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Total habe 2007 von dem Anstieg des Ölpreises profitiert, der sich im bisherigen Jahresverlauf noch beschleunigt habe. Der hohe Förderanteil am operativen Ergebnis sollte sich im Rahmen der Berichterstattung für das erste Quartal 2008 positiv bemerkbar machen. Der Umsatz sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um 3,1% gestiegen. Dies habe vor allem daran gelegen, dass es Total gelungen sei, die Produktion um 1,5% zu steigern. Für 2008 rechne das Management aufgrund der Erschließung neuer Ölfelder mit einem stärkeren Anstieg des Umsatzes.
Das Nettoergebnis (bereinigt um Akquisitionseffekte) habe 12,2 Mrd. EUR betragen, was gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg von 3,0% entspreche. Der Rückgang sei vor allem auf Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Zusammenschluss Sanofi-Aventis zurückzuführen. Allerdings seien diese Belastungen nicht signifikant gewesen, sodass die Ergebnisentwicklung auch in 2008 vor allem von den Notierungen für Rohöl, der diesbezüglichen Förderung und dem Wechselkursverhältnis zwischen dem Euro und dem US-Dollar beeinflusst sein sollte.
2007 liege leicht über den Erwartungen. Der starke Anstieg des Euro gegenüber dem US-Dollar sollte durch die ausgeprägte Internationalität nur in Konsolidierungsfragen entscheidend sein. Investitionsprojekte seien von der Stärke des Euro nicht betroffen.
Die Erschließung neuer Ölfelder sichere die Produktion von Erdöl im wichtigen Upstream-Geschäft und sollte die moderate Entwicklung im Tankstellengeschäft (Downstream) kompensieren. Die hohe Nachfrage nach Öl & Gas-Produkten aus den Schwellenländern werde den Ölpreis im gesamten Jahresverlauf stützen. Total könne noch einige Zeit von dem starken Anstieg des Ölpreises zehren.
Die geopolitischen Risiken in weniger stabilen Ländern könnten auf die Marge durchschlagen (zuletzt z.B. in Nigeria, Venezuela). Verbesserte Wachstumsperspektiven in den USA sollten den US-Dollar stärken und die Ölpreisentwicklung hemmen. Höhere OPEC-Produktionsquoten könnten zu diesem Zeitpunkt den Druck auf den Ölpreis verstärken. Allerdings sehen die Analysten der SEB im Verlauf des ersten Halbjahres hierzu wenig Anlass. Die hohen Faktorkosten im Bereich Chemie könnten im Verlauf des Jahres noch steigen.
Der starke Anstieg des Rohölpreises und die Erschließung neuer Ölfelder würden 2008 eine Produktionsausweitung ermöglichen. Die Aktie sei im Vergleich zum Gesamtmarkt günstig bewertet. Die Analysten würden das Kursziel von 66 EUR bestätigen.
Die Analysten der SEB stufen die Aktie von Total mit dem Rating "strong buy" ein. (Analyse vom 18.04.2008) (18.04.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 18.04.2008
| 08.10.2008 | Total buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 19.09.2008 | Total kaufen | Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA | |
| 12.09.2008 | Total neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 12.09.2008 | Total kaufen | Independent Research GmbH | |
| 11.09.2008 | Total buy | Société Générale Group S.A. (SG) |
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