Krypto-Aktien Strategy, Metaplanet & Co. unter Druck: Anleger ergreifen nach Krypto-Crash die Flucht

02.02.2026 17:00:00

Der Kryptomarkt steht zu Wochenbeginn massiv unter Druck und zieht auch die Aktien von Strategy, Coinbase & Co. mit runter.

• Kryptomarkt mit herben Verlusten
• Panikverkäufe und unsicheres makroökonomisches Umfeld
• Krypto-Aktien rutschen ebenfalls ab

Kryptomarkt steht unter Druck

Zu Wochenbeginn setzt sich der Abwärtstrend an den Kryptomärkten fort: Der Bitcoin hat seit seinem Rekordhoch im Oktober 2025 um rund 40 Prozent an Wert verloren, und auch andere Digitalwährungen verzeichnen deutliche Rückgänge.

Die Korrektur betrifft jedoch nicht nur Kryptowährungen - auch Gold, Silber und andere Risikoanlagen geraten zuletzt weiter unter Druck. Laut Reuters führte ein breiter Abverkauf bei Edelmetallen zu einer Kettenreaktion, die Panikverkäufe bei Aktien, Derivaten und Kryptoassets auslöste. Die enge Verflechtung der Märkte verstärkt demnach die Abwärtsbewegungen über Anlageklassen hinweg.

Erschwerend kommt ein unsicheres makroökonomisches Umfeld hinzu. Die Nominierung von Kevin Warsh als künftigem Fed-Chef sorge laut Reuters für Verunsicherung, da er eine Bilanzverkürzung der US-Notenbank anstrebt. Diese geldpolitische Straffung gilt als negativ für Bitcoin und andere Kryptowährungen, die bislang von einer expansiven Fed-Politik profitiert hatten.

Krypto-Aktien sinken mit

Ebenfalls betroffen von jüngsten Ausverkauf sind die Aktien von kryptonahen Unternehmen. Belastet von den Verlusten von Bitcoin, Ethereum & Co. geht es für die Papiere von Strategy, Metaplanet, Coinbase und Block ebenfalls deutlich abwärts.

Die Metaplanet-Aktie sank in ihrem heimischen Handel in Tokio letztlich um deutliche 7,37 Prozent auf 402 Yen. Im NASDAQ-Handel geht es jedoch auch für Strategy mit einem Verlust von zuletzt 2,63 Prozent auf 145,77 US-Dollar klar nach unten. Auch die Papiere von Coinbase sinken zwischenzeitlich um 3,05 Prozent auf 188,81 US-Dollar, während es für die Aktien von Block im NYSE-Handel um 0,10 Prozent abwärts geht auf 60,37 US-Dollar.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: Primakov / Shutterstock.com

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