So versichern Sie Ihren Hausrat

Hausratversicherung Vergleich – die günstigste und beste Police für Ihren Hausrat

Haus­ratver­sicherung -
darum geht es

Wer seine Haus- oder Wohnungs­ein­rich­tung finanziell schützen möchte, braucht eine Hausratversicherung.

Diese kommt beispielsweise nach einem Brand oder einem Einbruch für den ent­stan­denen Schaden auf.

Die Hausratversicherung gehört neben der Haft­pflicht­versicherung zu einer der wichtigsten Ver­siche­rungen im privaten Bereich.

Für Sie haben wir die besten und günstigsten Hausrat­ver­sicherungen genauer unter die Lupe genommen.

Haus­rat­ver­sicherung abschlie­ßen - Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Wenn Sie beim Ab­schluss Ihrer Haus­rat­ver­sicherung Geld sparen wollen, lohnt sich die Wahl einer Selbst­be­tei­ligung.

Produkt­empfehlung: Der Classic-Tarif von Huk24 bietet einen um­fas­sen­den Leistungs­schutz zu güns­tigem Preis.

Besonders schnell halten Sie Ihre Haus­rat­ver­sicherung auch bei Barmenia Di­rekt in den Händen.

Die Haus­rat­ver­sicherung der Helvetia können Sie individuell ge­stalten und günstig ab­schlie­ßen.

Die besten Hausrat­­versiche­rungen im Test

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Huk24Classic-TarifGüns­tiger Tarif, um­fassender Leistungs­schutz.
Barmenia DirektBasis-Schutz/
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Schnelle Vertrags­abwicklung, übersicht­liche Vertrags­bedingungen. Unter­lagen werden online zuge­stellt.
HelvetiaVIVA Basis/VIVA KomfortGüns­tige Versicherung, die Sie flexibel auf Ihre Lebens­situation zuschneiden können.
Die BayrischePrestigeGuter, vollumfänglicher Schutz Ihres Hausrats.
GothaerPlus

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Produkt­empfehlung: Huk24 überzeugt in unserem Test mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch bei der Barmenia Direkt finden Sie eine günstige und leistungsstarke Hausratversicherung. Beide Versicherer punkten außerdem mit einem schnellen und un­kompli­zierten Vertrags­abschluss. Auch die Helvetia bietet für jede Lebens­situation die passende Ver­sicherung von Ihrem Haus­rat. Hier können Sie sowohl im Basis-, als auch im Komfort­tarif flexibel verschiedene Bestand­teile hinzu­buchen. Wer gegen alle Eventu­alitäten versichert sein möchte, wählt den Tarif Prestige von Die Bayrische. Bei der Haus­rat­ver­sicherung der Gothaer ist die Vertrags­auskunft sehr trans­parent und eignet sich ins­besondere für Sie, wenn Sie Wert auf eine per­sönliche Beratung legen.

In unserem Hausratversicherungsvergleich er­fahren Sie mehr über die ein­zelnen Tarife und unsere Test­bedingungen. Zuerst erklären wir Ihnen aber, wann sich eine Haus­rat­ver­sicherung wirklich lohnt und auf welche Bestand­teile Sie für den Schutz Ihres Hausrats nicht verzichten sollten.

Die Hausratversicherung schützt Ihr Hab und Gut

Schnell ist es passiert: Sie kommen aus dem Urlaub und ein Dieb hat nicht nur wert­volle Gegenstände aus Ihrer Wohnung entwendet, sondern auch Ihr Zuhause ver­wüstet und die Möbel beschädigt. Von dem Täter keine Spur. Der emotionale und monetäre Schaden ist enorm. Haben Sie keine Haus­rat­versicherung, bleiben Sie sehr wahr­scheinlich auf den Kosten sitzen und das kann schnell richtig teuer werden. Das gleiche gilt, wenn Sie versehent­lich den Herd anlassen oder ein Wasser­rohr­bruch Ihre Möbel zerstört. Haben Sie hin­gegen eine gute Haus­rat­versicherung, müssen Sie nur den Schaden melden und erhalten eine finan­zielle Erstattung von Ihrem Ver­sicherer. In diesem Rat­geber erklären wir Ihnen, worauf Sie beim Abschluss einer Haus­rat­ver­sicherung achten sollten und wie Sie die beste Ver­sicherung fin­den.

