DAX kommt vom Tageshoch zurück und schließt kaum verändert - 25.000-Punkte-Marke zeitweise überschritten

03.02.2026 19:59:00

Der DAX zeigte sich nach dem freundlichen ersten Handelstag im Februar am Dienstag nach Gewinnen letztlich kaum verändert.

Der DAX begann die Sitzung 0,64 Prozent fester bei 24.956,76 Zählern. Anschließend baute er seine Gewinne aus und ließ dabei die 25.000er-Marke zeitweise hinter sich. Im Verlauf kam er allerdings von seinem Tageshoch zurück und rutschte ins Minus. Letztlich notierte er marginale 0,07 Prozent tiefer bei 24.780,79 Punkten.

Der letzte DAX-Rekord

Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.

Starke Vorgaben und Goldpreiserholung

In Asien standen die Börsenampeln auf grün. In Japan war die Stimmung sogar so gut, dass ein deutlicher Kurssprung zu sehen war: Der Nikkei 225 stieg schlussendlich um 3,92 Prozent auf 54.720,66 Punkte. Bei 54.782,83 Zählern erreichte er ein Allzeithoch.
In Europa ging es für den EURO STOXX 50 in neue Höhen, bevor auch hier die Stimmung drehte und Verluste zu sehen waren. Das Tageshoch von 6.073,34 Punkten markierte eine neue Bestmarke.

Positiv wird eine Erholung des Goldpreises gewertet: Noch am Vortag hatte ein Preisrutsch am Edelmetallmarkt für massive Verunsicherung gesorgt und Anleger zwischenzeitlich auf breiter Front aus Aktien getrieben.

Klar positiv für den freien Welthandel wird das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet, nachdem jüngst auch Europa einen Handelsdeal mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt geschlossen hat. US-Präsident Trump gab über die sozialen Medien eine Senkung der "reziproken" Zölle auf indische Warenimporte von zuvor 25 auf 18 Prozent mit sofortiger Wirkung bekannt. Laut Medienberichten wird zudem der zusätzliche Strafzoll von 25 Prozent, der mit Indiens Käufen von russischem Öl zusammenhing, auf Null reduziert, nachdem Indien zugestimmt hat, diese Importe zurückzufahren. Dies werten die Marktstrategen von Goldman Sachs als klaren diplomatischen Sieg für die US-Außenpolitik.

Schwankungen weiter möglich

Experten gehen dennoch weiter davon aus, dass es am deutschen Aktienmarkt im Monat Februar weiter volatil zugehen dürfte. Das Börsenjahr 2026 zeige sich von Beginn an deutlich nervöser, worauf die vergangenen Wochen einen Vorgeschmack geliefert hätten, so die Experten von Index Radar.

Redaktion finanzen.net / Dow Jones / dpa-AFX

Bildquelle: Maksim Kabakou / Shutterstock.com

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