Das beste Festgeldkonto

Festgeldvergleich – die höchsten Zinsen und besten Tipps zur Festgeldanlage

Festgeld ist eine starke Alternative zum klassischen Sparbuch. In unserem Festgeldvergleich haben wir verschiedene Angebote auf Herz und Nieren geprüft und die höchsten Zinsen für Sie aufgespürt. Wir zeigen Ihnen, wo Sie das beste Festgeldkonto finden und was Sie bei Festgeld unbedingt beachten sollten. Zunächst sehen Sie, wo Sie aktuell die höchsten Festgeldzinsen erhalten.

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Festgeldvergleich - das Wichtigste in Kürze

Bei einem Festgeldkonto legen Sie für eine gewisse Zeit Geld fest an, Sie können also nicht darüber verfügen.
Festgeld ist perfekt geeignet als mittelfristige Geldanlage. Das beste Festgeldkonto bietet viel Sicherheit bei attraktiven Zinsen. Aber: Nicht jedes Festgeld-Angebot ist immer sinnvoll.
In unserem Festgeldvergleich finden Sie das passende Angebot mit den höchsten Zinsen und präsentieren spannende Alternativen.
Tipp: Eröffnen Sie ein Festgeldkonto nur bei Banken aus Ländern, deren Wirtschaftskraft von Rating-Agenturen als gut eingestuft werden.

Festgeldvergleich - Empfehlungen & Tipps

Unsere Empfehlung: Damit Sie Ihr Geld nicht dann fest angelegt haben, wenn die Zinsen wieder steigen, empfehlen wir eine Anlagezeit von maximal 48 bis 60 Monaten.
Produktempfehlung: Die höchsten Zinesen bieten die deutsche Grenke Bank und französische Renault Bank Direkt (beide 1,05 Prozent) bei einer Anlagedauer von 5 Jahren. Wir empfehlen zudem die die Leaseplan Bank aufgrund ihres konstant überzeugenden Zinssatzes. Die Eurocity Bank konnte ebenfalls in fünf von fünf Kategorien punkten.

Die besten Festgeldkonten nach Mindestanlage und Zinshöhe

Bank Laufzeit Zinssatz Mindestanlage
Leaseplan Bank ein Jahr 0,75% p.a. 1.000 Euro
Eurocity Bank ein Jahr 0,65% p.a. 5.000 Euro
pbb direkt ein Jahr 0,60% p.a. 5.000 Euro
Leaseplan Bank zwei Jahre 0,85% p.a. 1.000 Euro
Eurocity Bank zwei Jahre 0,75% p.a. 5.000 Euro
Renault Bank Direkt zwei Jahre 0,70% p.a. 2.500 Euro
Grenke Bank drei Jahre 0,95% p.a. 5.000 Euro
Renault Bank Direkt drei Jahre 0,85% p.a. 2.500 Euro
Eurocity Bank drei Jahre 0,80% p.a. 5.000 Euro
Grenke Bank vier Jahre 1,00% p.a. 5.000 Euro
Renault Bank Direkt vier Jahre 0,95% p.a. 2.500 Euro
Eurocity Bank vier Jahre 0,90% p.a. 5.000 Euro
Grenke Bank fünf Jahre 1,05% p.a. 5.000 Euro
Renault Bank Direkt fünf Jahre 1,05% p.a. 2.500 Euro
Eurocity Bank fünf Jahre 1,00% p.a. 5.000 Euro

Produkt­empfehlung: Die höchsten Zin­sen erhalten Sie als Sparer bei der Grenke Bank und Eurocity Bank. Bei einer Anlagedauer von fünf Jahren bieten die Geldinstitute Zinsen in Höhe von 1,05 Prozent pro Jahr, allerdings unterscheiden sie sich in ihrer Mindesteinlage. Während diese bei der Grenke Bank 5.000 Euro beträgt, liegt sie bei der Renault Bank Direkt bei 2.500 Euro. Die deutsche Eurocity Bank bietet in allen Kategorien gute Zinsen. Die Leaseplan Bank bietet für die Laufzeiten ein und zwei Jahre die besten Zinsen.