Wann lohnt sich eine Haus­rat­ver­sicherung?

Die Haus­rat­versicherung ist in Deutschland keine ver­pflichtende Ver­sicherung, trotzdem kann Sie sich je nach Einrichtung und Lebens­standard bezahlt machen. Wann ist eine Hausrat­versicherung besonders sinnvoll? Wie bei jeder Versicherung entscheidet Ihre individuelle Lebens­situation darüber, ob eine Haus­rat­ver­sicherung für Sie infrage kommt. Über­legen Sie sich also, ob Sie wert­volle oder teure Ein­richtungs­gegen­stände besitzen, deren Verlust oder Be­schädigung sich deutlich in Ihrem Por­temonnaie wider­spiegeln würde.

Ein Beispiel: Haben Sie eine teure Einbau­küche in Ihre Miets­wohnung einbauen lassen oder einen hoch­wertigen Parkett­boden auf eigene Kosten verlegt? Dann können Sie diese mit einer Hausrat­versicherung vor Beschä­digung schützen.

Unsere Empfehlung: Ins­besondere, wenn Sie wert­volle Gegen­stände oder eine teure Ein­richtung besitzen, sollten Sie eine Haus­rat­ver­sicherung abschließen. Denn dann müssen Sie bei einem Schaden, zum Beispiel nach einem Brand oder nach einem Wohnungs­einbruch Ihren beschä­digten Hausrat nicht aus eigener Tasche ersetzen.

Wann lohnt sich eine Hausrat­versicherung nicht?

Eine Haus­rat­­ver­sicherung lohnt sich in der Regel nicht, wenn Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus keine wert­­vollen Gegen­­stände aufbewahren und auch generell Ihre Zuhause günstig ein­gerichtet haben. Auch wenn Sie nicht viel Geld für Ver­­sicherungen zur Ver­fügung haben, sollten Sie zu aller­erst eine Haft­pflicht­versicherung abschließen, bevor Sie Ihren Hausrat versichern.

Unsere Empfehlung: Wenn Sie sich zum Beispiel unsicher sind, ob sich die Ver­sicherung Ihres Haus­rats lohnt, können Sie überschlagen, wie viel Sie für Ihre Ein­richtung aus­gegeben haben oder direkt bei einigen Versicherungs­anbietern berechnen, wie viel Ihr Inventar wert ist. Danach richtet sich auch die Versicherungs­­summe Ihrer Hausrat­­ver­sicherung.

Wann greift die Haus­rat­ver­sicherung?

In der Regel legen Haus­rat­ver­sicherungen kon­krete Schadens­fälle fest, in denen sie für einen geld­werten Ersatz sorgen. Vor Ab­schluss einer Haus­rat­versicherung sollten Sie als Ver­sicherungs­nehmer jedoch ins­beson­dere auf die ver­sicher­ten Ge­fahren und auf die ver­sicher­ten Gegen­stände (also den ver­sicher­ten Haus­rat im Detail) einen genauen Blick werfen. Für Sie haben wir einmal zusammen­gefasst, welche Schadens­fälle und Ein­richtungs­utensilien im Normal­fall mit einer Haus­rat­ver­sicherung geschützt sind. So können Sie noch besser einschätzen, inwiefern eine Ver­sicherung Ihres Hab und Guts für Sie sinn­voll ist.

diese Schadens­fälle sind durch eine Hausrats­police versichert

Wer einen Basis­schutz bei der Haus­rat­ver­sicherung in Anspruch nimmt, ist in der Regel bei Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel oder Wasser ab­gesichert.

Wichtig: In der Regel meinen Haus­rat­ver­sicherungen mit der Er­stattung von Wasser­schäden aus­schließlich die Kosten­­übernahme für Schäden, die durch Leitungs­wasser, also zum Beispiel durch einen Wasser­­rohr­­bruch, zustande gekommen sind. Läuft Ihr Keller infolge eines Hoch­­wasser voll mit Wasser, gilt dieser Schaden als eine Folge eines Natur­ereig­nisses. Für derartige Schäden infolge von Natur­­ereig­­nissen kommt eine Haus­rat­ver­sicherung allerdings nicht automatisch finan­ziell auf.

