Intel-Aktie gesucht: CFO David Zinsner erhöht sein privates Investment

28.01.2026 12:44:52

Intel-Finanzchef David Zinsner bringt sein Vertrauen in den Tech-Konzern zum Ausdruck indem er seine eigene Beteiligung aufstockt.

• Intel schockt mit Warnung bezüglich der Produktionskapazitäten
• Intel-CFO Zinsner erhöht Beteiligung
• Anleger reagieren positiv auf den Insider-Deal

Als Intel vergangenen Donnerstag seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 veröffentlichte, musste der Chipkonzern einräumen, dass er auf seinem Sanierungskurs von Lieferengpässen gebremst wird. So sagte Intel-Finanzchef David Zinsner in einer Telefonkonferenz mit Analysten, es brauche unter anderem Zeit, die Produktionskapazitäten bei der neuen Chipgeneration von Intel hochzufahren. In dieser Situation wolle Intel in den kommenden Monaten bevorzugt die starke Nachfrage nach Technik für Rechenzentren bedienen. Der Konzern habe den Bedarf in dem Bereich bei seinen Planungen unterschätzt, hieß es zur Begründung.

Dies sorgte bei den seit einigen Wochen stark gelaufenen Aktien für einen Kursrutsch, der nun jedoch anscheinend durch einen Insiderdeal gestoppt wird. Zwischen Donnerstag - dem Tag der Bilanzvorlage - und dem Zeitpunkt an dem David Zinsner seinen Kauf am Montag tätigte, war der Intel-Aktienkurs um fast 22 Prozent eingebrochen.

Intel-Finanzchef erhöht Beteiligung

CFO David Zinsner scheint aber vom langfristigen Erfolg seines Unternehmens überzeugt zu sein und hat am Montag 250.000 Dollar seines eigenen Geldes investiert. Wie "MarketWatch" unter Berufung auf Daten der Securities and Exchange Commission berichtet, hat Zinsner 5.882 Intel-Aktien zu einem Durchschnittspreis von 42,50 Dollar erworben.

"Dave's Kauf spiegelt seinen Glauben an Intel und sein Engagement für die Schaffung von Shareholder Value wider", kommentierte ein Intel-Sprecher den Insider-Deal gegenüber "MarketWatch". Allerdings hieß es in dem Medienbericht auch, dass der Zukauf lediglich einen kleinen Bruchteil der Intel-Aktien darstellt, die Zinsner besitzt. Denn insgesamt besitze der Manager mehr als 247.000 Anteilscheine direkt.

Anleger schlucken derweil die Beruhigungspille: Die an der NASDAQ gelistete Intel-Aktie hatte am gestrigen Dienstag 3,39 Prozent höher bei 43,93 Dollar geschlossen und gewinnt im Mittwochshandel vorbörslich zeitweise 6,67 Prozent auf 46,86 Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: Lyao / Shutterstock.com

In eigener Sache

Spare Hunderte Euro jährlich mit dem richtigen Depotanbieter

Entdecke jetzt die günstigsten Angebote und finde den für Dich idealen Online Broker!

Jetzt Online Broker vergleichen und sparen!

Weitere News zum Thema