ETF-Kauf & ETF-Sparplan

ETF kaufen – die beliebtesten ETF Fonds

ETFs werden immer beliebter. Mehr als 4 Billionen Dollar sind weltweit in passiven Indexfonds investiert. Kein Wunder: Indexfonds sind transparent und kostengünstig. Worauf Anleger beim ETF-Kauf achten sollten, wieso der Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan eine gute Alternative zum Fondssparplan sein kann und welche Investments unter Anlegern besonders beliebt sind.

ETF kaufen -
darum geht es

Ein ETF (Exchange-traded Fund) ist ein Invest­ment­fonds, der an der Börse ge­han­delt wird.

ETFs werden auch “Indexfonds“ ge­nannt, weil sie einen Index wie den DAX in der Regel 1:1 abbilden  - mehr dazu im Rat­geber DAX-ETF.

Mit einem ETF streuen Sie Ihr Kapital mit nur einem Wertpapier auf einen ganzen Börsenindex und damit gleich auf mehrere Dutzend Aktien.

Indexfonds sind deutlich kosten­günstiger als klassische Invest­ment­fonds, da sie ohne Port­folio­manage­ment aus­kommen. Mehr zu klassi­schen Fonds lesen Sie im Ratgeber Fonds kaufen.

Tipp: Mit einem kostenlosen Depot bei finanzen.net Brokerage können Sie sogar ohne Ordergebühren in mehr als 80 ETF-Sparpläne investieren.

ETF kaufen -
Tipps & Tricks

Unsere Empfehlung: Index­fonds schneiden langfristig oft besser ab als ge­managte Fonds. Das macht ETFs zu einem empfehlens­wer­ten Bau­stein der Ver­mögens­bil­dung.

Produkt­empfehlung: Mit dem iShares Core MSCI World UCITS ETF (the­sau­rie­rend), dem ComStage MSCI World TRN UCITS ETF und dem Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D (beide aus­schüt­tend) streuen Sie Ihr Ka­pital auf die welt­größten Unter­neh­men.

Mit dem aus­schüt­ten­den Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D inve­stie­ren Sie Ihr Geld im Euro­raum.

Für chancen­orientierte An­leger sind auch Pro­dukte auf MDAX und DAX einen Blick wert, zum Bei­spiel ComStage DAX® TR UCITS ETF, ComStage ETF MDAX TR UCITS, Xtrackers DAX UCITS ETF 1C und Deka DAX UCITS ETF.

Die besten Indexfonds

NameISIN/WKNIndexGebühr pro Jahr (TER)Ver­wendung der Erträge
iShares Core MSCI World UCITS ETFIE00B4L5Y983/ A0RPWHMSCI World0,20 Prozentthesaurierend
ComStage MSCI World TRN UCITS ETFLU0392494562/ ETF110MSCI World0,20 Prozentausschüttend
Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1DIE00BK1PV551/ A1XEY2MSCI World0,19 Prozentausschüttend
Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1DLU0274211217/ DBX1EUEuroStoxx500,09 Prozentausschüttend
Lyxor ETF Euro Stoxx 50 – D-EURFR0007054358/ 798328EuroStoxx500,20 Prozentausschüttend
iShares Euro Stoxx 50 UCITS ETFIE0008471009/ 935927EuroStoxx500,16 Prozentausschüttend
Xtrackers DAX UCITS ETF 1CLU0274211480/ DBX1DADAX0,09 Prozentthesaurierend
iShares Core DAX® UCITS ETF (DE)DE0005933931/ 593393DAX0,16 Prozentthesaurierend
ComStage DAX® TR UCITS ETFLU0378438732/ ETF001DAX0,08 Prozentausschüttend
ComStage MDAX TR UCITS ETFLU1033693638/ ETF007MDAX0,30 Prozentausschüttend
iShares MDAX® UCITS ETF (DE)DE0005933923/ 593392MDAX0,51 Prozentthesaurierend

Produktempfehlung: Der iShares Core MSCI World UCITS ETF erhält vom Analysehaus Morningstar das Rating “Silver”, laut Finanztest ist dieser ETF “1. Wahl”. Der Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D erhält im Morningstar-Rating 4 von 5 Sternen. Der thesaurierende Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C gehört mit einer Gesamtkostenquote (TER) in Höhe von 0,19 Prozent pro Jahr zu den günstigsten MSCI World-ETFs überhaupt. Die ausschüttenden Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D und ComStage MSCI World TRN UCITS ETF erhalten von der Ratingagentur Morningstar 4 von 5 Sternen.