Wollen Sie sich auch gegen Schäden infolge von Natur­ereig­­nissen ab­sichern, sollten Sie vor Versicherungs­­abschluss darauf achten, dass Ihre Haus­rat­­ver­sicherung  Elemen­tar­schäden mit ver­sichert.

In der Regel ver­sichert Sie Ihre Haus­rat­­ver­sicherung Schäden, die durch einen Ein­bruch oder Van­dalis­mus ent­stehen. Das heißt: Bricht jemand in Ihre Wohnung ein, stiehlt und beschädigt Ihre Ein­richtung, über­nimmt die Hausrat­ver­sicherung die Kosten für den ent­­standenen Schaden.

Tipp: Je nach Umfang Ihrer Haus­rat­versicherung, ist nicht nur der „einfache“ Wohnungs­dieb­stahl ver­sichert, sondern Ihre Ver­sicherung kommt auch für die Schäden auf, wenn Ihnen Ihr Haus­tür­schlüssel ge­stohlen wird und in der Folge in Ihre Woh­nung oder Ihr Haus einge­brochen wird.

Diese Gegen­stände sind durch eine Haus­rat­ver­sicherung geschützt

Wie der Name der Ver­­siche­rung bereits sagt, ist Ihr Haus­rat mit dieser Police ver­sichert. Aber was fällt alles unter den Begriff Hausrat? Das ent­scheidet in der Regel jeder An­bieter von Haus­rat­ver­sicherungen indivi­duell. Grundsätzlich gehören Möbel und Haushalts­gegenstände zum Hausrat. Je nach Regelung der Haus­rat­ver­sicherung sind auch Ihre Kleidung und Wert­gegen­stände bis zu einer festgelegten Ober­grenze im Rahmen der Haus­rats­police versichert.

Diese Schadensfälle übernimmt Ihre Hausratversicherung nicht

Geht ein Gegen­stand mut­­willig oder ohne konkreten Anlass kaputt, übernimmt die Haus­rat­ver­sicherung in der Regel nicht die Kosten für den Ersatz oder die Repa­ratur.

Per se sind ebenfalls Natur­ereignisse, wie Schäden durch Hochwasser, Über­schwem­mungen oder Erdbeben nicht mit Ihrer Police abgedeckt – das haben wir Ihnen bereits weiter oben in diesem Rat­geber erklärt. Darüber hinaus sind nicht auto­matisch in jeder Hausrat­ver­sicherung ein Glas­schutz und eine Fahrrad­ver­sicherung enthalten.

Aber wie bei vielen Ver­sicherungen haben Sie die Chance, einige Even­tuali­täten über einen Zusatz­schutz ab­zu­sichern. Dafür zahlen Sie in der Regel aber auch deutlich höhere Ver­sicherungs­beiträge. Reflek­tieren Sie daher Ihre eigene Lebens­situation und stellen Sie sicher, dass in Ihrer Haus­rat nur Gegen­stände versichert sind, die Sie auch tatsächlich besitzen und nur Schadens­fälle abge­sichert sind, die bei Ihnen auch tat­sächlich ein­treten können.

Tipp: Wenn Sie schon jahrelang eine Haus­rat­ver­sicherung haben, überprüfen Sie, ob Ihr Anbieter sogenannte Sengschäden versichert. Darunter fallen im Versicherungsdeutsch alle Schäden die zum Beispiel durch Hitze, Feuer oder Implosionen entstehen. Viele alte Ver­sicherungs­tarife be­inhalten diesen Versicherungs­schutz leider nicht. Wir finden aber: Gerade diese Schäden sollten durch eine Police geschützt sein.

So finden Sie die beste Haus­rat­ver­sicherung

Haben Sie sich ent­schieden, dass eine Haus­rat­ver­sicherung für Sie Sinn macht, sollten Sie ver­schiedene Ver­­sicherungen im Hin­blick auf Kosten, Service und Leistungs­umfang vergleichen. Machen Sie sich vor einem Anbieter­ver­gleich Ge­danken darüber, welche Schadens­fälle und Gegen­stände Sie mit der Hausrats­police versichern wollen. Denn die Höhe der Versicherungs­summe hängt nicht nur stark von Ihrem Wohn­ort ab, sondern besonders die Extra-Leistungen erhöhen Ihren Versicherungs­beitrag. Stellen Sie deshalb vor allem sicher, dass Sie nur das ver­sichern, was Sie auch tat­sächlich brauchen.

