Aktien kaufen

7 Tipps für Ihren Erfolg beim Aktienkauf
Aktien kaufen - Das 1x1 des Aktienhandels - von der Anlage des Aktiendepots bis zum AktienkaufNur etwa vier Prozent der Deutschen investieren in Aktien. Dabei zählt der Kauf von Aktien zu den Geldanlagen mit der höchsten Rendite. Bevor Sie als Anleger Aktien kaufen und auf dem Börsenparkett aktiv werden, sollten Sie jedoch einige Vorbereitungen treffen.

1. Aktiendepot anlegen

Um Aktien kaufen zu können, benötigen Sie zunächst ein Aktien- bzw. Wertpapierdepot. Dieses können Sie entweder bei einer Bank oder einem der häufig günstigeren Online-Broker eröffnen. In Ihrem Wertpapierdepot werden dann die gekauften Aktien verwahrt und verwaltet.

Tipp: Kaufen Sie Ihre Wertpapiere bei einer Depotbank mit kostenloser Kontoführung und günstigen Ordergebühren. Machen Sie hier keine Kompromisse, da die Gebühren Ihre Rendite schmälern! Mit einer fixen, vom Ordervolumen unabhängigen, Orderprovision von nur 5 Euro für alle Wertpapiere an allen deutschen Handelsplätzen ist das finanzen.net Brokerage-Depot eines der günstigsten Angebote im Markt. Lesen Sie hierzu auch unseren Online Broker-Vergleich.

2. Anlageziel definieren

Haben Sie Ihr Depot eröffnet? Dann definieren Sie Ihre Ziele – noch vor dem ersten Aktienkauf!

Tipp: Beantworten Sie zunächst folgende Fragen:

  1. Wieviel Geld steht Ihnen für Ihre Aktien-/ Börseninvestments zur Verfügung?
    Fangen Sie als Einsteiger eher mit kleinen Beträgen an. Investieren sollten Sie an der Börse zudem nur Kapital, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Laufen die Märkte in die falsche Richtung, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Autoreparatur fällig ist. Investments auf Kredit sind gerade für Einsteiger tabu und allenfalls für langjährig erfahrene Anleger geeignet.

  2. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?
    Legen Sie fest, welches Risiko Sie einzugehen bereit sind. Wer in Aktien investiert, muss auch mit zeitweisen Kursrückgängen rechnen. Aktienkurse schwanken häufig stark, sodass aus 10.000 Euro binnen weniger Wochen oder Monate nicht nur 12.000 Euro sondern auch mal 8.000 Euro werden können. Grundsätzlich gilt: Je höher die vermeintliche Chance, desto größer auch das Risiko.

  3. Welche Rendite erhoffen Sie sich von Ihrem Investment?
    Legen Sie fest, welche Rendite Sie mit Ihren Börseninvestments im Zeitraum X erzielen möchten. Setzen Sie auf langfristige, nicht auf kurzfristige Rendite! In einem Aktiendepot sind Renditeannahmen im Bereich von fünf bis zehn Prozent pro Jahr realistisch. Bedenken Sie: Meistens scheitern Anleger an der Börse, weil sie zu schnell zu viel wollen. Investoren-Legenden vom Range eines Warren Buffett setzen nicht auf schnelle Rendite, sondern auf gute Unternehmen. Dann kommt der Erfolg auf lange Sicht meistens von selbst.

Haben Sie die obigen Fragen beantwortet, können Sie sich der grundsätzlichen Zusammenstellung Ihres Wertpapierdepots widmen.

Tipp: Langfristig erfolgreich sind an der Börse jene, die eine kluge Anlagestrategie verfolgen. Je nach Anlegertyp sind Wachstums-, Value-Aktien oder eine Mischung daraus empfehlenswert. Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem auch durch Diversifikation: Erfahrene Anleger setzen nicht alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Investments ausgeglichen werden.

Ein Investment in Unternehmen, die in Wachstumsmärkten aktiv sind (sogenannte „Wachstumsaktien“), kann äußerst lukrativ sein, da diese Unternehmen ihre Gewinne häufig stark steigern. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Aktienkurs aus. Andererseits sind Wachstumsaktien aber auch risikoreicher als „Value-Aktien“ namhafter Unternehmen, die in etablierten Märkten agieren und dort seit Jahren Marktführer sind. Value-Aktien sind häufig zwar nicht so chancenreich, bergen aber auch ein geringeres Verlustrisiko. In der Regel bieten Value-Aktien auch höhere Dividendenzahlungen als Wachstumsaktien. Dividenden wirken sich positiv auf die Rendite Ihres Aktieninvestments aus.

