Aktien kaufen und Wertpapiere kaufen

Wichtige Tipps für Ihren Erfolg beim Wertpapier- und Aktienkauf

Aktien kaufen - Das 1x1 des Aktienhandels - von der Anlage des Aktiendepots bis zum AktienkaufNur etwa vier Prozent der Deutschen investieren in Wertpapiere wie Aktien, Fonds oder Zertifikate. Dabei zählt gerade der Kauf von Aktien zu den Geldanlagen mit der höchsten Rendite. Bevor Sie als Anleger Aktien kaufen und auf dem Börsenparkett aktiv werden, sollten Sie sich gründlich informieren. Die wichtigsten Tipps für Ihren Erfolg beim Wertpapier- und Aktienkauf.

Worauf sollte ich als Einsteiger beim Handel mit Wertpapieren achten und wie kann ich mein Geld so anlegen, dass es sich vermehrt? Diese Frage stellt sich jeder, der etwas auf der hohen Kante hat und mehr will als die mickrigen Zinsen auf dem Girokonto.

Aktien versprechen langfristig hohe Renditen

Historisch gesehen ist der Kauf von Wertpapieren eine einträgliche Sache. Anleger, die über zwanzig Jahre (im Zeitraum 1996 bis 2015) in den DAX investiert hatten, konnten alleine in zehn von zwanzig Jahren eine Rendite von jeweils mehr als 20% pro Jahr einstreichen. Allerdings büßte der DAX auch in drei von zwanzig Jahren mehr als 20% ein. Im Durchschnitt lag die Jahresrendite beim DAX trotz mitunter heftigem Auf und Ab bei 8,1 Prozent pro Jahr.

Wertpapiere kaufen und verkaufen: Was gilt es zu beachten?

Anleger, die Wertpapiere wie Aktien, Fonds, Zertifikate oder Optionsscheine kaufen und verkaufen möchten, benötigen zunächst eine Depotbank, über die sie ihre Wertpapiere handeln können. Ein Depot lässt sich recht einfach bei einer Hausbank oder bei einem Online Broker eröffnen. Damit sind wir schon beim ersten unserer wichtigsten Tipps für den Handel mit Wertpapieren, der Eröffnung eines Wertpapierdepots bei einem günstigen Broker.

1. Depot für den Aktienkauf und Wertpapierhandel anlegen

Um Aktien kaufen und auch andere Wertpapiere handeln zu können, benötigen Sie zunächst ein Wertpapier- oder Aktiendepot. Dieses können Sie entweder bei einer Bank oder einem der häufig günstigeren Online-Broker eröffnen. In Ihrem Wertpapierdepot werden dann die gekauften Aktien, Fonds und Zertifikate verwahrt und verwaltet.

Kaum zu glauben, aber viele Banken berechnen auch heute noch Gebühren unabhängig davon, ob Sie als Anleger überhaupt Wertpapiere handeln oder nicht. Nicht selten liegen diese Verwaltungs-/ Depotführungskosten bei 30 Euro pro Jahr. Diese Kosten können Sie vermeiden! Ausgewählte Anbieter und Online Broker bieten die Konto-/ Depotführung nämlich völlig kostenlos an.

Wichtig zu wissen: Für Ihre Orders, also für den Kauf und Verkauf von Aktien und anderer Wertpapiere, fallen verschiedene Gebühren an. Neben Börsengebühren, die vom gewählten Handelsplatz (Börse Frankfurt, Börse Stuttgart, …) abhängen, berechnet auch Ihre Depotbank Gebühren für jede Order, die sogenannte Orderprovision. In der Regel zahlen Wertpapieranleger eine fixe Provision für jede Order (z.B. 7,95 Euro) sowie eine volumenabhängige Provision. Eine Order mit hohem Volumen, z.B. über 10.000 Euro, kostet somit mehr als eine 2.000 Euro-Order. Gerade diese volumenabhängige Orderprovision schlägt bei etwas höheren Ordervolumen bei den meisten Banken und Brokern schnell mit 20 bis knapp 70 Euro pro Order zu Buche.

