuerung im Schnitt erwartet. Die Kernrate ohne die schwankungsanfälligen Preise für Energie und Nahrungsmittel lag etwas tiefer bei 2,6 Prozent.
"Die Inflation in den USA hat sich zum Ende des Jahres kaum entspannt", kommentierte Ulrich Wortberg, Analyst bei der Landesbank Hessen-Thüringen. Nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank, zeigen die Preisdaten weiterhin keine nennenswerten Effekte durch die Zollpolitik der US-Regierung. Sollte sich dies in den kommenden Monaten fortsetzen, "hat die US-Notenbank Fed grünes Licht für weitere Zinssenkungen".
Zuletzt hatte die Fed den Leitzins im Dezember gesenkt, um 0,25 Prozentpunkte. Im weiteren Verlauf des Jahres werden allgemein weitere Zinssenkungen in den USA erwartet.
Deutliche Kursverluste zeigten sich hingegen beim japanischen Yen. Medienberichten zufolge könnte Japans Premierministerin Sanae Takaichi, die seit Oktober 2025 amtiert, ihre Macht durch neue Mehrheitsverhältnisse festigen. Takaichi steht für eine aggressive Fiskalpolitik und befürwortet eine expansive Geldpolitik.
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NEW YORK (dpa-AFX)
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