Die größten Player

Gaming-Aktien kaufen: Mit diesen Gamer-Aktien investieren Sie spielerisch Geld!

Computer- und Konsolenspiele sind nur was für Teenager? Falsch gedacht! Denn die Gaming-Welt ist mittlerweile riesig und bietet auch für Anleger spannende Möglichkeiten, ihr Geld zu investieren. Denn Gaming hat ein wahnsinniges Wachstumspotenzial, dass Investoren nutzen können - und so quasi spielerisch Geld verdienen. Gleich zu Beginn gibt's die besten Tipps und beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema!

Gaming-Aktien kaufen - Empfehlungen & Tipps

Wollen Sie Gaming-Aktien kaufen, brauchen Sie ein Wertpapierdepot. Hier hilft Ihnen unser Depot-Vergleich.
Unsere Empfehlung: Electronic Arts und Activision Blizzard gehören zu den größten Videospieleherstellern in aller Welt. Aber auch Take-Two Interactive ist ein wichtiger Player auf dem Computerspiele-Markt.
Tipp: Wir haben für Sie die wichtigsten Gaming-Aktien unter die Lupe genommen, außerdem zeigen wir Ihnen auch den besten Gaming-ETF.

Gaming-Aktien - das Wichtigste in Kürze

Die Gaming-Branche wächst und wird auch bei Anlegern immer beliebter.
Der Gaming-Trend dürfte auch in Zukunft anhalten und langfristig eine vielversprechende Investition sein.
Wichtig: Streuen Sie Ihr Geld auf mehrere Aktien und Branchen, um das Risiko zu minimieren. Setzen Sie niemals alles auf eine Aktie.
Gaming-Aktien kaufen: So verdienen Sie als Anleger spielerisch Geld

Gaming-Markt wächst und wächst

Wenn man früher an Gamer dachte, so hatte man automatisch das Bild eines pickligen Teenagers, der in seinem dunklen Zimmer zwischen leeren Pizzakartons den Computer anschreit. Mittlerweile hat sich das Klischee eines Zockers weitestgehend in Luft aufgelöst, denn der Gaming-Markt wächst – und damit auch die Community. Mittlerweile gibt es weltweit über 3 Milliarden Gamer, in Deutschland sind es laut einer Statista-Umfrage 34 Millionen Menschen. Damit ist Gaming eines der weltweit am schnellsten wachsenden Branchen und das wird sich dank innovativer Technologien und der fortschreitenden Digitalisierung nicht ändern. Viele Anleger haben das längst für sich erkannt und investieren in Unternehmen, die Spiele und Hardware entwickeln.

Auch Sie wollen ein Stück vom Kuchen haben? Dann verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber, welche Gaming-Aktien Sie sich genauer anschauen sollten.

Wichtig: Beachten Sie bei einem Investment an der Börse immer die Grundregeln der Geldanlage.

Gaming-Aktien profitieren von Corona-Krise

Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, welches Potenzial in der Gaming-Branche steckt. Denn die größten Profiteure der Pandemie waren die sogenannten Stay-at-Home-Aktien. Dazu gehören Lieferdienst-Apps, Chat- und Videocall-Programme und eben auch Videospiele. Während des Corona-Crashs hielten sich Gaming-Aktien vergleichsweise stark und erholten sich deutlich schneller von Kursabstürzen. Aufgrund von Ausgangssperren müssen sich die Menschen ihre Freizeit nun anders vertreiben und greifen gerne auf Spiele zurück – sei es am PC, dem Smartphone oder der Konsole.

Gaming-Trend nicht nur bei Teenagern spürbar

Doch der Trend zu Videospielen ist nicht erst seit der Corona-Krise spürbar. Denn bereits in den Jahren zuvor verzeichneten Spielehersteller deutlich wachsende Umsätze und ein neuer Hype um E-Sport entstand. So stellten zum Beispiel bekannte Vereine Ihre eigenen E-Sports-Mannschaften auf und auch die Spieler selbst wurden immer älter. So sind Videospiele heutzutage nicht nur unter Teenagern beliebt. Vielmehr zieht sich der Trend durch verschiedene Altersklassen.

