Dow Jones-ETFs im Vergleich

Dow Jones-ETF – die besten ETF Fonds auf den Dow Jones

Ein Dow Jones-ETF ist eine starke Beimischung für Ihr Wertpapierportfolio, denn: Mit einem Indexfonds auf den US-Leitindex Dow Jones partizipieren Sie als Anleger von den stärksten Unternehmen der Welt wie Microsoft, Apple und Exxon Mobil. Worauf Sie beim Kauf von Dow Jones-ETFs achten sollten, welche Unterschiede es gibt und wo der beste ETF auf den Dow Jones zu finden ist, verraten wir Ihnen hier. Zunächst zeigen wir Ihnen, welche Dow Jones-Indexfonds in unserem Vergleich am besten abschneiden.

Dow Jones-ETF -
darum geht es

Der US-Leit­index Dow Jones ist einer der wichtig­sten Aktien­indizes welt­weit. Den DAX schlug er in der Ver­gangen­heit deut­lich.

Mit einem Dow Jones-ETF partizi­pieren Sie als Anleger an den Kurs­gewinnen des US-Leitindex'. Im Optimal­fall bildet ein Dow Jones-ETF den US-ame­rika­ni­schen Leitindex 1:1 ab.

Tipp: Mit unserem Dow Jones-ETF-Vergleich finden Sie ganz einfach den passen­den Index­fonds auf den Dow Jones für Ihren Ver­mö­gens­auf­bau.

Wichtig: ETFs auf ein­zelne Län­der­in­di­zes wie den Dow Jones eig­nen sich nicht als Basis­invest­ment, sie sollten ein Anlage­port­folio nur er­gän­zen.

Dow Jones-ETF kaufen-
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Mischen Sie einen Dow Jones-ETF Ihrem Depot gegebenenfalls nur bei.

Produkt­empfehlung: Der thesaurierende iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF hat das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der ComStage Dow Jones Industrial Average UCITS ETF und der Lyxor Dow Jones Industrial Average UCITS ETF D überzeugen unter den ausschüttenden Dow Jones-ETF.

Tipp: Für Anleger, die ihr Kapi­tal nicht in Einzel-ETFs an­legen wollen, ist OSKAR einen Blick wert. Damit können Sie in viele ETFs zu­gleich inve­stie­ren.

Die besten Dow Jones-ETFs im Test

NameISIN/WKNGebühr pro Jahr (TER)Ver­wendung der Erträge
ComStage Dow Jones Industrial Average UCITS ETFLU0378437502/ ETF0100,45 Prozentausschüttend
Lyxor Dow Jones Industrial Average UCITS ETF DFR0007056841/ 5417790,50 Prozentausschüttend
iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (DE)DE0006289390/ 6289390,51 Prozentausschüttend
iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETFIE00B53L4350/ BA0YEDK0,33 Prozentthesaurierend

Produktempfehlung: Der ComStage Dow Jones Industrial Average UCITS ETF ist bezüglich TER der günstigste ausschüttende Indexfonds in unserem Vergleich. Der ebenfalls ausschüttende Lyxor Dow Jones Industrial Average UCITS ETF D überzeugt mit seiner bisherigen Performance. Im Hinblick auf Kosten und Leistung schneidet der thesaurierende iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF sehr gut ab.

Für Anleger, die sich die ETF-Auswahl sparen oder gleich in mehrere ETFs investieren wollen, empfehlen wir OSKAR. Mit dem Robo-Advisor investieren Sie Ihr Kapital gleichzeitig in einen ganzen Strauß an ETFs.

Im Fol­gen­den gehen wir noch genauer auf die emp­fohlenen Pro­dukte ein und erläu­tern unter an­derem die Unterschiede der Dow Jones-ETFs ein, zunächst erfahren Sie, was ein Investment in den US-amerikanischen Leitindex per Indexfonds so interessant und chancenreich macht.

