Das beste Girokonto

Kostenloses Girokonto: Das sind die Testsieger im großen Girokonto-Vergleich

Lohn und Gehalt, Miete, Energiekosten, Versicherungsbeiträge - für all dies ist das Girokonto Dreh- und Angelpunkt, es bildet die Basis für alle Geldgeschäfte. Wie Sie ein kostenloses Girokonto finden, worauf Sie bei der Konto-Eröffnung achten sollten und warum manche Banken Kontoführungsgebühren verlangen, verrät Ihnen unser ausführlicher Girokonto-Vergleich.

Girokonto-Vergleich - darum geht es

Ein Giro­konto bildet die Basis für den Geld­fluss in Deutsch­land. Das Giro­konto ist ein Alles­könner­konto: Online-Über­wei­sungen, Giro­karte, Geld­ge­schäf­te am Auto­maten - alles kein Problem.

Ein Giro­konto sollte be­dingungs­los kosten­los sein. Doch vor allem Filial­banken er­heben häufig Konto­füh­rungs­ge­bühren und Extra-Ko­sten.

Vorsicht: Manche ko­sten­losen Giro­konten knüpfen die Ge­bühren­frei­heit an Beding­ungen.

Tipp: Die besten Girokonten haben wir im Girokonto-Vergleich getestet.

Girokonto vergleichen - Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Achten Sie vor der Eröffnung auf Spezialangebote der Banken, dann bekommen Sie Geld für die Kontoeröffnung geschenkt.

Produkt­empfehlung: Mit einem Girokonto von Comdirect oder der Norisbank können Sie weltweit kostenlos Geld abheben.

Wüstenrot bietet neben anderen Banken eine Online-Kontoeröffnung an. Das Girokonto von 1822direkt ist unter bestimm­ten Voraus­setzungen kosten­los.

Girokonto-Vergleich: Die besten Bankkonten

BankGrundgebührVorteil
Comdirect0,00 EuroNiedrige Dispozinsen, die Kontoeröffnung ist online ohne Unterschrift möglich.
ING0,00 EuroDurch die Kombination aus Girokarte und Kreditkarte gewinnen Kunden viel Flexibilität, einen Eröffnungsantrag können Sie vollständig online stellen.
DKB0,00 EuroKontoumzug online möglich.
Norisbank0,00 EuroKostenlose Kontoführung und weltweit kostenlose Bargeldabhebung.
Wüstenrot0,00 EuroKontoeröffnung ohne Unterschrift schnell und einfach möglich.
1822direkt0,00 Euro/ 3,90 EuroSehr guter Kundenservice, bei mindestens einer Gutschrift pro Monat ist die Kontoführung kostenlos.

Produkt­empfehlung: In unserem Test bieten Comdirect, ING und DKB Kunden die niedrigsten Dispozinsen. Bei Comdirect, ING und Wüstenrot beispielsweise ist die Kontoeröffnung außerdem vollständig online möglich. Die Norisbank überzeugt uns mit einem komfortablen Online-Kontowechselservice. Den bieten aber auch noch weitere Banken kann. 1822direkt ist sehr kundenfreundlich. Hier ist nach Erfüllung einfacher Bedingungen die Kontoführung ebenso wie bei den anderen getesteten Girokonten kostenlos.

Was die von uns getesteten Girokonten noch auszeichnet, erfahren Sie in unserem ausführlichen Girokonto-Vergleich. Im Folgenden verraten wir Ihnen, was ein Girokonto unverzichtbar macht, welche Kosten Sie sich sparen können und worauf Sie bei der Kontoeröffnung achten müssen.

Girokonto – Alleskönner unter den Bankkonten

Ein Girokonto bildet die Basis für den Geldfluss in Deutsch­land: Regelmäßig gehen auf einem Girokonto Lohn oder Gehalt ein, fixe Aus­gaben wie Miete, Ver­si­che­rungs­beiträge und Energie­kosten werden in der Regel vom Girokonto abgebucht.

Immer mehr Menschen nutzen das Girokonto als vir­tuel­len Geld­beutel – wer nicht mit Kreditkarte zahlen und dennoch immer „liquide“ sein will, begleicht Einkäufe und Konsumausgaben mit der Girokarte. Geld auf einem Girokonto ist darüber hinaus jederzeit verfügbar, mit einem Dispokredit können Sie das Girokonto für kurzfristige Finanzierungsengpässe „überziehen“ und der Zugriff auf das Girokontoguthaben ist am Bankschalter, per Post, am Automaten, per Internet oder über das Telefon möglich – ein Girokonto bietet alles, was ein modernes Bankkonto bieten sollte.

