Das beste Tagesgeldkonto

Tagesgeldvergleich: Das beste Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen, Tipps und Tricks

Unser Tagesgeldvergleich offenbart: Sparer haben es in Zeiten von Niedrigzinsen nicht leicht, ihr Geld gut verzinst anzulegen. Aber: Es gibt Tagesgeldkonten mit attraktiven Zinsen. In unserem Tagesgeldkonto-Vergleich zeigen wir Ihnen, wo Sie die höchsten Zinsen finden, welche Bank das beste Tagesgeldkonto bietet und was Sie beim Tagesgeld beachten sollten. Gleich zu Beginn finden Sie die Sieger unseres Tagesgeldvergleichs in der Übersicht.

Tagesgeldvergleich -
darum geht es

Im Tages­geld­vergleich haben wir die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt und die Testsieger übersichtlich aufgeführt.

Tages­geld eignet sich vor allem als kurz­fristige Geld­anlage. Das beste Ta­ges­geld­konto bietet hohe Sicher­heit bei attraktiven Zinsen, Sie können jeder­zeit über Ihr Geld ver­fügen.

Ein Tages­geld­konto ist in der Regel kosten­los, vor allem bei Direkt­banken zahlen Sie oft keinen Cent. Aller­dings sind nicht alle Tages­geld­ange­bote wirk­lich sinn­voll.

Tipp: In unserem ausführ­lichen Tages­geld­vergleich erfahren Sie noch mehr über das beste Tages­geld­konto - und spannende Alternativen.

Tagesgeldvergleich -
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Wenn Sie sich für ein Tages­geld­konto mit kurzer Zins­garantie ent­schei­den, dann soll­ten Sie be­reit sein, alle paar Monate den Anbieter zu wechseln.

Produkt­empfehlung: Das beste Ta­ges­geld für Neu- und Bestands­kun­den bieten Cosmos­direkt, East West Direkt sowie Denizbank und Akbank.

Sehr hohe Zinsen für Tages­geld gibt's bei Consorsbank und ING-DiBa. Die Zins­garantie gilt aller­dings nur unter be­stimm­ten Be­dingungen - mehr dazu er­fah­ren Sie hier.

Wichtig: Achten Sie auf den Zinses­zins­effekt und ziehen Sie eine monat­liche Gut­schrift einer vier­tel­jähr­li­chen oder jähr­li­chen vor.

Tagesgeld­vergleich: Bestes Tages­geldkonto

BankZins­satz für Be­stands­kun­denBe­mer­kung
Cosmos­direkt0,50% p.a.Zins­­satz fest für ein Quar­­tal, Ein­­lagen in un­be­­grenz­ter Höhe ge­schützt
East West Direkt0,45% p.a.Keine Mindest­­anlage, drei Monate Zins­garan­tie
Denizbank0,40% p.a.Er­öff­nung eines Stamm­kontos er­for­­der­­lich
Akbank0,40% p.a.Tages­geld­konto auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige
Renault Bank direkt0,35% p.a.Keine Mindest­anlage
Moneyou0,35% p.a.Keine Mindest­anlage
Ikano Bank0,35% p.a.Keine Mindest­anlage
VR Bank Nieder­bayern-Oberpfalz0,30% p.a.Zins­gutschrift viertel­jähr­lich

Produktempfehlung: Im Rennen um die höchsten Zinsen beim Tagesgeldvergleich trägt Cosmosdirekt im August 2018 den Sieg davon, Bestandskunden erhalten hier – bezogen auf unsere strengen Testkriterien – die höchsten Zinsen. Stiftung Warentest vergibt in “Finanztest”-Ausgabe 08/2018 das Urteil “dauerhaft gut”. East West Direkt sichert sich in unserem Tagesgeldvergleich den zweiten Platz. Die Bank garantiert den Zinssatz ab Kontoeröffnung für drei Monate, eine Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Platz 3 teilen sich die Denizbank aus Österreich und die Akbank, die deutsche Tochtergesellschaft der türkischen Akbank.

Mehr über die besten Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinsen erfahren Sie in unserem ausführlichen Tagesgeldvergleich. Dort stellen wir Ihnen auch noch weitere Alternativen vor. Zunächst zeigen wir Ihnen die Vorteile und Nachteile eines Tagesgeldkontos auf: Was macht Tagesgeld als Geldanlage zum Vermögens­aufbau interessant, wo liegen die Unter­schiede zum Festgeld­konto und worauf sollten Sie bei Ihrem Sparkonto achten.