Dow Jones-ETF: Clevere Depot-Ergänzung beim Vermögensaufbau

Der Dow Jones-Index beinhaltet die 30 Top-Unternehmen der USA – darunter einige der erfolgreichsten Konzerne der Welt wie Apple, Microsoft und Exxon Mobil. Auch McDonalds, Coca Cola und Walt Disney haben ihren berechtigten Platz im traditionsreichsten Index der Welt.

Doch nicht alleine deshalb blicken Börsianer rund um den Globus täglich auf den Dow Jones, der US-amerikanische Leitindex ist auch bezüglich Kursentwicklung immer einen Blick wert: In den vergangenen zehn Jahren hat der Dow Jones 30 Industrial, wie er vollständig heißt, regelmäßig andere große Aktienindizes geschlagen, unter anderem auch den deutschen DAX und den Weltaktienindex MSCI World.

Wie können Anleger am einfachsten von dieser Performance profitieren und sich die US-Konzerne allesamt ins Depot holen? Mit einem Dow Jones-ETF. Anleger profitieren mit einem börsengehandelten Indexfonds, einem Exchange-traded Fund (kurz: ETF), von der Wertentwicklung des zugrundeligenden Index, in diesem Fall des Dow Jones‘: Steigt der US-Leitindex um ein Prozent, dann steigt auch Ihr Dow Jones-ETF im Optimalfall um ein Prozent.

Wie ein Indexfonds genau funktioniert und welche Vorteile ein ETF-Sparplan hat, erläutern wir in diesem ETF-Video sowie unseren Ratgebern ETF kaufen und ETF Sparplan. Im Folgenden wollen wir uns auf die Besonderheiten eines Dow Jones-ETFs konzentrieren, wie Sie diesen kaufen und wie Sie damit besonders günstig ein Vermögen aufbauen.

Der Dow Jones und seine große Bedeutung

In Deutschland bestimmt der DAX die Börsennachrichten, er ist mit Abstand der wichtigste und bekannteste Aktienindex hierzulande. Die logsiche Folge: Auch bei Anlegern und im ETF-Segment nimmt er eine ganz besondere Stellung ein.

In den USA nimmt der Dow Jones Industrial Average, kurz Dow Jones Index, eine vergleichbar bedeutsame Stellung ein: Beide Indizes führen die 30 Unternehmen mit dem höchsten Börsenwert des jeweiligen Landes. Global gesehen liegt der DAX in seiner Wichtigkeit hinter der des Dow Jones. Mit einer Marktkapitalisierung von annähernd sechs Milliarden US-Dollar (5,1 Milliarden Euro) distanziert er den deutschen Leitindex deutlich: Die im DAX gelisteten Unternehmen kommen zusammen auf eine Marktkapitalisierung von 1,1 Milliarden Euro.

Nicht nur in den USA führende Konzerne werden im US-amerikanischen Leitindex gelistet, mit Apple, Microsoft, JPMorgan Chase, ExxonMobil, Visa und Intel sind „global Player“ Teil des Dow Jones Index‘, also Unternehmen, die weltweit in ihrer Branche eine Vormachtstellung einnehmen – mehr zur Marktkapitalisierung und zu den einzelnen Unternehmen finden Sie in der finanzen.net Index-Übersicht.

Die Kursentwicklungen des Dow Jones Index‘ gelten darüber hinaus oft als Vorbote für die Entwicklung an den Börsen rund um den Erdball. Das heißt: Kursrückgänge und Kurserholungen finden in der Regel früher statt. Besonders wenn ein Index, zum Beispiel der DAX, noch mit Kursrückgängen kämpft, können Sie mit einem Investment auf den US-Leitindex, zum Beispiel mit einem Dow Jones-ETF, häufig schon wieder Rendite erzielen. Für Anleger kann es sich deshalb durchaus lohnen, Dow Jones-ETFs in das eigene Wertpapierdepot aufzunehmen.

