Broker Test: Die besten Online-Broker im Vergleich

Wer Wertpapiere handeln will, sollte immer zuerst einen Broker-Test durchführen. In vielen Bereichen bieten Online-Broker vergleichbare, oder teilweise identische Angebote, aber es gibt auch Unterschiede. Neben dem Umfang des Angebots ist das vor allem der Preis. Bei einem hohen Handelsvolumen können sich die Kosten für eine Order teilweise um bis zu 50 Euro unterscheiden. Wir haben daher die Vor- und Nachteile sowie die Orderkosten der größten und beliebtesten Online-Broker mit Sitz in Deutschland sowie dem neuen finanzen.net-Brokerage (ein Angebot von finanzen.net*) in unserem Aktiendepot-Vergleich getestet um Ihnen als Leser die beste Entscheidung zu ermöglichen.

Orderprovisionen im Preisvergleich - XETRA

Die Kosten für einen Trade setzen sich bei allen Brokern aus Gebühren, die der Broker für seine Dienstleistung erhebt (Orderprovision), und externen Kosten wie z.B. Börsengebühren, die Börsen und Makler erheben, zusammen. Auf letztere hat der Broker meist keinen Einfluss. Für eine bessere Vergleichbarkeit haben wir in unserem Aktiendepot-Vergleich die Listenpreise verwendet und befristete Aktionen und evtl. Vieltraderrabatte nicht berücksichtigt.
Schon wenn beim Online-Brokerage nur Aktien an einem deutschen Börsenplatz gehandelt werden, tauchen schnell große Unterschiede zwischen den untersuchten Online-Brokern auf, wie unser Broker-Vergleich zeigt. Beträgt das Ordervolumen 10.000 Euro, steigen auch die Kosten bei den meisten Online-Brokern kräftig an. Während bei flatex (7 Euro) und finanzen.net-Brokerage (6,50 Euro) die Kosten (Orderprovision plus XETRA-Gebühr) unabhängig vom Ordervolumen fix bleiben, steigen diese beispielsweise bei der DAB Bank auf 31,45 Euro an. ING DiBa verlangt zwar auch noch stolze 26,75 Euro, ist damit aber dennoch günstiger als viele andere Aktien-Broker.

Beispiel: Kosten beim Handel von Daimler-Aktien im Volumen von 10.000 Euro an XETRA

Die besten Online-Broker im Vergleich

Vor allem Anleger mit kleinem Budget sollten einen sorgfältigen Vergleich der Konditionen beim Online-Brokerage durchführen, da sich bei ihnen die oft hohen Orderkosten im Verhältnis zum Volumen ihres Online-Depots besonders stark auswirken. Wer für den Wertpapierhandel beispielsweise ein Budget von 10.000 Euro zur Verfügung hat und mit diesem im Jahr 100 kleinere Transaktionen ausführt, bei denen jeweils die Mindestgebühr anfällt, verliert in unserem Aktiendepot-Test bei den teuersten Brokern Comdirect, ING DiBa und Consorsbank allein durch die Orderprovision schon fast 1.000 Euro und damit rund 10 Prozent seines Budgets. Nicht jeder Online-Broker ist allerdings durch die deutsche Einlagensicherung abgesichert und nicht jeder bietet den Handel an allen deutschen Börsen an.

Nicht nur der Preis für einen Trade ist für den erfolgreichen Handel wichtig, auch weitere Konditionen spielen bei der Wahl des besten Online-Brokers eine wichtige Rolle.

So haben wir Online-Broker-Depots verglichen

Ist der Anbieter im Einlagensicherungsfonds?
Geht ein Broker pleite, sind Einlagen pro Kunde bis 100.000 Euro gesetzlich abgesichert (Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH). Die meisten Broker sind darüber hinaus freiwillig im Einlagensicherungsfonds um eine noch höhere Einlage - meist im Millionenbereich pro Kunde - abzusichern. Den Status Ihrer Bank können Sie unter http://einlagensicherung.de/ überprüfen.

Sind Teilausführungen am gleichen Tag kostenlos?
Manchmal werden Orders in mehrere Teilausführungen aufgesplittet. Z.B. wenn weniger Stücke angeboten werden als man kaufen möchte. Manche Broker berechnen dann erneut Gebühren für jede Teilausführung.

