Im Rausch der Rendite

Die besten Cannabis-Aktien kaufen: So profitieren Sie vom Marihuana-Boom

Cannabis-Aktien boomen, das Potential für Anleger ist groß: Immer mehr Länder legalisieren Marihuana als Arzneimittel. Wer vor einigen Jahren beispielsweise Aktien von Aurora Cannabis gekauft hat, konnte sein Kapital um mehr als 1.500 Prozent steigern. Wie Sie vom Marihuana-Boom profitieren, wo Sie die besten Cannabis-Aktien finden und wie Sie Cannabis-Aktien kaufen, verraten wir hier.

Cannabis-Aktien kaufen -
darum geht es

Cannabis-Aktien erleben einen Hype seit in mehreren Län­dern Mari­hu­ana-Kon­sum legal ist.

Unter­nehmen aus der Cannabis-Bran­che ex­pan­die­ren. Immer mehr Pro­dukte aus medi­zini­schem Cannabis wer­den her­ge­stellt und verkauft.

Wenn Sie als Anleger an diesem Boom teilhaben wollen, können Sie in die besten Cannabis-Aktien investieren.

Tipp: Streuen Sie Ihr Kapital auf die mehrere Cannabis-Aktien. Besonders einfach geht das mit dem Cannabis-Aktien-Index.

Cannabis-Aktien kaufen -
Tipps & Tricks

Wollen Sie Cannabis-Aktien kaufen, be­nö­ti­gen Sie ein Wert­pa­pier­de­pot. Der Depot-Vergleich hilft bei der Suche.

Unsere Empfehlung: Tilray und Ca­nopy Growth gehören zu den be­sten Cannabis-Aktien. Einen Blick wert ist auch Aurora Can­na­bis.

Produkt­empfehlung: Mit Plus500 inve­stieren Sie in den Cannabis-Aktien-Index und damit in die besten Can­na­bis-Aktien. Han­deln Sie nur CFDs, wenn Sie das Pro­dukt ver­ste­hen.

Wichtig: Cannabis-Aktien bieten gro­ße Rendite­chancen. Als An­leger soll­ten Sie Ihr Invest­ment aber immer im Blick be­hal­ten.

In den Cannabis-Aktien-Index investieren

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Produkt­­empfehlung: Mit Plus500 können Sie in die besten Cannabis-Aktien im Paket investieren. Ein­zahlungen sind ganz einfach per PayPal und Kredit­karte möglich, ein Konto eröffnen Sie in 15 Minuten. Im Folgenden ver­raten wir Ihnen, was den Cannabis-Aktien-Index auszeichnet, warum die Marihuana-Branche so großes Potential für Sie als Anleger hat und welche Einzeltitel Sie unbedingt im Blick haben sollten.

Cannabis-Branche mit fantastischen Aussichten

Die Cannabis-Branche erlebt seit einigen Jahren einen echten Hype: Immer mehr Länder legalisieren Marihuana, die Anteilsscheine der Cannabis-Unternehmen legten eine regelrechte Aufwärtsrally hin. Wer 2015 beispielsweise 10.000 Euro in Aktien von Aurora Cannabis investiert hatte, durfte sich Anfang 2019 über mehr als 150.000 Euro freuen.

Und das Potential von Cannabis-Aktien bleibt groß: Nachdem 2017 Uruguay und einige US-Staaten Cannabis für legal erklärten, folgte 2018 Kanada. Viele europäische Länder ebnen ebenfalls den Weg zum freien Marihuana-Konsum: In Spanien beispielsweise wird der Konsum nur noch als Ordnungswidrigkeit eingestuft, in Deutschland kann Cannabis seit März 2017 an Schmerzpatienten verschrieben werden.

Vivien Azer, Geschäftsführerin bei Cowen und Top-Analystin der Cannabis-Branche, bezeichnete 2018 als „monumentales Jahr für Cannabis“. Für die großen Cannabis-Unternehmen erwartet sie weiter fantastische Aussichten. Anfang 2019 erhöhte die Cannabis-Expertin ihre Prognose für den Verkauf von Cannabis in den USA auf 80 Milliarden US-Dollar bis 2030. „Wir erwarten ein anhaltendes Wachstum“, so Vivien Azer.

