Das beste Tagesgeldkonto

Tagesgeldvergleich: Das beste Tagesgeldkonto mit den höchsten Zinsen, Tipps und Tricks

Unser Tagesgeldvergleich offenbart: Sparer haben es in Zeiten von Niedrigzinsen nicht leicht, ihr Geld gut verzinst anzulegen. Aber: Es gibt Tagesgeldkonten mit attraktiven Zinsen. In unserem Tagesgeldkonto-Vergleich zeigen wir Ihnen, wo Sie die höchsten Zinsen finden, welche Bank das beste Tagesgeldkonto bietet und was Sie beim Tagesgeld beachten sollten. Gleich zu Beginn finden Sie die Sieger unseres Tagesgeldvergleichs in der Übersicht.

Tagesgeldvergleich -
darum geht es

Im Tages­geld­vergleich haben wir die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt und die Testsieger übersichtlich aufgeführt.

Tages­geld eignet sich vor allem als kurz­fristige Geld­anlage. Das beste Ta­ges­geld­konto bietet hohe Sicher­heit bei attraktiven Zinsen, Sie können jeder­zeit über Ihr Geld ver­fügen.

Ein Tages­geld­konto ist in der Regel kosten­los, vor allem bei Direkt­banken zahlen Sie oft keinen Cent. Aller­dings sind nicht alle Tages­geld­ange­bote wirk­lich sinn­voll.

Tipp: In unserem ausführ­lichen Tages­geld­vergleich erfahren Sie noch mehr über das beste Tages­geld­konto - und spannende Alternativen.

Tagesgeldvergleich -
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Wenn Sie sich für ein Tages­geld­konto mit kurzer Zins­garantie ent­schei­den, dann soll­ten Sie be­reit sein, alle paar Monate den Anbieter zu wechseln.

Produkt­empfehlung: Das dauerhaft beste Ta­ges­geld für Neu- und Be­stands­kun­den bieten Leaseplan Bank, Akbank und East West Direkt.

Wichtig: Achten Sie auf den Zinses­zins­effekt und ziehen Sie eine monat­liche Gut­schrift einer vier­tel­jähr­li­chen oder jähr­li­chen vor.

Tagesgeld­vergleich: Bestes Tages­geldkonto

BankZins­satz für Be­stands­kun­denBe­mer­kung
Leaseplan Bank0,60% p.a.Konto­eröffnung und Konto­führung nur über das Inter­net kosten­los
Akbank0,50% p.a.Online-Tages­geld­konto auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige
East West Direkt0,45% p.a.Keine Mindest­­anlage, drei Monate Zins­garan­tie
Cosmos­Direkt0,40% p.a.Zins­­satz fest für ein Quar­­tal, gilt bis 25.000 Euro. Ein­­lagen in un­be­­grenz­ter Höhe ge­schützt
Renault Bank direkt0,35% p.a.Neukunden erhalten kurzzeitig einen höheren Tagesgeldzinz
Oyak Anker Bank0,30% p.a.Keine Bedinungungen, auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige
Denizbank0,20% p.a.Er­öff­nung eines kostenlosen Stamm­kontos er­for­­der­­lich

Produkt­empfehlung: Im Rennen um die höchsten Zinsen beim Tagesgeldvergleich trägt die niederländische Leaseplan Bank mit 0,60 Prozent den Sieg davon. Die Akbank, die deutsche Tochter­gesellschaft der türkischen Akbank T.A.Ş., sichert sich in unserem Tagesgeldvergleich mit dauerhaft guten Zinsen in Höhe von 0,50 Prozent den zweiten Platz. Die luxemburgische East West Direkt folgt auf Platz 3. Sie garantiert den Zinssatz in Höhe von 0,45 Prozent ab Kontoeröffnung für drei Monate, eine Zinsgutschrift erfolgt monatlich. Etwas weniger Zinsen gibt es bei CosmosDirekt (0,40 Prozent). Die Zinsen sind jeweils für ein Quartal geschützt.

Mehr über die besten Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinsen erfahren Sie in unserem ausführlichen Tagesgeldvergleich. Dort stellen wir Ihnen alle Testsieger sowie Alternativen im Detail vor. Zunächst zeigen wir Ihnen die Vorteile und Nachteile eines Tagesgeldkontos auf: Was macht Tagesgeld als Geldanlage zum Vermögens­aufbau interessant, wo liegen die Unter­schiede zum Festgeld­konto und worauf sollten Sie bei Ihrem Sparkonto achten.