Werden kostenlose Orders bei Sparplänen angeboten?
Mit Sparplänen kann man jeden Monat für die gleiche Summe (z.B. um das Kindergeld anzulegen) Fonds oder ETFs kaufen. Manche Broker bieten Sparpläne ohne Orderprovision an, was sehr sinnvoll ist, weil sonst ein großer Teil des anzusparenden Geldes für Gebühren verwendet würde.

Berechnet der Broker Ausgabeaufschläge bei Fonds?
Hier kann man sehr viel Geld sparen, wenn man bedenkt, dass manche Fonds einen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent haben. Die Anlage von 10.000 Euro kostet dann also 500 Euro Gebühren. Manche Online-Broker bieten eine große Auswahl an Fonds ohne Ausgabeaufschlag an.

An welchen Börsen kann ich handeln?
Für die meisten Anleger sind die sieben deutschen Börsen und der außerbörsliche Handel (z.B. für Zertifikate) ausreichend. Trotzdem ist es gut, die Option zu haben, auch an ausländischen Börsen (z.B: New York) zu handeln.

Wird außerbörslicher Handel angeboten?
Vor allem für Zertifikate wichtig, da hier direkt beim Emittent gekauft werden kann. Das kann Kosten sparen und bietet u.U. die Möglichkeit erweiterter Handelszeiten.

Gibt es Premium-Partner (z.B. Emittenten von Zertifikaten), die vergünstigten oder sogar kostenlosen Handel bestimmter Zertifikate anbieten?
Manchmal bieten Broker sogenannte "Freetrade-Aktionen" an, bei denen der Emittent die Order-Kosten für die Käufer von bestimmten Zertifikaten übernimmt.

Wird eine Dividende gebührenfrei ausgezahlt?
Manche Online-Broker verlangen auf die Einbuchung einer Dividende zusätzlich eine Gebühr oder zahlen die Dividende in Aktien aus. In unserem Broker-Vergleich wurden lediglich gebührenfreie Dividendenausschüttungen deutscher und ausländischer Aktien berücksichtigt.

Wird der Handel von CFDs angeboten?
Nicht jeder Online-Broker bietet den CFD-Handel an. CFDs sind hochspekulative Finanzprodukte und vorrangig für risikofreudige Anleger geeignet.

Online Broker Vergleich – die günstigsten Aktiendepots im Test

OnlinebrokerKostenLeistungenZum Broker
finanzen.net Online Brokerage

Orderprovision:
5,00 Euro (unabhängig vom Ordervolumen)

Orderprovision Min./Max.
5,00 Euro / 5,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

Degiro - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
2,00 Euro + 0,008 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
2,00 Euro / 30,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
2,80 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

1822direkt - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,95 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

IG Markets - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,05 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
5,00 Euro / keine maximale Orderprovision

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

comdirect - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,90 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,90 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

Consorsbank - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,95 Euro / 69,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,95 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

DAB Bank - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
7,95 Euro / 55,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,95 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

DKB - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
bis 10.000 Euro: 10,00 Euro
ab 10.000,01 Euro: 25,00 Euro

Orderprovision Min./Max.
10,00 Euro / 25,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
10,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

flatex - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
5,00 Euro (unabhängig vom Ordervolumen)

Orderprovision Min./Max.
5,00 Euro / 5,00 Euro Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

ING DiBa - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

maxblue - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,90 Euro / 49,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

s-broker - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,99 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,99 Euro / 54,99 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,99 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

Targobank - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,90 Euro / 34,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

dt. Einlagensicherung

Kostenloser Sparplan

Taggleiche Teilausführung     kostenlos

Gebührenfreie     Dividendenauszahlung

Handel an allen deutschen     Börsen

Festpreis

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

kein Ausgabeaufschlag auf     mindestens 5.000 Fonds

unterstützt mobiles Trading

Stand: 01.08.2016, Alle Angaben ohne Gewähr

Aktiendepot Vergleich

Worauf sollten Anleger bei der Auswahl Ihres Aktiendepots achten? Neben günstigen Gebühren und Orderkonditionen sollten Anleger auch einen Blick auf das Leistungsangebot werfen. Worauf Sie besonderes Augenmerk richten sollten und was Sie bei einem Depotwechsel und Depotübertrag zu einem anderen Broker achten sollten.

Gebühren des Aktiendepots

Auch wenn es sich anhört, wie aus einer längst vergangenen Zeit: Noch immer berechnen einige Filialbanken Gebühren, die völlig unabhängig davon anfallen, ob Sie als Anleger besonders aktiv an der Börse sind oder eher selten handeln. Ihnen als Anleger werden beispielsweise Jahr für Jahr Depotgebühren in Höhe von beispielsweise 30 Euro in Rechnung gestellt. Eine jährliche Gebühr dafür, dass Sie Kunde geworden sind? Bemerkenswert!