Michael Lavery, Analyst bei der US-Investmentbank Piper Jaffray, zeigte sich im Januar 2019 im US-Nachrichtensender CNBC ähnlich euphorisch für die noch junge Branche. Der weltweite Cannabis-Markt könne auf längere Sicht zwischen 250 und 500 Milliarden US-Dollar liegen, so Lavery.

Mit Cannabis-Investments vom Boom profitieren

Als Anleger können Sie an diesem Hype rund um die Hanf-Pflanze partizipieren. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: Sie können einzelne Cannabis-Aktien kaufen und vom Erfolg der wichtigsten Unternehmen in diesem Bereich profitieren. Sie können gleichzeitig alle wichtigen Cannabis-Aktien in einem Paket kaufen, indem Sie in einen ganzen Index investieren.

In den Cannabis-Aktien-Index investieren

Zu den Marktführern im Cannabis-Bereich gehören die kana­dischen Unter­nehmen Ca­no­py Growth, Til­ray, Aurora Canabis und Aphria sowie der britische Konzern GW Pharma­ceuti­cals. Nach Börsenwert sind diese Cannabis-Produzenten die „Big Five“ der Branche.

Mit einem Investment in den Cannabis-Aktien-Index setzen Sie als Anleger im Paket auf die wichtigsten Unternehmen und können so vom Erfolg der „Big Five“ Cannabis-Aktien profitieren. Doch nicht nur das: Im Cannabis-Aktien-Index sind weitere Firmen enthalten, die im Bereich Marihuana-Produktion aktiv sind und ebenfalls viel­ver­spre­chen­des Poten­tial besitzen, unter anderem die kanadische CannTrust Holdings und das US-ameri­ka­ni­sche Unter­nehmen Innovative Industrial. Mit Plus500 können Sie in diesen Index und damit in die wichtigsten Cannabis-Aktien investieren.

Hinweis: Wenn Sie in den Cannabis-Aktien-Index inve­stieren, haben Sie mehrere Vor­teile. Unter anderem müssen Sie keine Einzel­aktien kaufen und gleich­zeitig streuen Sie Ihr ein­ge­setz­tes Kapital breit auf ver­schiedene Marihuana-Firmen.

Wichtig: Beachten Sie, dass Sie bereits einige Erfahrung an der Börse gesammelt haben sollten, wenn Sie in den Cannabis-Aktien-Index investieren. Im Optimalfall kennen Sie sich mit dem CFD-Handel gut aus. Investieren Sie in jedem Fall nur in CFDs, wenn Sie das Produkt verstanden haben und mit dem damit ein­her­ge­hen­den Risiko vertraut sind.

Die besten Cannabis-Aktien kaufen

Wenn Sie in einzelne Cannabis-Aktien investieren wollen, dann sollten Sie auf alle Fälle einen intensiven Blick auf die „Big Five“ der Branche werfen: Canopy Growth, Tilray, Aurora Canabis, Aphria und GW Pharmaceuticals. Im Folgenden konzentrieren wir uns auf die drei besten Cannabis-Aktien.

Canopy Growth

Das nach Börsenwert größte Unternehmen im Bereich Marihuana-Produktion ist Canopy Growth. 12 Milliarden Euro beträgt die Marktkapitalisierung des kanadischen Unternehmens im Januar 2019.

Bereits Ende 2016 kaufte sich Canopy Growth durch den Kauf der Firma Spektrum Cannabis in den deutschen Markt ein. Spektrum Cannabis war das erste Unternehmen, das in Deutschland eine Einfuhrgenehmigung für medizinisches Cannabis aus Kanada erhielt. Größter Anteilseigner von Canopy Growth ist der Alkoholgigant Constellation Brands. Der Corona-Hersteller investierte 2018 3,8 Milliarden Dollar in Canopy Growth und sicherte sich einen Anteil von annähernd 40 Prozent am kanadischen Marihuana-Produzenten.