Der Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D bildet den EuroStoxx50 vollständig physisch ab. Der ComStage ETF MDAX TR UCITS gehört zu den beliebtesten Indexfonds auf den MDAX, der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C ist einer der beliebtesten DAX-ETFs. Letzterer erhält von Finanztest das Urteil “1. Wahl”.

In unserem ETF-Vergleich erfahren Sie noch mehr über die vorgestellten Produkte. Zunächst verraten wir Ihnen, was ETFs auszeichnet, wie Sie Indexfonds perfekt zum Vermögensaufbau nutzen und welche Vorteile diese gegenüber Investmentfonds haben.

ETF kaufen - Geldanlage in Exchange-traded Funds

Bei Exchange Traded Funds ist der Name Programm: ETFs werden nur an der Börse gehandelt. Und wie klassische Investmentfonds bilden sie die Entwicklung einer ganzen Palette von Investments ab – in nur einem einzigen Wertpapier.

Mit einem der auch Indexfonds genannten ETFs kaufen sich Anleger somit einen ganzen Börsenindex, eine ganze Branche oder sogar eine ganze Anlagekategorie ins Depot. Die Idee der ETFs ist dabei keineswegs neu. Schon Anfang der 70er Jahre wurde in den USA die Idee geboren, einen ganzen Börsenindex über einen Indexfonds handelbar zu machen. Der erste Indexfonds wurde im Jahr 1973 aufgelegt, war jedoch institutionellen Anlegern vorbehalten. Im Jahr 1976 konnten dann erstmals auch Privatanleger einen ETF kaufen. Damals waren Exchange Traded Funds noch die einzigen an der Börse gehandelten Fonds. Mittlerweile ist das anders: Viele aktiv verwaltete Investmentfonds können über die Kapitalanlagegesellschaft und zusätzlich über die Börse gehandelt werden.

Das Wichtigste in Kürze: Was ist ein ETF?

Ein ETF (Exchange-traded fund) ist ein an der Börse (Exchange) gehandelter (traded) Investmentfonds (fund). Anders als bei klassischen Fonds werden die Anteile in der Regel nicht über eine Investmentgesellschaft, sondern an der Wertpapierbörse gehandelt. Weiterer Unterschied: Ein ETF wird nicht aktiv von einem Management verwaltet. Stattdessen bildet ein ETF meist passiv einen Index ab, zum Beispiel den Deutschen Aktienindex DAX oder sein europäisches Pendant, den EuroStoxx 50. ETFs werden daher auch Indexfonds genannt, da sie darauf abzielen, die Entwicklung eines Index 1:1 abzubilden.

ETFs gibt es mittlerweile auf fast alle Anlageklassen: Neben Indexfonds auf Aktienmärkte wie den DAX oder den amerikanischen S&P 500 gibt es auch Indexfonds auf Rohstoffe, Devisen, Anleihen oder spezielle Fonds auf Regionen oder Anlagestrategien. Da Indexfonds ohne Portfoliomanagement auskommen, sind die Kosten für Anleger in der Regel deutlich günstiger als bei klassischen Fonds.

ETF-Käufer haben Qual der Wahl

Welche Bedeutung den passiven ETFs in der modernen Portfoliotheorie zukommt, lässt sich schon daran erkennen, dass heute drei der fünf weltgrößten Vermögensverwalter vorrangig auf passive, indexbasierte Anlagen setzen. Der weltweit wohl bekannteste ETF wurde mit dem SPDR® S&P 500 ETF (ISIN US78462F1030) schon in den 1990er Jahren vom Vermögensverwalter State Street Global Advisors auf den Markt gebracht.