Auch gibt es zahlreiche Banken, die eine sogenannte Verwahrgebühr berechnen. Eine Gebühr alleine dafür, dass Ihre Wertpapiere im Depot der Bank "liegen dürfen". Beispiel Stadtsparkasse München: Hier sind für Anleger per 01/2016 für die Verwahrung von Aktien vierteljährlich 1,5 ‰ vom Kurswert fällig. Bei einem Aktiendepotbestand von 50.000 Euro summiert sich die Verwahrgebühr somit auf 75 Euro pro Jahr.

Tipp: Sparen Sie sich diese vermeidbaren Depotkosten und eröffnen Sie Ihr Aktiendepot nicht bei einem Anbieter mit einem Gebührenmodell aus einer vergangenen Zeit! Wählen Sie stattdessen einen modernen Broker, bei dem Sie zu günstigen Gebühren ordern und die Depotführung kostenfrei ist.

Ordergebühren

Der größte Kostenblock für Sie als Anleger sind gleichwohl die Transaktions- bzw. Orderkosten; also die Gebühren, die für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen. Neben der Orderprovision, die Ihre Bank für die Durchführung Ihrer Transaktionen berechnet, zählen zu den Ordergebühren auch die sogenannten Fremdspesen.

Orderprovision

Einen genauen Blick werfen sollten Sie zunächst auf die Orderprovision. Diese Gebühr berechnen die meisten Filialbanken und Online Broker als Prozentsatz Ihres Ordervolumens, also abhängig von der Höhe Ihrer Order. Kaufen Sie beispielsweise BMW-Aktien im Wert von 8.000 Euro, zahlen Sie bei einem Provisionssatz von 0,65% vom Kurswert eine Orderprovision von 52 Euro. Meist berechnen die Banken zudem einen Mindestsatz bei kleinen Ordervolumen, bei der Stadtsparkasse München mindestens 27,50 Euro im Modell "Wertpapierorder Standard". Bei einer 1.000 Euro-Order kommt das eine Orderprovision von 2,75% gleich.

Tipp: Mittlerweile verzichten einige Anbieter auf volumenabhängige Orderprovisionen. Top-Konditionen erhalten Anleger derzeit bei flatex und dem finanzen.net Brokerage-Depot. Beide berechnen als Orderprovision an deutschen Handelsplätzen lediglich 5 Euro pro Trade, unabhängig vom Ordervolumen. Ein Vergleich der Aktiendepot-Konditionen verschiedener Anbieter lohnt also!

Aktiendepot beim Testsieger eröffnen

Fremdspesen

Auch Fremdspesen zählen zu den Ordergebühren, die Ihnen von Ihrer Bank oder Ihrem Broker in Rechnung gestellt werden. Dabei handelt es sich um Kosten, die für die Ausführung Ihrer Order bei Dritten anfallen, beispielsweise Handelsplatzgebühren, Maklercourtage oder Clearinggebühren. Meist werden diese fremden Spesen in Ihrer Wertpapierabrechnung getrennt ausgewiesen. Teilweise gehen diese Ordergebühren aber auch in den anderen Kostenblöcken Ihrer Bank unter.

Tipp: Achten Sie bei der Wahl des für Sie besten Aktiendepots darauf, welche Fremdspesen in den Wertpapierabrechnungen an Sie weitergereicht werden.

Fondsgebühren

Fondsanleger und Fondssparer sollten zudem auch auf die Konditionen zum Handel von Investmentfonds achten. Gerade beim Fondskauf fallen regelmäßig beträchtliche Ausgabeaufschläge an, die nicht selten bei fünf Prozent oder höher liegen. Eine Fondsorder über 5.000 Euro schlägt schnell mit Gebühren von 250 Euro zu Buche. Ein Kostenblock, den Sie als Anleger vermeiden können, wenn Sie sich für einen Anbieter mit zeitgemäßen Konditionen entscheiden. Prüfen Sie vor Eröffnung Ihres Aktiendepots, ob sich Ihr Anbieter mit diversen spezialisierten Fondsplattformen messen kann und den Fondskauf mit reduziertem oder gar kostenlosem Ausgabeaufschlag anbietet.