Canopy Growth produziert Cannabis-Extrakte mit modernster CO2-Extraktions­technologie. Bei diesem Verfahren werden die großen Cannabinoide (THC und CBD) sowie die kleineren Cannabinoide, Terpene und Flavonoide extrahiert. Diese werden dann zu medizinischem Cannabis weiterverarbeitet. Canopy Growth produziert industriellen Hanf, der unter anderem zu Hautpflegeprodukten und Textilien weiterverarbeitet wird. Außerdem stellt das kanadische Unternehmen Cannabisölprodukte und Softgels mit unterschiedlichen THC- und CBD-Anteilen her. Softgels werden beispielsweise zur Herstellung von Cannabis-Pillen benötigt.

Die Canopy Growth-Aktie steht bei Top-Analystin Vivien Azer auf der „Kaufen“-Liste. Sie bezeichnete die Anteilsscheine von Canopy Growth als „Top-Aktie 2019“. Für Canopy erwartet Vivien Azer für 2019 eine „wesentliche Steigerung“ des Umsatzes. Die Cannabis-Expertin prognostiziert einen Anstieg von 239 Millionen CAD im Geschäftsjahr 2019 auf 778 Millionen CAD im Geschäftsjahr 2020.

Ähnlich positiv fällt das Urteil der US-Investmentbank Piper Jaffray über die Canopy Growth-Aktie aus. Anfang 2019 stufte Analyst Michael Lavery die Aktie des kanadischen Cannabis-Konzerns auf „Overweight“ hoch. „Wir erwarten ein starkes langfristiges Wachstum der Branche und wir glauben, dass Tilray gut aufgestellt ist, einer von mehreren möglichen Gewinnern zu sein“, so der Aktienexperte.

Unsere Empfehlung: Am größten Cannabis-Unternehmen führt für Sie als Anleger kaum ein Weg vorbei, wenn Sie tatsächlich in diese noch junge (und volatile) Branche investieren wollen. Canopy Growth gehört zu den vielversprechendsten Investments im Bereich Cannabis-Aktien.

Tilray

Tilray gehört nach Börsenwert zu den drei weltgrößten Cannabis-Unternehmen. Annähernd 6 Milliarden Euro betrug die Marktkapitalisierung des kanadischen Pharma- und Cannabis-Unternehmens im Januar 2019.

Tilray ging im Juli 2018 an die Börse. Der kanadische Konzern war das erste Cannabis-Unternehmen, das ein IPO an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq wagte. Ausgehend vom Ausgabepreis von 17 US-Dollar hatte sich der Aktienkurs zeitweise mehr als verzehnfacht. Allein am 18. September 2018 schoss der Kurs um 29 Prozent in die Höhe, nachdem die USA den Marihuana-Import für medizinische Forschungszwecke genehmigt hatten. Im Dezember 2018 unterzeichnete Tilray mit der Novartis-Tochtergesellschaft Sandoz Generic Pharmaceuticals einen Vertrag über den Vertrieb von medizinischen Cannabisprodukten.

Medizinisches Cannabis ist das Hauptgeschäft von Tilray. Die Firma nutzt – ebenso wie Wettbewerber Canopy Growth – einen hochmodernen Kälteextraktionsprozess, um den Gehalt der Wirkstoffe in den Cannabis-Produkten zu bewahren. Ergebnis ist ein reines, aromatisches und wirksames Medizin-Produkt. Tilray nutzt bei seinen medizinischen Cannabis-Produkten Farben, die bei der Identifizierung der allgemeinen Kategorie von Cannabinoiden helfen: THC-dominant, CBD-dominant und THC/CBD-Balance. Das Unternehmen arbeitet eng mit Patienten, Ärzten und Regulierungsbehörden zusammen.

Tilray verzeichnet gigantische Wachstumszahlen. Im zweiten Quartal 2018 erzielte die Cannabis-Firma 95 Prozent mehr Erlöse als im gleichen Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig belasten Tilray hohe Kosten für den Ausbau des Geschäfts – doch dies ist eine Investition in die Zukunft. Tilray plant beispielsweise, den Markt der auf Cannabis basierenden Getränke zu erobern.

