D-Wave-Aktie im Anlegerfokus: Fehlende Impulse nach Quantum Circuits-Deal
• Keine relevanten Neuigkeiten zu D-Wave Quantum
• Markt verdaut noch die strategische Übernahme von Quantum Circuits
• CFO-Aktienverkäufe aus Dezember 2025 werfen Fragen zur internen Bewertung auf
Informationsvakuum bremst Kursmomentum
Für Anleger der D-Wave Quantum-Aktie herrscht derzeit eine ungewohnte Stille. Neue Impulse fehlen. Diese Nachrichtenlücke erklärt möglicherweise auch die aktuelle Seitwärtsbewegung des Titels, nachdem die anfängliche Euphorie über die Quantum Circuits-Akquisition nachgelassen hat. Letztlich ging es an der NYSE am Mittwoch um 4,63 Prozent aufwärts auf 30,16 US-Dollar.
Quantum Circuits-Übernahme noch nicht vollständig eingepreist
Die jüngste Übernahme des Konkurrenten Quantum Circuits, die am 7. Januar 2026 bekannt gegeben wurde, bleibt weiterhin das dominierende Thema rund um den Quantencomputing-Spezialisten. Diese strategische Expansion könnte D-Waves Marktposition im hart umkämpften Quantencomputing-Sektor signifikant stärken. Allerdings scheint der Markt noch unentschlossen, wie er diesen Schritt langfristig bewerten soll.
Insider-Aktivitäten werfen Fragen auf
Ein weiterer Aspekt, der Anleger beschäftigt, sind die im Dezember 2025 getätigten Aktienverkäufe des CFO, die aus einem SEC-Formular hervorgehen. Solche Insiderverkäufe werden am Markt stets kritisch beobachtet, da sie potenzielle Signale zur internen Bewertung des Unternehmens liefern können. Allerdings könnten die Transaktionen auch persönliche Gründe haben, die nicht zwingend mit der Unternehmensperspektive zusammenhängen.
Analysten halten an optimistischen Prognosen fest
Trotz der aktuellen Nachrichtenflaute halten Finanzexperten an ihren positiven Einschätzungen fest. Laut TipRanks empfehlen von 13 Analysten ausnahmslos alle die Aktie zum Kauf. Halte- oder Verkaufsempfehlungen liegen aktuell keine vor. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 40,23 US-Dollar - ein Aufwärtspotenzial von 39,59 Prozent im Vergleich zum letzten Schlusskurs von 28,82 US-Dollar.
Redaktion finanzen.net
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