Vorteile von Dow Jones-ETFs

Diversifikation: Wer nur einen Dow Jones-ETF kauft, streut bereits das Risiko seiner Geldanlage auf 30 führende Unternehmen der USA.
Sicherheit: ETFs gelten als Sondervermögen - Ihre Geldanlage ist daher vor einer Insolvenz des herausgebenden Emittenten (ETF-Anbieter) geschützt.
Transparenz: Alle Exchange-traded Funds sind im höchsten Maße transparent, denn Kurse und Kosten sind für Anleger einfach einsehbar.
Niedrige Kosten: Die laufenden Kosten (TER) für Dow Jones-ETFs belaufen sich auf 0,3 bis 0,8 Prozent im Jahr. Zum Vergleich: TER für einen aktiv gemanagten Fonds liegen bereits bei 1,0 bis 2,5 Prozent.

Dow Jones: Der Dino unter den Aktienindizes

Der Dow Jones Industrial Average oder Dow Jones 30 Industrial, ist der älteste noch bestehende Aktienindex der USA und gilt daher auch als der Dinosaurier unter den Indizes.

Der Dow Jones wurde von den Gründern des Wall Street Journals „Dow Jones“, Charles Dow und Edward Jones im Jahr 1884 ins Leben gerufen. Und heute gilt der Index, der an der New Yorker Wall Street berechnet wird, als eines der wichtigsten Börsenbarometer weltweit.

Anders als beispielsweise der Deutsche Aktienindex DAX ist der Dow Jones ein Kursindex: Die Entwicklung wird ausschließlich auf Basis der Aktienkurse ermittelt. Im Gegensatz zum DAX, der ein Performanceindex ist, werden beim Dow Jones also keine Dividendenerträge oder Kapitalveränderungen einberechnet.

Die Zusammensetzung des amerikanischen Index‘ ist für Anleger allerdings nicht immer einfach nachzuvollziehen, denn der Dow Jones setzt sich aus eigenen Kriterien der Dow Jones & Company zusammen und folgt keinen festen Regeln. Einzige Bedingung: Die im Index vertretenen Unternehmen müssen in den USA eine führende Rolle in Ihren jeweiligen Industriezweigen spielen.

Dow Jones ist ein Kursindex - schon gewusst?

Der Dow Jones ist ein preisgewichteter Kursindex. Anders als beim Performanceindex (auch Total-Return-Index genannt) spielen Dividendenzahlungen und andere Ertragskomponenten beim Dow jones keine Rolle für die Kursberechnung. Der reine Aktienkurs der Unternehmen entscheidet über den Kurs des Dow Jones.

In der Praxis werden die Aktienkurse aller Indexmitglieder summiert und daraufhin durch die Anzahl der sich im Index befindenden Unternehmen dividiert, um den Indexwert des Dow Jones zu ermitteln. Die Folge: Jedes Unternehmen im Dow Jones ist mit der gleichen Stückzahl an Aktien gelistet. Unternehmen mit hohen Aktienkursen haben deshalb einen deutlich höheren Einfluss auf den Indexwert als Unternehmen mit einem niedrigeren Aktienkurs.

Exkurs: NASDAQ und S&P 500 – weiteres Rendite-Potenzial an der Wall Street

Zwar ist der Dow Jones Industrial Average Index mit Abstand der bekannteste Index in den USA, wer sein Depot um Wertpapiere aus Amerika ergänzen möchte, hat aber noch weitere Möglichkeiten. Zum Beispiel können Anleger auch in den USA auf einen Index setzen, der ausschließlich Technologieunternehmen beinhaltet. Die größte elektronische Börse in den Vereinigten Staaten ist die National Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ). Hier gibt es natürlich mehrere Indizes, die für Anleger interessant sind, der größte ist der NASDAQ Composite, in dem über 3.000 Unternehmen (überwiegend aus dem Technologiesektor) gelistet sind.

Oder Sie investieren in den NASDAQ 100-Index, in dem die 100 Technologiekonzerne mit der höchsten Marktkapitalisierung in den USA gelistet sind. NASDAQ 100-ETFs bieten beispielsweise die Emittenten ComStage, Amundi und iShares an – mit der ETF-Suche verschaffen Sie sich einen Überblick.

