Kryptowährungs-Handel

Kryptowährung kaufen – diese Möglichkeiten gibt es

Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin, Dash und Ethereum - Kryptowährungen sind für Investoren und Börsenspekulanten besonders interessant. Doch wo können Sie als Anleger eigentlich Kryptowährungen kaufen und wie partizipieren Sie an der Entwicklung?

Kryptowährung kaufen -
darum geht es

Anleger können über ver­schie­dene Wege in Krypto­wäh­rungen inve­stieren: Hier geht's zu den Vor- und Nachteilen.

Wer Krypto­wäh­rungen kau­fen möchte, sollte dies über nam­hafte An­bieter tun. Euro­päi­sche Krypto-Bör­sen oder CFD-Broker haben höhere Sicher­heits­standards als zum Beispiel asiatische An­bieter.

Um "echte" Kryto­wäh­rungen zu kaufen, benö­tigen Sie ein Wallet - mehr dazu er­fah­ren Sie auch in unserem Krypto-Lexikon.

Kryptowährung kaufen -
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Weniger kompli­ziert ist der Kauf von Krypto­wäh­rungen über ein Finanz­produkt.

Produkt­empfehlung: Besonders ein­fach kaufen Sie Krypto­wäh­rungen als CFD, zum Bei­spiel über den An­bieter Plus500. Sie sollten aber Chan­cen und Risi­ken des CFD-Handels kennen.

Bei der Suche nach einem Anbieter unterstützt Sie unser Vergleich der Krypto-Broker.

An der Wert­entwick­lung einiger Digital­wäh­rungen können Sie auch mit Zertifikaten partizipieren.

Hier können Sie Kryptowährungen kaufen

AnbieterVorteil
Plus500 Logo
 

Kontoeröffnung in 15 Minuten. Einzahlung per Kreditkarte oder PayPal möglich.
80.6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Produkt­­empfehlung: Bei Plus500 können Sie Ein­zahlungen ganz einfach per Paypal und Kredit­karte tätigen, ein Konto eröffnen Sie in 15 Minuten. Im Folgenden ver­raten wir Ihnen, was den Kauf von Kryptowährungen über einen CFD-Broker auszeichnet, warum ein Invest­ment in diesem Bereich nach wie vor spannend ist und welche Mög­lich­keiten Sie außerdem haben, an der Wert­entwicklung verschiedener Digitalwährungen zu parti­zipieren.

Kryptowährungen kaufen: Es bleibt spannend

Die Entwicklung bei Kryptowährungen schreitet rasant voran. Waren Bitcoin und Ethereum vor einigen Jahren noch das digitale Zahlungsmittel weniger Computerfreaks, sind diese nun auch bei Privatanlegern und spekulativen Investoren in aller Munde. Der Grund ist einfach: Wer vor einigen Jahren für ein paar hundert Euro Bitcoins gekauft hat, ist mittlerweile Millionär.

Wenn auch Sie bereits vom Bitcoin-Hype angesteckt wurden, dann haben Sie sicherlich schon überlegt, wie Sie an der Wertsteigerung von Kryptowährungen teilhaben können und wo Sie Bitcoin, Ethereum und Co. kaufen können. Es gibt mehrere Wege, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten beleuchten wir hier.

Der einfache Weg: Kryptowährungen als CFD handeln

Anleger, denen es vor allem darauf ankommt, an der Wert­entwick­lung einer Krypto­währung teilzuhaben, können relativ einfach über einen CFD-Broker verschiedene Krypto­währungen handeln. Welche Kryptos Sie auch handeln möchten, mit einem CFD ist das am einfach­sten möglich.

Einen CFD können Sie sich wie ein Wert­papier vorstellen. Als Anleger parti­zipieren Sie direkt an der Ent­wick­lung des Kurses der Krypto­währung. Steigt die Digital­währung, dann steigt auch ihr CFD. Allerdings besitzen Sie die Internet­währung nicht physisch, Sie besitzen also keine digitale Münze oder eine Datei. Dafür können spekulative Anleger mittels eines CFDs einen Hebel ein­setzen. Bei einem Hebel mit dem Faktor 30 fällt oder steigt der CFD dann 30 Mal so stark wie der Kurs der Krypto­währung. Eine Parti­zipation im Ver­hält­nis 1:1 ist selbst­verständlich ebenfalls möglich.

