DroneShield-Aktie zieht an: Aufnahme in Milliarden-Programm und strategische Allianz mit Intelic im Fokus
• DroneShield-Aktie 2026 im Aufwärtstrend
• Aufnahme in australisches Verteidigungsprogramm öffnet Tür für neue Aufträge
• Partnerschaft mit Intelic zur gemeinsamen Entwicklung eines modularen C-UAS-Systems
Die DroneShield-Aktie befindet sich im noch jungen Jahr 2026 bislang in einer Aufwärtsbewegung. Seit Jahresbeginn konnte das Papier bereits um rund 43 Prozent zulegen, allein am Freitag ging es an der australischen Börse um 7,84 Prozent auf 4,40 AUD nach oben.
Im Fokus der Anleger steht derzeit die Aufnahme von DroneShield in das australische Verteidigungsprogramm LAND 156, die für neue Aufträge sorgen könnte, sowie eine Partnerschaft mit dem niederländischen Verteidigungssoftware-Spezialisten Intelic.
Strategischer Durchbruch im Milliarden-Programm
Wie DroneShield am Donnerstag mitteilte, wurde der australische Spezialist für Drohnenabwehr als Category-2-Anbieter für Counter-small Unmanned Aerial Systems (C-sUAS) in das Verteidigungsprogramm LAND 156 aufgenommen. Diese Einstufung öffnet dem Unternehmen Türen zu etwa 150 Militärstützpunkten und weiteren Standorten der australischen Bundesverwaltung, darunter kritische Infrastruktur und Polizeieinrichtungen. Besonders bemerkenswert: Das LAND-156-Programm umfasst insgesamt eine Investitionssumme von 1,3 Milliarden AUD für Anti-Drohnen-Fähigkeiten über die nächsten zehn Jahre. Für DroneShield ergibt sich daraus ein enormes Potenzial. Eine Garantie für Aufträge ist die Aufnahme in das Programm jedoch nicht, da DroneShield nur einer von mehreren ausgewählten Anbietern ist.
Internationale Expansion durch strategische Partnerschaft
Daneben rückt aktuell eine Partnerschaft zwischen DroneShield und dem niederländischen Verteidigungssoftware-Spezialisten Intelic ins Rampenlicht. Die Kooperation zielt auf die gemeinsame Entwicklung eines skalierbaren, modularen Counter Drone-System ab und erweitert die internationale Präsenz des australischen Unternehmens, wie "Dutch IT Channel" am 14. Januar berichtete.
Im Rahmen der Kooperation soll laut dem niederländischen Nachrichtenportal eine Interoperalität zwischen der Nexus-Software von Intelic, die Drohnen und Sensoren in einer Echtzeit-Luftaufnahme bündelt, und dem Erkennungs- und Störsystem von DroneShield geschaffen werden, so dass eine nahtlose Kette von der Erkennung bis zur Beseitigung von Bedrohungen etabliert werden kann. DroneShield liefere dabei die Bodenkomponenten und Intelic füge eine Luftebene mit Aufklärungsdrohnen und automatisierter Abfangjägersteuerung hinzu, heißt es weiter.
"Kleine Drohnen sind zu einer strategischen Bedrohung geworden und man kann sie nicht nur mit großen, teuren Systemen bekämpfen. Indem wir offen Interoperabilität zwischen unserer Technologie und Nexus aufbauen zeigen wir, wie moderne, erschwingliche Luftverteidigung aussieht: schnelleres Sehen, schnelleres Verstehen, schnelleres Handeln - und das ohne astronomische Kosten", kommentierte Oleg Vornik, CEO von DroneShield, laut "Dutch IT Channel" die Partnerschaft mit Intelic.
Redaktion finanzen.net
Bildquelle: Droneshield