Ericsson-Aktie mit Kurssprung: Gewinn überrascht positiv - Dividende soll steigen
Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) stieg um fast ein Viertel auf 12,7 Milliarden schwedische Kronen (rund 1,2 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte. Damit wurden die durchschnittlichen Schätzungen von Analysten übertroffen. Die Aktionäre sollen für 2025 eine von 2,85 auf 3,00 Kronen angehobene Dividende erhalten. Branchenexperten hatten hier allerdings mehr erwartet. Zudem kündigten die Schweden ein Aktien-Rückkaufprogramm in Höhe von 15 Milliarden Kronen an.
Ericsson verzeichnete beim Umsatz zwar einen Rückgang um fünf Prozent auf 69,3 Milliarden Kronen. Organisch, sprich bereinigt um Wechselkurs- sowie Portfolioeffekte, stiegen die Erlöse jedoch um sechs Prozent. Dabei profitierte der Konzern vom Wachstum in der wichtigen Netzwerksparte. Ein schwächeres Geschäft in Nord- und Südamerika sowie Nordostasien konnte dabei durch andere Regionen aufgefangen werden. Unter dem Strich legte der Gewinn um 76 Prozent auf 8,6 Milliarden Kronen zu.
Ericsson mit Kurssprung nach Zahlen
Die Aktie von Ericsson hat im frühen Handel am Freitag kräftig zugelegt. Zuletzt sprang der Kurs um 9,7 Prozent auf 8,99 Kronen. Er erreichte damit den Bereich von Anfang November.
Die Analysten von Jefferies verwiesen auf die Zahlen zum vierten Quartal. Der Umsatz habe ihre Erwartungen ebenso übertroffen wie die Marge auf den operativen Gewinn (Ebit). Zudem habe der Telekomausrüster die Dividende erhöht und erstmals einen Aktienrückkauf vorgeschlagen.
Die Experten von JPMorgan sprachen von einer starken operativen Entwicklung.
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STOCKHOLM (dpa-AFX)
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