Tagesgeld: Kompromiss aus Girokonto und Festgeld

Das klassische Sparbuch hat ausgedient – Sparer müssen längst neue Wege gehen, wenn sie ihr Geld für sich arbeiten lassen wollen. Wer eine attraktive Verzinsung wünscht und trotzdem jederzeit über seine Ersparnisse verfügen möchte, kommt an einem Tagesgeldkonto nicht vorbei. Tagesgeld bietet einen guten Kompromiss aus Girokonto und Festgeld: Ein Tagesgeldkonto ist ebenso anpassbar, (in der Regel) kostenlos und sicher wie ein Girokonto, wartet aber mit deutlich höheren Zinsen auf – ein idealer Parkplatz für Geldbeträge.

Wollen Sie also für das nächste Auto, den Jahresurlaub oder eine große Feier Geld ansparen, dann sollten Sie ein Tagesgeldkonto eröffnen, es lohnt sich: Dort können Sie Geldbeträge, die Sie in absehbarer Zeit benötigen, mit einer guten Verzinsung zwischenparken. Auch Sparer, die sich auf eine größere Anschaffung wie einen Wohnungskauf vorbereiten, sollten die Vorzüge eines Tagesgeldkontos nutzen. Das künftige Eigenkapital liegt dort sicher und vermehrt sich sukzessive. Ein Tagesgeldkonto ist darüber hinaus perfekt geeignet für eine Notreserve, die Sie für unerwartete Reparaturen zurückhalten wollen.

In diesem ausführlichen Vergleich zeigen wir die Vor- und Nachteile von Tagesgeld auf und verraten Ihnen, wo Sie die besten Zinsen erhalten und wo Sie das beste Tagesgeldkonto aufspüren.

Tagesgeld oder Festgeld? Die Unterschiede

Wer sein Geld nicht an der Börse investieren will oder zusätzlich zu seinem riskanten Börseninvestment eine sichere Geldanlage sucht, der sollte zwischen einem Tagesgeld- und einem Festgeldkonto wählen. Beide Alternativen sind sehr sicher, unterscheiden sich aber in der Laufzeit, in der Flexibilität und in der Höhe der Zinsen.

Laufzeit: Beim Tagesgeld gibt es keine feste Laufzeit, ein Tagesgeldkonto eignet sich deshalb nicht nur für eine langfristige Geldanlage, sondern auch perfekt als kurzfristige Geldanlage. Wer in einigen Monaten eine Anschaffung plant, kann sein Geld auf einem Tagesgeldkonto gut verzinst zwischenparken. Ein Festgeldkonto hingegen ist eher für langfristige Sparer gedacht, es ist deutlich unflexibler als ein Tagesgeldkonto: die Laufzeit ist fest.

Flexibilität: Während ein Tagesgeldkonto dem Sparer jederzeit Zugriff auf sein Erspartes erlaubt, wird das Geld bei einem Festgeldkonto, das sagt der Name bereits, fest angelegt – der Sparer kann für die Zeit der Anlage nicht über sein Geld verfügen. Entscheiden Sie sich für Festgeld, dann sollten Sie auf Ihr Erspartes mehrere Jahre problemlos verzichten können.

Zinsen: Sparer erhalten bei einem Tagesgeldkonto jährliche Zinsen von einem Prozent und mehr – deutlich mehr als bei einem Girokonto. Eine noch bessere Verzinsung gibt es nur auf dem Festgeldkonto. Hier sind Zinsen von annähernd zwei Prozent drin.

Flexibel und sicher

Wenn Sie Ihr Geld kurzfristig anlegen wollen oder jederzeit Zugriff auf Ihr Erspartes haben möchten, dann ist ein Tagesgeldkonto für Sie die richtige Wahl. Tagesgeld ist ein perfekter Kompromiss zwischen Flexibilität und Rendite. Aber auch Sparer, die ihr Geld langfristig und dennoch flexibel vermehren wollen, liegen mit einem Tagesgeld­konto nicht falsch.