Doch trotz seiner Wichtigkeit für den Alltag, ist die Nutzung eines Girokontos bei vielen Banken und Sparkassen nicht kostenlos. Der Grund: Wegen der seit Jahren währenden Niedrigzinsphase ist die Bereitstellung von Girokonten für die Geld­häu­ser immer unattraktiver geworden; nicht selten machen Banken sogar Verluste, wenn Sie Ihnen als Kunde ein kosten­loses Giro­konto zur Verfügung stellen. Die Folge: Viele Filialbanken haben Kon­to­füh­rungs­ge­büh­ren eingeführt oder die Gratis-Konten an Be­dingungen geknüpft.

Damit Sie keine unnötigen Gebühren für Ihr Girokonto bezahlen müssen, haben wir für Sie bedingungslos kostenlose Girokonten aufgespürt – und miteinander verglichen. Im Folgenden erfahren Sie, was ein Girokonto ohne Kon­to­füh­rungs­ge­büh­ren auszeichnet, worauf Sie bei einem Bankkonto grundsätzlich achten sollten und wo Sie das beste kostenlose Girokonto finden.

Was ist ein Girokonto?

Ein Giro­konto ist der grund­legende "Geld­speiche­rungs­ort" und bildet die Basis für für den all­täg­lichen Zah­lungs­ver­kehr: von der Über­wei­sung über die Bar­geld­ver­sor­gung bis hin zum Online-Banking.

Giro kommt aus dem Italie­nischen und bedeutet über­setzt "Drehung" oder "Kreis". Der Name drückt aus, was auf dem Konto passiert: Das Geld ist in Bewegung.

Girokonto: Die Kosten im Überblick

Ihr Giro­konto nutzen Sie nahezu täglich, Sie sollten deshalb potentielle „Kostenfallen“ im Blick haben. Im Optimalfall entstehen Ihnen bei der Kontonutzung überhaupt keine Kosten, das ist möglich! Darauf sollten Sie achten:

Kontoführungsgebühr

Viele Banken und Sparkassen er­heben Konto­führungs­gebühren, die sie als Grund­gebühr oder Jahres­gebühr „tarnen“. Das muss nicht sein, es gibt viele Girokonten ohne Kontoführungsgebühren.

Hinweis: Wenn eine Bank keine Konto­führungs­gebühr verlangt, können trotz­dem an anderen Stellen für Sie Kos­ten entstehen. Außer­dem ist die kostenlose Konto­führung oft an Bedingungen geknüpft, zum Beispiel an einen regel­mäßigen Zahlungs­eingang.

Girocard-Kosten

Die Girokarte ist bei einigen Geldhäusern nicht kostenlos, häufig wird Ihnen als Kunde eine Jahres­gebühr in Rechnung gestellt. Diese Kosten sollten Sie sich ebenfalls sparen, die Mehrzahl der Anbieter verzichtet auf diese Gebühr.

Hinweis: Manchmal fallen für Zweit- oder Partner­karten Gebühren an. Erkundigen Sie sich vor Kontoeröffnung, wie das Ihre Bank handhabt.

Gebühren für Überweisungen

Für das Tä­tigen von Über­wei­sungen ver­langen besonders Filialbanken sehr gerne eine Gebühr. Häufig werden Ihnen Cent-Beträge in Rechnung gestellt, wenn Sie Papier-Über­weisungen oder Über­weisungen in fremde Wäh­run­gen in Auftrag geben.

Hinweis: Informieren Sie sich vor Eröffnung Ihres Girokontos, ob Ihr Anbieter für Überweisungen Gebühren verlangt. Manchmal sind auch Online-Überweisungen ab einer bestimmten Anzahl nicht kostenlos.

Fremde Währungen

Sie wollen in Fremd­wäh­rung be­zah­len? Auch das kann – je nach An­bieter – kosten­pflich­tig sein. Wollen Sie diesen Service häufig in Anspruch nehmen, sollten Sie einen Anbieter wählen, der keine Gebühren im Zusammenhang mit Fremdwährungen erhebt.