Die Tilray-Aktie gehört für Cannabis-Expertin Vivien Azer zu den Outperformern der Branche im Jahr 2019. Tilray sei definitiv eine Investition wert. „Wir betrachten den internationalen Medizinmarkt weiterhin als einen der wichtigsten Investitionshöhepunkte für Tilray“, so die Top-Analystin von Cowen.

Die US-Investmentbank Piper Jaffray stützt das Votum von Vivien Azer: Anfang 2019 stufte Analyst Michael Lavery die Tilray-Aktie auf „Overweight“ hoch. „Wir erwarten ein starkes langfristiges Wachstum der Branche und wir glauben, dass Tilray gut aufgestellt ist, einer von mehreren möglichen Gewinnern zu sein“, so der Aktienexperte auf CNBC.

Unsere Empfehlung: Für Anleger ist es schwer, an der Tilray-Aktie vorbeizukommen. Das kanadische Unterenehmen gehört zu den Marktführern medizinischer Cannabis-Produkte. In über zehn Ländern auf fünf Kontinenten sind Tilray-Produkte erhältlich. Wenn Sie die Tilray-Aktie kaufen wollen, brauchen Sie allerdings starke Nerven: Das Papier ist seit dem Börsengang sehr volatil.

Aurora Cannabis

Aurora Cannabis ist wohl eine der bekanntesten und populärsten Cannabis-Firmen. Der kanadische Konzern gehört zu den nach Marktkapitalisierung drei weltgrößten Cannabis-Unternehmen. Im Januar 2019 betrug der Börsenwert von Aurora Cannabis annähernd 6 Milliarden Euro.

Mit der Übernahme des Bio-Cannabis-Unternehmens Whistler im Januar 2019 baute Aurora Cannabis seine starke Position in der Cannabis-Branche weiter aus. Whistler betreibt indoorlizenzierte Produktionsstätten und ist eines der acht Unternehmen, die als erste von den kanadischen Behörden die Erlaubnis erhalten hatten, Cannabis für den legalen Markt anzubauen. Durch die Whistler-Übernahme diversifiziert Aurora das eigene Angebot noch weiter. Der Fokus des Unternehmens liegt auch weiterhin auf Auslandsexpansion. Geplant ist beispielsweise eine große Hanfproduktionsanlage in Dänemark zum Anbau von pharmazeutischem Marihuana.

Aurora Cannabis bietet eine besonders breite Produktpalette, unter anderem getrocknetes Cannabis, Softgels zur Pillenproduktion, Cannabis-Öl und THC-Pulver als Alternative zum Rauchen oder zur Zugabe zu Speisen und Getränken. Diese breite Produktpalette ist ein Grund von vielen für das fantastische Wachstum von Aurora Cannabis: Der Umsatz des populären Cannabis-Konzerns stieg im zweiten Geschäftsquartal 2018 um 260 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Aurora Cannabis-Aktie dürfte eine glänzende Zukunft bevorstehen. John Chu, Analyst der Laurentian Bank geht davon aus, dass Aurora das Potential haben könnte, auf den Märkten für Medizin, Wellness, Nutrazeutika (standardisierter Nährstoff) und nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel führend zu sein. Das erklärte der Cannabis-Analyst im Rahmen seiner Bilanzkritik Anfang 2019, in der er gleichzeitig eine klare Kaufempfehlung für die Aurora Cannabis-Aktie abgab. Chu erwartet für einige Produkte wie Softgels und CBD-Ölpatronenprodukte deutlich höhere Margen im Jahr 2019.

Unsere Empfehlung: Mit einer Jahresproduktion von über 600.000 Kilogramm Cannabis erscheint es logisch, dass Aurora bald eine Partnerschaft mit einer Firma aus der Getränke-, Tabak- oder Pharmabranche eingehen wird. Zusammen mit der bereits jetzt sehr breiten Produktpaletter macht dies die Aurora Cannabis-Aktie zu einem spannenden Investment – trotz der großen Volatiliät im Sektor.

