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Passives Einkommen aufbauen – mehr Geld verdienen mit diesen konkreten Tipps

Ein passives Einkommen zu generieren, von dem man auskömmlich leben kann, ist das Ziel vieler Menschen. Die Idee ist, ohne aktive Arbeit Einkünfte zu erhalten, die finanzielle Freiheit ermöglichen. Mit dieser finanziellen Unabhängigkeit kann man sich dann mehr den schönen Dingen des Lebens beziehungsweise der Selbstverwirklichung widmen. Welche Formen von passivem Einkommen es gibt und wie Sie Ihren Bedarf für finanzielle Freiheit ermitteln, wird Ihnen im Folgenden erklärt. Hilfreiche Tipps und wichtige Fakten dafür bekommen Sie zu Beginn des Textes.

Passives Einkommen - Empfehlungen & Tipps

Unsere Empfehlung: Achten Sie auf Ihre finanzielle Absicherung, bevor Sie den Sprung in die finanzielle Unabhängigkeit wagen und zum Beispiel Ihren Job kündigen.
Produkt­empfehlung: Dividendenaktien und andere Wertpapiere, die passives Einkommen generieren, können Sie für 0 Euro Ordergebühr bei finanzen.net zero1 handeln.
Tipp: Sparen Sie Steuern bei Ihrem passiven Einkommen aus Kapitalerträgen durch den Sparerfreibetrag mit einem Freistellungsauftrag.

Passives Einkommen - das Wichtigste in Kürze

Passives Einkommen im engeren Sinne erwirtschaften Sie mit Kapitalanlagen.
Sie können passives Einkommen aber auch durch selbst erzeugte Produkte generieren, die einmal hergestellt immer wieder Ertrag ohne größeres Zutun bringen.
Wichtig: Begleichen Sie zunächst offene Schulden, da die sonst mit Ihrem passiven Einkommen noch zusätzlich gegen die Raten und Zinsen arbeiten müssen. Das kann besonders zu Beginn des Weges zur finanziellen Freiheit beschwerlich sein.
Die Idee von passivem Einkommen ist, mit möglichst wenig Aufwand ein passives Einkommen zu generieren, um sich außerhalb der Tretmühle eines Brotjobs selbstverwirklichen zu können.

Was ist passives Einkommen?

Passives Einkommen (manchmal auch Residualeinkommen genannt) bedeutet, einen kontinuierlichen Geldstrom aus einer oder mehreren bestimmten Wertquellen zu erhalten. Das kann klassisch eine Kapitalanlage sein, aber auch ein digitales Produkt wie ein E-Book, das kontinuierlich Erlöse abwirft. Das ist schon das erste Kennzeichen, wenn man passives Einkommen definieren möchte. Ein weiterer Aspekt des Residualeinkommens ist die Unabhängigkeit vom Arbeitseinsatz: Bei einem klassischen Arbeitsverhältnis bekommen Sie einen bestimmten Aufwand an Zeit und Mühe gegen Geld eingetauscht. Bei einem passiven Einkommen ist diese Korrelation nicht vorhanden. Sie bekommen im Optimalfall ein erquickliches Einkommen, ohne viel Zeit und Arbeit hineinstecken zu müssen. Es kann aber auch passieren, dass Sie in ein Projekt viele Ressourcen investieren, aber der erhoffte Ertrag ausbleibt. Das bringt einen Unsicherheitsfaktor mit ins Spiel, wegen dem Sie erst einmal für finanzielle Sicherheit bei Ihrem Vermögen sorgen sollten. Das ist der erste Schritt zur finanziellen Freiheit, dem eigentlichen Ziel eines passiven Einkommens.

So können Sie ein passives Einkommen aufbauen

Die Möglichkeiten, um ein passives Einkommen aufzubauen, sind eigentlich nur durch die eigene Kreativität begrenzt. Einige Optionen erfordern bestimmte Voraussetzungen, zum Beispiel finanzieller Natur, andere einen großen initialen Arbeitsaufwand. Im Folgenden wird zwischen zwei Arten des passiven Einkommens unterschieden: solchen, die aus Kapitalerträgen stammen, oder jenen, die durch Arbeitsaufwand erzeugt werden. Die Linie ist dabei nicht immer ganz trennschaft zu ziehen. Beim Trading müssen zum Beispiel auch regelmäßig das Portfolio und die Märkte analysiert werden, eine Immobilie bedarf regelmäßiger Wartung. Um wirkliche finanzielle Freiheit zu erreichen, sollte das passive Einkommen möglichst aus nichtarbeitsintensiven Komponenten bestehen.