Inzwischen verwalten in Europa 48 Anbieter ein ETF-Vermögen von insgesamt deutlich mehr als 500 Milliarden Euro. In Deutschland ist Xtrackers Marktführer. Der ETF-Anbieter der Deutschen Bank verwaltet 60 Milliarden Euro und insgesamt elf Prozent des europäischen ETF-Vermögens. Nach eigener Aussage bietet Xtrackers mit über 180 ausstehenden Produkten das größte ETF-Angebot europaweit.

Den ETF-Boom verstärkt hatte die Deutsche Börse mit der Auflage einer eigenen Plattform für Exchange Traded Funds zur Jahrtausendwende. Heute können Anleger im Börsensegment XTF über den Handelsplatz XETRA mehr als 1.100 ETFs kaufen.

ETF oder Fonds kaufen?

“Soll ich eher einen ETF oder Fonds kaufen?” Viele Anleger stellen die Frage nach den wesentlichen Unterschieden.

Ein klassischer Investmentfonds funktioniert im Prinzip so: Zunächst definiert die Kapitalanlagegesellschaft im Verkaufsprospekt die Anlagerichtlinien für den Fonds. Festgelegt wird darin unter anderem detailliert, welchen Anlageschwerpunkt der Investmentfonds haben soll.

ETF Sparplan und ETF Fonds kaufen beim Testsieger

Auch: Soll der Fonds eher auf kleine, wachstumsstarke Unternehmen setzen, was für den Anleger mit höheren Chancen, aber eben auch mit höheren Kursrisiken verbunden ist? Oder soll das Fondsvermögen ausschließlich in etablierte Unternehmen mit geringerem Kursrisiko angelegt werden? Beispielsweise in Großkonzerne vom Range einer Nestlé, Siemens, BASF oder L’Oréal. Auch die Anlageregion wird im Verkaufsprospekt exakt definiert.

Erst anschließend kommt der Fondsmanager ins Spiel. Seine Aufgabe: Aus der durch die Vorgaben im Verkaufsprospekt eingeschränkten Auswahl an Unternehmen diejenigen zu identifizieren, die vielversprechende Kurschancen und den Wert des Fondsvermögens mehren können. Ziel des Fondsmanagers ist dabei zweierlei. Zum einen sollte sein Fonds besser abschneiden als vergleichbare Börsenindizes. Zum anderen sollte er den konkurrierenden Fonds anderer Fondsgesellschaften die Hacken zeigen.

Das Problem: Nur wenige Fondsmanager schneiden besser als der Markt ab, meist liegt die Fondsperformance unter der Performance des jeweiligen Index. Je nach Statistik sind es nur fünf bis dreißig Prozent der Manager, die den zugrundeliegenden Index outperformen, also besser abschneiden. Als Anleger sollten Sie bei der Fondswahl daher sehr genau darauf achten, welche Fondsmanager über Jahre hinweg gute Ergebnisse erzielen und welche Investmentfonds nachhaltig besser als der Markt abschneiden. Hier finden Sie 8 wichtige Tipps zum Fondskauf und Vermögensaufbau mit Investmentfonds.

Zurück zur Frage ETF oder Fonds: Wenn viele Fonds ohnehin unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielen, liegt es für Anleger nahe, direkt den Index bzw. den passenden ETF-Fonds zu kaufen. Zumal sich mit passiven Indexfonds die mitunter teuren Gebühren für das aktive Fondsmanagement vermeiden lassen. Da die Zusammensetzung eines ETFs durch den Referenzindex vorgegeben ist, ist auch kein Fondsmanagement notwendig, das die Aktienauswahl vornimmt, diese kontinuierlich überwacht und anpasst. Mit einem ETF lassen sich daher die Managementgebühren einsparen, die bei Aktienfonds zirka 1,5 Prozent pro Jahr betragen.

ETF Kosten: Gebühren deutlich günstiger als bei klassischen Fonds

Im Vergleich zu aktiv verwalteten Investmentfonds sind die Gebühren bei Exchange Traded Funds eher gering. Zu den ETF-Kosten zählen insbesondere die Depot-, Handels- und Verwaltungsgebühren.