Hinweis: Sie müssen für sich entscheiden, ob dieser Punkt in Ihrer täglichen Kontonutzung eine Rolle spielt. Möglicherweise gibt es einige andere „Kostenfallen“, die Sie häufiger betreffen.

Dispozinsen

Ihre Bank berechnet Über­ziehungs­zinsen (auch Soll­zinsen genannt), wenn Sie einen sogenannten Dis­positionskredit (kurz: Dispo) in Anspruch nehmen, wenn Ihr Girokonto also ins Minus rut­scht. Wie hoch die Dispo­zinsen ausfallen, unter­schei­det sich von einem Anbieter zum anderen oft deut­lich.

Hinweis: Werfen Sie vor der Eröffnung eines Girokontos unbedingt einen Blick in die Preis-Leistungsverzeichnisse der Banken. Hier müssen alle Kosten aufgeführt werden.

Diese Kosten können beim Giro­konto an­fallen (Über­blick)

Kontoführungsgebühr
Girocard-Kosten
Gebühren für Überweisungen
Fremdwährungsgebühren
Dispozinsen

Girokonto eröffnen – das müssen Sie beachten

Bevor Sie ein neues Bankkonto eröffnen oder mit Ihrem Girokonto zu einer anderen Bank wechseln, sollten Sie sich zuerst klarmachen, wofür Sie Ihr Girokonto brauchen. Aufgrund der Niedrigzinsphase ist ein Girokonto beispielsweise nicht als Sparkonto geeignet. Wenn Sie Geld auf die Seite legen oder für eine gewisse Zeit parken wollen, sollten Sie sich für ein Tagesgeldkonto (zum kurzfristigen Sparen) oder für ein Festgeldkonto (zur Festanlage mit attraktiven Zinsen) entscheiden. Für Guthaben auf einem Girokonto gibt es in der Regel keine Guthabenzinsen oder sie fallen verschwindend gering aus.

Ein Girokonto ist aber hervor­ragend geeignet als Dreh- und Angelpunkt für Ihre Finanz­ge­schäfte. Sie können es sowohl bei einer Filial­bank als auch bei einer Direkt­bank eröffnen. Deutlich günstiger ist ein Girokonto häufig bei Online-/Direkt­banken. Einen persön­lichen Service sowie einen Bankberater erhalten Sie hin­gegen eher bei Filial­banken.

Entscheiden Sie, was Ihnen wichtiger ist: Persön­liche Beratung oder nie­drige Kosten? Möglicherweise können Sie bei Ihrem Girokonto auf die Beratung verzichten und die Kosten als Ent­scheidungs­faktor stärker gewichten.

Unsere Empfehlung: Halten Sie die Kos­ten Ihres Kon­tos niedrig und greifen Sie eher auf das Angebot einer Direkt­bank zurück. Wartet Ihre Haus­bank/Filial­bank mit vergleichs­weise günstigen Konditionen auf, können Sie selbst­ver­ständ­lich auch dieses Angebot wahrnehmen.

Achtung: Wenn Sie viele Überweisungen tätigen oder keine regelmäßigen Geldeingänge haben, sollten Sie auf mögliche Gebühren achten. Einige Banken verlangen pro Überweisung Gebühren, andere Geldhäuser bieten nur dann eine kostenlose Kontoführung, wenn regelmäßig Geld auf dem Konto eingeht.

Girokonto eröffnen – so geht’s!

Ein Girokonto können Sie mittlerweile schnell und einfach eröffnen: Bei vielen Direktbanken tragen Sie meistens online Ihre Angaben in ein Formular ein, müssen dieses Formular ausdrucken und den unterschrieben Antrag per Post an die Bank Ihrer Wahl schicken. Mittlerweile können Sie sich bei vielen Anbietern den Weg zur Post aber sparen, die Kontoeröffnung ist vollständig online möglich. Bevor Sie das Konto eröffnen, müssen Sie noch Ihre Identität per PostIdent oder VideoIdent bestätigen. Wollen Sie bei einer Filialbank ein Girokonto eröffnen, können Sie das gemeinsam mit Ihrem Bankberater machen. Hier entfällt der Schritt des Post- oder VideoIdents.