In diesem Ratgeber stellen wir Ihnen die wichtigsten Argumente für und gegen ein Festgeldkonto vor und verraten Ihnen die besten Tricks auf dem Weg zu Ihrer Festgeldanlage. Unser ausführlicher Festgeldvergleich soll Ihnen schließlich helfen, das für Sie beste Festgeldangebot mit den höchsten Zinsen zu finden.

Festgeld: Kompromiss aus Rendite und Sicherheit

Eine Geldanlage, die hohe Renditen und zugleich große Sicherheiten bietet, gibt es nicht (mehr). Vor vielen Jahren gelang diese Symbiose mit dem klassischen Sparbuch, heutzutage müssen sich Sparer zwischen Chance und Risiko entscheiden. Wer sich zwischen diesen beiden Optionen nur schwer entscheiden kann und wer einen Kompromiss zwischen Rendite und Sicherheit sucht, der dürfte mit einem Festgeldkonto eine starke Lösung gefunden haben.

Fest­geld­ schafft einen optimalen Kompromiss zwischen Rendite und Sicherheit. Für Sparer, die ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum sicher und relativ gut verzinst anlegen wollen, führt deshalb an Festgeld kein Weg vorbei.

Wie funktioniert Festgeld?

Beim Festgeld legen Sparer ihr Geld für einen vereinbarten Zeitraum an. Die Bank bietet im Gegenzug einen bestimmten Zinssatz an, der – je nach Anlagesumme und Laufzeit – höher oder niedriger ausfällt. Entscheiden Sie sich für ein Festgeldkonto, dann entscheiden Sie sich auch dafür, auf Ihr Geld für den vereinbarten Zeitraum zu verzichten. Eine vorzeitige Kündigung ist in der Regel nicht möglich, schließlich legen Sie Ihr Geld auf einem Festgeldkonto fest an.

Auf einem Festgeldkonto sollten Sie deshalb nur Beträge anlegen, die Sie für den ausgewählten Zeitraum nicht benötigen. Flexible Auszahlungen wie bei Tagesgeld sind also nicht möglich, dafür erhalten Sie in der Regel deutlich höhere Zinsen. Über die Höhe der Zinsen entscheidet – sowohl bei Tagesgeld als auch bei Festgeld – die allgemeine Zinsentwicklung. Dieses Zinsniveau gibt die Europäische Zentralbank (EZB) mit ihren Leitzinsen vor.

Wichtig: Die Zinshöhe Ihrer Festgeldanlage können Sie als Sparer auch selbst mitbestimmen: Je länger Sie Ihr Geld fest anlegen, desto höher sind normalerweise auch die Zinsen.

Laufzeiten bei Festgeldanlagen

Banken und Sparkassen bieten bei Festgeld Anlagezeiträume von einem Monat bis hin zu zehn Jahren. Wir raten Ihnen derzeit zu kürzeren Laufzeiten, da die Zinsen sowohl beim Tagesgeld als auch beim Festgeld im Moment sehr niedrig sind und diese in nicht allzu ferner Zukunft langsam wieder steigen dürften.

Damit Sie Ihr Geld nicht gerade dann für einen langen Zeitraum fest angelegt haben, wenn die Zinsen wieder steigen, raten wir Ihnen zu einer Anlagezeit von maximal 36 bis 48 Monaten. Ab einer Festgeldanlage von mehr als vier Jahren wirkt sich die Laufzeit in der Regel sowieso kaum oder gar nicht mehr auf die Zinshöhe aus.

Die Vor- und Nachteile von Festgeld

Beim Festgeld steht, das ist ein großer Vorteil gegenüber einem Tages­geldkonto, der Zins­satz über die gesamte Lauf­zeit fest. Das macht die Festgeldanlage deutlich besser planbar als beispielsweise ein Börseninvestment oder die Anlage auf einem Tagesgeldkonto.