Die Kostenstelle Depotgebühr können Anleger getrost abhaken. Zumindest wenn sie ihr Anlagedepot bei einem modernen Anbieter führen. Zwar berechnen gerade Filialbanken auch heute häufig noch satte Jahresgebühren. Die meisten Direktbanken und Online Broker verzichten hingegen darauf, ihre Kunden Jahr für Jahr mit einer Fixgebühr zur Kasse zu bitten.

Auch der Ausgabeaufschlag spielt bei den ETF-Kosten keine Rolle. Während gemanagte Fonds häufig mit einem Ausgabeaufschlag von fünf Prozent daher kommen, wird beim ETF-Kauf in der Regel kein Ausgabeaufschlag fällig. Gut zu wissen: Auch bei Investmentfonds lässt sich dieser teure Kostenblock leicht einsparen: So sind bei modernen Anbietern häufig zahlreiche Fonds mit Rabatt oder ohne Ausgabeaufschlag zu haben. Im finanzen.net Brokerage-Depot können Anleger sogar über 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

Auch die Verwaltungsgebühren spielen bei ETFs keine nennenswerte Rolle. Während die Vermögensverwaltungsgebühren bei klassischen Investmentfonds meist mit etwa 0,8 bis 2 Prozent pro Jahr zu Buche schlagen, müssen ETF-Anleger am deutschen Markt lediglich mit Kosten von zirka 0,35 bis 0,50 Prozent pro Jahr rechnen, bei Renten-ETFs liegt dieser ETF-Kostenblock nur bei 0,15 bis 0,25 Prozent per anno.

Von erfahrenen Investment-Profis lernen!

Noch mehr Expertenwissen zu Aktien, ETFs & Co. gibt es in unseren kostenfreien Online-Seminaren. Fondsmanager, Analysten, Profi-Trader und andere Experten stehen Ihnen Rede und Antwort:

Welche Anlagestrategien sind erfolgversprechend?
Welche Aktien, Fonds und Derivate empfehlen die Börsenprofis?
Jetzt einsteigen oder eher abwarten?

Informieren Sie sich jetzt über unsere aktuellen Webinare:
17.12.2018, 18:00 Uhr:
Risikomanagement - wieso es für Anleger unverzichtbar ist
19.12.2018, 18:00 Uhr:
Japanische Candlesticks: Die Revolution der Chartanalyse - so haben Sie einen Informationsvorsprung
17.01.2019, 18:00 Uhr:
Technischer Ausblick auf 2019: So ist die charttechnische Lage und so geht's weiter
06.02.2019, 18:00 Uhr:
Warum und wie sparen: Altersvorsorge und Vermögensaufbau im Blick

ETF-Handel: Orderprovision beim ETF-Trading entscheidend

Beim ETF-Handel sind die Orderkosten der bedeutendste Kostentreiber. Beim ETF-Trading, also dem Kauf und Verkauf, zahlen Anleger eine Handelsplatzgebühr sowie eine Orderprovision an die Depotbank.

Auf die Börsen-/ Handelsplatzgebühren können Anleger de facto keinen Einfluss nehmen. Anders sieht die Sache bei den Orderprovisionen aus. Nicht nur bei größeren Orders ist dieser Kostenblock erheblich: So berechnen Filialbanken wie die Berliner Sparkasse für den ETF-Handel noch immer 0,7 – 0,9 Prozent vom Kurswert, bei der Orderaufgabe in der Filiale sogar 1,0 Prozent. Nach Adam Riese schlägt ein ETF-Trade über 25.000 Euro also schnell mit bis zu 250 Euro zu Buche. Moderne Anbieter mit günstigen ETF-Handelskonditionen berechnen fürs ETF-Trading hingegen nur wenige Euro pro Order – unabhängig von der Höhe des Auftrags.

Tipp zum ETF-Handel: Mehrfach ausgezeichnet wurden die Orderkonditionen des finanzen.net Brokerage-Depots. Hier zahlen Anleger fürs ETF-Trading nur eine vom Handelsvolumen unabhängige Orderprovision von 5 Euro für alle Wertpapiere an allen deutschen Handelsplätzen, egal ob ETFs, Fonds, Aktien, Anleihen, Zertifikate oder Optionsscheine. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesen Order-Konditionen!