Tipp: Wählen Sie für Ihre Wertpapiergeschäfte einen Anbieter mit kostenloser Kontoführung, bei dem Sie Aktien und andere Wertpapiere wie Anleihen, Zertifikate oder Fonds mit niedrigen Orderprovisionen kaufen und verkaufen können! Kostenfreie Wertpapierkonten können Sie heutzutage bei vielen Brokern einrichten. Einige Depotbanken bieten den Wertpapierhandel sogar zu einer fixen Orderprovision von nur wenigen Euro an, also ohne volumenabhängige Gebühren. Es spielt für Sie somit keine Rolle, ob Sie Wertpapiere im Wert von lediglich 500 Euro kaufen oder vielleicht sogar einen Trade im Wert von 50.000 Euro durchführen wollen. Vergleichen Sie hierzu auch die Konditionen der beliebtesten Broker in unserem Broker Vergleich.

Zum Weiterlesen:

» Online Depot eröffnen: So eröffnen Sie ein Wertpapierdepot

2. Anlageziel definieren – noch vor dem ersten Aktienkauf

Haben Sie Ihr Depot eröffnet? Dann definieren Sie Ihre Anlageziele – noch vor dem ersten Aktienkauf!

Tipp: Beantworten Sie zunächst folgende Fragen:

  1. Wieviel Geld steht Ihnen für den Wertpapierhandel zur Verfügung?
    Fangen Sie als Einsteiger eher mit kleinen Beträgen und Aktienkäufen an. Investieren sollten Sie an der Börse zudem nur Kapital, das Sie nicht kurzfristig benötigen. Laufen die Märkte in die falsche Richtung, müssen Sie so nicht mit Verlust verkaufen, weil vielleicht eine kostspielige Autoreparatur fällig ist. Der Wertpapierhandel auf Kredit ist gerade für Einsteiger tabu und allenfalls für langjährig erfahrene Anleger geeignet.
  2. Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen?
    Legen Sie fest, welches Risiko Sie einzugehen bereit sind. Wer Wertpapiere handelt und in Aktien investiert, muss auch mit zeitweisen Kursrückgängen rechnen. Aktienkurse schwanken häufig stark, sodass aus 10.000 Euro binnen weniger Wochen oder Monate nicht nur 12.000 Euro sondern auch mal 8.000 Euro werden können. Grundsätzlich gilt: Je höher die vermeintliche Chance eines Wertpapiers, desto größer auch das Risiko.
  3. Welche Rendite erhoffen Sie sich von Ihren Investments?
    Legen Sie fest, welche Rendite Sie mit Ihren Börseninvestments im Zeitraum X erzielen möchten. Setzen Sie auf langfristige, nicht auf kurzfristige Rendite! In einem Wertpapierdepot sind Renditeannahmen im Bereich von fünf bis zehn Prozent pro Jahr realistisch. Bedenken Sie: Meistens scheitern Anleger an der Börse, weil sie zu schnell zu viel wollen und beispielsweise zu riskante Aktien kaufen. Investoren-Legenden vom Range eines Warren Buffett setzen beim Wertpapierhandel nicht auf schnelle Rendite, sondern auf gute Unternehmen. Dann kommt der Erfolg auf lange Sicht meistens von selbst.

3. Wertpapierdepot zusammenstellen

Haben Sie die obigen Fragen beantwortet, können Sie sich der grundsätzlichen Zusammenstellung Ihres Wertpapierdepots widmen.

Tipp: Langfristig erfolgreich sind an der Börse jene, die eine kluge Anlagestrategie verfolgen. Welche Wertpapiere Anleger kaufen sollten, hängt maßgeblich von der Risikoneigung ab. Während sicherheitsorientierte Anleger eher zu Wertpapieren wie Anleihen oder Mischfonds greifen, setzen Anleger mit größerer Risikobereitschaft häufig auf Aktienfonds und Einzelaktien. Beim Aktienkauf sollten Einsteiger – je nach Anlagetyp – auf Wachstums-, Value-Aktien oder eine Mischung daraus setzen. Ihr Risiko minimieren erfolgreiche Aktionäre vor allem auch durch Diversifikation: Erfahrene Anleger setzen beim Wertpapierhandel nicht alles auf eine Karte. Sie kaufen stattdessen Anteilsscheine mehrerer Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. So können eventuelle Verluste einzelner Aktien mit Gewinnen aus anderen Wertpapier-Investments ausgeglichen werden.