Tipp: Zeitgemäße Konditionen bietet das unter finanzen-broker.net angebotene Brokerage-Depot. Anstelle eines volumenabhängigen Ausgabeaufschlags zahlen Fonds­anleger lediglich eine fixe Orderprovision von 5 Euro. Zur Auswahl stehen insgesamt mehr als 9.000 Fonds - und damit nahezu alle in Deutschland handelbaren Investment­fonds. Top: Fondssparpläne lassen sich sogar gänzlich kostenfrei einrichten. Die fixe Order­provi­sion in Höhe von 5 Euro entfällt, sodass auch kleine Fondssparraten von beispiels­weise 50 Euro sinnvoll möglich sind. Lesen Sie auch unsere 8 wichtigen Tipps zum Fondskauf!

Weitere Gebühren: Limitgebühren, Auftragsstreichung, Eurex- und CFD-Handel

Häufig berechnen Anbieter auch Limitgebühren oder Gebühren für die Auftragsstreichung. Auch fallen häufig Gebühren an, wenn Orders in mehreren Tranchen "teilausgeführt" werden. Dem Erfindungsreichtum scheinen hier keine Grenzen gesetzt. Moderne Anbieter verzichten auf diese Gebühren. Achten Sie bei der Eröffnung eines Aktiendepots darauf, ob Ihr Anbieter Ihnen hier Kosten in Rechnung stellt.

Gerade ältere Anleger greifen bei der Ordererteilung häufig lieber zum Telefon. Dieser Orderweg ist in der Regel teurer als die Order via Internet, bei der die Bank kein Personal vorhalten muss. Interessierte werfen daher auch einen Blick auf die Konditionen den Telefonhandel bzw. für die telefonische Auftragserteilung.

Langjährig erfahrene Anleger, die auch an der weltweit größten Terminbörse für Finanzderivate, der EUREX, handeln möchten, sollten beim Blick ins Preis-Leistungs-Verzeichnis auch die Konditionen für den EUREX-Terminhandel prüfen. Gleiches gilt für den CFD-Handel. Häufig existieren für den hochspekulativen EUREX-Handel oder den Handel von Differenzkontrakten separate Preis-Leistungs-Verzeichnisse.

Nicht selten beleihen Anleger auch Ihr Wertpapierdepot, um sich in der Werbesprache der Marketingprofis "neue Handlungsspielräume" zu verschaffen. Ein Wertpapierkredit (Effektenlombardkredit) ist jedoch weder Allheilmittel für finanzielle Engpässe noch Teufelswerk. Gezielt eingesetzt, zum Beispiel zur Absicherung des Portfolios in turbulenten Marktphasen, kann ein Wertpapierkredit durchaus Sinn machen. Auch wer kurzfristig Geld benötigt, temporär aber keine Wertpapiere veräußern will, kann anstelle hoher Dispozinsen einen Teil sein Aktiendepot mit einem Wertpapierkredit zu günstigeren Konditionen beleihen. Da sich auch die Konditionen für Wertpapierkredite von Bank zu Bank unterscheiden, lohnt auch hier ein Blick in die Preis-Leistungs-Verzeichnisse.

Aktiendepot Vergleich: Leistungen gegenüberstellen

Nachdem Sie die Gebühren verschiedener Anbieter miteinander verglichen haben, empfiehlt sich ein Blick auf die Leistungsunterschiede. Für einen schnellen Überblick nutzen Sie auch hier unseren Online Broker-Vergleich.

Zu den Leistungen zählen nicht nur die verfügbaren Handelsplätze, mögliche Orderwege oder die Order- und Handelszusätze. Auch die Einlagensicherung hat im Zuge der Finanzkrise ein neues Gewicht erhalten.

Börsenplätze

Eigentlich gibt es hier keine Ausnahmen mehr. Ein professioneller Anbieter bietet Ihnen Zugang zu allen deutschen Börsenplätzen, angefangen vom elektronischen Handelssystem XETRA, über die Wertpapierbörse Frankfurt und die Stuttgarter Wertpapierbörse bis hin zu den Regionalbörsen München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Bremen und Hannover.

Unterschiede gibt es häufig bei den verfügbaren Auslandsbörsen: Zwar lassen sich die meisten ausländischen Wertpapiere kostengünstiger an deutschen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Weniger bekannte Auslandsaktien sind häufig jedoch nur sinnvoll an den jeweiligen Heimatbörsenplätzen handelbar. Teils, weil die Aktien an keiner deutschen Börse gelistet sind. Teils, weil die Umsätze in Deutschland häufig so gering sind, dass der Aktienhandel hierzulande kaum möglich ist. Interessierte Anleger prüfen daher, ob und wenn ja, zu welchen Konditionen, Trades über wichtige US-Handelsplätze wie die NYSE, NASDAQ oder AMEX oder auch die London Stock Exchange abgewickelt werden können.