Nachdem die Bank Ihren Antrag genehmigt hat, erhalten Sie in verschiedenen Briefen Ihre Girokarte (früher EC-Karte), Ihre Zugangsdaten und die PIN. Durch die separate Post will Ihr Girocard-Anbieter sicherstellen, dass die sensiblen Daten für Ihr Konto vor Kriminellen geschützt sind – fängt jemand einen Brief ab, kann er ohne den anderen Brief wenig oder nichts damit anfangen.

Ab wann können Kinder ein Girokonto haben?

Wollen Sie für Ihr Kind ein Girokonto eröffnen, ist das ebenfalls kein Problem. Nur ohne die Zustimmung der Erziehungsberechtigen dürfen Minderjährige selbst kein Girokonto eröffnen. Sie suchen nach einer Möglichkeit für Ihre Kinder zu sparen? Dafür eignet sich  ein Girokonto eher weniger. Lesen Sie mehr im Ratgeber Sparen für Kinder.

Girokonto-Vergleich: Der ausführliche Test

In Zeiten, in denen es keine oder nur sehr niedrige Guthabenzinsen gibt, fällt es noch einmal stärker ins Gewicht, wenn eine Bank regelmäßig Gebühren für die Kontoführung oder Service-Leistungen erhebt. Damit Sie auf jeden Fall ein kostenloses Girokonto wählen, haben wir für Sie die besten kostenfreien Girokonten verglichen.

So haben wir getestet

In unseren Girokonto-Vergleich haben wir ausschließlich Direktbanken näher unter die Lupe genommen, weil wir hier die besten Angebote aufspüren konnten. Es lohnt sich aber immer, auch bei Filialbanken nach den Bedingungen für die Eröffnung eines Girokontos zu fragen. Obwohl bei sehr vielen Filialbanken ein Girokonto kostenpflichtig ist, gibt es nämlich durchaus Anbieter, die Ihren Service immer noch kostenlos anbieten. In unseren Test haben es nur die Girokonten geschafft, bei denen ein Girokonto vollständig kostenlos ist oder bei denen die Bedingungen für die kostenlose Kontoführung sehr einfach zu erfüllen sind. Natürlich konnten wir aber nicht alle Bankanbieter auf dem Markt untersuchen.

Um die Vergleichbarkeit der verschiedenen Girokonto-Angebote zu gewährleisten, haben wir für unseren Vergleich der besten Girokonten einen Musterkunden entworfen. Unsere Testperson nutzt Gut- und Lastschriften für den täglichen Zahlungsverkehr: 400 Buchungen gehen schätzungsweise dem Konto unserer Testperson ab. Darunter fallen auch Zahlungen, die unsere Testperson mit der Girokarte tätigt sowie Daueraufträge und Lastschriften für Verträge. Auf Barabhebungen am Geldautomaten möchte unser Musterkunde nicht verzichten, die Kontoauszüge möchte er einmal im Monat elektronisch einsehen können. Eine Partnerkarte oder eine Kreditkarte benötigt unser Musterkunde für sein Girokonto nicht unbedingt.

Giro­konto von Comdirect: Nied­rige Dispozinsen und kos­ten­lose Konto­führung

In unserem Test der besten kosten­losen Girokarten überzeugt das Angebot der Comdirect ohne Kontoführungsgebühren. Die Comdirect-Bank verlangt außerdem keinen Mindestgeldeingang. Auch der Besitz der Girokarte ist für Comdirect-Kunden kostenlos.  Der Dispozins liegt zum Zeitpunkt unseres Tests bei 6,50 Prozent pro Jahr. Im Vergleich ist das sehr niedrig.

Die Comdirect ist Mitglied der Cash Group. Ihre Kunden können an Automaten der Cash Group also kostenlos Geld abheben. Kleine Einschränkung: Der Mindestbetrag für die Abhebung liegt bei an den Geldautomaten bei 50 Euro. Im Euroraum können Sie mit einem Girokonto der Comdirect ebenfalls kostenlos Bargeld abheben.

Für die Kontoeröffnung haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie senden Ihren unterschriebenen Antrag per Post an die Comdirect und lassen Ihre Identität per VideoIdent oder PostIdent überprüfen oder Sie eröffnen Ihr Girokonto direkt online. Der Online-Antrag funktioniert bisher nur für Einzelkonten, dazu füllen Sie online ein Formular aus und bestätigen per VideoIdent Ihre Identität. Im Anschluss erhalten Sie direkt Ihre Kontonummer. Auch die Erreichbarkeit des Kundenservice bewerten wir als sehr verbraucherfreundlich: Telefonisch erreichen Sie die Comdirect 24 Stunden am Tag.