Im Fol­genden erklären wir, welche Leis­tungen Ihre Hausrat­versicherung unbedingt ab­decken sollte und worauf Sie ge­gebenen­falls verzichten können, um die Beitrags­summe zu senken.

Grobe Fahrlässigkeit in der Hausratversicherung - schon gewusst?

Elementar­schäden, grobe Fahr­lässigkeit und Warte­zeit. In den Vertrags­bedingungen unter­schied­licher Ver­sicherungen werden die Vertrags­bedingungen oft in einem komplizierten Versicherungs­deutsch aufgeführt. Wissen Sie, was die Bezeichnung "Verzicht auf die Einrede der groben Fahr­lässigkeit" bedeutet?

Hinter dieser Versicherungsformulierung steckt ein zentraler Aspekt der Hausrat­versicherung. Denn wenn Ihr Versicherer auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit verzichtet, wird die Leistung in einem Schadens­fall nicht gekürzt - auch wenn Sie grob fahrlässig gehandelt haben. Ist dieser Verzicht nicht in Ihrer Hausrat­ver­sicherung enthalten, kann Ihr Ver­sicherungs­an­bieter bei einem Schaden, der durch grobe Fahrlässigkeit ent­standen ist, im Zweifel die Versicherungs­leistung drastisch kürzen.

Unsere Empfehlung: Wir raten Ihnen zu einem Tarif, der den Verzicht auf grobe Fahr­lässig­keit beinhaltet, nur so kürzt Ihre Versicherung in einem Schaden­falls nicht die dringend benötigte finanzielle Entschädigung. Viele weitere kom­plizierte Ver­sicherungs­be­grif­fe haben wir für Sie in unserem Ver­sicherungs­lexikon ver­ständ­lich erklärt.

Diesen Basis­schutz sollte Ihre Haus­rat­ver­sicherung gewähr­leisten

Weiter oben in diesem Rat­geber haben wir bereits erklärt, welche Ver­sicherungs­be­standteile in der Regel jede Ver­sicherung beinhaltet. Ihre Haus­rat­ver­sicherung sollte Ihre Ein­rich­tungs- und Haushalts­geräte ver­sichern, ge­gebenen­falls Klei­dung mit einbeziehen und daneben für Schäden durch Leitungs­wasser, Feuer und Un­wetter aufkommen.

Außerdem wichtig ist, dass die Haus­ratver­sicherung Seng­schäden und Schmor­schäden versichert und die grobe Fahr­lässig­keit im Rahmen der Ver­sicherung geschützt ist. Denn vergessen Sie dann zum Beispiel eine Kerze aus­zu­machen, verlassen den Raum und es kommt zu einem Brand, zahlt auch dann die Hausrat­ver­sicherung die Kosten für die ent­stan­denen Schäden.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, eine Haus­rat­ver­sicherung ab­zu­schließen, die Elementar­schäden ver­sichert. Damit sind Sie bei Schäden durch Natur­er­eignisse abgesichert.

Vorsicht: Viele Haus­rat­ver­sicherungen ver­langen bei der Versicherung von Elementar­schäden eine hohe Selbst­betei­ligung. Ins­besondere in gefähr­deten Ge­bieten (zum Beispiel in Hoch­wasser­gebieten) kann dieser Schutz die Kosten Ihrer Haus­rat­ver­sicherung in die Höhe treiben.

Diese Bestandteile können bei Ihrer Hausratversicherung Sinn machen

Besitzen Sie ein teures Fahrrad? Dann lohnt sich entweder ein zusätzlicher Fahrrad­schutz in Ihrer Haus­rat­versicherung. Prüfen Sie aber auch, ob für Ihr Fahrrad nicht sogar eine separate Fahrrad­ver­sicherung sinnvoll ist.

Haben Sie ein teures Ceran­feld in Ihrer Küche oder viele Fenster, kann sich außer­dem die Erweiterung Ihrer Ver­sicherung um den Glas­schutz lohnen.