Entscheiden Sie sich für Tagesgeld, dann können Sie nicht nur jederzeit über Ihre Ersparnisse verfügen, Sie können Ihren Anlagebetrag auch nach Belieben erhöhen – oder reduzieren. Das erlaubt dem Sparer, jederzeit flexibel über sein Geld zu verfügen und auch mal spontan auf Änderungen am Kapitalmarkt zu reagieren.

Tagesgeld ist (ebenso wie Fest­geld) eine sehr sichere Kapital­anlage: Innerhalb der Euro­päischen Union sind Tagesgeldeinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank­konto gesetzlich ab­gesichert. Bei deutschen Geld­institu­ten gibt es eine weitere Absicherung: Für Beträge, die über der gesetzlichen Einlagensicherung liegen, greift in den meisten Fällen die deutsche Einlagensicherung. In manchen Fällen sind so sogar Er­sparnisse in Millionen­höhe komplett geschützt.

Banken und Spar­kassen verlangen für Tages­geld in der Regel keine Konto­führungs­gebüh­ren. Besonders bei Direktbanken ist ein Tagesgeldkonto meist kostenlos. Welche Finanz­institute kostenlose Tagesgeldkonten im Programm haben, zeigen wir Ihnen in unserem Tagesgeld-Vergleich. Dort haben wir für Sie die besten Angebote unter die Lupe genommen und die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt.

Wichtig: Bevor Sie Geld anlegen, sollten Sie überprüfen, ob Sie Schulden haben oder noch laufende Privatkredite abzahlen müssen. Es ist sinnvoll, zunächst die Verbind­lich­keiten zu tilgen, da die Zinsen für Tagesgeld so gut wie immer unter denen liegen, die Sie für bestehende Kredite bezahlen müssen (was Sie beim Thema Geldanlage noch alles beachten müssen, zeigen wir Ihnen übrigens in unserem Ratgeber Geldanlage auf).

Alternative oder Ergänzung: Tagesgeld vs. Crowdinvesting

Ein Tagesgeldkonto bietet sich für Sparer an, die auf der Suche nach einer sicheren und flexiblen Geldanlage sind. Doch wie unser Tagesgeldvergleich zeigt, werden Sparer auf Ihren Tagesgeldkonten bei seriösen Anbietern zurzeit nur mit niedrigen Zinsen unter einem Prozent belohnt. Auf der Suche nach renditestarken Anlagewegen entscheiden sich einige daher immer öfter für ein Börseninvestment als Alternative oder Ergänzung zum sicheren Tagesgeld. Darüber hinaus sind weniger bekannte Investment­möglich­keiten, wie beispielsweise Crowdinvesting, ebenfalls einen Blick wert. 

Das Konzept des Crowdinvestings ist leicht: Viele Investoren (Crowd) finanzieren gemeinsam ein spezifisches Projekt und werden für Ihre Investition finanziell am Projekt beteiligt. Vor allem im Startup-Bereich ist diese Form der Geldanlage beliebt, aber auch an Immobilienvorhaben oder ökologischen Projekten können Sie sich als Privatperson beteiligen und erhalten für Ihre Investition hohe Zinsen. Eine derartige Beteiligung ist beispielsweise über Vermittlungsplattformen wie Zinsland, Zinsbaustein und Exporo möglich. Je nach Anbieter unterscheiden sich unter anderem die Höhe der Mindestbeteiligungssumme und die Laufzeit der Beteiligung. 

Wichtig: Im direkten Vergleich mit der Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto überzeugt Crowdinvesting vor allem mit deutlich höheren Zinsen. Allerdings bestehen zwischen den beiden Formen der Geldanlage auch starke Unterschiede im Hinblick auf die Sicherheit Ihres Kapitals. Seien Sie sich bewusst, dass, ähnlich wie bei vielen Börseninvestments, beim Crowdinvesting immer das Risiko eines Totalverlustes besteht. Wer also das zinsstarke Crowdinvesting dem Tagesgeld vorzieht, sollte mit Verlusten umgehen können und sein Vermögen auf unterschiedliche Möglichkeiten der Geldanlage streuen.