Anleger, die sich für die US-Märkte interessieren, sollten darüber hinaus einen weiteren Kursindex aus den USA kennen: den Standard and Poor’s 500 (kurz: S&P 500). Dieser amerikanische Börsenindex beinhaltet rund 500 Unternehmen und ist daher ein wahres Schwergewicht an den Wall Street. Er deckt annähernd drei Viertel des US-amerikanischen Aktienmarktes ab. Einige Finanzexperten sprechen dem S&P aufgrund seiner markt­kapita­lisierungs­gewich­teten Berech­nungs­methode eine höhere Aussagekraft als dem Dow Jones zu. Das heißt, dass für die Aufnahme in diesen Index die Marktkapitalisierung eines Unter­nehmens eine ent­scheiden­de Rolle spielt. ETFs auf den S&P 500 bieten zum Beispiel die HSBC und iShares an – auch hier können Sie für Ihre Pruduktrecherche die ETF Fonds-Suche von finanzen.net nutzen.

Unsere Empfehlung: Der Dow Jones-Index ist mit 30 Aktientiteln etwas überschaubarer als der NASDAQ Composite oder der S&P 500. Weil Sie in „global Player“ investieren, sind die Renditechancen mit einem Dow Jones-ETF aber höher. Anleger, die Ihr Risiko auf eine Vielzahl an Aktientiteln streuen wollen, sollten sich eher für eine Investition in Indizes mit mehr gelisteten Unternehmen entscheiden.

Wichtig: Bei allen Investitionen, die Sie nicht in Euro tätigen, sollten Sie das Währungsrisiko im Hinterkopf behalten. In unserem ETF-Lexikon haben wir zusammengefasst, was das genau ist und worauf Sie dabei besonders achten sollten.

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So finden Sie passende Dow Jones-ETFs

Die Auswahl eines passenden ETFs gestaltet sich für Anleger immer schwieriger, da die Zahl an Angeboten auf dem Markt stetig wächst. Die gute Nachricht: Das Angebot an Indexfonds auf den Dow Jones ist vergleichsweise überschaubar, die Unterschiede marginal. Umso wichtiger ist es, dass Sie die verschiedenen ETFs vor einer Investition ganz genau unter die Lupe nehmen – das machen wir in unserem Dow Jones-ETF-Vergleich ganz ausführlich. Haben Sie sich für den Kauf eines Dow Jones-ETFs entschieden, müssen Sie die Wahl treffen, auf welcher Replikationsmethode der ETF beruhen und welche Ausschüttungsart er haben soll.

Entweder Sie wählen einen physisch replizierenden ETF, der die Orginalaktien des zugrundeliegenden Index kauft und verkauft (direkte Replikation), oder Sie entscheiden sich für einen synthetisch replizierenden ETF, der den Dow Jones nur nachbildet, aber nicht zwangsläufig die Aktien des zugrundeliegenden Index handelt (indirekte Replikation).

Auch bei der Ausschüttungsart Ihres Dow Jones-ETFs haben Sie zwei Auswahlmöglichkeiten: Entweder Sie investieren in einen thesaurierenden Dow Jones-ETF oder in einen ausschüttenden Dow Jones-Indexfonds. Planen Sie einen langfristigen Vermögensaufbau mittels ETF, dann kann ein thesaurierende ETF die richtige Wahl sein, denn dieser legt die erwirtschafteten Erträge direkt wieder im Fondsvermögen an. Mehr zu den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Replikationsmethoden und alles Wichtige rund um die Ausschüttungsarten von ETFs erfahren Sie übrigens in den Ratgebern ETF-kaufen und DAX-ETF sowie im ETF-Lexikon.

Dow Jones-ETF ist nicht gleich Dow Jones-ETF

Die verschiedenen Ausschüttungsarten und Replikationsmethoden zeigen es bereits: Dow Jones-ETF nicht gleich Dow Jones-ETF. Vor allem die Kostenstruktur kann für Sie als Anleger ein entscheidender Faktor sein.