Investments in Unternehmen, die in Wachstumsmärkten aktiv sind (sogenannte „Wachstumsaktien“), können äußerst lukrativ sein, da diese Unternehmen ihre Gewinne häufig stark steigern. Das wirkt sich in der Regel auch positiv auf den Aktienkurs aus. Andererseits ist der Handel von Wachstumsaktien aber auch risikoreicher als der von „Value-Aktien“, also von namhaften Unternehmen, die in etablierten Märkten agieren und dort seit Jahren Marktführer sind. Value-Aktien sind häufig zwar nicht so chancenreich, bergen aber auch ein geringeres Verlustrisiko. Häufig bieten Value-Aktien auch höhere Dividendenzahlungen als Wachstumsaktien. Dividenden wirken sich positiv auf die Rendite Ihres Aktieninvestments aus.

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4. Aktienkauf: Vorher ausführlich informieren und am Ball bleiben

An der Börse liegt das Geld nicht auf der Straße. Bedenken Sie, dass Sie als Käufer einer Aktie stets auf einen Verkäufer treffen, der der Meinung ist, dass es besser ist, das Wertpapier nicht zu besitzen. Als Verkäufer ist es genau umgekehrt. Hinterfragen Sie also vor dem Wertpapierkauf stets Ihre Meinung unter diesem Gesichtspunkt. Wollen Sie Ihr Vermögen mit Wertpapieren langfristig steigern, sollten Sie Ihre Investments daher sorgfältig auswählen und sich vor und auch nach dem Kauf stets über Ihre Wertpapiere auf dem Laufenden halten.

Gerade beim Aktienkauf gilt: Bevor Sie eine Aktie kaufen, informieren Sie sich umfassend über das Investment und orientieren Sie sich an den erfolgreichsten Investoren aller Zeiten wie Warren Buffet, George Soros, Benjamin Graham oder Peter Lynch. Diese investieren ausschließlich in Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäft sie vollständig verstehen.

Tipp: Werfen Sie einen Blick auf die Investor Relations-Webseite des Unternehmens, in das Sie investieren möchten. Verschaffen Sie sich zudem auf finanzen.net einen Überblick über das Geschäft der Aktiengesellschaft. Hier finden Sie zu jedem Wertpapier und jeder börsengelisteten Aktie ein umfangreiches Informationsangebot, z. B. hier zu den DAX-Werten. Neben Nachrichten, Informationen zur Kursentwicklung der Aktie oder zu den Geschäftszahlen finden Sie dort auch Termine, Kennzahlen und Einschätzungen von Analysten. Bei der Auswahl geeigneter Aktien hilft auch ein Blick auf die ständig aktualisierte Liste mit Kaufempfehlungen von Analysten. Wertvolle Dienste leisten hier auch die finanzen.net Börsen-Apps. Dort können Sie sich ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Wertpapieren etwas Neues gibt.

5. Vermeiden Sie den größten Anfängerfehler beim Wertpapierhandel

Viele Einsteiger begehen beim Wertpapierhandel den gleichen Fehler. Sie investieren ihr Geld in nur ein Wertpapier, meist eine recht spekulative Aktie. Das kann gut gehen, geht aber in den meisten Fällen schief. Vermeiden Sie ein derartiges Einzelwerterisiko und die Gefahr, schon bei der nächsten Abwärtsbewegung oder einer negativen Unternehmensnachricht auf zweistelligen Verlusten zu sitzen. Setzen Sie an der Börse niemals alles auf eine Karte! Streuen Sie stattdessen Ihr Risiko, indem Sie Ihren Einsatz auf mehrere chancenreiche Werte verteilen.

Tipp: Starten Sie an der Börse behutsam mit kleineren Beträgen, steigen Sie nicht gleich mit allzu spekulativen Aktien in den Wertpapierhandel ein und begehen Sie nicht den größten Anfängerfehler, alles auf eine Karte zu setzen. Vor dem ersten Aktienkauf ist ein Test der eigenen Anlagestrategie empfehlenswert. Legen Sie sich eine Wachtlist mit interessanten Werten und ein Musterdepot an. Registrieren Sie sich einfach kostenlos auf finanzen.net, danach können Sie unter „myfinanzen“ beliebig viele Watchlists und Musterdepots anlegen und mit verschiedenen Börsenstrategien experimentieren, ohne dabei reales Geld einzusetzen.