Wichtig: Wenn Sie dauerhaft passives Einkommen verdienen wollen, müssen Sie dafür in der Regel ein Gewerbe anmelden. Das gilt auch, wenn das passive Einkommen nur ein Nebenverdienst ist. Eine Ausnahme gilt für die sogenannten Freien Berufe.

Passives Einkommen von eigenen Produkten

Im digitalen Informationszeitalter sind die Möglichkeiten, um passives Einkommen zu verdienen, schier endlos. Besonders im kreativen Bereich bieten sich hier viele Möglichkeiten: Sie können E-Books schreiben, Online-Seminare oder -Trainings veranstalten, aufnehmen und als bezahlte Webinhalte zur Verfügung stellen oder Videos auf Plattformen wie YouTube stellen, um über Werbung Geld zu verdienen. Im zweiten Schritt können Sie noch zusätzlich Affiliate-Links in diese Produkte einbauen und somit doppelt abkassieren. Influencer sind beispielsweise ebenso dieser Form von passivem Einkommen zuzurechnen. Die Entwicklung von Apps könnte für technisch versierte Menschen eine lukrative Einkommensquelle darstellen.

Dies sind nur einige Beispiele für potenzielle Quellen von passivem Einkommen. Sie müssen sich nicht auf eines davon beschränken. Ganz im Gegenteil kann es sinnvoll sein, mehrere Eisen gleichzeitig im Feuer zu haben, wenn ein Produkt – durch welche Gründe auch immer – nicht mehr viel Ertrag abwirft. All diesen Produkten ist gemeinsam, dass sie in der Erstellung relativ zeit- und teilweise auch kostenaufwendig sind. Dazu sollten, zum Beispiel im Falle von YouTubern, ständig neue Inhalte erstellt werden. Von daher ist hier die finanzielle Freiheit oft nur insofern gegeben, dass Sie mehr Flexibilität für Ihren Arbeitsalltag erhalten. Mit der Zeit können Sie mit diesen Mitteln jedoch Vermögen für Kapitalanlagen anhäufen oder Mitarbeiter bezahlen, die letztendlich die Arbeit für Sie erledigen.

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Passives Einkommen aus Kapitalertärgen

Passives Einkommen erhalten Sie im engeren Sinne, wenn Sie Ihr Geld oder Ihre Wertanlagen für Sie arbeiten lassen – ohne größeres Zutun Ihrerseits. Nun ist leider nicht jeder Mensch mit einem Vermögen gesegnet, das er in ausreichendem Maß investieren kann, um mit Zinsen und Dividenden den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Wenn Sie nicht gerade im Lotto gewinnen, müssen Sie das Kapital wohl oder übel erst einmal durch harte Arbeit verdienen. Das erreichen Sie am besten mit einem frugalen Lebensstil. Die Idee hinter dem Frugalismus ist, möglichst sparsam neben dem Job zu leben. Das gesparte Geld wird dann in Kapitalanlagen investiert, die wiederum passives Einkommen zur Vermögensbildung generieren. Wenn alles gutgeht, sind die Erträge aus den Kapitalanlagen so hoch, dass sie ein geregeltes Einkommen ersetzen und finanzielle Freiheit ermöglichen.