Cannabis, Haschisch, Marihuana, THC, CBD - schon gewusst?

Cannabis ist die Pflanze des Medizinalhanfs, auch als Cannabis sativa bezeichnet. Aus Cannabis lassen sich unter anderem Speiseöl, ätherisches Öl sowie Haschisch und Marihuana herstellen.

Haschisch ist das Harz der Hanfpflanze, das in Platten oder Blöcken gepresst wird. Synonyme dafür sind Hasch oder Shit, einzelne Haschischplatten werden auch "Piece" genannt. Marihuana (Gras oder Weed) ist eine getrocknete Mischung aus Hanfblüten und -blütenständen.

Die Wirkstoffe in Cannabis sind vielfältig: Tetrahydrocannabinol (THC) berauscht; das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) hemmt Entzündungen, löst Ängste und hilft gegen Übelkeit; Terpene wirken antimikrobiell, reduzieren also Mikroorganismen.

Cannabis-Aktien – deshalb müssen Sie ins Depot

Die Cannabis-Branche steht ganz am Anfang, das Wachstumspotential ist riesig. Dass die Märkte für Cannabis geöffnet werden und immer mehr Länder sich der Legalisierung des Hanf-Konsums anschließen, ist nur einer der Gründe für das hohe Potential dieser Branche. Vor allem in der Medizin gewinnen die Eigenschaften von Cannabis immer mehr an Bedeutung.

Marihuana in der Medizin: Cannabis auf Rezept

Wurden der Besitz und Konsum von Marihuana vor wenigen Jahren noch grundsätzlich verteufelt, wird medizinisches Cannabis mehr und mehr in der Schmerztherapie eingesetzt. Die in Marihuana enthaltenen Wirkstoffe CBD und Cannabidiol können beispielsweise Patienten mit chronischen Schmerzen das Leben erleichtern. Darüber hinaus reduzieren CBD und Cannabidiol bei Menschen mit Tourette-Syndrom das Auftreten von Tics (unwillkürliche Bewegungen von Muskeln). Pharmazeutisches Cannabis hilft außerdem, Nebenwirkungen von Chemotherapien abzumildern, unangenehme Ohrgeräusche zu behandeln beim Tinnitus-Syndrom und Panikattacken zu reduzieren bei Patienten mit PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung).

In Deutschland und vielen anderen Ländern ist es inzwischen selbstverständlich, dass Marihuana als Arzneimittel eingesetzt wird, Cannabis auf Rezept ist hierzulande Normalität.

Wichtig: Einige Länder, die Cannabis bisher weiterhin komplett verbieten, wollen sich dem medizinischen Einsatz von Cannabis öffnen – schließlich sind noch längst nicht alle Einsatzmöglichkeiten von Cannabis in der Medizin ausgeschöpft.

Cannabis-Markt bald größer als die Bier-Branche?

Unternehmen, die die Hanf-Pflanze anbauen und medizinisches Marihuana herstellen, müssen für Ihre Produkte keinen neuen Markt erschaffen, der Markt existiert bereits. Weltweit konsumieren Millionen Menschen, derzeit noch überwiegend illegal, Marihuana. Mit der Legalisierung von Cannabis öffnet sich für die Produzenten bald der (noch) illegale Markt.

Auch deswegen rechnen die Unternehmen selbst mit einem rasanten Wachstum ihrer Branche. Cam Battley, Chief Corporate Officer (CCO) von Aurora Cannabis, sagte in einem Interview mit Lynx Broker dazu: „Aus einer Reihe sehr wichtiger Gründe glaube ich fest, dass der globale Cannabis-Sektor in wenigen Jahren tatsächlich größer sein wird als der globale Brauerei-Sektor.“

Cam Battley ist sich sicher: Cannabis wird bald globale Bedeutung erlangen und andere Branchen verdrängen – oder zumindest mit ihnen in eine große Konkurrenz treten. „Cannabis ist eine sehr interessante Substanz, da es eine Reihe an großen globalen Märkten stark durch seine Existenz bedroht, zum Beispiel die Alkohol-Industrie, aber auch Arzneimittel, vielleicht auch Tabak“, so der CCO von Aurora Cannabis.