Wenn Sie mittels ETF langfristig Vermögen aufbauen möchten, können die Anlagekosten eine große Renditebremse sein. Ein wichtiger Kennwert, den auch Sie bei Ihrer ETF-Auswahl berücksichtigen sollten, ist die Gesamtkostenquote oder Total Expense Ratio (TER). Sie gibt Aufschluss über die laufenden Kosten eines Exchange-traded Funds und ist auf der Grundlage gesetzlicher Regelungen bei allen Fonds vergleichbar.

Darüber hinaus können die Total Cost of Ownership (TCO), die alle Kosten ausweisen, als Entscheidungshilfe für oder gegen einen ETF dienen. Als dritte Kostenkomponente sollten Sie die externen Kosten, wie Depot- und Ordergebühren, im Blick haben. Weitere hilfreiche Tipps, wie Sie Kosten und Nutzen Ihrer Geldanlage überprüfen, geben wir außerdem im Ratgeber Geldanlage. Auf die Kosten, die speziell beim ETF-Kauf entstehen, gehen wir außerdem im ETF-Lexikon ein.

Unsere Empfehlung: Wählen Sie einen Broker, der ein Wertpapierdepot ohne Depot- und Kontoführungsgebühren anbietet, zum Beispiel das finanzen.net Brokerage Depot. Weitere Anbieter finden Sie in unserem Broker-Vergleich.

In ein ganzes Bündel von ETFs investieren mit Oskar

ETF ist nicht gleich ETF und es kann manchmal kompliziert sein, das richtige Produkt zum Vermögensaufbau auszuwählen. Vor allem auch deshalb, weil die ausgewählten ETFs perfekt zur persönlichen Anlagestrategie und ins bestehende Portfolio passen müssen.

Ein Robo-Advisor wie Scalable Capital, OSKAR oder Quirion nimmt Ihnen den kompletten Aufwand rund um das ETF-Investment ab. Das Beste: Mit einem Robo-Advisor können Sie bereits ab kleinen monatlichen Beträgen mehrere ETFs gleichzeitig investieren. Mit OSKAR beispielsweise legen Sie Ihr Kapital bereits ab einer Sparrate von 25 Euro pro Monat in bis zu zehn ETFs mit weltweiter Streuung an – das kann kein klassischer ETF-Sparplan.

Hinweis: Unser Robo-Advisor-Vergleich nimmt Kosten und Anlage­strategien von digitalen Vermögensverwaltern wie Scalable Capital, Quirion und Co. genau unter die Lupe.

Dow Jones-ETF im Vergleich

Wir raten grundsätzlich davon ab, einzelne Länderindizes wie den Dow Jones als Basisinvestment zu nutzen. Als Beimischung in einem gut diversifizierten Portfolio kann ein Dow Jones-ETF aber seine Stärken ausspielen. Das sieht auch Stiftung Warentest so. In „Finanztest“-Ausgabe (08/2016) heißt es: „Einen Index wie den Dow können Anleger in geringer Dosis beimischen (…).“

Bevor Sie einen Dow Jones-ETF kaufen, sollten Sie sich unseren Vergleich im Detail ansehen. Unter anderem folgende Fragen entscheiden darüber, welcher ETF ganz vorne landet und welcher ETF Fonds von uns eine Empfehlung erhält: Wie bildet der Indexfonds den DJ Average Index nach? Ist der Dow Jones-ETF ausschüttend oder wiederanlegend? Wie groß ist das Fondsvolumen? Wie hoch sind die Gebühren? Und wie gut war die Kursentwicklung des Indexfonds in den vergangenen Jahren? Wir haben für Sie die besten Dow Jones-ETFs auf dem Markt verglichen und dabei alle wichtigen Eckdaten berücksichtigt.