Extra-Tipps für Ihre Hausratversicherung

Wenn Sie den Bei­trag Ihrer Ver­sicherung senken wollen, sollten Sie eine Selbst­betei­ligung wählen.
Über­prüfen Sie die Ver­sicherungs­summe Ihrer Hausrat­versicherung und ermitteln Sie den Wert Ihres Hausrats. So stellen Sie nicht nur sicher, dass die Ver­sicherungs­summe ausreicht, sondern auch, dass Sie nicht zu viel für Ihre Ver­sicherung be­zahlen.
Melden Sie außerdem Ihrer Ver­sicherung, wenn es zum Beispiel durch ein Gerüst an Ihrem Haus zu einer er­höhten Gefahr für Ein­brüche kommt oder Sie länger nicht in Ihrer Wohnung sind.
Sind Sie kürzlich umgezogen und ziehen Sie in nächster Zeit um? Melden Sie bei einem Umzug Ihrer Haus­rat­ver­sicherung un­bedingt Ihre neue Adresse.
Sind Sie Eigen­tümer? Dann kommt eine Kom­bination für Sie eine Kombination einer Wohn­gebäude­versicherung und der Haus­rat­versicherung in­frage.

Schaden melden bei Ihrer Haus­rat­ver­sicherung – so geht’s!

Bevor es überhaupt zu einem Schaden, beispielsweise durch einen Brand oder Wasser­rohr­bruch kommt, sollten Sie die Belege für wert­volle Gegen­stände gesammelt auf­bewahren. Damit können Sie im Garantie­fall nicht nur defekte Möbel oder Geräte umtauschen, sondern können ebenfalls bei Ihrer Haus­rat­ver­sicherung nach­weisen, wie der Zustand des Gegen­standes vor einer Be­schädigung aussah. Viele Ver­sicherungen zahlen zwar den Neu­wert eines be­schädigten Ein­richtungs­gegen­stands, dennoch gehen Sie somit auf Nummer sicher.

Wenn Sie eine Selbst­be­teiligung für Ihre Haus­rat­ver­sicherung gewählt haben, sollten Sie außerdem gewähr­leisten, dass Sie die Selbst­beteiligung jeder­zeit zahlen können. Kommt es dann tatsächlich zu einem Schadens­fall, melden Sie den Schaden un­ver­züglich Ihrem Versicherungs­geber.

Tipp: Sind durch einen Sturm oder Blitzschlag, Schäden an Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ent­standen? Diese Wetter­ereignisse müssen Sie beweisen, zum Beispiel durch Vorlage der Wetter­meldungen des Deutschen Wetter­dienstes.

Haben Sie den Schaden bemerkt, müssen Sie außerdem sicher­stellen, dass dieser sich nicht weiter aus­breitet. Wurde Ihre Wohnung zum Beispiel durch einen ein Wasser­rohr­bruch beschädigt, sollten Sie die Ursache finden und ge­gebenen­falls das Wasser abstellen, damit es nicht zu noch größeren Schäden in Ihrem Haus­halt kommt. Natürlich steht Ihre Sicher­heit bei jeder Hausrats-Rettungs­aktion im Vordergrund.

Hausratversicherung Vergleich: Das sind die besten Haus­rat­ver­sicherungen

Für Sie haben wir nicht nur nach der gün­stigsten Haus­rat­versicherung gesucht, sondern auch ge­testet, welche Haus­rat­versicherung den besten Leistungs­umfang beinhaltet. Im Hausrat­versicherungs­ver­gleich zu Anfang dieses Rat­gebers haben wir Ihnen bereits die zentralen Vorteile der jeweiligen Ver­sicherung dargestellt. Nachdem wir jetzt unsere Test­bedingungen erklären, stellen wir die besten Hausrat­ver­sicherungen und ihre Be­stand­teile hier etwas genauer vor.

Wichtig: Erst wenn Sie wissen, was Ihre Haus­rat­ver­sicherung abdecken soll, lohnt der Vergleich ver­schiedener Haus­rat­ver­sicherungs­tarife.