Dividenden und Zinsen aus Wertpapieren

Eine naheliegende Möglichkeit für passives Einkommen liegt im Kauf von Dividendenaktien, ETFs und Anleihen. Bestimmte Aktien und ETFs versprechen regelmäßige Einnahmen in Form von Dividenden. Garantiert sind diese Einnahmen jedoch nicht, da Unternehmen nicht verpflichtet sind, überhaupt eine Dividende zu zahlen. Es gibt aber typische Dividendenaktien, die erfahrungsgemäß hohe Gewinnausschüttungen abwerfen. Beim Aufbau von Ihrem ETF-Portfolio müssen Sie abwägen, ob Sie Vermögensaufbau betreiben oder regelmäßige Dividenden erhalten wollen. Zum Vermögensaufbau ist ein thesaurierender ETF sinnvoller, da Sie damit vom Zinseszinseffekt profitieren. Für regelmäßige Dividenden müssen Sie einen ausschüttenden ETF wählen. In Hochzinsphasen können Anleihen attraktive Zinsen abwerfen. Achten Sie hier jedoch auf die Bonität des Emittenten.

Passives Einkommen durch Krypto

Kryptowährungen bieten ebenso Möglichkeiten für passives Einkommen. Bitcoin und Co. müssen Sie nicht unbedingt kaufen, sondern können Sie auch über Bitcoin Faucets erhalten. Das sind Plattformen, auf denen Sie durch das Lösen kleiner Aufgaben Kryptos verdienen können. Durch Crypto Staking können bestimmte Kryptowährungen wie Ethereum, die auf dem Proof-of-Stake-Verfahren ihre Blockchain bilden, fest anlegen und damit regelmäßige Erträge verdienen. Von Anbietern automatisierter Bitcoin-Robots wie Bitcoin Era raten wir Ihnen ab, da uns kein Anbieter im Test überzeugen konnte.

Geld durch Miete erhalten

Eine beliebte Form des passiven Einkommens ist das Vermieten von Wohnraum. Im Gegensatz zu Wertpapieren sind die Einnahmen hier relativ sicher und planbar. Vermietungen über Airbnb können besonders in von Touristen beliebten Gebieten sehr lukrativ sein. Jedoch müssen Sie nicht nur den Erwerb der Immobilie finanzieren, sondern das Objekt auch in Schuss halten. Das kann mit hohen Kosten und viel Arbeitsaufwand verbunden sein. Im besten Fall verdienen Sie jedoch genug Geld, um auch noch einen Hausmeisterdienst engagieren zu können, der Ihnen mühevolle Arbeiten abnimmt.

Autos, Campingausrüstung, Wohneinrichtung und viele andere Gebrauchsgegenstände bieten weitere Vermietungsmöglichkeiten. Wenn Sie hier eine Markt- oder Bedarfslücke entdecken, steckt hier ebenso Potenzial für ein hohes passives Einkommen.

Mit Privatinvestitionen und Privatkrediten passives Einkommen verdienen

Für passives Einkommen gibt es auch den Weg, als Investor aufzutreten. Über Crowdinvesting-Plattformen können Sie in verschiedenste Projekte wie Windparks oder die Entwicklung von PC-Spielen, aber auch ganz klassisch in Immobilien investieren. Immer beliebter werden Privatkredite oder auch Peer-to-Peer-Kredite genannt, die über Crowdlending-Plattformen organisiert werden. Bei beiden Formen des Geldverleihens bzw. Investierens sind relativ hohe Zinsen als passives Einkommen möglich. Die Verlustgefahr ist durch platzende Projektvorhaben oder zahlungsunfähige Schuldner jedoch auch immer gegeben.

Video: Frugalismus

Ein frugaler Lebensstil kann nötig sein, um den Grundstein für ein passives Einkommen, zum Beispiel aus Kapitalerträgen, zu legen. Das Ziel ist auch hier die finanzielle Freiheit. Felix Kästner erklärt Ihnen einfach und praxisnah in diesem Video, wie Frugalismus funktioniert. Ganz konkret erfahren Sie auch, wie hoch Ihr Vermögen sein muss, um daraus genug passives Einkommen für Ihren Lebensstandard zu erwirtschaften.