Kompromiss aus Giro­konto und Festgeld

Das klassische Spar­buch hat ausgedient – Sparer müssen längst neue Wege gehen, wenn sie ihr Geld für sich arbeiten lassen wollen. Wer eine attrak­tive Ver­zinsung wünscht und trotz­dem jeder­zeit über seine Er­spar­nisse verfügen möchte, kommt an einem Tages­geld­konto nicht vorbei. Tages­geld bietet einen guten Kompro­miss aus Girokonto und Festgeld: Ein Tagesgeldkonto ist ebenso anpassbar, (in der Regel) kostenlos und sicher wie ein Giro­konto, wartet aber mit deutlich höheren Zinsen auf – ein idealer Park­platz für Geld­beträge.

Wollen Sie also für das nächste Auto, den Jahres­urlaub oder eine große Feier Geld ansparen, dann sollten Sie ein Tages­geld­konto eröffnen, es lohnt sich: Dort können Sie Geld­beträge, die Sie in absehbarer Zeit benötigen, mit einer guten Ver­zinsung zwischenparken. Auch Sparer, die sich auf eine größere Anschaffung wie einen Wohnungskauf vorbereiten, sollten die Vorzüge eines Tagesgeldkontos nutzen. Das künftige Eigen­kapital liegt dort sicher und vermehrt sich sukzessive. Ein Tages­geld­konto ist darüber hinaus perfekt geeignet für eine Notreserve, die Sie für unerwartete Reparaturen zurückhalten wollen.

In diesem ausführ­lichen Vergleich zeigen wir die Vor- und Nachteile von Tages­geld auf und verraten Ihnen, wo Sie die besten Zinsen erhalten und wo Sie das beste Tages­geld­konto aufspüren.

Tagesgeld oder Festgeld? Die Unterschiede

Wer sein Geld nicht an der Börse investieren will oder zusätzlich zu seinem riskanten Börseninvestment eine sichere Geldanlage sucht, der sollte zwischen einem Tagesgeld- und einem Festgeldkonto wählen. Beide Alternativen sind sehr sicher, unterscheiden sich aber in der Laufzeit, in der Flexibilität und in der Höhe der Zinsen.

Laufzeit: Beim Tagesgeld gibt es keine feste Laufzeit, ein Tagesgeldkonto eignet sich deshalb nicht nur für eine langfristige Geldanlage, sondern auch perfekt als kurzfristige Geldanlage. Wer in einigen Monaten eine Anschaffung plant, kann sein Geld auf einem Tagesgeldkonto gut verzinst zwischenparken. Ein Festgeldkonto hingegen ist eher für langfristige Sparer gedacht, es ist deutlich unflexibler als ein Tagesgeldkonto: die Laufzeit ist fest.

Flexibilität: Während ein Tagesgeldkonto dem Sparer jederzeit Zugriff auf sein Erspartes erlaubt, wird das Geld bei einem Festgeldkonto, das sagt der Name bereits, fest angelegt – der Sparer kann für die Zeit der Anlage nicht über sein Geld verfügen. Entscheiden Sie sich für Festgeld, dann sollten Sie auf Ihr Erspartes mehrere Jahre problemlos verzichten können.

Zinsen: Sparer erhalten bei einem Tagesgeldkonto jährliche Zinsen von einem Prozent und mehr – deutlich mehr als bei einem Girokonto. Eine noch bessere Verzinsung gibt es nur auf dem Festgeldkonto. Hier sind Zinsen von annähernd zwei Prozent drin.

Tagesgeld – flexibel und sicher

Wenn Sie Ihr Geld kurzfristig anlegen wollen oder jederzeit Zugriff auf Ihr Erspartes haben möchten, dann ist ein Tagesgeldkonto für Sie die richtige Wahl. Tagesgeld ist ein perfekter Kompromiss zwischen Flexibilität und Rendite. Aber auch Sparer, die ihr Geld langfristig und dennoch flexibel vermehren wollen, liegen mit einem Tagesgeld­konto nicht falsch.

Entscheiden Sie sich für Tagesgeld, dann können Sie nicht nur jederzeit über Ihre Ersparnisse verfügen, Sie können Ihren Anlagebetrag auch nach Belieben erhöhen – oder reduzieren. Das erlaubt dem Sparer, jederzeit flexibel über sein Geld zu verfügen und auch mal spontan auf Änderungen am Kapitalmarkt zu reagieren.