Umsatz der Gaming-Branche - schon gewusst?

Im Jahr 2019 betrug der Umsatz auf dem Gaming-Markt rund 6,2 Milliarden Euro allein in Deutschland. Dazu zählen nicht nur die Spiele an sich, sondern auch die Hardware. Zum Vergleich: 2014 waren es "nur" 2,4 Milliarden Euro. In fünf Jahren hat sich der Umsatz fast verdreifacht.

Die besten Gaming-Aktien im Vergleich

Videospiele gibt es wie Sand am Meer – jedoch kommen die meisten wirklich erfolgreichen Spiele von wenigen großen Unternehmen. Aber auch zwischen den Global Players gibt es Unterschiede. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Unternehmen der Gaming-Branche vor und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile auf:

Activision Blizzard

Das US-Unternehmen Activision Blizzard (ISIN US00507V1098/WKN A0Q4K4) steckt hinter einigen der weltweit bekanntesten Spiele – unter anderem World of Warcraft, Call of Duty oder auch Diablo. Der Konzern ist Amerikas Marktführer im Gaming-Sektor und entwickelt und vermarktet die weltweit bekanntesten Spiele sowohl im Einzelhandel als auch online.

Doch in Sachen Mobile-Gaming steht Activision Blizzard ebenfalls gut da: Das Tochterunternehmen King Digital ist für die Dauerbrenner Candy Crush und Bubble Witch verantwortlich. Außerdem ist Activision Blizzard auch im eSports-Bereich sehr aktiv. Die Overwatch League orientiert sich an Profisport-Ligen und hat feste Spieltage, Playoffs und schüttet regelmäßig Preisgelder in Millionenhöhe aus.

Electronic Arts

Electronic Arts (ISIN US2855121099/WKN 878372) liegt gemessen am Umsatz direkt hinter Activision Blizzard und ist unter anderem für Klassiker wie Die Sims bekannt. Aber auch das weltweit gehypte Fußball-Simulationsspiel FIFA gehört zu Electronic Arts. Das Unternehmen erzielt durch die erfolgreichen Franchise-Spiele vorhersehbare Gewinne und ist damit auch für Anleger, die mit wenig Risiko investieren wollen, gut geeignet. Gerade bei beliebten Klassikern wie Die Sims fließt bei EA durch Zusatzpacks auch zusätzlich Geld in die Kasse.

EA hielt, wie viele andere Gaming-Aktien, der Corona-Krise stand. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Spiele ganz leicht online gekauft und direkt heruntergeladen werden können. Somit schadet auch der Lockdown und die Schließung des Einzelhandels dem Unternehmen nicht.

Ubisoft

Der Spielehersteller aus Frankreich wird von Anlegern noch immer häufig unterschätzt. Dabei spielt Ubisoft (ISIN FR0000054470/WKN 901581) mit beliebten Games wie Assasin’s Creed, Far Cry und dem Klassiker Anno in der oberen Liga mit. Auch hat Ubisoft bereits für 2021 neue Spiele angekündigt, die den Wert der Aktie deutlich nach oben treiben könnten. Wer also überlegt, in Gaming-Aktien zu investieren, sollte einen Blick auf Ubisoft werfen.

Take-Two Interactive

Das 1993 gegründete Unternehmen mit Sitz in New York dürfte vor allem durch sein Erfolgsgame Grand Theft Auto (GTA) bekannt sein. Aber auch Spiele wie Red Dead Redemption gehört zum Portfolio von Take-Two Interactive (ISIN US8740541094/WKN 914508). Allein 2019 betrug der Umsatz knapp 3,1 Milliarden US-Dollar. Was den Spielehersteller besonders auszeichnet: Die Gamer geben auch im Spiel selbst Geld aus, um zum Beispiel schneller Fortschritte zu erzielen oder die Spielfigur schick anzuziehen.

Vorteil: Solange ein neues Spiel entwickelt wird, fließt Extra-Geld in die Kasse.

Auch in den nächsten Jahren sollte der Erfolg von Take-Two Interactive andauern. Denn das Unternehmen hat bereits für die neuen Konsolen-Generationen wie die Playstation 5 und die Xbox Series X knapp 90 neue Titel angekündigt. Die eine Hälfte entfällt auf Fortsetzungen der beliebten Klassiker wie GTA und die andere auf komplett neue Spiele.