Dies kann aber auch Nachteile haben: Steigen die Zinsen während Ihr Geld fest angelegt ist, dann können Sie das Geld nicht in eine besser verzinste Anlage umschichten. Zwar bieten einige Banken an, das Festgeldkonto frühzeitig aufzulösen, das hat allerdings hohe Zinsverluste zur Folge. Festgeld ist eben relativ unflexibel – das ist der Preis, den Sparer für eine höhere und garantierte Rendite zahlen müssen.

Zwischenfazit: Festgeld ist ebenso sicher wie ein Tagesgeldkonto, aber deutlich unflexibler. Dafür erhalten Sparer höhere Zinsen. Diese können Sie selbst über Laufzeit und Anlagesumme beeinflussen.

Festgeld – sicher und gut verzinst

Die Zinsen sind beim Festgeld vergleichsweise hoch. Bereits ab einer Laufzeit von einem Jahr wirft eine Festgeldanlage in der Regel höhere Zinsen ab als ein Tagesgeldkonto. Bei einer Laufzeit von fünf Jahren belohnen einige Anbieter ihre Kunden mit 1,40 Prozent Zinsen und mehr – in unserem Festgeldvergleich weiter unten finden Sie unsere Empfehlungen.

Ein Festgeldkonto überzeugt neben akzeptablen Zinsen vor allem in punkto Sicherheit: Die Verzinsung ist über die Laufzeit stabil, die Investition exakt planbar und das angelegte Kapital ist darüber hinaus über die Einlagensicherung vor eventuellen Zahlungsausfällen der Bank geschützt.

Die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) sichert Einlagen bis 100.000 Euro pro Person und Bank ab. Privatbanken, die zusätzlich dem Sicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) angehören, schützen sogar Einlagen in Millionenhöhe. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter einlagensicherung.de.

Bei Banken mit Sitz im EU-Ausland sind dank der staatlichen Einlagensicherung der Europäischen Union ebenfalls bis zu 100.000 Euro pro Person und Bank abgesichert. Staaten, die zwar Teil der EU sind, nicht aber die Gemeinschaftswährung Euro nutzen, können Ausnahmen bilden.

Wichtig: Großbritannien entschädigt den Gegenwert von 85.000 Pfund, was Anfang März 2018 einem Gegenwert von weniger als 100.000 Euro entsprach. Auch die schwe­dische Einlagensicherung schützt bei einer Bankenpleite nur 950.000 Kronen ab. Anfang März 2018 entsprach dies einem Gegenwert von annähernd 94.000 Euro.

Tipp: Legen Sie maximal 85.000 Euro an auf Sparkonten der schwedischen Geldinstitute Klarna, Hoist Finance, Nordax Bank oder TF Bank. Die schwedische Ikano Bank ist davon nicht betroffen, da die Bank eine Nieder­lassung in Deutsch­land hat.

Alternative oder Ergänzung: Festgeld vs. Crowdinvesting

Ein Festgeldkonto bietet sich für Sparer an, die auf der Suche nach einer sicheren  Geldanlage sind und ihr Geld über einen längeren Zeitraum fest anlegen können. Unser Festgeldvergleich zeigt zwar, dass die Zinsen auf einem Festgeldkonto höher sind als auf einem Tagesgeldkonto. Dennoch erhalten Sparer auf Ihren Festgeldkonten bei seriösen Anbietern zurzeit trotzdem nur weniger als zwei Prozent Zinsen pro Jahr. 

Auf der Suche nach renditestarken Investments entscheiden sich viele daher immer öfter für eine Geldanlage an der Börse als Alternative oder Ergänzung zum sicheren Festgeld. Darüber hinaus sind weniger bekannte Anlage­möglich­keiten, wie beispielsweise das Crowdinvesting, ebenfalls einen Blick wert. 