Das sollten Sie über unseren Test wissen

In unserem Dow Jones-ETF-Vergleich haben wir vier Exchange-traded Funds auf den US-Leitindex genauer in den Blick genommen. Entscheidend für unsere Bewertung des jeweiligen ETFs waren auf der einen Seite die Replikationsmethode sowie die Ausschüttungsart. Auf der anderen Seite haben die Gebühren und das Fondsvolumen eine entscheidende Rolle für die Bewertung gespielt: Bei einem größeren Fondsvolumen können die Kosten des ETFs auf mehrere Schultern verteilt werden, die Chance auf künftige Kostensenkungen ist größer als bei einem kleineren Fonds. Darüber hinaus erhalten Sie mit höherem Fondsvermögen die Sicherheit, dass Ihr favorisierter ETF auch langfristig am Markt bestehen bleibt. Verfügt ein ETF hingegen über wenig Vermögen, kann der Emittent den ETF wieder vom Markt nehmen – und Sie müssen sich ein neues Investment suchen.

Obwohl die Gebühren von ETFs grundsätzlich deutlich geringer sind als die Kosten von aktiv gemanagten Fonds, berücksichtigen wir im ETF-Vergleich die Unterschiede hinsichtlich der Gebühren. Insbesondere wenn Sie über mehrere Jahre Ihr Geld anlegen, empfehlen wir Ihnen immer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu wählen. Alle ETFs in unserem Test sind außerdem sparplanfähig – mehr dazu erfahren Sie im Ratgeber ETF-Sparplan und weiter unten in diesem Video zu Indexfonds.

Die besten ausschüttenden Dow Jones-ETFs

Der ComStage Dow Jones Industrial Average UCITS ETF mit der ISIN LU0378437502 und der WKN ETF010 ist ein ausschüttender ETF und bildet den Dow Jones-Index synthetisch nach. Die laufenden Kosten liegen bei 0,45 Prozent und die Ausschüttung erfolgt jährlich. Insgesamt verfügt der ComStage-ETF über ein Fondsvolumen in Höhe von 72,59 Millionen US-Dollar. Wollen Sie diesen ETF als Sparplan nutzen, erhalten Sie Ihn beispielsweise beim finanzen.net Brokerage Depot ab einer monatlichen Rate von 50 Euro kostenlos.

Auch wenn der ComStage-ETF im Hinblick auf Fondsvolumen nur auf dem vierten Platz in unserem Test landet, kann er durch vergleichsweise niedrige Gebühren und seine Performance überzeugen: In den vergangenen drei Jahren legte dieser ETF durchschnittlich 10,6 Prozent jährlich zu. Im Fonds-Vergleich von Stiftung Warentest erhält der ComStage Dow Jones Industrial Average UCITS ETF eine überdurchschnittliche Bewertung.

Der Lyxor Dow Jones Industrial Average UCITS ETF D (ISIN FR0007056841/WKN 541779) schneidet in unserem Test ebenfalls gut ab. Die Replikation dieses Index‘ erfolgt – wie schon beim ComStage-ETF – synthetisch, die Erträge schüttet der Lyxor-ETF halbjährlich aus. Der Dow Jones-ETF von Lyxor verfügt über ein deutlich größeres Fondsvolumen (225,27 Millionen US-Dollar). Die Wertentwicklung des ETF der Société Générale-Tochter überzeugt ebenfalls: Innerhalb von drei Jahren legte der Dow Jones-ETF von Lyxor im Schnitt pro Jahr 11,56 Prozent zu. Allerdings ist der Lyxor-ETF mit einer TER von 0,50 Prozent etwas teurer als der ComStage ETF.

Noch einmal deutlich größer ist das Fondsvolumen des ausschüttenden iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF (ISIN DE0006289390/WKN 628939), das bei 368,85 Millionen US-Dollar liegt. Mit einer TER von 0,51 Prozent ist dieser Indexfonds der BlackRock-Tochter der teuerste Dow Jones-ETF in unserem Vergleich. Im Gegensatz zu den synthetisch nachbildenden Lyxor- und ComStage-ETFs repliziert der iShares-ETF den US-Leitindex voll, das heißt der Fonds kauft und verkauft exakt die Aktien, die auch im Dow Jones enthalten sind. Dadurch ist für Anleger in höchstem Maße nachvollziehbar, wie sich der ETF zusammensetzt und entwickelt. Auch den iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF erhalten Anleger mit dem finanzen.net Brokerage Depot ab einer monatlichen Sparrate von 50 Euro kostenlos.