Tagesgeld ist (ebenso wie Fest­geld) eine sehr sichere Kapital­anlage: Innerhalb der Euro­päischen Union sind Tagesgeldeinlagen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro pro Kunde und Bank­konto gesetzlich ab­gesichert. Bei deutschen Geld­institu­ten gibt es eine weitere Absicherung: Für Beträge, die über der gesetzlichen Einlagensicherung liegen, greift in den meisten Fällen die deutsche Einlagensicherung. In manchen Fällen sind so sogar Er­sparnisse in Millionen­höhe komplett geschützt.

Banken und Spar­kassen verlangen für Tages­geld in der Regel keine Konto­führungs­gebüh­ren. Besonders bei Direktbanken ist ein Tagesgeldkonto meist kostenlos. Welche Finanz­institute kostenlose Tagesgeldkonten im Programm haben, zeigen wir Ihnen in unserem Tagesgeld-Vergleich. Dort haben wir für Sie die besten Angebote unter die Lupe genommen und die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt.

Wichtig: Bevor Sie Geld anlegen, sollten Sie überprüfen, ob Sie Schulden haben oder noch laufende Privatkredite abzahlen müssen. Es ist sinnvoll, zunächst die Verbind­lich­keiten zu tilgen, da die Zinsen für Tagesgeld so gut wie immer unter denen liegen, die Sie für bestehende Kredite bezahlen müssen (was Sie beim Thema Geldanlage noch alles beachten müssen, zeigen wir Ihnen übrigens in unserem Ratgeber Geldanlage auf).

Crowdinvesting: Alter­na­tive oder Er­gän­zung?

Ein Tagesgeldkonto bietet sich für Sparer an, die auf der Suche nach einer sicheren und flexiblen Geldanlage sind. Doch wie unser Tagesgeldvergleich zeigt, werden Sparer auf Ihren Tagesgeldkonten nur mit niedrigen Zinsen deutlich unter einem Prozent belohnt. Auf der Suche nach renditestarken Anlagewegen entscheiden sich einige Anleger daher immer öfter für ein Börseninvestment als Alternative oder Ergänzung zum sicheren Tagesgeld. Darüber hinaus sind weniger bekannte Investment­möglich­keiten wie Crowdinvesting ebenfalls einen Blick wert.

Das Konzept des Crowdinvestings ist leicht: Viele Investoren (Crowd) finanzieren gemeinsam ein spezifisches Projekt und werden für Ihre Investition finanziell am Projekt beteiligt. Vor allem im Startup-Bereich ist diese Form der Geldanlage beliebt, aber auch an Immobilienvorhaben oder ökologischen Projekten können Sie sich als Privatperson beteiligen und erhalten für Ihre Investition hohe Zinsen. Eine derartige Beteiligung ist beispielsweise über Vermittlungsplattformen wie Zinsland, Zinsbaustein und Exporo möglich. Je nach Anbieter unterscheiden sich unter anderem die Höhe der Mindestbeteiligungssumme und die Laufzeit der Beteiligung.

Wichtig: Im direkten Vergleich mit der Geldanlage auf einem Tagesgeldkonto überzeugt Crowdinvesting vor allem mit deutlich höheren Zinsen. Allerdings bestehen zwischen den beiden Formen der Geldanlage auch starke Unterschiede im Hinblick auf die Sicherheit Ihres Kapitals. Seien Sie sich bewusst, dass, ähnlich wie bei vielen Börseninvestments, beim Crowdinvesting immer das Risiko eines Totalverlustes besteht. Wer also das zinsstarke Crowdinvesting dem Tagesgeld vorzieht, sollte mit Verlusten umgehen können und sein Vermögen auf unterschiedliche Möglichkeiten der Geldanlage streuen.

Die besten Tipps rund um Tagesgeldkonten

Haben Sie sich für Tagesgeldsparen entschieden, dann sollten Sie einige Ratschläge beherzigen, bevor Sie ein Konto eröffnen: Achten Sie bei der Auswahl des richtigen Tagesgeldkontos auf die sogenannte Zinsgarantie: Es ist nicht nur wichtig, wie hoch die Verzinsung ist, es ist viel entscheidender, wie lange die Bank diese Verzinsung garantiert. Meist sind hohe Zinsen mit kurzer Laufzeit verbunden und eher als Lockangebot der Banken zu verstehen. Neukunden profitieren oft davon, die attraktive Zinsgarantie gilt aber selten länger als ein halbes Jahr und oft nur für bestimmte Höchstbeträge. Beispielsweise bietet die ING-DiBa Neukunden 1,00 Prozent für vier Monate.

