18.03.2013 13:00
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Mit Bonus-Zertifikat auf RWE gut verdienen

Mit Bonus-Zertifikat auf RWE gut verdienen
10%er des Monats
In vier Wochen findet in Essen die Hauptversammlung des Energieversorgers RWE statt. Aktionäre erhalten am Tag danach zwei Euro Dividende - mit dem nachfolgend aufgeführten Capped-Bonus-Zertifikat können Anleger über zehn Prozent verdienen.
von Jörg Bernhard

Obwohl das Versorgungsunternehmen RWE Anfang des Monats für das Geschäftsjahr 2012 ein Ergebnisplus von 10 Prozent gemeldet hat, fiel die Aktienperformance der vergangenen 12 Monate alles andere als zufriedenstellend aus. In diesem Zeitraum verlor der DAX-Titel nämlich 21 Prozent an Wert. Das Hauptproblem des Konzerns besteht darin, dass sich dieser Gewinntrend in den kommenden Jahren wohl nicht mehr fortsetzen lässt. Doch angesichts eines erwarteten Gewinnrückgangs von über fünf Prozent p.a. wurde nach unten möglicherweise etwas übertrieben. Sollte es bezüglich dieser Gewinnprognosen keine negativen Überraschungen geben, würde der Titel für 2013 und 2014 ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von unter acht ausweisen. Das weitere Abwärtspotenzial sollte daher begrenzt sein und macht das nachfolgend aufgeführte Capped-Bonus-Zertifikat besonders interessant. Dessen maximal mögliche Renditechance im zweistelligen Bereich wird realisiert, falls die Barriere bei 21,50 Euro während der Restlaufzeit unverletzt bleiben sollte.

Aus charttechnischer Sicht bewegt sich die RWE-Aktie seit eineinhalb Jahren in einer Range von 22 bis 37 Euro seitwärts. Bedingt durch das Konstruktionsprinzip eines Capped-Bonus-Zertifikats sollte der Blick vor allem nach unten gerichtet sein. In der Nähe der Barriere notierte der DAX-Wert zuletzt vor über zehn Jahren. Derzeit beläuft sich der Riskopuffer auf fast 24 Prozent - das sollte reichen.

Bonusrendite von 13,5 Prozent p.a. möglich

Bei dem von der Commerzbank emittierten Capped-Bonus-Zertifikat auf RWE (WKN: CZ4QZX) erhalten Anleger am Ende der Laufzeit 31,50 Euro, falls die eingebaute Barriere bis einschließlich 19. Dezember 2013 unverletzt bleiben sollte. Geht die Spekulation auf, würde dies eine maximale Bonusrendite in Höhe von 10,6 Prozent (13,5 Prozent p.a.) nach sich ziehen. Besonders interessant: Auf Basis der aktuellen Marktgegebenheiten weist das Zertifikat praktisch kein Aufgeld auf, was normalerweise eher selten der Fall und vorteilhaft für den Anleger ist.

Zur Strategie:
Mit dem "10%er des Monats" stellt finanzen.net einmal pro Monat ein Zertifikat mit sechs bis zwölf Monaten Restlaufzeit vor, das bei einer unterstellten Haltedauer bis zum Laufzeitende die Chance auf eine Mindestrendite von mindestens 10 Prozent p.a. eröffnet. Die vorgestellten Papiere werden sich vor allem durch einen komfortablen Risikopuffer auszeichnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Anleger mit dem Investment Verluste erleidet, soll dadurch möglichst gering gehalten werden. Bei der Auswahl des Emittenten werden große Banken mit guter Bonität bevorzugt, schließlich handelt es sich bei Zertifikaten stets um Inhaberschuldverschreibungen der jeweiligen Bank, die im Konkursfall ausfallen könnten. Auf das Aussprechen von Stopp-Marken wird bewusst verzichtet, da die verfolgte Strategie vor allem darauf abzielt, dass die mit dem Wertpapier verbundenen Schutzbarrieren während der Laufzeit höchstwahrscheinlich nicht verletzt werden.

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Hier finden Sie den 10%er des Monats Oktober 2011
Hier finden Sie den 10%er des Monats September 2011
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Disclaimer: Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Bildquellen: RWE
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