18.02.2013 13:40
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Apple: Bonus-Zertifikat nach Kurssturz interessant

Aktionäre sind nach dem Kurssturz - passend zum Logo - etwas angefressen
10%er des Monats
Die Apple-Aktie erinnert Börsianer derzeit eher an Fallobst als an einen Highflyer. Mit einem Capped-Bonus-Zertifikat können Anleger 16 Prozent p.a. verdienen, falls die Aktie in den nächsten zehn Monaten nicht auf bzw. unter 340 Dollar fallen sollte.
von Jörg Bernhard

Bei der Apple-Aktie scheint seit fünf Monaten der Wurm drin zu sein. Seither fiel die Aktie nämlich von 705 auf 460 Dollar (-35 Prozent) zurück. Die Zahlen für das vierte Quartal waren gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode zwar wieder einmal von einem rasanten Umsatzwachstum von 17,7 Prozent auf auf 54,512 Milliarden Dollar gekennzeichnet, der Nettogewinn wuchs aber nicht in ähnlich dynamischer Form, sondern legte lediglich um 0,1 Prozent auf 13,078 Milliarden Dollar zu. Und auch der Ausblick konnte nicht begeistern - ganz im Gegenteil. Viele Analysten reagierten darauf mit Herabstufungen der Gewinnschätzungen und Kursziele für die kommenden Jahre. Besonders rigoros gingen die Analysten der Deutschen Bank zu Werke. Sie revidierten ihr ursprüngliches Kursziel von 800 auf nur noch 575 Dollar. Ein Gutes kann man dem Kurssturz dennoch abgewinnen. Sollten nämlich die derzeitigen Konsensprognosen der Analysten eintreffen, würde die Technologieaktie für 2014 und 2015 ein Kurs/Gewinn-Verhältnis in Höhe von 9,3 bzw. 8,6 ausweisen und damit ausgesprochen günstig bewertet sein.

Aus charttechnischer Sicht ist es wichtig, dass die Unterstützung im Bereich von 435 Dollar nicht nach unten durchbrochen wird, da dies neuen Verkaufsdruck erzeugen könnte. Spätestens im Bereich von 350 bis 400 Dollar sollte der Ausverkauf dann sein Ende finden, da ansonsten ein Verlust der Bonuschance des nachfolgend aufgeführten Capped-Bonus-Zertifikats drohen würde. Dessen Barriere ist nämlich bei 340 Dollar angesiedelt, was auf Basis der aktuellen Marktdaten einem Risikopuffer von 26,5 Prozent entspricht.

Bonusrendite von 16,3 Prozent p.a. möglich

Bei dem von der Royal Bank of Scotland emittierten Capped-Bonus-Zertifikat auf Apple (WKN: AA4M9D) erhalten Anleger am Ende der Laufzeit den in Euro umgerechneten Gegenwert von 71 Dollar, falls die eingebaute Barriere bis einschließlich 20. Dezember 2013 unverletzt bleiben sollte. Geht die Spekulation auf, würde dies bei einem unveränderten Währungsverhältnis zwischen Euro und Dollar eine maximale Bonusrendite in Höhe von 13,8 Prozent (16,3 Prozent p.a.) nach sich ziehen. Besonders wichtig: Auf Basis der aktuellen Marktgegebenheiten weist das Zertifikat ein Aufgeld von rund 34 Prozent auf. Dies bedeutet, dass ein Verletzen der Barriere - verglichen mit einem Direktinvestment in die Aktie - einen entsprechenden Performancenachteil mit sich bringen würde.

Zur Strategie:
Mit dem "10%er des Monats" stellt finanzen.net einmal pro Monat ein Zertifikat mit sechs bis zwölf Monaten Restlaufzeit vor, das bei einer unterstellten Haltedauer bis zum Laufzeitende die Chance auf eine Mindestrendite von mindestens 10 Prozent p.a. eröffnet. Die vorgestellten Papiere werden sich vor allem durch einen komfortablen Risikopuffer auszeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Anleger mit dem Investment Verluste erleidet, soll dadurch möglichst gering gehalten werden. Bei der Auswahl des Emittenten werden große Banken mit guter Bonität bevorzugt, schließlich handelt es sich bei Zertifikaten stets um Inhaberschuldverschreibungen der jeweiligen Bank, die im Konkursfall ausfallen könnten. Auf das Aussprechen von Stopp-Marken wird bewusst verzichtet, da die verfolgte Strategie vor allem darauf abzielt, dass die mit dem Wertpapier verbundenen Schutzbarrieren während der Laufzeit höchstwahrscheinlich nicht verletzt werden.

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Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Bildquellen: Andrey Bayda / Shutterstock.com
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