Wenn Sie eine Krypto­währung als CFD kaufen oder verkaufen möchten, können Sie zum Beispiel Plus500 nutzen. Bei Plus500 können Sie übrigens mit Kreditkarte und PayPal einzahlen, die Konto­eröffnung geht sehr schnell und ohne Postident. Sie können aber natürlich auch jeden anderen CFD-Broker Ihrer Wahl nutzen.

Kryptowährungen als Zertifikat kaufen

Einige Digital­währungen können Sie auch an der Börse kaufen. Das geht mit einem Zertifikat, mit dem Anleger spekulativer Natur an der Entwick­lung eines Basis­werts teilhaben können. Hierfür benötigen Sie als Voraus­setzung lediglich ein Wert­papier­depot. Ein kostenloses Wert­papier­depot mit ausgezeich­neten Kondi­tionen bietet beispiels­weise www.finanzen-broker.net an.

Für einige Kryptos sind bereits Zertifikate erhältlich, zum Beispiel das Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin (ISIN DE000VL3TBC7/WKN VL3TBC) von Vontobel. Mit dem Bitcoin-Partizipationszertifikat können Sie ganz einfach in die Kur­sentwick­lung der bekanntesten Krypto­währung investieren. Das Zertifikat bildet den Bitcoin-Kurs nach, ist dabei aber kein „echter“ Bitcoin, sondern ein Derivat auf die Kryptowährung. Das Produkt ermöglicht eine Parti­zipation von nahezu 1:1 an Kurs­gewinnen und Kurs­verlusten des Bitcoin gegenüber dem US-Dollar – und zwar ohne einen vor­definierten Rück­zahlungs­tag. Um das Bitcoin-Zertifikat zu kaufen, benö­tigen Sie lediglich ein Wert­papier­depot.

Auch in den kleinen Bitcoin-Bruder Bitcoin Cash können Anleger mittels eines Zertifikats investieren. Mit dem Kauf des Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin Cash von Vontobel können Sie an der Kurs­entwick­lung von Bitcoin Cash teilhaben.

Ein Ethereum-Zertifikat gibt es ebenfalls: Mit dem Kauf des Partizipations-Zertifikats von XBT partizipieren Sie an Kurs­gewinnen und Kurs­verlusten von Ethereum. Für viele weitere Internet­währungen planen Banken und Zertifikate-Emittenten bereits weitere Produkte. Mehr zum aktuellen Stand erfahren Sie in unseren speziellen Rat­gebern zu den einzelnen Krypto­währungen.

Echte Kryptowährungen kaufen

Ein besonderes Merkmal von Krypto­währungen ist die sogenannte Block­chain-Techno­logie. Sehr vereinfacht gesagt funktioniert diese wie ein elek­tronisches Kassen­buch, in dem alle Trans­aktionen vermerkt werden. Dieses Kassenbuch liegt nicht bei einer zentralen Stelle, jeder Krypto­nutzer besitzt eine Kopie dieses Kassen­buches auf seinem Computer.

Wenn irgendwo in der Welt irgend­jemand mit Bitcoin bezahlt oder damit handelt, wird dies sofort in alle Kopien des Kassen­buchs geschrieben. Damit ent­fällt der Zweck einer Bank oder einer Noten­bank, die bei herkömmlichen Währungen, zum Beispiel Euro und Dollar, Zahlungen ab­wickelt. Da die Bank, also der Mittler, dieses Devisen­geschäfts wegfällt, kann die Trans­aktion völlig anonym erfolgen – mehr dazu er­fah­ren Sie auch in unserem Krypto-Lexikon.

Ist Ihnen als Anleger die anonyme Nutzung ebenfalls wichtig, dann sollten Sie Bitcoin, Ethereum und Co. tatsächlich physisch besitzen. Um die einzelnen Krypto­währungen als digitale Münze oder Datei zu kaufen, gibt es unterschiedliche Wege, der Besitz eines Wallets ist aber immer Grund­voraussetzung. Ein Wallet ist vergleichbar mit einem elek­troni­schen Geld­beutel oder einem Giro­konto für die Hosentasche. Damit können Sie Kryptos senden und empfangen, also Überweisungen tätigen.