ETF-Sparplan: Mittels Fondssparplan in ETFs investieren

Zur Altersvorsorge und zum langfristigen Vermögensaufbau sind ETF-Sparpläne aus mehreren Gründen interessant: Die Gebühren sind günstig, die Entwicklung des ETF-Sparplans lässt sich einfach verfolgen, und die Sparraten können jederzeit bequem online angepasst werden. So lässt sich schon mit kleinen monatlichen Sparraten ganz einfach langfristig ein Vermögen aufbauen.

Wie auch beim Fondssparplan profitieren Anleger zudem vom Cost Average-Effekt: Zu niedrigen Kursen wandern mehr Anteile ins Depot als zu höheren Kursen. Auf lange Sicht ist das von Vorteil. Ein langfristig orientierter Anleger kann sich über temporäre Kursrücksetzer also freuen, da sein ETF-Sparplan ihm mehr Anteile fürs gleiche Geld ins Depot bucht. Durch die monatliche Sparrate schwindet zudem das Risiko, das Wertpapier zum falschen Zeitpunkt zu kaufen.

Was bringt ein ETF-Sparplan? Historisch hat der Deutsche Aktienindex (DAX) einen durchschnittlichen Kurszuwachs von 8,5 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Wer mit einem ETF-Sparplan auf die Fortsetzung dieser Entwicklung setzt, kann mit einer monatlichen Sparrate von 150 Euro in zwanzig Jahren ein Vermögen von 91.000 Euro aufbauen. Wem die Sparrate zu hoch ist, der kann bei den meisten Online Brokern auch mit kleineren Sparbeiträgen an den Start gehen.

Wichtig: ETF-Sparer sollten bereits bei der Auswahl der Depotbank darauf achten, dass beim Kauf eines ETF-Sparplans keine Ordergebühren anfallen und auch kleine Sparraten möglich sind. Auch Online-Banken berechnen pro Sparplankauf häufig 75 Cent bis 3 Euro. Was sich auf wenig anhört, kommt bei einer 50 Euro-Order einer saftigen Gebühr von 1,5 bis 6 Prozent gleich. Die Lösung: Ein Anbieter, der den Sparplankauf kostenfrei anbietet: Ausnahmslos alle ETF-Sparpläne kostenfrei erhalten Anleger derzeit im finanzen.net Brokerage-Depot. Die Konditionen dieses Depots wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Aktuell können Anleger aus mehr als 80 kostenfreien ETF-Sparplänen wählen.

Video: ETF kaufen - so geht's, so bekommen Sie Sparpläne gebührenfrei

Wie funktioniert ein ETF und wie ein Sparplan? Welche Indexfonds sind zum Vermögens­aufbau geeignet und wo können Anleger ohne Gebühren in ETF- und Fondssparpläne investieren? Im Video-Tutorial erklärt Volker Altvater von finanzen.net das Wichtigste rund um den Vermögensaufbau mit Sparplänen. Schauen Sie sich das Video gleich an, es lohnt sich!

Video ETF-Sparplan - so funktionieren Indexfonds und so können Anleger kostenlos in Sparpläne investieren

ETF Fonds-Auswahl: Was es zu beachten gilt

Auch bei ETF Fonds gibt es einen kleinen Haken: Die Auswahl des passenden Fonds ist nicht ganz einfach, denn mittlerweile konkurrieren tausende ETF-Fonds mit verschiedenen Strategien um die Gunst des Anlegers.

Bei der Auswahl des passenden ETFs sollten Anleger auch auf die Replikationsmethode achten, der Vorgehensweise des Anbieters bei der Abbildung des zugrunde liegenden Index. Zu unterscheiden sind ETFs mit direkter Replikation von ETFs mit indirekter Replikation.