Die besten Tipps rund um Tagesgeldkonten

Haben Sie sich für Tagesgeldsparen entschieden, dann sollten Sie einige Ratschläge beherzigen, bevor Sie ein Konto eröffnen: Achten Sie bei der Auswahl des richtigen Tagesgeldkontos auf die sogenannte Zinsgarantie: Es ist nicht nur wichtig, wie hoch die Verzinsung ist, es ist viel entscheidender, wie lange die Bank diese Verzinsung garantiert. Meist sind hohe Zinsen mit kurzer Laufzeit verbunden und eher als Lockangebot der Banken zu verstehen. Neukunden profitieren oft davon, die attraktive Zinsgarantie gilt aber selten länger als ein halbes Jahr und oft nur für bestimmte Höchstbeträge. Beispielsweise gibt es bei der Consorsbank für Neukunden 1,0 Prozent Zinsen für ein halbes Jahr, die ING-DiBa bietet 0,75 Prozent für vier Monate. 

Tipp: Je länger die Bank vereinbarte Konditionen zusichert, desto schneller vermehren sich Ihre Ersparnisse und Sie sind gleichzeitig umso länger vor einem Zinsrückgang geschützt. Aber: Für Kurzsparer können auch “Lockangebote” eine perfekte Kapitalanlage sein.

Vergessen Sie nicht den Zinseszinseffekt: Zinsen, die Ihrem Konto gutgeschrieben und dann mitverzinst werden, maximieren den Ertrag um ein Vielfaches – vor allem, wenn Sie Ihr Geld langfristig auf einem Tagesgeldkonto ansparen wollen. Beachten Sie deshalb das Intervall, in dem die Zinsen gezahlt werden. 

Tipp: Je kürzer der Abstand, desto höher fällt am Ende der Zinsgewinn aus. Sie sollten eine monatliche Gutschrift einer vierteljährlichen bei gleicher Verzinsung also immer vorziehen.

Wollen Sie Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto vermehren, dann sollten Sie bereit sein, alle paar Monate Ihr Tagesgeldkonto zu wechseln – vor allem, wenn Sie sich für ein Angebot mit kurzzeitiger Zinsgarantie entscheiden. Ein Wechsel des Anbieters kann sich im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen. 

Unsere Empfehlung: Vergleichen Sie die besten Tagesgeld-Angebote also regelmäßig – wir helfen Ihnen dabei!

Tagesgeldvergleich – so haben wir getestet

In unserem Tages­geld-Test haben wir die wichtig­sten Angebote von Banken, Sparkassen und Direkt­banken mit­einander vergli­chen. Vor allem die Höhe der Zinsen haben wir in unserem Tagesgeldvergleich positiv bewertet. In unser Test­ergebnis floss aber auch ein, wie einfach beispielsweise die Konto­eröffnung ist. Vor allem Direkt­banken sind den Filial­banken in diesem Punkt einige Schritte voraus. Das gilt ebenso für die Nutzung des Kontos: Kontostand einsehen, Beträge vom Referenz- auf das Tagesgeld­konto überweisen und umgekehrt – alles in der Regel kein Problem.

Auf der Jagd nach den höchsten Zinsen ist genaues Vergleichen unumgänglich. Wie bereits erwähnt, gilt es zu unter­scheiden, wie hoch die Zinsen für Neukunden und Bestandskunden sind, wie lange der Zins garantiert wird und wie oft sich der Zinseszinseffekt auswirkt.

Kunden, die bereits länger bei einer Bank sind, erhalten (in der Regel) keine Aktionszinsen und sind selbstverständlich von Neukundenboni ausgeschlossen. Sie erhalten den (meist niedrigeren) Zinssatz für Bestandskunden. Bei einigen Banken sind aber auch die Zinsen für Bestands­kunden einen Blick wert, oft gibt es bei diesen Anbietern dauer­haft gute Zinsen. Eine Garantie gibt es dafür aber nicht, das sollten Sie immer im Hinter­kopf behalten: Die Bank kann die Verzinsung (ohne Zinsgarantie) täglich ändern. Damit Sie den Überblick über die Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinsen behalten, haben wir für Sie die besten Angebote heraus­gesucht.

Wichtig: In unseren Tagesgeldvergleich haben wir nur Banken aufgenommen, die ein Tagesgeldkonto ohne weitere Gebühren anbieten.