Wie Sie ein Wallet nutzen und woher Sie es bekommen, ist von Digitalwährung zu Digital­währung unter­schiedlich. Auch der Kauf echter Bitcoins unter­scheidet sich beispiels­weise vom Kauf echter Ripple. In den einzelnen Ratgebern finden Sie alle Infor­mationen, die Sie speziell für Ihr Krypto-Investment benötigen:

Krypto-Marktplatz

Echte Internet­währungen können Sie auch online auf einem sogenannten Markt­platz kaufen. Krypto-Fans und Investoren von Digital­währungen begegnen sich dort handeln Bitcoin, Bitcoin Cash und Co. direkt miteinander, sodass sich der Preis durch Angebot und Nachfrage bildet. Der bekannteste deutsche Bitcoin-Markt­platz ist bitcoin.de.

Auf Markt­plätzen wie bitcoin.de können angemeldete Nutzer Angebote zum Kauf oder Verkauf von Bitcoins mit einer anderen Währung einstellen. Ein Geschäft kommt dann zustande, sobald ein Angebot von Käufer und Verkäufer akzeptiert wird. Je nach Markt­platz verlangen die Betreiber eine geringe Gebühr für die erfolgreiche Vermittlung des Handels. Käufer und Verkäufer tragen diese Gebühren in der Regel jeweils zur Hälfte. Üblicher­weise ist diese Gebühr geringer als die Preisdifferenz zwischen Kauf und Verkauf bei Wechsel­stuben.

Um beispiels­weise über bitcoin.de zu handeln, sollten Sie ein Konto bei der Fidor-Bank haben. Das bedeutet den zetilichen Aufwand einer normalen Konto-Eröffnung inklusive Video-Ident-Verfahren. Den Account bei bitcoin.de können Sie hier eröffnen.

Börsen für Kryptowährungen

Sie können Digitalwährungen auch an sogenannten Krypto-Börsen kaufen. Zu den bekanntesten Handels­börsen zählen CEX.IO, Kraken, Bitstamp und Paymium. Auf CEX.IO ist die Abwicklung besonders einfach, zumal dort auch Kreditkarten wie VISA und MasterCard als Zahlungmethode zur Verfügung stehen. Die Kurse von Bitcoin, Monero, Ripple, Litecoin oder Ethereum auf den verschiedenen Handels­plattformen können teilweise deutlich voneinander abweichen.

Der Handel an den Krypto-Börsen erfolgt automa­tisiert. Die Trades auf einem Markt­platz werden hin­gegen manuell abgewickelt, Sie müssen also selbst nach einem passenden Angebot suchen. Die her­kömmlichen Währungen US-Dollar oder Euro können an den Krypto-Börsen gegen Bitcoins oder andere Internetwährungen getauscht werden.

Kryptowährungen kaufen - das sollten Sie tun

1
Infor­mieren Sie sich über das Poten­zial der unter­schied­lichen Krypto­währungen und ent­scheiden Sie welche Digital­währung für Ihre In­vesti­tion in Frage kommt.
2
Eröffnen Sie bei einem CFD- oder Krypto-Broker Ihrer Wahl ein Kundenkonto, zum Beispiel bei Plus500.
3
Besonders einfach nehmen Sie an der Wertentwicklung von Kryptowährungen mit CFD teil. Bedenken Sie dabei aber die Risiken, die ein Investment via CFD mitbringt. Alternativ können Sie auch ein Krypto-Zertifikat kaufen.
4
"Echte" Krypto­währungen kaufen Sie an Krypto-Börsen oder auf Markt­plätzen.
5
Kaufen Sie Ihre bevorzugte Krypto­währung und achten Sie unbe­dingt auf einen günstigen Kurs. Denn gerade Krypto­währungen sind besonders schwankungs­anfällig.

Beitrag verfasst von:

Redaktion finanzen.net

Zusammenarbeit mit:

MARKUS GENTNER – FINANZEN.NET REDAKTEUR

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net Ratgeber Markus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist entdeckte seine Passion für die Börse beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF, bereits während seines Volontariats sammelte er Erfahrung mit Ratgeberthemen.

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Bildquelle: GeniusKp / Shutterstock.com

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