Noch weiter geht Vic Neufeld, CEO bei Aphria, einem der größten Cannabis-Produzenten. In einem Interview mit Börse ARD spekulierte er über die Öffnung weiterer Geschäftsfelder: „Vielleicht wird es bald CBD oder THC in Essen, Getränken oder anderen Dingen geben. CBD wird Mainstream.“

Börsengänge in der Cannabis-Branche

Dass die Cannabis-Branche wächst, ist kein Geheimnis mehr. Doch nicht nur der Hype um die Hanf-Pflanze selbst ist groß – auch auf Cannabis-Aktien gibt es seit Monaten einen regelrechten Ansturm.

Ausgelöst wurde diese Goldgräberstimmung am Kapitalmarkt durch die Legalisierung von Cannabis im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien Anfang 2018. In der Folge schossen die Kurse bei Cannabis-Aktien in die Höhe und immer mehr Hersteller von Marihuana und Cannabis-Produkten gingen daraufhin an die Börse. Auch 2019 haben wieder einige Cannabis-Unternehmen den Gang auf das Börsenparkett angekündigt.

Die Cannabis-Branche ist auf Wachstums- und Konsolidierungskurs. Neben Börsengängen wird es in den kommenden Monaten auch viele Übernahmen geben. Eine der größten Zusammenschlüsse gab es bereits Anfang 2018: Der Marihuana-Produzent Aurora Cannabis übernahm den Konkurrenten CanniMed Therapeutics für die stolze Summe von 765 Millionen US-Dollar. Für Anleger steckt also weiterhin viel Potential im Milliardenmarkt Marihuana.

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Cannabis-Aktien – das sollten Anleger beachten

Die Cannabis-Branche steht – wie bereits gesagt – ganz am Anfang. Trotz des riesigen Wachstumspotentials kann dies den Nachteil haben, dass viele Unternehmen in der noch nicht gefestigten Branche Rückschläge hinnehmen müssen. Wenn Sie also in Cannabis-Aktien investieren wollen, dann sollten Sie folgende Punkte beachten:

Cannabis-Branche noch sehr jung

Kein Experte kann derzeit erahnen, wie sich der noch sehr junge Cannabis-Markt in Zukunft entwickeln wird: Werden tatsächlich weitere Länder den Konsum von Marihuana legalisieren? Kann Cannabis wirklich andere große Branchen gefährden? Können die Unternehmen die teils euphorischen Hoffnungen erfüllen?

Hedgefondsmanager Jeffrey Vinik steht dem Hype um die Hanf-Pflanze kritisch gegenüber und rät von einem Investment in Cannabis-Aktien ab. „Meiner Einschätzung nach wird ein überzogener Hype um sie gemacht“, so Vinik gegenüber dem US-Nachrichtensender CNBC. „Es wird zu viel Wettbewerb geben, die Margen werden sinken und niemand wird Geld verdienen.“

Hinweis: Anleger sollten bei Cannabis-Aktien in naher Zukunft auf jeden Fall mit einer hohen Volatilität rechnen. Einige Unternehmen der Branche gerieten bereits Ende 2018 in schwierigeres Fahrwasser und konnten die mittlerweile hochgesteckten Erwartungen in ihren Quartalsberichten nicht erfüllen.

Schadet Cannabis der Gesundheit?

In vielen Ländern ist der Konsum von (nicht medizinischem) Cannabis weiterhin illegal, häufig wird Marihuana weiterhin als Droge eingestuft. Experten streiten darüber, ob der Konsum von Hanf-Produkten unbedenklich ist oder ob Cannabis rauchen, Gras verdampfen und Hanfkekse essen der Gesundheit schadet.

Eine im Fachmagazin „Journal of Neuroscience“ veröffentlichte Studie kommt zu dem Schluss, dass schon geringer Cannabiskonsum das Gehirn bei Teenagern verändert. Diverse kognitive und psychologische Tests zeigten, dass sich die Fähigkeit der Teenager zum logischen Denken bei Cannabiskonsum verschlechtert.