ETF auf Gaming-Aktien kaufen

Wer keine einzelnen Titel kaufen, sondern sich alle wichtigen Aktien auf einen Schlag besorgen will, der kann auf einen Gaming-ETF setzen. ETFs sind vor allem aufgrund des niedrigen Risikos und der breiten Streuung für langfristige Anlagen besonders gut geeignet. ETF bilden einen Index oder auch eine ganze Branche passiv nach. Somit sind sie günstiger als aktiv gemanagte Fonds.

Tipp: Wenn Sie mehr über ETFs erfahren wollen, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel ETF kaufen.

VanEck Vectors Video Gaming and eSports ETF A

Der VanEck Vectors Video Gaming and eSports ETF A (ISIN IE00BYWQWR46/WKN A2PLDF) bildet den MVIS Global Video Gaming and eSports Index nach. Dieser Index enthält Unternehmen, die mindestens die Hälfte ihrer Umsätze mit Videospielen, E-Sports oder Hard- und Software fürs Gaming erzielen. Das Fondsvolumen beträgt knapp 755 Millionen US-Dollar und ist in Irland auferlegt. Der ETF bildet den Index physisch nach und reinvestiert die Gewinne (thesaurierend). Die TER liegt bei 0,55 Prozent p.a.

Unternehmen wie Nvidia, Nintendo, Sony, aber auch Electronic Arts (EA), Activison Blizzard und weitere wichtige Spiele- und Hardware-Hersteller sind im VanEck Vectors Video Gaming and eSports ETF A enthalten.

Gaming-Aktien: Fazit

Anleger, die mehr aus ihrem Geld machen wollen, kommen auch an Gaming-Aktien nicht vorbei. Denn Fakt ist, dass Gaming kein kurzweiliger Trend ist und auch der E-Sport immer beliebter wird. Die Corona-Krise hat gezeigt, welches Potenzial in der Gaming-Branche steckt. Auch nach der Pandemie wird sich die Branche nicht auf den erzielten Gewinnen ausruhen, denn dank der Digitalisierung und technischer Innovationen wird es gerade im Bereich Virtual Reality noch gewaltig nach Oben gehen. Wer bereits jetzt gut investiert, kann sich in einigen Jahren auf saftige Rendite freuen.

Gaming-Aktien kaufen - das sollten Sie tun

1
Bevor Sie Gaming-Aktien kaufen können, müssen Sie zunächst ein Depot eröffnen. Hier hilft Ihnen unser Depot-Vergleich.
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Haben Sie ein Depot, sollten Sie sich überlegen, welche Aktien zu Ihrer Anlagestrategie passen.
3
Sie können entweder in einzelne Titel investieren, aber auch in Gaming-ETFs. Der Vorteil von einem ETF: Sie investieren in mehrere Titel gleichzeitig und streuen so Ihr Risiko.
4
Haben Sie sich für einzelne Aktien entschieden, sollten Sie diese in jedem Fall im Blick behalten und sich regelmäßig über die Bilanzen der Unternehmen informieren.

Beitrag verfasst von:

JANA BUCH – EHEMALIGE RATGEBER-REDAKTEURIN

Jana Buch war von 2020 bis 2021 Teil des Ratgeber-Teams von finanzen.net.

*Das bedeutet das Sternchen: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Wir wollen so möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig Vermögen aufzubauen und in Finanzfragen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit unsere Informationen kostenlos abrufbar sind, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen. Geld bekommt die finanzen.net GmbH, aber nie der Autor individuell, wenn Leser auf einen solchen Link klicken oder beim Anbieter einen Vertrag abschließen. Ob die finanzen.net GmbH eine Vergütung erhält und in welcher Höhe, hat keinerlei Einfluss auf die Produktempfehlungen. Für die Ratgeber-Redaktion ist ausschließlich wichtig, ob ein Angebot gut für Anleger und Sparer ist.

Bildquelle: REDPIXEL.PL / Shutterstock.de

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