Girokonto von ING: Niedrige Dispozinsen und flexible Kontoführung

Ebenfalls sehr gut schneidet das ING-diBa-Girokonto der ING in unserem Test der kostenlosen Girokonten ab. Ebenso wie bei Comdirect ist die Kontoführung sowie die Girokarte bei ING kostenlos. Der Dispozins liegt bei 6,99 Prozent pro Jahr. Die Bargeldabhebung mit der Girokarte ist an den eigenen Geldautomaten der ING-Bank in Deutschland und in Euro-Ländern ab einer Summe von 50 Euro kostenlos.

Auch bei ING ist die Kontoeröffnung für Einzelkonten vollständig online möglich. Für die Eröffnung eines Gemeinschaftskonto müssen Sie den Antrag ebenfalls per Post senden. Im Gegensatz zur Comdirect bietet die ING aber keinen digitalen Kontoumzug an.

Girokonto von DKB: Kostenloses Girokonto plus Kreditkarte

Das Girokonto von DKB kommt außerdem für Sie infrage, wenn Sie auf eine kostenlose Kontoführung nicht verzichten wollen. Auch die Dispozinsen sind mit 6,90 Prozent vergleichsweise niedrig. Ein Online-Kontowechsel ist bei der DKB möglich. Zwar überzeugt der Service der DKB, allerdings ist mit der Girokarte der DKB die Bargeldabhebung an vielen Automaten in Deutschland kostenpflichtig. Wer ohne Zusatzkosten Bargeld abheben möchte, sollte auf die DKB-Kreditkarte zurückgreifen, die es kostenlos zum Girokonto dazu gibt.

Tipp: Nicht nur die DKB bietet eine kostenlose Kreditkarte an, bei vielen der hier vorgestellten Online-Konten erhalten Kunden eine kostenlose Kreditkarte automatisch zum Girokonto dazu. Welche Kreditkarte wir empfehlen, erfahren Sie in unserem Kreditkartenvergleich.

Girokonto von Norisbank

Die Norisbank bietet Kunden eine kostenlose Kontoführung, Bargeldabhebungen sind bei der Norisbank außerdem weltweit kostenlos. Der Anbieter ist wie die Comdirect-Bank Mitglied der Cash Group, sodass Sie mit einer Girokarte der Norisbank an vielen Automaten in Deutschland kostenlos Geld abheben können. Auch die Bargeldabhebung an Shell-Tankstellen ist kostenfrei. Wer Geld auf sein Girokonto bei der Norisbank einzahlen möchte, kann dies kostenlos an Geldautomaten der Deutschen Bank. Der Kundenservice ist sieben Tage die Woche und 24 Stunden pro Tag erreichbar.

Warum landet die Norisbank mit ihrem „Top-Girokonto“ hinter Comdirect und ING? Die Norisbank bietet Kunden ein flexibles und kostenloses Girokonto an. Ein digitaler Kontoumzug ist problemlos durchführbar. Interessierte können Ihren Antrag per PostIdent oder VideoIdent legitimieren. Entscheidend für die Platzierung der Norisbank hinter anderen Girokonto-Anbietern ist die Höhe Sollzinsen für den Dispokredit: Mit 10,85 Prozent sind die Zinsen deutlich höher als bei anderen Anbietern. Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie den Dispokredit nicht in Anspruch nehmen werden, ist die Norisbank dennoch eine sehr gute Wahl.

Girokonto von Wüstenrot

Auch das Top Girokonto von Wüstenrot ist für Bankkunden ohne Bedingungen kostenlos. Allerdings ist der Dispozins ähnlich hoch wie bei der Norisbank mit 10,87 Prozent deutlich über dem Zins anderer Anbieter. Wüstenrot ist Mitglied von Cash Pool, Kunden können an 3.000 Bankautomaten in Deutschland kostenlos Geld abheben. Besonders einfach funktioniert bei Wüstenrot die Kontoeröffnung: Sie können mithilfe des VideoIdent-Verfahren und ohne Unterschrift ein Konto eröffnen. Damit können Sie sich den Weg zur Postfiliale oder zum Briefkasten sparen.

