Aktien Frankfurt Ausblick: Dax kaum verändert - BASF unter Druck

23.01.2026 08:13:39

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Stabilisierung am Vortag zeichnet sich am Freitag am deutschen Aktienmarkt wenig Bewegung ab. "Die Details zum Grönland-Deal sind an der Börse gut angekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Am Donnerstag hätten die Anleger wieder "im großen Stil gekauft" - mit dem höchsten Handelsumsatz in den 40 Dax-Werten in diesem Jahr.

Nun lassen es die Anleger ruhiger angehen: Eine Stunde vor dem Xetra-Start signalisierte der X-DAX den DAX drei Punkte tiefer auf 24.853 Punkte. Er bleibt damit zunächst klar unter dem Vortageshoch von 24.937 Punkten. Zeitweise war der Dax im Wochenverlauf bis auf fast 24.349 Punkte gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Punkten dabei 4,5 Prozent abgegeben. Auslöser war eine Zolldrohung des US-Präsidenten Donald Trump, die inzwischen aber wieder vom Tisch ist.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50, der in der Vorwoche ebenfalls Rekorde erzielt hatte, wird am Freitag ebenfalls im Plus erwartet.

Im Fokus stehen europaweit wohl vor allem Rüstungswerte wie Rheinmetall, HENSOLDT und RENK. Denn zum einen kommt wieder einmal Bewegung in die Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine. Und zum anderen steht an der Euronext in Amsterdam der große Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group (CSG) bevor, der eine zweistellige Milliardenbewertung erzielen könnte.

Daneben richten sich die Blicke auf BASF, deren Aktien nach Eckdaten vorbörslich unter Druck standen. Nach den deutlich verfehlten Gewinnerwartungen im vierten Quartal werde es wahrscheinlich weitere harte Kostensenkungen geben, schrieb der Analyst Chetan Udeshi von JPMorgan./ag/stk

Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag

In eigener Sache

Börse endlich richtig verstehen – finanzen.net goes YouTube

Wo steht der DAX in 12 Monaten? Wie findest Du die besten Aktien? Sind physische ETFs besser als Swap-ETFs? Und wieso liefert der MDAX langfristig höhere Renditen als der DAX? Antworten auf Deine Fragen liefern Dir unsere Experten jetzt auch auf YouTube!

Abonniere hier den neuen YouTube-Kanal von finanzen.net!