Tipp: Je länger die Bank vereinbarte Konditionen zusichert, desto schneller vermehren sich Ihre Ersparnisse und Sie sind gleichzeitig umso länger vor einem Zinsrückgang geschützt. Aber: Für Kurzsparer können auch „Lockangebote“ eine perfekte Kapitalanlage sein.

Vergessen Sie nicht den Zinseszinseffekt: Zinsen, die Ihrem Konto gutgeschrieben und dann mitverzinst werden, maximieren den Ertrag um ein Vielfaches – vor allem, wenn Sie Ihr Geld langfristig auf einem Tagesgeldkonto ansparen wollen. Beachten Sie deshalb das Intervall, in dem die Zinsen gezahlt werden.

Tipp: Je kürzer der Abstand, desto höher fällt am Ende der Zinsgewinn aus. Sie sollten eine monatliche Gutschrift einer vierteljährlichen bei gleicher Verzinsung also immer vorziehen.

Wollen Sie Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto vermehren, dann sollten Sie bereit sein, alle paar Monate Ihr Tagesgeldkonto zu wechseln – vor allem, wenn Sie sich für ein Angebot mit kurzzeitiger Zinsgarantie entscheiden. Ein Wechsel des Anbieters kann sich im wahrsten Sinne des Wortes auszahlen.

Unsere Empfehlung: Vergleichen Sie die besten Tagesgeld-Angebote also regelmäßig – wir helfen Ihnen dabei!

Tagesgeldvergleich – so haben wir getestet

In unserem Tages­geld-Test haben wir die wichtig­sten Angebote von Banken, Sparkassen und Direkt­banken mit­einander vergli­chen. Vor allem die Höhe der Zinsen haben wir in unserem Tagesgeldvergleich positiv bewertet. In unser Test­ergebnis floss aber auch ein, wie einfach beispielsweise die Konto­eröffnung ist. Vor allem Direkt­banken sind den Filial­banken in diesem Punkt einige Schritte voraus. Das gilt ebenso für die Nutzung des Kontos: Kontostand einsehen, Beträge vom Referenz- auf das Tagesgeld­konto überweisen und umgekehrt – alles in der Regel kein Problem.

Auf der Jagd nach den höchsten Zinsen ist genaues Vergleichen unumgänglich. Wie bereits erwähnt, gilt es zu unter­scheiden, wie hoch die Zinsen für Neukunden und Bestandskunden sind, wie lange der Zins garantiert wird und wie oft sich der Zinseszinseffekt auswirkt.

Kunden, die bereits länger bei einer Bank sind, erhalten (in der Regel) keine Aktionszinsen und sind selbstverständlich von Neukundenboni ausgeschlossen. Sie erhalten den (meist niedrigeren) Zinssatz für Bestandskunden. Bei einigen Banken sind aber auch die Zinsen für Bestands­kunden einen Blick wert, oft gibt es bei diesen Anbietern dauer­haft gute Zinsen. Eine Garantie gibt es dafür aber nicht, das sollten Sie immer im Hinter­kopf behalten: Die Bank kann die Verzinsung (ohne Zinsgarantie) täglich ändern. Damit Sie den Überblick über die Tagesgeldkonten mit den höchsten Zinsen behalten, haben wir für Sie die besten Angebote heraus­gesucht.

Wichtig: In unseren Tagesgeldvergleich haben wir nur Banken aufgenommen, die ein Tagesgeldkonto ohne weitere Gebühren anbieten.

Die höchsten Zinsen und trotzdem kein Testsieger

Einige Banken bieten teilweise deutlich höhere Tages­geld­zinsen als unsere Test­sieger – wie kann das sein? In unserem Tagesgeldvergleich haben wir strenge Maßstäbe angelegt und nur „echte“ Tagesgeldkonten zugelassen. Tagesgeldangebote, die an Bedingungen geknüpft sind oder nur für kurze Zeit gelten, können deshalb nicht unter den Testsiegern dieses Vergleichs auftauchen. Dies trifft zum Beispiel auf DKB, Comdirect, ING und Hamburg Commercial Bank (ehemals HSH Nordbank) zu.