Unsere Test­be­dingungen

Um Ihnen die besten Tarife für Haus­rat­ver­sicherungen zu iden­tifizieren, haben wir für unseren Test vorab die Rahmen­bedingungen fest­gelegt. So können wir einen aus­sage­kräftigen Vergleich der unter­schiedlichen An­bieter gewähr­leisten. Leider konnten wir nicht alle Ver­sicherungen auf dem Markt überprüfen. Deshalb haben wir uns auf Basis ver­schiedener Vergleichs­portale einen Über­blick verschafft und dann auf den Internet­seiten der heraus­ragenden Ver­sicherer unsere Test­bedingungen ab­gefragt. Den Haus­rat­ver­sicherungs­vergleich haben wir im September 2018 durch­geführt.

Als Ort, an dem wir eine Haus­rat­ver­sicherung suchen, haben wir unseren Firmen­sitz in Karlsruhe gewählt. Für unsere Haus­rat­versicherung sind wir bereit, eine Selbst­betei­ligung von bis zu 250 Euro zu bezahlen, wenn diese die Versicherungs­summe deutlich ver­ringert. Außerdem möchten unsere Ver­sicherung jährlich zahlen. Als Wohnungs­größe haben wir für unseren Vergleich eine Wohnung mit 90 Quadrat­metern angegeben. Unsere Test­person, die die Haus­rat­ver­sicherung ab­schließen möchte, ist 40 Jahre alt. Die Höhe der Ver­sicherungs­summe liegt bei 60.000 Euro. Außer­dem haben wir in den letzten fünf Jahren keine Schäden gemeldet.

Für Sie haben wir nicht nur nach der besten, sondern auch nach der günstigsten Haus­rat­ver­sicherung gesucht. Ins­besondere bei unserem Test mit Fokus auf den Preis haben wir für eine niedrige Ver­sicherungs­summe Ab­striche hinsichtlich der Leis­tung in Kauf genommen. Grund­sätzlich sollten Sie immer abwägen, welche Be­stand­teile in Ihrer Haus­rat­ver­sicherung nicht fehlen sollten und bei der Aus­wahl eines ge­eigneten Tarifs darauf achten.

Damit wir für Sie eine passende Ver­sicherung prä­sentieren können, haben wir unseren Haus­rat­ver­sicherungs­test mit Fokus auf zwei zen­trale Aspekte der Haus­rats­po­licen unterteilt: Die Kosten und die Leis­tungen. Einerseits haben wir für Sie nach der günstigsten Haus­rat­ver­sicherung gesucht. Anderer­seits wollten wir auch die Haus­rat­ver­sicherung finden, die den besten Leistungs­umfang be­in­hal­tet, falls Sie bereits sind für ein ent­sprech­endes Mehr an Schutz auch etwas mehr Geld zu be­zahlen.

In der ersten Test­kategorie, in der der günstige Preis im Vorder­grund steht, haben wir deshalb in der Regel die Basis­tarife der Ver­sicherungen ver­glichen. Mit diesen genießen Ver­sicherungs­nehmer einen soliden Basis­schutz, sind aber nicht bei allen Even­tu­ali­täten versichert. In der zweiten Test­kategorie haben wir das Hauptaugenmerk hin­gegen auf die um­fassenderen Tarife der Ver­sicherer gelegt. Wenn Ihnen eine voll­umfäng­licher Schutz sehr wichtig ist, sollten Sie sich auf diese Test­kategorie fo­kussieren.

Die günstigsten Haus­rat­ver­sicherungen unter der Lupe

Sehr günstig in unserem Verg­leich ist die Haus­rat­ver­sicherung bei Huk24. Sie schneidet auf­grund trans­parenter Vertrags­bedingungen, einem schnellen Vertrags­abschluss sowie einem aus­reichenden Leis­tungs­umfang in unserem Test der günstigen Haus­rat­ver­sicherungen sehr gut ab. Für den Basis-Tarif zahlen Sie auf Basis unserer angegebenen Rahmen­bedingungen günstige 56,67 Euro. Aller­dings sind in diesem Tarif weder Seng- und Schmor­schäden ver­sichert, noch können Sie Ihre Huk24-Haus­rat­ver­sicherung um den Schutz von Elementar­schäden erweitern. Auch der Verzicht auf Ein­rede der groben Fahr­lässigkeit ist im Basis-Tarif der Huk24 nicht enthalten. Jedoch ist der deutlich bessere Classic-Tarif ist mit einer jährlichen Ver­sicherungs­summe von 62,64 Euro nur un­wesentlich teurer. Mit diesem Tarif sichern Sie sich gegen Schäden ab, die durch Brand, Blitz­schlag (ein­schließ­lich Über­spannungen), Ein­bruch­diebstahl, Raub, Leitungs­wasser, Sturm und Hagel entstehen. Auch Seng- und Schmor­schäden sind versichert und Sie können diese Ver­sicherung um einen Elementar­schutz erweitern. Außerdem verzichtet Huk24 bei diesem Tarif auf die Einrede der groben Fahr­lässigkeit. Inklusive des Elementar­schutzes kostet diese Versicherung 100,76 Euro.