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3. Informationen sammeln

Bevor Sie eine Aktie kaufen, sollten Sie sich umfassend über das Unternehmen informieren. Orientieren Sie sich an den erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham oder Peter Lynch. Diese investieren ausschließlich in Aktien von Unternehmen, deren Geschäft sie vollständig verstehen.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Investor Relations-Webseite des Unternehmens, in das Sie investieren möchten. Verschaffen Sie sich zudem auf finanzen.net einen Überblick über das Geschäft der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie zu jeder börsengelisteten Aktie ein umfangreiches Informationsangebot, z. B. hier zu den DAX-Werten. Neben Nachrichten, Informationen zur Kursentwicklung der Aktie oder zu den Geschäftszahlen finden Sie dort auch Termine, Kennzahlen und Einschätzungen von Analysten. Bei der Auswahl geeigneter Aktien hilft auch ein Blick auf die ständig aktualisierte Liste mit Kaufempfehlungen von Analysten. Wertvolle Dienste leisten hier auch die finanzen.net Börsen-Apps.

4. Strategien testen

Vor dem ersten Aktienkauf ist ein Test der eigenen Anlagestrategie empfehlenswert.

Tipp: Legen Sie sich eine Wachtlist mit interessanten Werten und ein Musterdepot an. Registrieren Sie sich einfach kostenlos auf finanzen.net, danach können Sie unter „myfinanzen“ beliebig viele Watchlists und Musterdepots anlegen und mit verschiedenen Börsenstrategien experimentieren, ohne dabei reales Geld einzusetzen.

5. Aktien kaufen

Haben Sie Ihre Anlagestrategie definiert und sich für die Aktie eines Unternehmens entschieden, erteilen Sie Ihrer Bank einen Kaufauftrag oder loggen sich bei Ihrem Online-Broker ein, um den Aktienkauf in Auftrag zu geben.

Neben der Anzahl der Aktien, die Sie kaufen möchten, sowie der Kennnummer der Aktie (WKN oder ISIN) müssen Sie beim Kaufauftrag auch den Handelsplatz angeben, über den der Kauf abgewickelt werden soll. Neben den Börsenplätzen Frankfurt und Stuttgart, den beiden umsatzstärksten deutschen Handelsplätzen, stehen zahlreiche weitere Handelsplätze zur Wahl.

Tipp: Wählen Sie einen Handelsplatz, an dem Ihre Aktie rege gehandelt wird (Beispiel: Börsenplätze und Börsenumsätze zur Siemens-Aktie). Ebenfalls wichtig beim Aktienkauf und -verkauf: Geben Sie Ihre Order immer mit einem Limit (einer Preisgrenze) auf. So stellen Sie sicher, dass Sie beim Kauf keinen überhöhten Preis zahlen, beim Verkauf keinen zu schlechten Preis für Ihre Aktien erhalten. Bei Brokern mit Top-Konditionen wie im finanzen.net Brokerage-Depot zahlen Sie für das Setzen eines Limits keine Gebühren.

6. Aktie beobachten

Der Kurs Ihrer Aktien wird vor allem durch Unternehmensnachrichten beeinflusst. Gute Geschäftszahlen führen meist zu Kurszuwächsen, maue Geschäftszahlen eher zu Kursverlusten. Daneben beeinflussen auch andere Nachrichten, die nicht direkt mit dem Unternehmen in Zusammenhang stehen, den Aktienkurs. Die Aktie eines Kfz-Herstellers, der einen Großteil seiner Autos in China verkauft, wird bei guten Konjunkturnachrichten aus China eher zulegen, bei schlechten Nachrichten hingegen eher nachgeben.

Tipp: Auch wenn Aktien in der Regel als langfristige Geldanlage gedacht sind, sollten Sie sich über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und Ihre Aktien auf dem Laufenden halten. Auf finanzen.net und in den finanzen.net Börsen-Apps finden Sie ständig aktualisierte Marktberichte. Dort können Sie sich auch ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Aktien etwas Neues gibt.

7. Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen

Während Trader eher auf schnelle Rendite zielen, sind Investoren darauf aus, langfristig in erfolgreiche Unternehmen zu investieren und über den Kauf von Aktien an deren Erfolg teilzuhaben. Dennoch ist es auch bei langfristig ausgelegten Investments ratsam, diese in Frage zu stellen, sofern der Erfolg ausbleibt oder die Aktie die falsche Richtung einschlägt.

Erfahrene Börsianer handeln nach dem Motto „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“. Vielen Anlegern macht die Psychologie aber einen Strich durch die Rechnung. Sie realisieren ihren Gewinn häufig schon nach kleinen Kurszuwächsen. Bei Kursverlusten verkaufen sie hingegen nicht und hoffen, ihren Einstandskurs irgendwann wiederzusehen. Nicht selten häufen sich dann hohe Verluste an.

Tipp: Handeln Sie wie echte Investoren-Legenden! Lassen Sie Gewinne laufen und begrenzen Sie Ihre Verluste. Bestimmen Sie bereits beim Aktienkauf den maximalen Verlust, den Sie hinzunehmen bereit sind. Viele erfahrene Anleger zurren ihr Verkaufslimit etwa 20 Prozent unterhalb des Einstiegsniveaus fest. Läuft Ihre Aktie dann in die richtige Richtung, ziehen Sie Ihr Ausstiegslimit mit der Zeit einfach nach.

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Bildquelle: lassedesignen / Shutterstock.com