Darum sind DKB und Comdirect nicht dabei

Unter den besten Tagesgeldkonten ist weder das Angebot von DKB zu finden noch das von Comdirect. Die Gründe: „DKB-Cash“ ist kein echtes Tagesgeld­konto, sondern ein Girokonto mit kosten­loser Kreditkarte, dessen Guthaben verzinst wird und wie bei einem Tagesgeldkonto täglich verfügbar ist. Und „Tagesgeld PLUS“ von Comdirect ist an die Eröffnung eines Girokontos mit Gehaltseingang geknüpft.

Hinweis: Weder „DKB-Cash“ noch „Tagesgeld PLUS“ von Comdirect können übrigens bezüglich Zinsen derzeit mit den besten Tagesgeld-Angeboten konkurrieren.

ING mit hohen Zinsen – nur für Neukunden

Bezüglich Zinsen sieht es beim Tagesgeldkonto von ING hingegen deutlich besser aus: Neukunden erhalten für vier Monate 2,00 Prozent Zinsen auf maximal 25.000 Euro. Allerdings gilt dieses Angebot ebenfalls nur in Zusammen­hang mit der Eröffnung eines Gehalts­kontos, weshalb auch ING in unserem Tagesgeld-Vergleich nicht unter die Testsieger kommen kann.

Tipp: Wenn Sie bereit sind, Ihre Bank häufig zu wechseln, dann kann sich für Sie solch ein Neukundenangebot (kurzzeitig) lohnen. Die besten Tagesgeldkonten in unserem Test bieten hingegen dauerhaft attraktive Zinsen.

Kontoeröffnung bei Hamburg Commercial Bank nur über Zinsportal

Die Hamburg Commercial Bank schafft es trotz eines guten Zinsangebots nicht unter die besten Tagesgeldkonten, dafür gibt es zwei Gründe: Auf der einen Seite kann ein Konto bei der Hamburg Commercial Bank (ehemals HSH Nordbank) nur über ein Zinsportal abgeschlossen werden und auf der anderen Seite kann das Tagesgeld nur an zwei festen Terminen pro Monat angelegt werden.

Darüber hinaus können Kunden auch nur zweimal pro Monat über den Anlagebetrag verfügen – das widerspricht unserer Auffassung von einem flexiblen Tagesgeldkonto.

Hohe Zinsen – wichtiger Maßstab im Tagesgeldkonto-Vergleich

Die höchsten Zinsen spielen in unserem Tagesgeld­vergleich eine große Rolle, aber, das haben Sie bereits gelesen, diese sind nicht der Weisheit letzter Schluss. Unsere Testsieger bieten dauerhaft attraktive Zinsen ohne weitere Bedingungen.

Bezüglich Zinsen gibt es zudem noch einige Differenzierungen: Bietet eine Bank beispielsweise einen variablen Zins­satz an, dann wird dieser regelmäßig an den Marktzins angepasst – in manchen Fällen macht dies der Anbieter täglich. Es ist also nicht nur möglich, dass der Zinssatz fällt, er kann von der Bank auch an­gehoben werden.

Ein dauerhaft fester Zins­satz (Zins­garantie) ist für den Kunden in der Regel sinnvoller, da er besser planen kann. Allerdings sind die Angebote beim variablen Zins häufig attraktiver, der Zinssatz liegt oft über dem Niveau einer garan­tierten Ver­zinsung. Sie als Sparer müssen also entscheiden, was Ihnen wichtiger ist: Planbarkeit oder die Chance auf eine (zumindest zeitweise) höhere Verzinsung.

Wichtig: Die Ein­lagen aller getesteten Banken sind übrigens durch die Ein­lagen­siche­rung des jeweiligen Landes bis zu einem Betrag von 100.000 Euro pro Kunde und Bank ge­schützt. Die deutschen Geld­institute in unserem Tagesgeld-Vergleich sind darüber hinaus in der Regel zusätzlich im Einlagen­sicherungs­fonds des Bundes­verbandes deutscher Banken organi­siert. Das bringt Kunden eine zusätz­liche Sicher­heit, falls ihr Geld­institut zahlungs­unfähig werden sollte.

