Tesla-Aktie rückt in Anlegerfokus: Neues Patent deutet auf Starlink-Integration hin

Tesla hat ein Patent für ein Fahrzeugdach eingereicht, das Satellitensignale durchlassen soll. Die Technik könnte den Weg für eine Starlink-Integration in künftige Tesla-Modelle ebnen.
Werte in diesem Artikel
• Tesla hat ein Patent für ein RF-transparentes Fahrzeugdach veröffentlicht
• Das Patent wurde am 4. Dezember 2025 publiziert und am 29. Mai 2024 eingereicht
• Tesla-Fahrzeuge nutzen derzeit LTE/5G für Updates, Navigation und Streaming
Spezialdach für Satellitenempfang
Der Elektroautobauer Tesla hat eine Patentanmeldung veröffentlicht, die auf eine mögliche Integration von Satellitenempfängern in seine Fahrzeuge hindeutet. Die am 4. Dezember 2025 publizierte Patentanmeldung mit der Nummer US 2025/0368267 A1 trägt den Titel "Vehicle Roof Assembly with Radio Frequency Transparent Material" und beschreibt ein neuartiges Fahrzeugdach, das speziell für den Durchlass von Funksignalen konzipiert ist.
Demnach sollen herkömmliche Glas- oder Metalldächer, die Satellitensignale blockieren oder abschwächen, durch spezielle Polymerverbindungen ersetzt werden. Als Materialien nennt das Patent unter anderem Polycarbonat, ABS und ASA - Kunststoffe, die für Hochfrequenzsignale durchlässig sind. Die Konstruktion ermögliche die Integration von Antennen direkt in die Dachstruktur und gewährleiste so eine klare Kommunikation mit externen Geräten und Satelliten, wie es im Patent heißt.
Starlink nicht namentlich genannt - aber naheliegend
Obwohl das Patent den Namen "Starlink" nicht explizit erwähnt - Patentanmeldungen nennen selten kommerzielle Produktnamen -, liegt die Verbindung nahe. Starlink, das Satelliteninternet-Netzwerk von SpaceX, bietet mit seinen tausenden Satelliten in niedriger Erdumlaufbahn genau die Art von Hochgeschwindigkeits-Konnektivität, die Tesla-Fahrzeuge nutzen könnten. Eine solche Integration würde Funklöcher eliminieren, die insbesondere in ländlichen Gebieten, Wüsten oder Bergregionen auftreten.
Einige Tesla-Besitzer haben bereits Starlink-Mini-Antennen nachträglich auf ihren Fahrzeugen montiert, um auch abseits von Mobilfunknetzen online zu bleiben. Das neue Patent deutet jedoch auf eine werkseitige Lösung hin, bei der die Antenne unsichtbar unter der Dachhaut verborgen wäre. Tesla-Fahrzeuge nutzen derzeit Mobilfunknetze (LTE/5G) für Funktionen wie Over-the-Air-Updates, Navigation und Streaming. Diese Netze stoßen jedoch in abgelegenen Gebieten oder bei Naturkatastrophen an ihre Grenzen.
Vorteile für Produktion und Sicherheit
Neben der Konnektivität beschreibt das Patent auch Vorteile für die Fertigung. Die Dachbaugruppe könne vorab mit Antennen, Prozessoren, WLAN- und Bluetooth-Modulen sowie LTE- und GNSS-Antennen bestückt und als komplette Einheit montiert werden. Laut Patent könne dieser Ansatz den Montageaufwand um das Drei- bis Fünffache reduzieren. Die Patentschrift betont zudem, dass das Design die Sicherheitsanforderungen der Federal Motor Vehicle Safety Standards (FMVSS) erfülle, einschließlich der Vorschriften für Kopfaufprallschutz. Eine mehrschichtige Konstruktion mit Schaumstofflagen sorge zusätzlich für thermische und akustische Isolierung.
D. Maier / Redaktion finanzen.net
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