Das Konzept des Crowdinvestings ist einfach: Mehrere Investoren (die sogenannte Crowd) finanzieren gemeinsam ein ausgewähltes Projekt und erhalten für Ihre Investition eine finanzielle Beteiligung. Dieses Projekt reicht vom einfachen Start-Up bis hin zu Immobilienvorhaben oder ökologischen Projekten. 

Ein Immobilien-Crowdinvestment ist aufgrund der steigenden Nachfrage nach Wohnraum interessant und kann beispielsweise über Vermittlungsplattformen wie Zinsland, Zinsbaustein und Exporo realisiert werden. 

Tipp: Vergleichen Sie die verschiedenen Anbieter im Hinblick auf mögliche anfallende Kosten, die Höhe der Mindestbeteiligungssumme und die Beteiligungslaufzeit, wenn Sie sich für ein solches Investment entscheiden. 

Wichtig: Im direkten Vergleich mit der Geldanlage auf einem Festgeldkonto stechen beim Crowdinvesting die höheren Zinsen und die flexiblen Laufzeiten hervor. Allerdings bestehen zwischen diesen beiden Formen des Vermögens­aufbaus auch starke Unter­schie­de im Hin­blick auf die Sicher­heit Ihres Kapitals. Seien Sie sich bewusst, dass beim Crowdinvesting (ähnlich wie bei vielen Börseninvestments) immer das Risiko eines Total­verlustes besteht. Wer Crowdinvesting als Investment­alternative in Betracht zieht, sollte mit Ver­lusten umgehen können und für den Vermögensaufbau zusätz­lich alter­native Mög­lich­kei­ten der Geld­anlage nutzen.

So haben wir Festgeldanlagen verglichen

Ob die Einlagensicherung in allen Ländern wirklich funktioniert, ist fraglich. Bei einer schweren Systemkrise im Bankensektor dürften nicht alle Bankeinlagen geschützt sein, vermutlich würden dann auch die Sicherungssysteme in Deutschland an ihre Grenzen stoßen. Sie sollten ihr Geld deshalb immer nur bei soliden Banken in zahlungskräftigen Ländern anlegen – nur so gehen Sie wirklich auf Nummer sicher.

In unseren Festgeldvergleich ist deshalb auch die Bonität der Geldinstitute eingeflossen. Banken mit zinskräftigen Angeboten für die Festgeldanlage können in unserem Test keinen der vorderen Plätze belegen, wenn Sie die Einlagen nicht ausreichend absichern können. Grundlage für unsere Bewertung sind die Ratings der drei wichtigsten Agenturen Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch sowie der Sitz der Geldinstitute.

Unsere Empfehlung: Wir raten nur zu Banken, die neben einem guten Rating gleichzeitig ihren Sitz in einem wirtschaftlich soliden Land haben, zum Beispiel in Deutschland oder in Frankreich.

Bevor Sie sich unseren Vergleich näher betrachten und ein Festgeldkonto eröffnen, sollten Sie die wichtigsten Regeln der Geldanlage beachten: Die Rückzahlung von Schulden sollte immer Priorität haben, denn: In der Regel sind die Zinsen, die Sie für Ihre Festgeldanlage bekommen, niedriger als die, die Sie für bestehende Kredite bezahlen müssen. Und: Legen Sie nur das Geld fest an, auf das Sie wirklich verzichten können. Sie sollten immer noch Rücklagen oder zumindest einen „Notgroschen“ haben, falls unvorhergesehene Ausgaben nötig werden, zum Beispiel für die Reparatur Ihres Autos. Mehr Tipps zu Ihren Finanzen erhalten Sie in unserem Ratgeber Geldanlage.

Festgeldangebote bei Internetportalen: Oft nicht empfehlenswert

Bei unserem Festgeldvergleich haben wir Folgendes festgestellt: Nicht jedes Angebot ist tatsächlich empfehlenswert, so verlockend es auf den ersten Blick auch klingen mag. Vor allem Tagesgeld- oder Festgeldanlagen, für die Direktbanken und Internetportale werben, sollten Sie immer auf Sicherheitsaspekte überprüfen und sich nicht von hohen Zinsversprechen blenden lassen.

Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox bieten oft viele verschiedene Banken aus vielen verschiedenen Ländern. Leider führen die Portale auch Geldinstitute auf, die es aufgrund unserer strengen Auswahlkriterien nicht in die Auswahl schaffen: Beispielsweise tauchen bei den Portalen immer wieder die Ferratum Bank und Fimbank aus Malta, die rumänische Alpha Bank und die lettische Rietumu Bank auf. Auch wenn letztgenannte Bank von Check24 in der Kategorie „Festgeld ohne Mindestanlage“ gar als „Leistungs-Empfehlung“ ausgezeichnet wird, raten wir von diesen Banken ab. Wir stufen eine Anlage dort nicht als ausreichend sicher ein, unter anderem wegen der Länderratings: Lettland erhält bei Standard & Poors ebenso wie Malta nur das Rating „A-„, Rumänien gar nur ein „BBB-“ (Stand: 25. Januar 2018).

Auch von Festgeldangeboten aus Liechtenstein raten wir ab. Das Land ist kein Mitglied der Europäischen Union und im Fall einer Bankenpleite erhalten Einleger 100.000 Schweizer Franken – das ist deutlich weniger als 100.000 Euro.

Festgeld-Vergleich: Unsere Aufnahmekriterien

Die Bonität der Geldinstitute muss stimmen. Banken, die nicht von allen drei großen Ratingagenturen Moody's, Standard & Poor's und Fitch bewertet wurden, schaffen es nicht in den Test.
Institute, die ihren Sitz nicht in wirtschaftlich starken EU-Ländern haben, erfüllen nicht unsere strengen Aufnahmekriterien für den Festgeldvergleich.
Institute, bei denen bei einer Zahlungsunfähigkeit Einlagen möglicherweise nicht gesichert sind, schließen wir aus unserem Festgeldvergleich ebenfalls aus.
In unseren Festgeld-Vergleich schaffen es auch keine Banken, bei denen es berechtigte Zweifel am Erfolg ihres Geschäftsmodells gibt. Gleiches gilt, wenn sich in der jüngeren Vergangenheit Verluste häuften.
Wir haben in unserem Test außerdem keinen Platz für Banken, deren Service nicht zufriedenstellend ist. Das können unzureichende Kontaktmöglichkeiten sein, aber auch "Fallen im Kleingedruckten".

Banken verlangen in der Regel eine Mindestanlage

In der Regel müssen Sie beim Festgeld einen Mindestbetrag anlegen. Die Mehrheit der Banken und Sparkassen verlangen eine Mindestanlage von 1.000 und 2.000 Euro, bei einigen Instituten müssen Sparer sogar mindestens 10.000 Euro anlegen. Diese Mindestanlage ist in der Regel unabhängig von der Laufzeit und von der Zinshöhe.

Einige (wenige) Anbieter machen keine Vorgaben für die Höhe Ihrer Einlage, Sie als Sparer können diese Festgeldkonten mit einem beliebigen Betrag führen. Bedenken Sie jedoch, dass sich die Zinserträge (und damit der Erfolg der Anlage) an der Höhe Ihres Kapitals bemessen.

In unserem Vergleich von Festgeldanlagen haben wir die Höhe der Zinsen in den Vordergrund gestellt. Wie Sie aber bereits zu Beginn dieses Artikels festgestellt haben, weisen wir die Höhe der Mindestanlage trotzdem in unserem Festgeldvergleich aus – so können Sie schnell das passende Angebot für sich und Ihre Anlageziele herausfiltern.

Was ist eigentlich Zinspilot?

Die Zinsplattform zinspilot.de vermittelt Tagesgeld- und Festgeldangebote von Banken in Deutschland und Europa. Der Blick auf diese Angebote lohnt sich, da viele Banken oft nur Niedrigzinsen anbieten.