Unsere Empfehlung: Für Elementar­schäden gilt eine Selbst­beteiligung in Höhe von 1.000 Euro. Prüfen Sie deshalb, ob diese Zusatz­versicherung für Sie Sinn macht. Durch den minimalen, preis­lichen Unter­schied zwischen dem Basis- und Classic-Schutz der Huk24, raten wir Ihnen zum Classic-Schutz.

Wenn Sie auf der Suche nach einer günstigen Haus­rat­ver­sicherung sind, kommt außerdem die Haus­rat­ver­sicherung der Helvetia für Sie in­frage. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen einem Basis und einem Komfort-Tarif. Ebenso wie bei der Haus­rat­ver­sicherung der Huk24 sind die preislichen Unter­schiede zwischen dem Basis- und dem Komfort­tarif der Hel­vetia nur gering. Während der Basis­schutz der Helvetia bei einer Selbst­beteiligung von 250 Euro jährlich 46,27 Euro kostet, zahlen Sie für den Komfort-Schutz 58,71 Euro. Der zusätzliche Schutz von Elementar­schäden kostet Sie in beiden Tarifen auf Basis unserer Testbedingungen zusätzlich 21,95 Euro. Trotz der Zusatz­leistung durch die Absicherung von Elementar­schäden bleibt die Ver­sicherung bezahlbar. Das bewerten wir positiv. Darüber hinaus ist der Online-Rechner der Helvetia sehr benutzerfreundlich. So können Sie die Ver­sicherungs­summe individuell berechnen, indem Sie aufschlüsseln wie viel die ver­schiedenen Gegen­stände in Ihrem Haus­halt wert sind.

Wichtig: Der Komfortschutz der Helvetia be­inhaltet einige zusätzliche Leis­tungen, die nicht für jeden Ver­sicherungs­nehmer relevant sind. Prüfen Sie daher, welcher Tarif besser zu Ihrer aktuellen Lebens­situation passt und ob Sie die Selbst­beteiligung zahlen wollen.

Eben­falls günstig ist der Tarif Basis-Schutz vom Anbieter Barmenia Direkt. Und auch mit dieser Ver­sicherung sind alle wichtigen Bestand­teile einer Haus­rat­ver­sicherung enthalten. Konkret sind Schäden durch Brand, Blitz­schlag, Ex­plosion, Einbruch­diebstahl, Raub und Van­dalismus, Leitungs­wasser sowie Sturm und Hagel versichert. Für diesen Schutz zahlen Sie 67,36 Euro pro Jahr. Allerdings sind Sie mit diesem Basis­tarif nicht gegen die grobe Fahr­lässig­keit ver­sichert.

