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04.10.2012 08:10

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GOLD UND ROHÖL

Rohöl: Verkaufswelle ebbt ab



Rohöl: Verkaufswelle ebbt ab
Negative Daten aus China und den USA, den beiden größten Ölnachfrageländer, haben zur Wochenmitte eine Verkaufswelle losgetreten, die mittlerweile abzuebben scheint.

von Jörg Bernhard

Mit einem Minus von über vier Prozent musste der Ölpreis den heftigsten Kurssturz seit Mitte Dezember hinnehmen. Zunächst belastete vor allem die schlechte Stimmung im chinesischen Dienstleistungssektor, am Nachmittag folgte dann noch der Bericht des US-Energieministeriums, dass die heimische Ölproduktion in der vergangenen Woche mit 6,52 Millionen Barrel auf das höchste Niveau seit 15 Jahren angestiegen war. Zugleich fiel die Nachfrage auf das niedrigste Niveau seit April. Die Anhäufung sämtlicher Negativ-News löste dann die Verkaufswelle aus. Aus charttechnischer Sicht bewegt sich der WTI-Future aktuell in der Nähe einer bei 88 Dollar verlaufenden Unterstützungszone – die Nordseemarke Brent versucht sich an einer Bodenbildung um 108 Dollar.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,01 auf 88,13 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,37 auf 108,54 Dollar anzog.

Goldpreis: Null Korrekturbedarf

Relative Stärke beweist derzeit weiterhin das gelbe Edelmetall. Die Sorge um die globale Konjunktur nährt Spekulationen, dass die Notenbanken rund um den Globus auf dieses Negativszenario mit besonders „mutigen“ Gegenmaßnahmen reagieren könnten. Die zu erwartenden Stützungsaktionen lassen das Image von Gold als sicherem Hafen weiter an Attraktivität gewinnen. Beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares schlug sich dies in weiteren Zuflüssen nieder. So erhöhte sich dessen gehaltene Goldmenge seit vergangenem Freitag von 1.320,78 auf aktuell 1.324,40 Tonnen.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 3,20 auf 1.783,00 Dollar pro Feinunze.

Tops und Flops: Rohstoffe im dritten Quartal:

 

Platz 36: Mageres Schwein (-22,11%)

Den Auftakt für das Ranking macht Mageres Schwein. Mit einem Preiseinbruch um mehr als 22 Prozent ist der Rohstoff der schwächste Performer im letzten Jahresviertel.

Bildquellen: 1971yes / Shutterstock.com

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