NVIDIA-Chef Huang reist nach China: Wird der KI-Chip-Markt jetzt reaktiviert und wie reagiert die Aktie?
• Jensen Huang plant China-Reise Ende Januar
• KI-Chips stehen im Zentrum geopolitischer Spannungen
• Markt hofft auf Bewegung im China-Geschäft
Wie Bloomberg berichtet, steht für den Chef des KI-Giganten NVIDIA in Kürze ein wichtiger Termin an. Die NVIDIA-Aktie reagiert mit Aufschlägen auf die Meldung, im vorbörslichen NASDAQ-Handel geht es zeitweise um 0,85 Prozent auf 179,59 US-Dollar nach oben.
Traditioneller Besuch vor dem Jahreswechsel
Dem Bericht zufolge wird NVIDIA-CEO Jensen Huang im Vordfeld der chinesischen Lunar-New-Year-Feierlichkeiten Firmenveranstaltungen besuchen und Peking ansteuern. Ob es dabei zu Treffen mit hochrangigen chinesischen Beamten kommen wird, sei allerdings noch unklar. Der Reiseplan könne je nach bestätigten Terminen angepasst werden, unterstreicht Bloomberg unter Berufung auf Eingeweihte. Solche Fahrten sind für Huang jährlich üblich, gewinnen aber durch aktuelle Handelsspannungen strategische Brisanz.
US-Lockerungen prallen an chinesische Hürden
Die Trump-Regierung erlaubte kürzlich den Verkauf des H200-KI-Chips - NVIDIAs leistungsstärkstes Modell für China - doch chinesische Zollbehörden blockierten Importe ab dem 14. Januar. Peking stuft die sechs Jahre alte Technik als veraltet ein und fördert einheimische Alternativen wie Huawei-Chips, um Abhängigkeiten zu mindern. Militär, Staatsbetriebe und sensible Infrastruktur bleiben von NVIDIA-Produkten ausgeschlossen.
Geopolitische Spannungen bremsen NVIDIA aus
Exportbeschränkungen seit der Biden-Ära und Trumps restriktive Zollpolitik insbesondere im Halbleiter-Segmet erschweren NVIDIAs China-Strategie, trotz früherer Lockerungen Ende 2025. Kritiker in Washington warnen vor einem KI-Wettrüsten, während China auf Selbstversorgung setzt - Huangs Trip könnte allerdings zumindest die Verhandlungen für begrenzte H200-Zulassungen in zivilen Bereichen vorantreiben.
Redaktion finanzen.net
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