6. Aktien kaufen – die Wahl des passenden Handelsplatzes

Haben Sie Ihre Anlagestrategie definiert und sich für die Aktie eines Unternehmens oder den Kauf eines anderen Wertpapiers entschieden, müssen Sie in der Handelsmaske Ihres Brokers die Wertpapierkennummer (WKN oder ISIN) angeben und auswählen, über welche Börse Sie Ihr Wertpapier kaufen möchten. In Deutschland haben Sie die Wahl zwischen der Börse Frankfurt, dem XETRA-System der Börse Frankfurt und einigen Regionalbörsen (Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, Hamburg …).

Viele Wertpapiere können Sie mittlerweile auch im außerbörslichen Direkthandel kaufen und verkaufen. Als Anleger sparen Sie sich so die Börsengebühren und die Maklercourtage. Außerdem müssen Sie nicht darauf warten, bis Ihre Order an der Börse ausgeführt wurde. Aktien können Sie heutzutage bei verschiedenen Handelsplätzen direkt handeln. Das Prinzip ist einfach: Sie stellen in der Ordermaske Ihres Online Brokers eine Preisanfrage für beispielsweise 20 Stück BASF-Aktien. Der Handelspartner Ihrer Depotbank teilt Ihnen dann einen unverbindlichen Kauf- oder Verkaufspreis mit. Da sich die Kurse an der Börse schnell ändern, haben Sie nur wenige Sekunden Zeit, sich für das Angebot zu entscheiden. Tun Sie das nicht, können Sie anschließend eine neue verbindliche Preisanfrage stellen. Auch Zertifikate und Optionsscheine können Sie bequem und direkt bei der emittierenden Bank, dem sogenannten Emittenten, handeln. Vorausgesetzt, Ihre Depotbank bietet einen außerbörslichen Direkthandel mit diesem Emittenten an. Prüfen Sie das vor der Eröffnung Ihres Wertpapierdepots!

Welcher Handelsplatz der günstigste ist, hängt von vielen Faktoren ab: Relevant sind vor allem Ihr geplantes Volumen für den Wertpapierhandel, die Courtage (Vermittlerprovision des Maklers) und der Spread, also die Differenz zwischen An- und Verkaufskurs. Bei Standardwerten wie DAX-Aktien sind die Unterschiede in der Regel vernachlässigbar. Bei Nebenwerten mit geringem Handelsvolumen sollten Sie hingegen darauf achten, dass Ihr Wertpapier an dem von Ihnen gewählten Handelsplatz rege gehandelt wird, damit Sie zu einem marktgerechten Preis kaufen bzw. verkaufen. Vorsicht sollten Sie auch beim außerbörslichen Direkthandel außerhalb der regulären Börsenzeiten walten lassen. Da die Direkthandelspartner hier ein höheres Risiko tragen, sind die Spreads beim Wertpapierhandel regelmäßig höher als während der regulären Börsenzeiten.

Tipp: Nutzen Sie das umfassende Informationsangebot auf finanzen.net. Hier finden Sie zu jedem Wertpapier die aktuellen Kurse und Handelsvolumina an den verschiedenen Handelsplätzen (Beispiel: Siemens Aktie-Börsenplätze). Wählen Sie einen Handelsplatz, an dem Ihre Aktie rege gehandelt wird (Beispiel: Börsenplätze und Börsenumsätze zur Siemens-Aktie). Ebenfalls wichtig beim Aktienkauf und -verkauf: Geben Sie Ihre Order immer mit einem Limit (einer Preisgrenze) auf. So stellen Sie sicher, dass Sie beim Kauf keinen überhöhten Preis zahlen, beim Verkauf keinen zu schlechten Preis für Ihre Aktien erhalten. Bei Brokern mit Top-Konditionen wie dem finanzen.net Brokerage-Depot zahlen Sie für das Setzen, Ändern oder Streichen eines Limits keine Gebühren.

7. Aktien und spekulative Wertpapiere beobachten

Der Kurs Ihrer Aktien wird vor allem durch Unternehmensnachrichten beeinflusst. Gute Geschäftszahlen führen meist zu Kurszuwächsen, maue Geschäftszahlen eher zu Kursverlusten. Daneben beeinflussen auch andere Nachrichten, die nicht direkt mit dem Unternehmen in Zusammenhang stehen, den Aktienkurs. Die Aktie eines Kfz-Herstellers, der einen Großteil seiner Autos in China verkauft, wird bei guten Konjunkturnachrichten aus China eher zulegen, bei schlechten Nachrichten hingegen eher nachgeben.