Hugh Garavan von der University of Vermont, Hauptautor der Studie, vermutet, dass Cannabiskonsum sogar zu einem leicht reduzierten Intelligenzquotienten führen könne. Weil sich das Gehirn in der Pubertät in einem fragilen Reifeprozess befindet, könnte Cannabiskonsum vor allem im Teenageralter gesundheitliche Schäden verursachen.

Aber: Laut Garavan hat sich in einer noch laufenden Studie zum Nikotinkonsum gezeigt, dass auch nur ein oder zwei Zigaretten Veränderungen im Gehirn verursachen. Möglicherweise hinterlasse generell bereits ein geringer Konsum eines Suchtmittels Spuren im Gehirn.

Fazit: Marihuana-Aktien für Anleger chancenreich

Für chancenorientierte Anleger sind Cannabis-Aktien ein spannendes Investment. Wer auf die richtigen Unternehmen setzt, kann vom Erfolg der Branche profitieren. Das Wachstumspotential ist ebenso riesig wie die Chance auf eine attraktive Rendite. Anleger, die Cannabis-Aktien kaufen wollen, sollten aber die Entwicklung ihrer Unternehmen und Papiere immer im Blick haben.

Beachten Sie, dass in der noch jungen Marihuana-Branche das eine oder andere Unternehmen auf der Strecke bleiben wird, die Konkurrenz ist groß – und der Hunger der Marktführer ebenfalls. Sie sollten also, das gilt übrigens grundsätzlich bei einem Aktieninvestment, nicht alles auf ein Pferd setzen – mehr zu den Themen Diversifikation und Anlegen an der Börse erfahren Sie in unseren Ratgebern Geldanlage und Börsenhandel lernen.

Anleger, die aus moralischen Gründen nicht in Unternehmen investieren, die Tabak oder Alkohol produzieren, sollten möglicherweise auch von einem Investment in Cannabis-Aktien absehen.

Aber: Im Gegensatz zu Alkohol hat Cannabis deutlich mehr positive Eigenschaften, vor allem was den Einsatz im medizinischen Bereich angeht. Für viele Schmerzpatienten ist der kontrollierte Cannabis-Konsum eine große Hilfe.

Unsere Empfehlung: Wenn Sie in Cannabis-Aktien investieren wollen, dann entscheiden Sie sich für die großen Player und halten Sie sich an unsere Empfehlungen. Streuen Sie Ihr Kapital auf verschiedene Investments, Cannabis-Aktien sollten nur ein Teil eines gut diversifizierten Portfolios sein.

Cannabis-Aktien kaufen - das sollten Sie tun

1
Sie haben zwei Möglichkeiten vom Cannabis-Boom zu profitieren: Sie kaufen einzelne Cannabis-Aktien oder Sie investieren in den Cannabis-Aktien-Index.
2
Wollen Sie einzelne Cannabis-Aktien kaufen und einem gut diversifizierten Portfolio beimischen, benötigen Sie ein Wertpapierdepot.
3
Wollen Sie die besten Cannabis-Aktien im Paket kaufen, können Sie mit Plus500 besonders komfortabel in den Cannabis-Aktien-Index investieren. Han­deln Sie nur CFDs, wenn Sie das Pro­dukt ver­ste­hen.
4
Behalten Sie in jedem Fall Ihre Cannabis-Aktien im Blick und informieren Sie sich regelmäßig über die Bilanzen Ihrer Unternehmen.

Beitrag verfasst von:

MARKUS GENTNER – FINANZEN.NET REDAKTEUR

Markus Gentner - Redakteur finanzen.net RatgeberMarkus Gentner leitet den Ratgeberbereich bei finanzen.net. Zuvor war er fünf Jahre lang in der News-Redaktion tätig. Der studierte Journalist und Germanist entdeckte seine Passion für die Börse beim Deutschen Anleger Fernsehen DAF, bereits während seines Volontariats sammelte er Erfahrung mit Ratgeberthemen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Yellowj / Shutterstock.com

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