Die höchsten Zinsen und trotzdem kein Testsieger

Einige Banken bieten teilweise deutlich höhere Tages­geld­zinsen als unsere Test­sieger – wie kann das sein? In unserem Tagesgeldvergleich haben wir strenge Maßstäbe angelegt und nur “echte” Tagesgeldkonten zugelassen. Tagesgeldangebote, die an Bedingungen geknüpft sind oder nur für kurze Zeit gelten, können deshalb nicht unter den Testsiegern dieses Vergleichs auftauchen. Dies trifft zum Beispiel auf DKB, Comdirect, ING-DiBa, Consorsbank und HSH Nordbank zu.

Unter den besten Tagesgeldkonten ist weder das Angebot von DKB zu finden noch das von Comdirect. Die Gründe: “DKB-Cash” ist kein echtes Tagesgeld­konto, es ist ein Girokonto mit kosten­loser Kreditkarte, dessen Guthaben verzinst wird und wie bei einem Tagesgeldkonto täglich verfügbar ist. Und “Tagesgeld PLUS” von Comdirect ist an die Eröffnung eines Girokontos mit Gehaltseingang geknüpft.

Hinweis: Weder “DKB-Cash” noch “Tagesgeld PLUS” von Comdirect können übrigens bezüglich Zinsen derzeit mit den besten Tagesgeld-Angeboten konkurrieren.

Bezüglich Zinsen sieht es beim Tagesgeldkonto von ING-DiBa hingegen deutlich besser aus: Neukunden erhalten für vier Monate 2,00 Prozent Zinsen auf maximal 25.000 Euro. Allerdings gilt dieses Angebot ebenfalls nur in Zusammen­hang mit der Eröffnung eines Gehalts­kontos.

Auch die Consorsbank lockt Neukunden mit einer zeitlich begrenzten Garantie­verzinsung: 0,60 Prozent gibt’s für sechs Monate ab Konto­eröffnung für bis zu 25.000 Euro.

Tipp: Wenn Sie bereit sind, Ihre Bank häufig zu wechseln, dann kann sich für Sie solch ein Neukundenangebot (kurzzeitig) lohnen. Die besten Tagesgeldkonten in unserem Test bieten hingegen dauerhaft attraktive Zinsen.

Die HSH Nordbank schafft es trotz eines guten Zinsangebots nicht unter die besten Sparkontoanbieter, dafür gibt es zwei Gründe: Auf der einen Seite kann ein Konto bei der HSH Nordbank nur über ein Zinsportal abgeschlossen werden und auf der anderen Seite kann das Tagesgeld nur an zwei festen Terminen pro Monat angelegt werden. Darüber hinaus können Kunden auch nur zweimal pro Monat über den Anlagebetrag verfügen – das widerspricht unserer Auffassung von einem flexiblen Tagesgeldkonto.

Hohe Zinsen – wichtiger Maßstab im Tagesgeldkonto-Vergleich

Die höchsten Zinsen spielen in unserem Tagesgeld­vergleich eine große Rolle, aber, das haben Sie bereits gelesen, Sie sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Unsere Testsieger bieten dauerhaft attraktive Zinsen ohne weitere Bedingungen.

Bezüglich Zinsen gibt es zudem noch einige Differenzierungen: Bietet eine Bank beispielsweise einen variablen Zins­satz an, dann wird dieser regelmäßig an den Marktzins angepasst – in manchen Fällen macht dies der Anbieter täglich. Es ist also nicht nur möglich, dass der Zinssatz fällt, er kann von der Bank auch an­gehoben werden. Ein dauerhaft fester Zins­satz (Zins­garantie) ist für den Kunden in der Regel sinnvoller, da er besser planen kann. Allerdings sind die Angebote beim variablen Zins häufig attraktiver, der Zinssatz liegt oft über dem Niveau einer garan­tierten Ver­zinsung. Sie als Sparer müssen also entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Planbarkeit oder die Chance auf eine (zumindest zeitweise) hohe Verzinsung.

Hinweis: Die Ein­lagen aller getesteten Banken sind übrigens durch die Ein­lagen­siche­rung des jeweiligen Landes bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Die deutschen Geld­institute in unserem Tagesgeld-Vergleich sind darüber hinaus meist zusätzlich im Einlagen­sicherungs­fonds des Bundes­verbandes deutscher Banken organi­siert. Das bringt Kunden eine zusätz­liche Sicher­heit, falls ihr Geld­institut zahlungs­unfähig werden sollte.