Der beste thesaurierende Dow Jones-ETF

In unserem Test haben wir nur einen thesaurierenden Fonds aufgeführt. Der iShares Dow Jones Industrial Average UCITS ETF B mit der ISIN IE00B53L4350 und der WKN BA0YEDK ist mit jährlichen TER von 0,33 Prozent der günstige im ETF-Vergleich. Die Erträge des ETF werden wieder angelegt (thesauriert) und die Indexnachbildung erfolgt physisch. Der Indexfonds verfügt über ein Fondsvolumen von 355,61 Millionen US-Dollar und wird von Stiftung Warentest als „überdurchschnittlich“ bewertet. Diesem Urteil können wir uns anschließen und den thesaurierenden iShares-ETF als Depotbeimischung für einen langfristigen Vermögensaufbau empfehlen.

Tipp: Auf finanzen.net können Sie sich mit der ETF-Fondssuche selbst einen Überblick über verschiedene ETFs auf dem Markt verschaffen.

Langfristiger Vermögensaufbau mit einem Dow Jones-ETF-Sparplan

Wenn Sie vorhaben, für Ihren langfristigen Vermögensaufbau ETFs in Ihr Portfolio zu übernehmen, ist die Einrichtung eines ETF-Sparplans für Sie interessant. Dann investieren Sie am besten keinen Einmalbetrag in einen Dow Jones-ETF, sondern sparen Sie regelmäßig kleinere Beträge an. ETF-Sparpläne auf den Dow Jones erhalten Sie bei Banken, Sparkassen und Online-Brokern – beachten Sie dabei aber immer die entstehenden Gebühren, diese können teilweise sehr groß sein.

Unsere Empfehlung: Vor allem die günstigen Online-Broker bieten Ihnen besonders gute Konditionen für den langfristigen Vermögensaufbau. Je nach ETF müssen Sie allerdings flexibel sein, denn nicht jeder Dow Jones-ETF ist bei jedem Online-Broker als Sparplan verfügbar.

Video: ETF-Sparplan kaufen - so erhalten Sie Sparpläne gebührenfrei

Wie funktioniert ein ETF und wie ein Sparplan? Welche Indexprodukte sind zum Aufbau von Vermögen geeignet? Wie können Anleger ohne Gebühren in Fonds- und ETF-Sparpläne investieren? Im Video-Tutorial auf YouTube erklärt Volker Altvater von finanzen.net alles Wissenswerte rund um ETF-Sparpläne. Schauen Sie sich das Video gleich an, es lohnt sich: ETF-Sparplan - so funktionieren Indexfonds und so können Anleger kostenlos in Sparpläne investieren.

Dow Jones-ETF kaufen - das sollten Sie tun

1
Eröffnen Sie ein Wertpapierdepot. Bei der Suche nach einem günstigen Anbieter hilft Ihnen unser Depot-Vergleich.
2
Wählen Sie einen ETF, der zu Ihrer Anlagestrategie passt. Entscheiden Sie, ob Sie einen thesaurierenden oder ausschüttenden ETF kaufen wollen.
3
Einen Dow Jones-ETF empfehlen wir als Depotbeimischung und nicht als Basisinvestment. Achten Sie bei Ihrer Auswahl auf die anfallenden Kosten. Insbesondere bei langfristigen Geldanlagen schmälern diese Ihre Rendite.

Beitrag verfasst von:

ANNIKA NIEDERKORN – FINANZEN.NET REDAKTEURIN
Annika Niederkorn - Redakteurin finanzen.net Ratgeber

Annika Niederkorn ist zuständig für die Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Zuvor schrieb Sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und hospitierte unter anderem bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Ihr Studium der Politischen Kommunikation hat sie mit einem Master abgeschlossen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Hinweis: Das finanzen.net Brokerage-Depot ist ein Angebot der finanzen.net GmbH, der Betreiberin dieser Webseite. Bankpartner für das finanzen.net Brokerage-Depot ist die onvista bank, eine eingetragene Marke der comdirect bank AG. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildquelle: Frontpage / Shutterstock.com

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