DAX schließt mit starkem Gewinn knapp unter 6.700 -- US-Börsen klettern deutlich nach oben -- Gerichtsakten enthüllen iPhone-Prototyp -- Facebook, TOTAL, Samsung, Amazon im Fokus
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Der DAX ging mit deutlichen Gewinnen von 1,62 Prozent bei 6.689 Punkten (Late-DAX-Schluss: 6.743,45 Punkte) ins Wochenende. Der TecDAX schloss mit einem etwas kleineren Plus von 0,7 Prozent bei 778 Zählern. Die Kurse im Leitindex wurden auch zum Wochenausklang von der Hoffnung auf eine Intervention der EZB bestimmt. Obwozhl sich kritische Stimmen zu einem möglichen Kauf von Staatsanleihen durch die Währungshüter der EZB mehrten, gab es aus der Polik mehr positiven Zuspruch: Bundesfinanzminister Schäuble begrüßte die Aussagen von EZB-Chef Draghi von Donnerstag. Auch Bundekanzlerin Merkel und Frankreichs Premier Hollande erklärten alles tun zu wollen, um die Eurozone zu schützen.
An den europäischen Börsen setzte sich nach der Vortagesrallye die Aufwärtsbewegung auch am Freitag fort. Der Euro Stoxx 50 konnte zur Schlussglocke einen kräftigen Gewinn von 2,1 Prozent auf 2.298 Punkte ausweisen. Anleger hofften nach den Draghi-Aussagen vom Vortag weiterhin auf ein Eingreifen der Notenbank. Außerdem versprachen auch Frankreich und Deutschland alles zu tun, um den Euro zu retten.
Der Dow Jones verabschiedete sich mit Kursgewinnen ins Wochenende und schloss 1,46 Prozent höher auf 13.075,88 Zählern. Der Nasdaq Composite entwickelte sich noch stärker und zog um 2,24 Prozent auf 2.958,09 Punkte an. Das US-BIP hat sich im letzten Quartal etwas abgeschwächt, blieb aber in etwa auf dem erwarteten Niveau. Die Hoffnung auf ein Eingreifen der Notenbanken zur Stärkung der Wirtschaft in Europa und den USA treibt die Kurse aber weiter an.
Grün präsentierte sich dank der positiven Vorgaben aus Europa und den USA und der Aussagen von EZB-Chef Draghi zum Erhalt des Euro am Freitag der asiatische Aktienmarkt. Der Nikkei ging mit einem Plus von 1,46 Prozent bei 8.566,64 Punkten ins Wochenende. Auch in Hongkong konnte der Hang Seng Aufschläge verbuchen und schloss 2,04 Prozent fester bei 19.278,09 Zählern.
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