Tipp: Auch wenn Aktien in der Regel als langfristige Geldanlage gedacht sind, sollten Sie sich über aktuelle Wirtschaftsentwicklungen und Ihre Aktien auf dem Laufenden halten. Auf finanzen.net und in den finanzen.net Börsen-Apps finden Sie ständig aktualisierte Marktberichte. Dort können Sie sich auch ganz einfach informieren lassen, sobald es zu Ihren Aktien etwas Neues gibt.

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8. Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen

Während Trader eher auf schnelle Rendite zielen, sind Investoren darauf aus, langfristig in erfolgreiche Unternehmen zu investieren und über den Kauf von Aktien an deren Erfolg teilzuhaben. Dennoch ist es auch bei langfristig ausgelegten Investments ratsam, diese in Frage zu stellen, sofern der Erfolg ausbleibt oder die Aktie die falsche Richtung einschlägt.

Erfahrene Börsianer handeln nach dem alten Börsenmotto „Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen“. Vielen Anlegern macht die Psychologie aber einen Strich durch die Rechnung. Sie realisieren ihren Handelsgewinn häufig schon nach kleinen Kurszuwächsen. Bei Kursverlusten verkaufen sie hingegen nicht und hoffen, ihren Einstandskurs irgendwann wiederzusehen. Nicht selten häufen sich dann hohe Verluste an.

Tipp: Orientieren Sie sich beim Wertpapierhandel an echten Investoren-Legenden! Lassen Sie Gewinne laufen und begrenzen Sie Ihre Verluste. Bestimmen Sie bereits beim Aktienkauf den maximalen Verlust, den Sie hinzunehmen bereit sind. Viele erfahrene Anleger zurren ihr Verkaufslimit etwa 20 Prozent unterhalb des Einstiegsniveaus fest. Läuft Ihre Aktie in die richtige Richtung, ziehen Sie Ihr Ausstiegslimit mit der Zeit einfach nach.

9. Setzen Sie auch auf Fonds und passive Investments

Setzen Sie beim Wertpapierhandel auch auf Investmentfonds und passive Investments wie ETF oder Indexzertifikate. Gerade zum langfristigen Vermögensaufbau können diese Wertpapiere eine ausgezeichnete Alternative sein, bieten sie Anlegern doch eine breite Risikostreuung mit nur einem Investment. Erfahrene Anleger kaufen jedoch nicht den nächstbesten Fonds, sondern wählen ihr Investment mit Bedacht aus. Bei der Auswahl achten Profis vor allem auf ein erfahrenes Fondsmanagement, eine im Vergleich zu anderen Fonds (mit gleichem Investmentschwerpunkt) überdurchschnittliche Kursentwicklung sowie eine vergleichsweise geringe Schwankungsbreite, ein Maß für das Risiko. Nutzen Sie auch hier die Fonds-Tools auf finanzen.net, mit denen Sie Fonds nach diversen Kriterien wie der Sharpe-Ratio vergleichen und die besten Fonds einzelner Branchen recht einfach auswählen können. Hier finden Sie weitere Tipps zum Thema Fondskauf.

Wollen Sie hingegen einfach nur in einen Index wie den DAX investieren, bieten sich Exchange Traded Funds (ETF) oder Indexzertifikate an. Da diese den Index praktisch eins-zu-eins nachbilden, ist hier kein Fondsmanagement vonnöten, was für den Anleger mit deutlich niedrigeren Kosten-/ Gebührenstrukturen einhergeht.

Tipp: Traden mit Aktien, Zertifikaten und Optionsscheinen macht Spaß und kann hohe Gewinne bringen. Nutzen Sie dennoch auch Fonds und passive Investments zum langfristigen Vermögensaufbau. Achten Sie bereits bei der Auswahl Ihres Brokers auf ein großes Angebot an Fonds, ETF und Fondssparplänen. Gerade beim Kauf von Fonds werden schnell hohe Ausgabeaufschläge von teilweise 6,25% fällig. Verlorenes Geld, das Sie beim Kauf über Fondsvermittler oder Broker mit kundenfreundlichen Konditionen geschickt umschiffen können. So können beispielsweise Kunden mit finanzen.net Brokerage-Depot nahezu alle in Deutschland zugelassenen Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

Zum Weiterlesen:

»9.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag bei finanzen-broker.net

»Fonds kaufen und verkaufen - 8 wichtige Tipps zum Vermögensaufbau mit Investmentfonds

Aktion €uro Investor

Bildquelle: lassedesignen / Shutterstock.com

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