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Die Sieger unseres Tagesgeldvergleichs

Im Rennen um die dauerhaft höch­sten Zinsen trägt die Leaseplan Bank in unserem Ta­ges­geld­ver­gleich den Sieg davon. Hier erhalten Kunden für Ihr Geld Zinsen in Höhe von 0,60 Prozent pro Jahr auf das Online-Tages­geld­konto. Kontoeröffnung und kostenlose Kontoführung sind nur im Internet möglich, die Einlagensicherung der nieder­ländischen Bank ist auf 100.000 Euro pro Kunde begrenzt. Frei­stellungs­aufträge können bei der Leaseplan Bank nicht erstellt werden, die steuer­liche Berück­sichti­gung der Zinsen erfolgt nur über die Ein­kommens­steuer­erklä­rung.

Die Akbank schafft es in diesem Tagesgeldvergleich mit dauerhaft guten Zinsen in Höhe von 0,50 Prozent auf Platz 2. Die deutsche Tochter­gesellschaft der türkischen Akbank T.A.Ş. bietet das Sparkonto auch als Ge­mein­schafts­konto und für Minderjährige an, einen Mindest­an­lage­betrag gibt es nicht. Der Zinsatz gilt nur bis zu einer Gesamteinlage von 1.000.000 Euro (inklusive Festgeldanlagen bei der Akbank AG). Kontoeröffnung und kostenlose Kontoführung sind hier ebenfalls nur im Internet möglich.

Die luxemburgische East West Direkt kommt in unserem Test auf den zweiten Platz. Sie bietet Neukunden und Bestands­kunden einen jährlichen Zinssatz von 0,45 Prozent, eine Mindest­anlage gibt es nicht. Die Bank garantiert den Zinssatz ab Konto­eröffnung für drei Monate, eine Zins­gutschrift erfolgt monatlich – Kunden profitieren so besonders stark vom Zinses­zinseffekt. Der Zins­satz gilt für Gut­haben bis 250.000 Euro.

Bei CosmosDirekt erhalten Kunden 0,40 Prozent Zinsen pro Jahr. Die Bank setzt den Zinssatz beim „Tagesgeld Plus“-Konto für jeweils ein Quartal fest, die Verzinsung ändert sich also höchstens alle drei Monate. Stiftung Warentest stuft das Tagesgeldkonto von CosmosDirekt in „Finanztest“-Ausgabe 08/2018 als „dauerhaft gut“ ein. Dieses Urtiel vergibt Stiftung Warentest, wenn ein Tagesgeld in den vergangenen 24 Monaten mindestens 22 Mal zu den 20 besten Angeboten ohne Befristung gehörte. Über die Sicherungseinrichtung der Lebensversicherer sind die Einlagen bei CosmosDirekt in unbegrenzter Höhe geschützt. Darüber hinaus schreibt CosmosDirekt die Zinsen vierteljährlich gut, Kunden können so den Zinseszinseffekt nutzen. Aber: Die Mindesteinlage beträgt bei CosmosDirekt 1.000 Euro, dieser Betrag kann später aber unterschritten werden. Die Verzinsung bei einem Guthaben von mehr als 25.000 Euro ist deutlich geringer: 0,05 Prozent pro Jahr.

Zinsen in Höhe von 0,35 Prozent pro Jahr gibt es bei der Renault Bank direkt (Neukunden erhalten für einen begrenzten Zeitraum einen höheren Zins). Die fran­zösi­sche Bank bietet das Tages­geld­konto auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige an. Die Verzinsung erfolgt monatlich.

Bei der Oyak Anker Bank erhalten Kunden 0,30 Prozent Zinsen, Bedingungen dafür gibt es nicht. Das Konto kann auch als Gemein­schafts­konto und für Minder­jährige angelegt werden.

Die Denizbank aus Österreich bietet für Neukunden und Bestands­kunden ebenfalls Tagesgeld-Zinsen in Höhe von 0,20 Prozent pro Jahr. Die Erst­anlage muss mindestens 100 Euro betragen. Das Tages­geld­konto der Denizbank wird auch als Gemein­schafts­konto und für Minderjährige angeboten. Sie müssen bei der Denizbank zunächst ein sogenanntes Stammkonto eröffnen, ein Ge­halts­eingang ist aber keine Bedingung. In „Finanztest“-Ausgabe 08/2018 erhält das Tages­geld­konto der Denizbank das Urteil „dauerhaft gut“.