Zwei Partnerbanken arbeiten mit zinspilot.de zusammen. Dort müssen Sparer zunächst ein Verrechnungskonto einrichten. Neukunden erhalten dieses bei der Sutor Bank, Bestandskunden besitzen dieses bei der BIW Bank.

Sobald das Verrechnungskonto eingerichtet ist, können Sie die Bank für Ihr Tagesgeld- oder Festgeldkonto auswählen - ein weiteres Konto müssen Sie nicht eröffnen.

Die Bedingungen für die Einlagensicherung gelten bei der Bank, bei der Sie das Geld letztlich anlegen. Da zinspilot.de auch Banken aus Ländern aufführt, deren Wirtschaftskraft von Rating-Agenturen oft als schlecht eingestuft werden, sollten Sie Ihren Anbieter sorgsam auswählen.

Festgeld mit den höchsten Zinsen

Für das beste Festgeldangebot ist die Zinshöhe im Verhältnis zur Mindestanlagezeit entscheidend, welche Rendite erhalte ich als Anleger also über welche Laufzeit. Im Folgenden haben wir die Angebote mit den höchsten Zinsen ausführlich unter die Lupe genommen.

Die besten Festgeldzinsen – ein Jahr Laufzeit

Leaseplan Bnk

Die Leaseplan Bank bietet bei einem Jahr Laufzeit 0,75 Prozent Zinsen. Die niederländische Bank ist damit in dieser Kategorie unse­res Festgeld­vergleichs unter den besten getesteten Geldinstituten.Sie müssen mindestens 1.000 Euro fest anlegen, jedoch ist die Einlagensicherung auf 100.000 Euro limitiert.

Eurocity Bank

Mit einem Jahreszins von 0,65 Prozent erreicht die Eurocity Bank den zweiten Platz in unserem Festgeld-Test. Die Mindestanlage liegt hier bei 5.000 Euro. Auch hier ist die Einlagensicherung auf 100.000 Euro limitiert. Das Konto wird zusätzlich als Gemeinschaftskonto oder Konto für Minderjährige angeboten.

pbb direkt

Die deutsche pbb direkt bietet bei einem Jahr Laufzeit 0,60 Prozent Zinsen. Die Bank ist damit in dieser Kategorie unse­res Festgeld­vergleichs unter den besten getesteten Geldinstituten und verlangt eine Mindesteinlage von 5.000 Euro. Das Festgeldkonto wird auch als Gemeinschaftskonto und als Konto für Minderjährige angeboten.

Die besten Festgeldzinsen – zwei Jahre Laufzeit

Leaseplan Bank

In unserem Vergleich der besten Festgeld­konten für einen Anlage­zeitraum von zwei Jahren sichert sich ebenfalls die niederländische Leaseplan Bank ersten Platz. Das Kredit­institut bietet mit 0,85 Prozent jährlichen Zinsen das beste Angebot in dieser Kate­gorie. Leaseplan Bank bietet – wie bereits oben erwähnt – das Festgeld­konto ab einer Anlagesumme von 1.000 Euro an.

Eurocity Bank

Die Eurocity Bank landet auch bei einer zweijährigen Anlagedauer unter den Banken mit dem besten Festgeldkonto. Mit 0,75 Prozent pro Jahr gibt es bei der Bank aus Deutschland vergleichbar hohe Zinsen. Als Sparer kann dieses Festgeldkonto – wie bereits oben erwähnt – als Gemeinschaftskonto oder Minderjähringenkonto genutzt werden.

Renault Bank Direkt

Die Renault Bank Direkt landet bei einer zweijährigen Anlagedauer unter den Banken mit dem besten Festgeldkonto. Mit 0,70 Prozent pro Jahr gibt es bei der Bank aus Frankreich vergleichbar hohe Zinsen.

