Wirtschaftsnews - Konjunkturdaten

Anstatt von 60 Milliarden: Briten wollen angeblich 20 Milliarden Euro für Scheidung von EU anbieten
Anstatt von 60 Milliarden

Briten wollen angeblich 20 Milliarden Euro für Scheidung von EU anbieten

Die britische Regierung ist einem Zeitungsbericht zufolge bereit, im Zuge des Ausstiegs aus der Staatengemeinschaft mindestens 20 Milliarden Euro als Ausgleich für Haushaltlöcher bei der EU zu zahlen. Mehr

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DatumWirtschaftsdaten
20.09.201708:00
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20.09.201708:00
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20.09.201709:00
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20.09.201709:00
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Konjunktur FAQs

Was sind Konjunkturindikatoren?

Zu Konjunkturindikatoren zählen Wirtschaftsdaten, welche einen Hinweis auf die konjunkturelle Entwicklung einer Volkswirtschaft geben. Ein Hauptaugenmerk der Marktteilnehmer liegt dabei häufig auf Daten aus der größten Volkswirtschaft der Welt, den USA. Hier stehen Einkaufsmanagerindizes, Verbraucherstimmung sowie nicht zuletzt Arbeitsmarktdaten im Fokus. Die einzelnen Konjunkturindikatoren werden jedoch in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: voraus-, gleich- und nachlaufende Indikatoren. Die Einordnung hängt von Zeitraum und Perspektive der Erfassung ab.

Was sind vorlaufende Konjunkturindikatoren?

Vorlaufende Konjunkturindikatoren, auch Frühindikatoren genannt, werden auf Grundlage der zukünftigen Einschätzungen zur wirtschaftlichen Lage erhoben. Hierzu zählen beispielsweise das Verbrauchervertrauen, der Philly Fed Index, Baugenehmigungen und Auftragseingänge.

Was sind gleichlaufende Konjunkturindikatoren?

Gleichlaufende Konjunkturindikatoren, auch unter Präsensindikatoren bekannt, beschreiben die aktuelle Lage und Stimmung einer Volkswirtschaft. Unter anderem gehört der US-Einkaufsmanagerindex zu den gleichlaufenden Daten, der momentane Einschätzungen einzelner Unternehmen berücksichtigt. Auch Industrieproduktion und das BIP auf Monatssicht gehören zu den Präsensindikatoren.

Was sind nachlaufende Konjunkturindikatoren?

Unter nachlaufenden Konjunkturindikatoren, auch Spätindikatoren genannt, sind Daten zu verstehen, die beispielsweise bekannte Zahlen aus dem Vormonat widerspiegeln. Hierzu zählen Arbeitsmarktdaten, Inflationsraten und das BIP auf Jahressicht.

Einfluss der Konjunkturdaten

Insbesondere in Zeiten hoher wirtschaftlicher Unsicherheit finden Konjunkturindikatoren Beachtung. So lassen einzelne Daten Rückschlüsse auf ganze Industriesektoren zu, was den Anleger in seiner Investmententscheidung unterstützen kann und somit auch die einzelnen Unternehmen betreffen kann. Insbesondere rücken hierbei US-amerikanische Daten in den Vordergrund – die USA sind die größte Volkswirtschaft der Welt und allein für ein Fünftel der globalen Wirtschaftsleistung verantwortlich. Neben dem zeitweise bestehenden Einfluss auf die Finanzmärkte, haben Konjunkturdaten auch Bedeutung für geldpolitische Entscheidungen der Zentral- und Notenbanken. Diese versuchen die Inflation so niedrig wie möglich zu halten und gleichzeitig für ein stabiles Preisniveau zu sorgen.

Internationale Konjunkturdaten

Konjunktur DE

Die wichtigsten deutschen Konjunkturindikatoren, darunter ZEW-, GfK- und ifo-Index, geben einen Hinweis auf die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.

Konjunktur USA

Häufig rücken US-Wirtschaftsdaten in den Fokus der Anleger und sorgen damit für Impulse an den Börsen. Neben Arbeitsmarktdaten finden Industriefaktoren Beachtung.

Konjunktur GB

In Großbritannien liegt das Hauptaugenmerk der Anleger auf Entscheidungen der Bank of England zur Leitzinspolitik sowie den Wirtschaftsdaten zur Inflation.

Konjunktur JP

Bei japanischen Konjunkturdaten sind insbesondere Leitzinsentscheidungen der Bank of Japan sowie der umfassende TANKAN-Bericht von gesteigertem Interesse.

Konjunktur EU

Insbesondere in Zeiten hoher wirtschaftlicher Unsicherheit stehen Konjunkturindikatoren im Blickpunkt. Hier die Daten der Europäische Union sowie des Euro-Raums.

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