Milliardenbeteiligung treibt Intel-Aktie nur zeitweise an - So reagiert die NVIDIA-Aktie

31.12.2025 22:30:00

Nach der milliardenschweren Beteiligung von NVIDIA bleiben Intel-Aktien zum Jahresende im Anlegerfokus.

• NVIDIA-Beteiligung treibt die Intel-Aktie weiter an
• Milliardenkapital soll Ausbau und Turnaround stützen
• Markt bewertet strategische Signalwirkung für KI-Wettbewerb

Die Nachricht vom Abschluss der Milliardenbeteiligung von NVIDIA an Intel rückt die Intel-Aktie am letzten Handelstag des Jahres in den Fokus der Anleger und sorgt zeitweise für Rückenwind. Die Intel-Aktie gab nach dem Kursplus vom Vortag am Mittwoch allerdings nach und verlor zuletzt 1,07 Prozent auf 36,90 US-Dollar. Seit Jahresbeginn haben Intel-Anleger ein Plus von rund 84 Prozent in ihren Depots.

Zeitgleich verlor die NVIDIA-Aktie an der NASDAQ 0,55 Prozent auf 186,50 US-Dollar. Marktteilnehmer interpretieren dennoch das frische Kapital und die strategische Allianz als Signal, dass Intel beim Turnaround und im KI-Wettbewerb deutlich an Schlagkraft gewinnt.

NVIDIA bringt frisches Geld

Intel erhält durch den Aktienverkauf im Volumen von rund fünf Milliarden US-Dollar dringend benötigte Liquidität, um den kostspieligen Ausbau der Fertigungskapazitäten und den Übergang zu neuen Chipgenerationen zu finanzieren. Die Beteiligung ist als Privatplatzierung strukturiert und bringt NVIDIA mit mehr als 200 Millionen übernommenen Intel-Papieren zu einem Preis von gut 23 US-Dollar je Aktie in die Rolle eines bedeutenden Ankerinvestors. Für viele Investoren unterstreicht dies den strategischen Wert von Intels Technologie- und Fertigungsbasis in einem Moment, in dem der Konzern operativ unter Margendruck und hoher Investitionslast steht.

Für NVIDIA bedeutet der Schritt kurzfristig zwar eine Belastung, doch die Marktbeobachter sehen in der Transaktion einen langfristig ausgerichteten Machtzug im Halbleiterökosystem. Durch die engere Verzahnung mit Intel eröffnet sich der KI-Spezialist potenziell besseren Zugang zu x86-Plattformen, gemeinsamer Forschung und einer engeren Integration von Grafik- und KI-Beschleunigern mit klassischen Prozessorarchitekturen. Zugleich stärkt NVIDIA mit der Beteiligung seine Stellung gegenüber Wettbewerbern wie AMD und TSMC, ohne selbst in eine eigene, vollumfängliche Fertigung einsteigen zu müssen.

Redaktion finanzen.net

Bildquelle: ChameleonsEye / Shutterstock.com, Below the Sky / Shutterstock.com, Gil C / Shutterstock.com, Katherine Welles / Shutterstock.com

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