DAX schließt im Minus -- Fitch droht Italien, Spanien und vier weiteren Eurostaaten mit Abstufung -- Zynga-Aktie schließt unter Ausgabepreis -- VW, E.ON, Adobe, Apple im Fokus
- Großer Verfallstag ("Dreifacher Hexensabbat")
- D: Großhandelspreise November
- EU: Handelsbilanz Oktober
- USA: Verbraucherpreise November
- BEKO HOLDING AG: Quartalszahlen
- Heiler Software AG: Jahresabschluss
17:50 Uhr: DAX tritt auf der StelleDer DAX konnte zur Eröffnung 0,59 Prozent auf 5.764 Punkte zulegen und rutschte nach einem Tageshoch bei 5.775 Zähler zum Handelsschluss um 0,50 Prozent ins Minus. Der Leitindex schloss bei 5.701,78 Punkten.
Der TecDax eröffnete bei 669 Punkten mit einem Plus von 0,29 Prozent und schloss gegenüber dem Vortag 0,53 Prozent tiefer bei 663,2 Zählern.
Trotz großem Verfalltermin an der Eurex fiel der „Tanz der Hexen“ eher weniger impulsiv aus. Lediglich vor dem sogenannten „Hexensabbat“ an den internationalen Terminmärkten hatte sich der Leitindex deutlich nervöser gezeigt und war zwischen Gewinnen und Verlusten gependelt. Im Wochenvergleich büßte der Dax 4,8 Prozent, der MDax 2,7 Prozent und der TecDax 2,3 Prozent ein. Ob die kommende Woche eine Erholung bringt, ist laut Börsianern angesichts der Unsicherheiten wegen der Konjunktur- und Schuldenkrisen fraglich.
Unter den Einzelwerten standen die Aktien der Deutschen Bank (Deutsche Bank) im Blickpunkt, die sich trotz einer Herabstufung durch die Ratingagentur Fitch zunächst im Plus halten konnten. Positiv für die Aktie wurde ein Pressebericht gewertet, wonach die Bank bei dem geplanten Verkauf von Teilen ihrer Vermögensverwaltung offenbar auf starkes Interesse stößt. Zum Handelsschluss schlug dann aber doch mit 27,25 Euro ein Tagesminus in Höhe von 1,07 Prozent zu Buche.
22:15 Uhr: Dow schließt unverändertAm "Hexensabbat" eröffneten die US-Aktienindizes zum Handelsstart am Freitag überwiegend freundlich, nachdem am Vortag bereits gute Konjunkturnachrichten den New Yorker Aktienmarkt mit einem moderaten Gewinn hatten schließen lassen. Im weiteren Handelsverlauf gaben die Indizes ihre Gewinne jedoch größtenteils wieder ab. Der Dow Jones schloss letztlich nahezu unverändert bei 11.867 Punkten. Der Nasdaq Composite verbesserte sich um 0,6 Prozent auf 2.555 Zähler.
Auf der Agenda in New York stand mit Zynga der größte Börsengang eines amerikanischen Internet-Unternehmens seit Google. Der Onlinespiele-Spezialist nahm bei seiner Aktienplatzierung 1 Milliarde Dollar ein. Der Entwickler von Hits wie "Farmville", "Cityville" oder "Mafia Wars" wurde seine Aktien am oberen Ende der zuletzt angepeilten Spanne zu jeweils 10 Dollar los. Nach positivem Handelsauftakt rutschte der Titel im Verlauf aber ab und schloss rund 5 Prozent unter dem Ausgabepreis.
Mit einem Minus von über 11 Prozent ging es für die Aktie von Research In Motion steil bergab. Die einst so beliebten Blackberry-Handys entwickeln sich zu Ladenhütern. Der kanadische Hersteller fürchtet, dass die Auslieferungen im gerade begonnenen vierten Geschäftsquartal auf 11 bis 12 Millionen Smartphones einbrechen werden. Im Vorjahreszeitraum waren noch annähernd 15 Millionen der vor allem für ihren robusten E-Mail-Dienst bekannten Geräte abgesetzt worden. Doch ApplesiPhone und Smartphones mit Googles Betriebssystem Android nehmen den Blackberrys zunehmend Marktanteile ab.
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