Die besten Haus­rat­ver­sicherungen mit um­fassenden Leis­tungen im Test

Besonders gut schneidet in unserem Test der besten Haus­rat­ver­sicherungen der Ver­sicherungs­anbieter Die Bayrische ab. Denn hier erhalten Versicherungs­nehmer im Tarif Prestige einen um­fassenden Schutz. Bei unseren Test­bedingungen zahlen Sie jährlich 76 Euro für die Ver­sicherung Ihres Haus­rats und sind darüber hinaus mit der Bayrischen besonders flexibel, denn diese Ver­sicherung kann täglich gekündigt werden. Ver­sichert sind Ihre Einrichtung, Ihre Kleidung und Haushalts­geräte, Schäden durch grobe Fahr­lässig­keit sowie Elementar­schäden bis 60.000 Euro. Auch Wert­sachen und Bar­geld sind unter anderen versichert – jedoch nicht bis zu einem Wert von 60.000 Euro. Aller­dings können Sie die Ver­sicherung der Bay­rischen nur abschließen, wenn Sie drei Jahre zuvor keinen Schaden ge­meldet haben und zahlen bei Elementar­schäden eine Selbst­beteiligung in Höhe von zehn Prozent des Schadens (minimal 300 Euro, maximal 3.000 Euro). Wollen Sie eine etwas günstigere Haus­rat­versicherung abschließen, können Sie al­ternativ einen Blick auf den Tarif Komfort von der Bay­rischen werfen, der für den nie­drigeren Preis auch nicht über alle Leistungen aus dem Tarif Prestige umfasst.

Besonders bequem können Sie Ihre Versicherung bei der Barmenia Direkt ab­schließen, denn hier erhalten Sie Ihre Vertrags­unter­lagen per Mail zu­gestellt. Im Tarif Top-Schutz ist als kleine Extra-Leistung sogar Ihr Fahrrad mit­versichert. Die Barmenia Direkt verfügt über eine Min­dest­vertrags­lauf­zeit von einem Jahr und auch hier zahlen Sie bei Elementar­schäden eine Selbst­beteiligung in Höhe von zehn Prozent (maximal 5.000 Euro) und müssen mit einer Warte­zeit von 14 Tagen planen. Unsere Test­person muss für diesen Leistungs­umfang eine jährliche Versicherungs­summe von 85,56 Euro im Jahr einplanen.

In unserem Hausratversicherungsvergleich sticht außerdem die Gothaer-Versicherung mit ihrem Service heraus. Für den Tarif Plus zahlen wir 90,32 Euro pro Jahr. Für diesen Preis zahlen wir eine Selbst­betei­ligung in Höhe von 150 Euro und nehmen eine Ver­trags­lauf­zeit von einem Jahr in Kauf. Dafür ist neben dem Schutz von Über­spannungs­schäden und von Schäden durch Ein­bruch­dieb­stahl, Lei­tungs­wasser, Sturm, Hagel, Feuer und Blitz­schlag im Ver­sicherungs­umfang die grobe Fahr­lässig­keit ent­halten. Soll Ihre Haus­rat­ver­sicherung zusätzlich Elementar­schäden versichern, müssen Sie noch einmal 23,83 Euro ein­planen.

Gut zu wissen: Ihre per­sönliche Lebens­situation hat einen starken Ein­fluss auf den Preis Ihrer Haus­rat­ver­sicherung. Wird zum Beispiel das Einbruchs­risiko in Ihrem Wohnort von den Ver­sicherungen als hoch eingestuft, können auch die hier dar­gestellten Tarife deutlich über den von uns be­schriebenen Prei­sen liegen. Je nachdem wie groß Ihre Wohnung ist, wo Sie leben und wie Sie bisher versichert waren, wirkt sich ebenfalls auf den Preis Ihrer Haus­rat­ver­sicherung aus. Prüfen Sie deshalb ins­besondere auf der Grund­lage Ihrer Lebens­situation die von uns getesteten Produkte und ent­scheiden Sie sich so für die beste und güns­tigste Hausrat­ver­sicherung.

Haus­rat­ver­sicherung abschließen - das sollten Sie tun

1
Legen Sie fest, welche Even­tualitäten Ihre Haus­rat­ver­sicherung ab­decken soll und legen Sie die Höhe der Ver­sicherungs­summe fest.
2
Ver­gleichen Sie verschiedene Ver­sicherungs­an­bieter im Hinblick auf Kosten, Leis­tungen und den Service.
3
Schließen Sie die passende Ver­sicherung ab. Jetzt sind Sie im Falle eines Schadens finanziell ab­ge­sichert.

Beitrag verfasst von:

ANNIKA NIEDERKORN – FINANZEN.NET REDAKTEURIN
Annika Niederkorn - Redakteurin finanzen.net Ratgeber

Annika Niederkorn ist zuständig für die Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Zuvor schrieb Sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und hospitierte unter anderem bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Ihr Studium der Politischen Kommunikation hat sie mit einem Master abgeschlossen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Zastolskiy Victor / Shutterstock.com

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