ETFs mit direkter Replikation bilden einen Index ganz klassisch nach: Ein voll replizierender Indexfonds kauft und verkauft also tatsächlich alle im Index enthaltenen Wertpapiere. Teilweise werden auch nur jene Indexmitglieder ge- und verkauft, die einen signifikanten Einfluss auf die Indexentwicklung haben (Representing Sampling Strategie). Indexmitglieder mit geringem Gewicht sind im Indexfonds damit nicht enthalten, was zu geringen Abweichungen bei der Kursentwicklung von ETF zu Index führen kann.

Anders bei ETFs mit indirekter Replikation: Bei diesem Verfahren bilden die ETF-Anbieter die Indexentwicklung über Swaps ab, das sind Tauschgeschäfte zwischen ETF-Anbieter und einem Swap-Kontrahenten. Diese Replikationsmethode ist günstiger als der physische Kauf und Verkauf, was sich auch positiv auf die Gebühren für den Anleger auswirken kann. Nachteil: Wird der Swap-Kontrahent zahlungsunfähig, können Anleger mitunter ihre komplette Einlage verlieren. Ein eher geringes Risiko, das ETF-Anleger aber unbedingt kennen sollten.

Tipp: Auf finanzen.net können Sie ganz einfach den für Sie passenden ETF finden. Zur ETF-Fondssuche.

Beliebte ETF-Fonds auf wichtige Aktienindizes

Mit Indexfonds können ETF-Anleger mittlerweile nahezu jede Anlagestrategien abdecken. In Deutschland besonders beliebt sind ETF-Fonds auf die bekanntesten Aktienbarometer DAX, MDAX & Co.

ETF DAX

Bei ETF DAX-Investments sollten Anleger unterscheiden zwischen Papieren, die den Kursindex abbilden, und jenen, die den Performanceindex abbilden. Die Performanceindex-Varianten sind generell vorzuziehen, da diese Dividenden und vergleichbare Ausschüttungen berücksichtigen. Beliebte DAX ETFs mit hohem Anlagevolumen sind der ComStage DAX® TR UCITS ETF (WKN ETF001), der iShares Core DAX® UCITS ETF (DE) (WKN 593393), der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C (WKN DBX1DA) und der Deka DAX UCITS ETF (WKN ETFL01). Beim Deka-Fonds handelt es sich übrigens um eine ETF DAX-Variante auf den Performance-Index, zu dem Anleger im finanzen.net Brokerage Depot einen kostenlosen ETF-Sparplan einrichten können. Depotführungskosten gibt es hier keine, sodass tatsächlich hundert Prozent des Anlegergeldes im DAX-ETF ankommt.

Tipp: Die besten DAX-ETF Fonds finden Sie in unserem Ratgeber DAX-ETF.

ETF EuroStoxx 50

Anleger die den europäischen Aktienindex abbilden wollen, haben derzeit die Wahl aus zirka 20 ETF EuroStoxx50-Fonds verschiedener Anbieter. Der ausschüttende Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D bildet den Eurozonen-Index, der zu den führenden Börsenbarometern Europas zählt, vollständig physisch ab.

Zu den Fonds mit dem größten Anlagevolumen zählen der Lyxor ETF Euro Stoxx 50 – D-EUR (WKN 798328) und der iShares Euro Stoxx 50 UCITS ETF (WKN 935927). Kunden des finanzen.net Brokerage-Depots können einen kostenfreien Sparplan auf den ComStage EURO STOXX 50® TR UCITS ETF (WKN ETF050) einrichten.

Aktion €uro Investor

ETF MDAX

Auch der deutsche Mid-Cap-DAX (MDAX) ist über ETF MDAX-Papiere investierbar. Der MDAX umfasst 60 Unternehmen, die den dreißig im DAX gelisteten Werten hinsichtlich Marktkapitalisierung und Börsenumsatz nachfolgen. Zu den beliebtesten ETF M-DAX-Fonds zählen der iShares MDAX® UCITS ETF (DE) (WKN 593392), der Deka MDAX UCITS ETF (WKN ETFL44) und der ComStage MDAX TR UCITS ETF (WKN ETF007) – lesen Sie dazu auch den Ratgeber MDAX-ETF. Kunden von finanzen.net Brokerage können den ComStage-ETF kostenfrei als Sparplan kaufen.

