DAX schließt schwächer: Bären setzen sich durch - 25.000-Punkte-Marke vorerst außer Reichweite
Der DAX startete 0,26 Prozent fester bei 24.845,59 Punkten. Kurz ging es in die Gewinnzone, bevor er wieder abfiel. Anschließend pendelte das Börsenbarometer in einer engen Range um die Nulllinie, bevor es erneut in die Verlustzone rutschte. Letztlich gab der DAX 0,72 Prozent auf 24.603,04 Punkte nach.
Der letzte DAX-Rekord
Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
Goldpreiserholung und geopolitische Spannungen im Fokus
Nachdem die kräftige Korrektur bei Gold und Silber in der Vorwoche auch die Börsen belastet hatte, setzten beide Edelmetalle ihre Erholung fort.
"Die Vorsicht bleibt derzeit ein stetiger Begleiter bei den Investoren", beschrieb Marktexperte Andreas Lipkow das Handelsgeschehen. "Zum einen bleibt die Situation im Nahen Osten angespannt, und zum anderen kommen immer mehr durchwachsene Unternehmensnachrichten und Quartalsberichte in die Finanzmärkte."
Technologiesektor im Blick
Von einer nicht leicht unter einen Hut zu bringenden Nachrichtenlage sprachen Händler. Die Commerzbank verwies auf die Besorgnis bezüglich der Einführung neuer Tools rund um Künstliche Intelligenz (KI) und deren potenzielle Störung traditioneller Geschäftsmodelle. Das hatte zuletzt vor allem die Aktien von Software- und Datenbankanbietern belastet.
Am Mittwoch richteten sich die Blicke auf die Quartalszahlen von Infineon sowie nach Börsenschluss in den USA auf die Ergebnisse des Google-Mutterkonzerns Alphabet.
US-Teilshutdown beendet
Positive Nachrichten kamen dagegen von der US-Politik. Dort hat man den kurzen Shutdown schon wieder beenden können. Da der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für Januar dennoch nicht am Freitag veröffentlicht werden kann, waren alle Augen auf die US-Daten am Mittwochnachmittag gerichtet.
Redaktion finanzen.net / Dow Jones / dpa-AFX
Bildquelle: Stonel / Shutterstock.com