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Die Sieger unseres Tagesgeldvergleichs

Im Rennen um die dauerhaft höch­sten Zinsen trägt Cosmosdirekt den Sieg in unserem Tagesgeld­vergleich davon: Neukunden und Bestands­­kunden von Cosmosdirekt erhalten 0,50 Prozent Zinsen pro Jahr. Die Bank setzt den Zinssatz beim “Tagesgeld Plus”-Konto für jeweils ein Quartal fest, die Verzinsung ändert sich also höchstens alle drei Monate – so wird Tagesgeld planbar. Dies belohnt auch Stiftung Warentest in “Finanztest”-Ausgabe 08/2018 mit dem Urteil “dauerhaft gut”. Ein “dauerhaft gut” vergibt Stiftung Warentest dann, wenn ein Tagesgeld in den vergangenen 24 Monaten mindestens 22 Mal zu den 20 besten Angeboten ohne Befristung gehörte. Über die Sicherungseinrichtung der Lebensversicherer sind die Einlagen bei Cosmosdirekt in unbegrenzter Höhe geschützt. Darüber hinaus schreibt Cosmosdirekt die Zinsen vierteljährlich gut, Kunden können hier den Zinseszinseffekt also besonders gut nutzen. Die Mindesteinlage beträgt bei Cosmosdirekt 1.000 Euro, dieser Betrag kann später aber unterschritten werden. Die Verzinsung bei einem Guthaben von mehr als 25.000 Euro ist allerdings deutlich geringer: 0,05 Prozent pro Jahr.

Die luxemburgische East West Direkt bietet Neukunden und Bestands­kunden einen jährlichen Zinssatz von 0,45 Prozent, eine Mindest­anlage gibt es nicht. Die Bank garantiert den Zinssatz ab Konto­eröffnung für drei Monate, eine Zins­gutschrift erfolgt monatlich – Kunden profitieren so besonders stark vom Zinses­zinseffekt. Der Zins­satz gilt für Gut­haben bis 250.000 Euro.

Die Denizbank aus Österreich bietet für Neukunden und Bestands­kunden Zinsen in Höhe von 0,40 Prozent pro Jahr. Die Erst­anlage muss mindestens 100 Euro betragen. Das Tages­geld­konto wird auch als Gemein­schafts­konto und für Minderjährige angeboten. Sie müssen bei der Denizbank zunächst ein sogenanntes Stammkonto eröffnen, ein Ge­halts­eingang ist aber keine Bedingung. In “Finanztest”-Ausgabe 08/2018 erhält das Tages­geld­konto der Denizbank ebenfalls das Urteil “dauerhaft gut”.

Ebenfalls Zinsen in Höhe von 0,40 Prozent pro Jahr gibt es bei der Akbank auf das Online-Tages­geld­konto. Die deutsche Tochter­gesellschaft der türkischen Akbank T.A.Ş. bietet das Sparkonto auch als Ge­mein­schafts­konto und für Minderjährige an, einen Mindest­an­lage­betrag gibt es nicht. Kunden haben die Auswahl zwischen jährlicher oder vierteljährlicher Zinsgutschrift. Der Zinsatz gilt nur bis zu einer Gesamteinlage von 1.000.000 Euro (inklusive Festgeldanlagen bei der Akbank AG).

Zinsen in Höhe von 0,35 Prozent pro Jahr gibt es bei der Renault Bank direkt. Das Spar­konto bietet die fran­zösi­sche Bank auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige an. Die Verzinsung erfolgt monatlich. Auch bei der niederländischen Moneyou Bank und der schwedischen Ikano Bank erhalten Neu- und Bestands­kunden 0,35 Prozent Zinsen jährlich. Keine der drei Banken verlangt einen Mindest­anlage­betrag, “Finanztest” vergibt jeweils das Urteil “dauerhaft gut”.

Ebenfalls interessant ist folgendes Angebot: Die VR Bank Nieder­bayern-Oberpfalz bietet Be­stands­kunden Zinsen in Höhe von 0,30 Prozent pro Jahr. Die Bank schreibt darüber hinaus die Zinsen viertel­jährlich gut. Einziger Wermutstropfen: Bereits ab einem ange­sparten Ver­mögen von 10.000,01 Euro wird das Guthaben, das darüber liegt, deutlich geringer verzinst: 0,15 Prozent pro Jahr.