ETF MSCI World

Mit nur einem Wertpapier in die ganze Welt investieren können Anleger mit einem ETF auf den MSCI World. Der Aktienindex MSCI World bildet die Entwicklung der größten Firmen der Welt ab, derzeit umfasst der Index mehr als 1.600 Unternehmen. Das größte Anlagevolumen haben derzeit diese ETF MSCI World-Fonds: iShares MSCI World UCITS ETF (WKN A0HGV0), iShares Core MSCI World UCITS ETF (WKN A0RPWH), Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (WKN A1XB5U) sowie Lyxor ETF MSCI World – D-EUR (WKN LYX0AG). Der Lyxor-ETF ist im finanzen.net Brokerage-Depot ab 50 Euro kostenlos ansparbar.

Einen Blick wert ist auch der ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (WKN ETF110), der die Wertentwicklung des Weltaktienindex MSCI World synthetisch nachbildet. Die Gebühren des ComStage MSCI World-ETF bewegen sich mit 0,20 Prozent pro Jahr im Durchschnitt. Der ComStage-ETF legte die erzielten Erträge bisher an (thesaurierend), seit Anfang 2018 schüttet er die Erträge aus.

Der Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D (WKN A1XEY2) schüttet die Erträge aus und bildet den Weltaktienindex mittels optimiertem Sampling physisch nach. Mit 0,19 Prozent Gesamtkostenquote (TER) gehört der ETF der Deutsche Bank-Tochter darüber hinaus zu den günstigeren MSCI World-ETFs – mehr zu ETF Fonds auf den Weltaktienindex verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber MSCI World-ETF.

ETF kaufen - das sollten Sie tun

1
Wählen Sie einen ETF passend zu Ihrer Anlagestrategie, zum Beispiel den DAX oder den etwas chancen- und auch risiko­reicheren MDAX. Zum ETF-Kauf benötigen Sie dann ein Anlage­depot.
2
Sie müssen ein Depot eröffnen. Wählen Sie nicht irgendeinen Anbieter, sondern achten Sie auf günstige Konditionen. Besonders günstig sind reine Online-Anbieter, die sogenannten Onlinebroker. Nutzen Sie zur Auswahl auch unseren Aktiendepot-Vergleich.
3
Erteilen Sie dann Ihrer Depotbank den Auftrag, einen ETF auf den gewählten Basisindex (DAX, MDAX, MSCI World usw.) zu kaufen. Alternativ können Sie auch einen ETF-Sparplan einrichten.

Beitrag verfasst von:

Volker Altvater

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Imagentle / Shutterstock.com

JETZT NEWSLETTER ABONNIEREN!

Sie wollen rund um das Thema ETF immer auf dem Laufenden bleiben?
Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Ratgeber-Newsletter!

Mehr zum Thema

Depotgebühren runter!
Aktiendepot Vergleich
Welches Aktiendepot bietet neben günstigen Gebühren auch ein ausgezeichnetes Leistungsspektrum? Worauf sollten Anleger bei der Wahl eines Depotkontos achten? Mehr dazu sowie wichtige Tipps rund um Depotwechsel und Depotübertrag ...
Vermögensaufbau mit flexiblen Fonds
Multi Asset Fonds kaufen – so investieren Sie günstig und diversifiziert
Mit Multi Asset Fonds investieren Anleger gleichzeitig in unterschiedliche Anlageklassen und streuen damit das Risiko Ihrer Geldanlage. Wir geben hilfreiche Tipps für Ihr Investment, zeigen die besten Multi Asset Fonds und erklären, worauf Sie besonders achten sollten.
Wie Anleger den Hebel richtig ansetzen
Mini-Futures handeln – so multiplizieren Sie Ihre Renditen
Mit Mini-Futures profitieren Anleger von einem Hebel und partizipieren so überproportional an der Wertentwicklung von Basiswerten. Außerdem sind Mini-Futures nicht laufzeitbegrenzt. Worauf Sie beim Handel mit Mini-Futures achten sollten und wie Sie die besten Produkte finden - wir erklären alles Wichtige rund um das Thema Mini-Futures.
BackToTop Nach oben