Die besten Festgeldzinsen – drei Jahre Laufzeit

Grenke Bank

Mit einem Festgeldkonto bei der Grenke Direkt erhalten Sie als Sparer bei einer Laufzeit von drei Jahren 0,95 Prozent Zinsen pro Jahr. Damit ist die deutsche Bank im Test der besten Festgeldkonten für eine Laufzeit von drei Jahren Spitzenreiter.

Renault Bank Direkt

Für eine Festgeldanlage über drei Jahre erhalten Sie bei der Renault Bank direkt Bank 0,75 Prozent Zinsen pro Jahr – das reicht in dieser Kategorie für Platz 2. Die Mindestanlage liegt bei 2.500 Euro.

Eurocity Bank

Die Eurocity Bank wartet auch bei einer Laufzeit von drei Jahren mit einem guten Angebot auf. Insgesamt erhalten Festgeldsparer bei der Bank 0,80 Prozent Zinsen jährlich.

Die besten Festgeldzinsen – vier Jahre Laufzeit

Grenke Bank

Die deutsche Grenke Bank bietet bei einer vierjährigen Laufzeit ebenfalls das Festgeldkonto mit den höchsten mit Zinsen. Hier sind es 1,00 Prozent. Die Mindestanlage liegt bei 5.000 Euro.

Renault Direkt Bank

Bei der französischen Renault Direkt Bank liegen die Zinsen knapp darunter für einen Anlagezeitraum von vier Jahren. Hier bekommen Sie 0,95 Prozent Zinsen pro Jahr. Die Bank verlangt eine Mindesteinlage von 2.500 Euro.

Eurocity Bank

0,90 Prozent Zinsen erhalten Festgeldsparer bei der Eurocity Bank für eine Anlagedauer von vier Jahren. Sie verlangt, wie in allen anderen Kategorien auch, eine eine Mindestanlagesumme von 5.000 Euro.

Die besten Festgeldzinsen – fünf Jahre Laufzeit

Grenke Bank

Auch bei einer Anlagedauer von fünf Jahren ist die deutsche Grenke Bank Spitzenreiter. Mit Zinsen in Höhe von 1,05 Prozent pro Jahr bietet sie in dieser Kategorie die höchsten Zinsen. Der Mindestanlagebetrag liegt – wie bei allen Festgeldangeboten der Grenke Bank – bei 5.000 Euro.

Renault Bank Direkt

Beim Anlagezeitraum von fünf Jahren gelingt der Renault Bank Direkt Bank ebenfalls der Sprung unter die besten Festgeldanbieter. Hier bekommen Sie auch 1,05 Prozent Zinsen pro Jahr. Die Mindesteinlage liegt bei 2.500 und das Produkt wird als Gemeinschaftskonto angeboten.

Eurocity Bank

Ebenfalls gute Zinsen für eine Anlagedauer von fünf Jahren bietet erneut die deutsche Eurocity Bank. Anleger können sich über jährliche Zinsen in Höhe von 1,00 Prozent freuen.

Festgeldkonto eröffnen - das sollten Sie tun

1
Errechnen Sie, wieviel Geld Ihnen zur Festgeldanlage zur Verfügung steht.
2
Prüfen Sie, wie lange Sie auf das Geld verzichten können. Wie Sie die Höhe Ihres Anlagekapitals am besten errechnen, haben wir für Sie im Ratgeber Geldanlage ganz einfach beschrieben.
3
Suchen Sie eine Bank, die die besten Zinsen für Ihre Anlagestrategie bietet.
4
Entscheiden Sie sich erst dann zur Anlage via Festgeld, wenn Sie das Festgeldangebot zu Ihrem Anlageziel passt.
MARKUS GENTNER – REDAKTIONSLEITER RATGEBER

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net Ratgeber Markus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist durfte seine Passion für die Börse bereits beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF ausleben, während seines Print-Volontariats sammelte er viel Erfahrung mit Ratgeberthemen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Africa Studio / Shutterstock.com

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