DAX kommt vom Tageshoch zurück: 25.000-Punkte-Marke zeitweise überschritten - EURO STOXX mit Rekord
Der DAX begann die Sitzung 0,64 Prozent fester bei 24.956,76 Zählern. Im weiteren Verlauf baut er seine zeitweise Gewinne aus lässt damit die 25.000er-Marke hinter sich. Derzeit kommt er vom Tageshoch zurück, verteidigt aber noch die grünen Vorzeichen.
Der letzte DAX-Rekord
Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Starke Vorgaben und Goldpreiserholung
Sowohl in den USA als auch in Asien standen oder stehen die Börsenampeln auf grün - die guten Vorgaben treiben damit auch den heimischen Aktienmarkt an. In Japan war die Stimmung sogar so gut, dass ein deutlicher Kurssprung zu sehen war: Der Nikkei 225 stieg schlussendlich um 3,92 Prozent auf 54.720,66 Punkte. Bei 54.782,83 Zählern erreichte er ein Allzeithoch.
In Europa geht es für den EURO STOXX 50 in neue Höhen: Das bisherige Tageshoch von 6.073,34 Punkten markiert eine neue Bestmarke.
Positiv wird auch eine Erholung des Goldpreises gewertet: Noch am Vortag hatte ein Preisrutsch am Edelmetallmarkt für massive Verunsicherung gesorgt und Anleger zwischenzeitlich auf breiter Front aus Aktien getrieben.
Klar positiv für den freien Welthandel wird das Handelsabkommen zwischen den USA und Indien gewertet, nachdem jüngst auch Europa einen Handelsdeal mit dem bevölkerungsreichsten Land der Welt geschlossen hat. US-Präsident Trump gab über die sozialen Medien eine Senkung der "reziproken" Zölle auf indische Warenimporte von zuvor 25 auf 18 Prozent mit sofortiger Wirkung bekannt, Laut Medienberichten wird zudem der zusätzliche Strafzoll von 25 Prozent, der mit Indiens Käufen von russischem Öl zusammenhing, auf Null reduziert, nachdem Indien zugestimmt hat, diese Importe zurückzufahren. Dies werten die Marktstrategen von Goldman Sachs als klaren diplomatischen Sieg für die US-Außenpolitik.
Schwankungen weiter möglich
Experten gehen dennoch weiter davon aus, dass es am deutschen Aktienmarkt im Monat Februar weiter volatil zugehen dürfte. weitergehen. Das Börsenjahr 2026 zeige sich von Beginn an deutlich nervöser, worauf die vergangenen Wochen einen Vorgeschmack geliefert hätten, so die Experten von Index Radar.
Redaktion finanzen.net / Dow Jones / dpa-AFX
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