Das bedeutet finanzielle Freiheit

Finanzielle Freiheit bedeutet, den eigenen Lebensunterhalt durch passives Einkommen und somit mit relativ wenig Mühe bestreiten zu können. Dieses Ziel liegt in dem verständlichen Wunsch nach Selbstverwirklichung und einer besseren Lebensqualität. Wie viel Vermögen beziehungsweise passives Einkommen dafür nötig ist, hängt von den individuellen Vorstellungen eines adäquaten Lebensstandards ab. Wer geringe Ansprüche hat, zum Beispiel keinen Wert auf ein Auto oder Reisen legt, erlangt viel schneller finanzielle Freiheit. Wägen Sie also Ihre Bedürfnisse und Ihr Freiheitsbedürfnis gegeneinander ab, wenn Sie zum Beispiel zum Ziel haben, möglichst früh in Rente zu gehen. Welche Ausgaben sind es wirklich wert, um dafür länger zu arbeiten? Denn die „wahre finanzielle Freiheit“ ist erst dann erreicht, wenn Sie sich durch passives Einkommen auch die schönen Dinge im Leben leisten können – wie auch immer diese für Sie aussehen mögen.

Finanziellen Schutz und finanzielle Sicherheit aufbauen

Der Aufbau eines finanziellen Schutzes ist der erste Schritt zur finanziellen Freiheit. Dafür sollten Sie ein Vermögen anhäufen, mit dem Sie ungefähr ein halbes Jahr lang Ihre Fixkosten begleichen können. Dazu gehören die Miete, Lebensmittel, aber ebenso Versicherungen oder Kreditraten. Das schützt Sie auch ohne passives Einkommen bei einem Jobverlust oder Arbeitsunfähigkeit. Wenn Sie diese Kosten allein durch passives Einkommen abdecken, haben Sie die finanzielle Sicherheit erreicht. Können Sie sich dann auch noch darüber hinaus mit passivem Einkommen die Dinge leisten, die Ihnen für ein gutes Leben wichtig sind, dann haben Sie die finanzielle Freiheit erreicht.

Passives Einkommen - das sollten Sie tun

1
Erstellen Sie zwei Haushaltslisten: eine mit ihren aktuellen Fixkosten und eine mit den Kosten für Ihren angestrebten Lebensstil.
2
Bauen Sie sich auf Ihren ermittelten Fixkosten basierend ein finanzielles Polster für ein halbes Jahr auf.
3
Überlegen Sie sich, wie Sie ein passives Einkommen generieren können und wollen. Melden Sie unter Umständen ein Gewerbe an.
4
Leben Sie zunächst möglich sparsam, um Geld übrig zu haben, das Sie in Kapitalanlagen für passives Einkommen investieren können.
5
Wenn Sie durch passives Einkommen alle Kosten für ein schönes Leben nach ihren Maßstäben abdecken, sind Sie finanziell frei.

Beitrag verfasst von:

BENJAMIN RESSEL - RATGEBER-REDAKTEUR

benjamin ressel rredakteur Benjamin Ressel ist seit Anfang 2022 in der Ratgeber-Redaktion. Sein Masterstudium absolvierte er im Fachbereich Germanistik, während dessen er bereits als freier Lektor und Autor tätig war. Erste journalistische Erfahrungen sammelte er als Eventreporter, bevor ihn sein Weg zu finanzen.net führte.

*Das bedeutet das Sternchen: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Wir wollen so möglichst vielen Menschen helfen, eigenständig Vermögen aufzubauen und in Finanzfragen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Damit unsere Informationen kostenlos abrufbar sind, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet. Diese sogenannten Affiliate Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen. Geld bekommt die finanzen.net GmbH, aber nie der Autor individuell, wenn Leser auf einen solchen Link klicken oder beim Anbieter einen Vertrag abschließen. Ob die finanzen.net GmbH eine Vergütung erhält und in welcher Höhe, hat keinerlei Einfluss auf die Produktempfehlungen. Für die Ratgeber-Redaktion ist ausschließlich wichtig, ob ein Angebot gut für Anleger und Sparer ist.

🌳Das bedeutet das Bäumchen: Anlageprodukte, die im Sinne des Emittenten als nachhaltig klassifiziert werden, zeichnen wir mit einem Bäumchen-Symbol aus.

1Hinweis: finanzen.net zero ist ein Angebot der finanzen.net zero GmbH, einer Tochter der finanzen.net GmbH. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bildquelle: Katakari / Shutterstock.com

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