Girokonto von 1822direkt: Kostenlos mit wenigen Bedingungen

Das Girokonto von 1822direkt ist nur unter bestimmten Voraussetzungen kostenlos. Da die Hürden für ein kostenloses Girokonto aber sehr niedrig sind, haben wir 1822direkt dennoch in unserem Test aufgenommen. Jeder, der mindestens eine Gutschrift pro Monat auf seinem Konto erhält, zahlt keine Kontoführungsgebühr. Auch wenn Sie Ihr 27. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, ist die Kontoführung bei 1822direkt nicht mit Kosten verbunden. Wer keine Gutschrift pro Monat erhält oder älter als 27 Jahre alt ist, zahlt für sein Konto bei 1822direkt 3,90 pro Monat. Der Dispozins liegt in unserem Vergleich mit 7,43 Prozent im Mittelfeld. Geld von Ihrem 1822direkt-Konto können Sie kostenlos an allen Geldautomaten des Sparkassen-Verbunds abheben, ein digitaler Kontoumzug ist möglich.

Unsere Empfehlung: Häufig haben Sie als Neukunde bei einem Girokonto-Anbieter die Möglichkeit, mit der Kontoeröffnung Prämien abzustauben. Halten Sie bei der Suche die Augen offen und prüfen Sie die Bedingungen für eine Prämienzahlung.

Girokonto: Wechsel und Kündigung

Wenn das eigene Konto kostenpflichtig wird, scheuen viele Bankkunden den vermeintlich großen Aufwand eines Girokontowechsels und nehmen die Gebühren in Kauf. Dabei lohnt sich ein Wechsel zu einem kostenlosen Bankkonto meistens, der Aufwand ist sehr gering: Sie können Ihr Girokonto durch kostenlose und zum Teil digitale Umzugs-Angebote vieler Banken besonders einfach wechseln. Nehmen Sie einen derartigen Umzugsservice, kümmert sich der Anbieter um Information der Lastschriftempfänger oder Zahlungspartner. Die Überweisung Ihres Gelds vom alten auf das neue Girokonto ist übrigens auch kostenlos.

Wichtig: Obwohl das Wechseln des Girokontos Sie als Bankkunden nur wenig Zeit kostet, kann es bei der Übertragung der Informationen vereinzelt zu Problemen kommen. Gehen Sie daher auf Nummer sicher und lassen Sie Ihr altes und neues Girokonto für ein paar Wochen parallel laufen.

Warum darf ich kein Girokonto eröffnen?

Der Antrag auf die Eröffnung eines Girokontos kann von der Bank auch abgelehnt werden. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Ihre Bonitätsprüfung negativ ausfällt oder Sie bereits bei der Bank ein anderes Girokonto haben. Ihre Bonität überprüft der Girocard-Anbieter meistens über Ihren Schufa-Score oder eine andere Bontitätsprüfung. Wollen Sie also ein neues Girokonto eröffnen, raten wir Ihnen deshalb vorab Ihre Schufa zu prüfen.

Hinweis: Einmal pro Jahr können Sie eine Schufa-Auskunft kostenlos beantragen.

Girokonto Vergleich - das sollten Sie tun

1
Vergleichen Sie verschiedene Girokonten, bevor Sie sich für eins entscheiden.
2
Werfen Sie insbesondere einen Blick auf die Kosten des Girokontos. Aber auch die Serviceleistungen sollten stimmen.
3
Stellen Sie einen Eröffnungsantrag bei der Bank Ihrer Wahl. Das geht häufig online oder per Post.
4
Wird Ihr Antrag genehmigt, erhalten Sie nach wenigen Tagen per Post die Zugangsdaten, die PIN und Ihre Giro-Karte.

Beitrag verfasst von:

ANNIKA NIEDERKORN – FINANZEN.NET REDAKTEURIN
Annika Niederkorn - Redakteurin finanzen.net Ratgeber

Annika Niederkorn ist zuständig für die Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Zuvor schrieb Sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und hospitierte unter anderem bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Ihr Studium der Politischen Kommunikation hat sie mit einem Master abgeschlossen.

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Bildquelle: Aleksandar Todorovic / Shutterstock.com

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