Außerbörslicher Handel

Er ist bequem und schnell: der außerbörsliche Handel. Wertpapierorders werden in der Regel sofort online bestätig, zudem fallen weder Börsen- noch Maklergebühren an. Zudem ist ein Handel über Anbieter wie Lang & Schwarz meist auch schon vor Börseneröffnung und nach Börsenschluss möglich. Kein Wunder, dass Transaktionen immer häufiger nicht mehr über die Börsen, sondern im außerbörslichen Direkthandel abgewickelt werden. Aufgepasst bei der Wahl des Aktiendepots: Nicht bei jedem Broker stehen alle Handelsplätze zur Verfügung. Interessierte sollten daher prüfen, welche Handelsplätze, Emittenten und Fondsgesellschaften im außerbörslichen Handel zur Verfügung stehen. Beim finanzen.net Brokerage-Depot stehen Anlegern beispielsweise 22 außerbörsliche Handelsplätze zur Verfügung.

Fondshandel

Anleger, die auf Investmentfonds setzen, sollten neben den Konditionen für den Fondskauf (Stichwort "reduzierter Ausgabeaufschlag"; siehe oben) auch prüfen, ob Fondsorders über die Fondsgesellschaft (KAG) genauso behandelt werden, wie Orders über die Börse oder im außerbörslichen Handel. Anleger, die mittels Fondssparplan Vermögen bilden wollen, sollten bei der Auswahl des Depots auch Wert auf die kostenlose Einrichtung von Sparplänen und eine breite Auswahl an Fonds-, ETF- und eventuell auch ETC-Sparplänen legen.

Ordertypen und Handelszusätze

Erfahrene Anleger handeln nie ohne Limit. Beim Aktiendepot-Vergleich nehmen Sie daher auch die verfügbaren Ordertypen und Handelszusätze unter die Lupe. Neben der Frage nach den Gebühren für die Limiterteilung gilt es auch zu prüfen, ob beim Broker Ihrer Wahl auch komplexe Ordertypen möglich sind, beispielsweise Trailing-Stops, bei denen sich Kauf-/Verkaufslimits dynamisch anpassen, wenn sich Ihre Wertpapiere in die geplante Richtung bewegen. Einen guten Überblick über verschiedene Ordertypen finden Sie hier.

Einlagensicherung

Vor der Eröffnung des Online Depots empfiehlt es sich, auch einen Blick auf die Einlagensicherung und die Website einlagensicherung.de des Bundesverbands deutscher Banken e.V. zu werfen. Dort lässt sich leicht feststellen, inwieweit Ihre Kontoeinlage in Ihrem neuen Depot im Insolvenzfalle des Kreditinstituts geschützt ist. Gemäß einer im Jahr 2009 verfassten EU-Richtlinie sind Einlagen in der EU bis zu 100.000 Euro pro Einleger und Kreditinstitut gesetzlich abgesichert. Ist Ihr Anbieter zudem auch freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, sind Ihre Kundeneinlagen sogar darüber hinaus absichert. Wichtig: In Ihrem Depot verwahrte Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF zählen zum Sondervermögen (§ 92 KAGB). Als Sondervermögen sind diese gesondert geschützt und zählen im Falle einer Insolvenz eines Kreditinstituts nicht zu dessen Konkursmasse.

 

Bestes Aktiendepot im €uro Test

Im €uro Ausgabe 05/2015 hat die €uro-Redaktion die Angebote von Online Brokern unter die Lupe genommen. Auf dem Siegertreppchen landete zum wiederholten Male die OnVista Bank mit den Konditionen, die sich Anleger im finanzen.net Brokerage-Depot sichern können. Einen ausführlichen Aktiendepot-Vergleich finden Sie auch hier.

Disclaimer

*finanzen.net Brokerage ist ein Angebot der finanzen.net GmbH, der Betreiberin dieser Webseite. Bankpartner für finanzen.net Brokerage ist die Onvista-Bank, eine Tochter der Société Générale. Weitere Informationen finden Sie hier.

**Getestet wurde das inhaltlich identische Angebot der Onvista Bank.