Die wichtigsten Begriffe rund um Tagesgeld und Zinsen

Der Jahreszins, auch als Zins per annum bezeichnet, ist der nominale Zins­satz. Diesen er­halten Spa­rer in­nerhalb eines Jahres von ihrer Bank.

Achtung: Legen Sie Ihr Geld kürzer als ein Jahr an, erhalten Sie ent­sprechend niedrigere Zinsen.

Werden die Zinsen monat­lich oder auch viertel­jährlich dem Tagesgeld­konto gut­geschrieben und anschlie­ßend wieder mitverzinst, dann spricht man vom Zinseszinseffekt. Durch diesen erhöht sich der Ertrag, den Sparer mit Tages­geld erzielen können.

Die Rendite gibt an, um wie viel Prozent Sparer ihre Einlagen in einem bestimmten Zeit­raum erhöhen. Neben der nominalen Rendite gibt es auch eine reale Rendite. In dieser ist bereits die Inflation eingerechnet.

Das beste Tagesgeldkonto und die Sicherheit

Beim Tages­geld spielt neben der Verzinsung auch die Sicher­heit Ihrer Anlage eine große Rolle. Grund­sätzlich ist ein Tagesgeld­­konto sehr sicher und viel sicherer als beispielsweise ein Börsen­investment. Das liegt vor allem daran, dass die Einlagen­sicherung der Euro­päischen Union bei Zahlungs­unfähigkeit der Bank das Guthaben der Einleger schützt – und zwar pro Kunde und Bank in Höhe von bis zu 100.000 Euro. Wie bereits erwähnt, sind in Deutschland unter Umständen sogar Guthaben in Millionen­höhe geschützt. Darauf sollten Sie sich aber nicht verlassen.

Tipp: Wollen Sie mehr als 100.000 Euro auf einem Tagesgeld­konto parken, dann sollten Sie in Erwägung ziehen, mehrere Konten bei verschiedenen Banken zu eröffnen. Legen Sie Ihr Geld außerdem ausschließlich bei sicheren Banken in zahlungskräftigen Ländern an. Für die Beurteilung der Zahlungsfähigkeit von Finanzinstituten nutzen wir die Kriterien von Ratingagenturen (Bonitätsnoten). Wir in der Ratgeber-Redaktion von finanzen.net empfehlen deshalb ein Tagesgeldkonto nur bei Banken aus Ländern, deren Wirt­schafts­kraft von Rating-Agen­turen als gut eingestuft werden.

Extra-Tipp: Für eine wirklich hohe Rendite ist es ratsam, sichere Anlagen wie Tagesgeld und Festgeld mit anderen Formen der Geldanlage zu mischen. Ein ETF-Sparplan könnte mit einem MSCI World-ETF die Grundlage für ein gemischtes Portfolio bieten und ein Sparplan mit einem DAX-ETF könnte dies ergänzen – die Renditen sind hier auf lange Sicht deutlich attraktiver als beim Tagesgeld. Im Ratgeber Geldanlage haben wir 7 starke Tipps, wie Sie dabei am besten vorgehen.

Tagesgeldkonto eröffnen - das sollten Sie tun

1
Um ein Tagesgeld­konto zu eröff­nen, benö­tigen Sie zu­nächst den An­trag "Tages­geld­konto er­öff­nen" Ihrer Bank. Diesen erhalten Sie bei Online­bank­en auf der Home­page oder bei Ih­rem Bank­berater.
2
Bei Direkt­banken füllen Sie nun den Er­öff­nungs­an­trag sowie das For­mular zum "PostIdent"-Ver­fah­ren aus. Mit "PostIdent" prüft die Bank Ihre Iden­tität. Einige Inter­net­banken bieten mittler­weile auch "VideoIdent" an.
3
Falls Sie das Tages­geld­konto bei einer Bank eröffnen, bei der Sie bereits Kunde sind, müssen Sie Ihre Identität nicht mehr nachweisen.
4
In der Regel wird Ihr Tages­geld­konto innerhalb einer Woche eröffnet. Die Zu­gangs­daten erhalten Sie (meist in mehreren Sendungen) per Post.

Beitrag verfasst von:

MARKUS GENTNER – FINANZEN.NET REDAKTEUR

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net RatgeberMarkus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist entdeckte seine Passion für die Börse beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF, bereits während seines Volontariats sammelte er Erfahrung mit Ratgeberthemen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Marian Weyo / Shutterstock.com

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