Die wichtigsten Begriffe rund um Tagesgeld und Zinsen

Der Jahreszins, auch als Zins per annum bezeichnet, ist der nominale Zins­satz. Diesen er­halten Spa­rer in­nerhalb eines Jahres von ihrer Bank.

Achtung: Legen Sie Ihr Geld kürzer als ein Jahr an, erhalten Sie ent­sprechend niedrigere Zinsen.

Werden die Zinsen monat­lich oder auch viertel­jährlich dem Tagesgeld­konto gut­geschrieben und anschlie­ßend wieder mitverzinst, dann spricht man vom Zinseszinseffekt. Durch diesen erhöht sich der Ertrag, den Sparer mit Tages­geld erzielen können.

Die Rendite gibt an, um wie viel Prozent Sparer ihre Einlagen in einem bestimmten Zeit­raum erhöhen. Neben der nominalen Rendite gibt es auch eine reale Rendite. In dieser ist bereits die Inflation eingerechnet.

Das beste Tagesgeldkonto und das Thema Sicherheit

Beim Tages­geld spielt neben der Verzinsung auch die Sicher­heit Ihrer Anlage eine große Rolle. Grund­sätzlich ist ein Tagesgeld­­konto sehr sicher und viel sicherer als beispielsweise ein Börsen­investment. Das liegt vor allem daran, dass die Einlagen­sicherung der Euro­päischen Union bei Zahlungs­unfähigkeit der Bank das Guthaben der Einleger schützt – und zwar pro Kunde und Bank in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Wie bereits erwähnt, sind in Deutschland unter Umständen sogar Guthaben in Millionen­höhe geschützt. Darauf sollten Sie sich aber nicht verlassen. 

Tipp: Wollen Sie mehr als 100.000 Euro auf einem Tagesgeld­konto parken, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken zu eröffnen. Legen Sie Ihr Geld außerdem ausschließlich bei sicheren Banken in zahlungskräftigen Ländern an. Für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit von Finanzinstituten nutzen wir die Kriterien von Ratingagenturen (Bonitätsnoten). Wir in der Ratgeber-Redaktion von finanzen.net empfehlen deshalb ein Tagesgeldkonto nur bei Banken aus Ländern, deren Wirt­schafts­kraft von Rating-Agen­turen als gut eingestuft werden.

Extra-Tipp: Für eine wirklich hohe Rendite ist es ratsam, sichere Anlagen wie Tagesgeld und Festgeld mit anderen Formen der Geldanlage zu mischen. Ein ETF-Sparplan könnte mit einem MSCI World-ETF die Grundlage für ein gemischtes Portfolio bieten und ein Sparplan mit einem DAX-ETF könnte dies ergänzen – die Renditen sind hier auf lange Sicht deutlich attraktiver als beim Tagesgeld. Im Ratgeber Geldanlage haben wir 7 starke Tipps, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Tagesgeldkonto eröffnen - das sollten Sie tun

1
Um ein Tagesgeld­konto zu eröff­nen, benö­tigen Sie zu­nächst den An­trag "Tages­geld­konto er­öff­nen" Ihrer Bank. Diesen erhalten Sie bei Online­bank­en auf der Home­page oder bei Ih­rem Bank­berater.
2
Bei Direkt­banken füllen Sie nun den Er­öff­nungs­an­trag sowie das For­mular zum "PostIdent"-Ver­fah­ren aus. Mit "PostIdent" prüft die Bank Ihre Iden­tität. Einige Inter­net­banken bieten mittler­weile auch "VideoIdent" an.
3
Falls Sie das Tages­geld­konto bei einer Bank eröffnen, bei der Sie bereits Kunde sind, müssen Sie Ihre Identität nicht mehr nachweisen.
4
In der Regel wird Ihr Tages­geld­konto innerhalb einer Woche eröffnet. Die Zu­gangs­daten erhalten Sie (meist in mehreren Sendungen) per Post.

Beitrag verfasst von:

MARKUS GENTNER – FINANZEN.NET REDAKTEUR

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net RatgeberMarkus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist entdeckte seine Passion für die Börse beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF, bereits während seines Volontariats sammelte er Erfahrung mit Ratgeberthemen.

Stand: August 2018

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Bildquelle: Marian Weyo / Shutterstock.com

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