ETF-Kauf & ETF-Sparplan

ETF kaufen – die besten ETF Fonds

ETFs werden immer beliebter. Mehr als 4 Billionen Dollar sind weltweit in passiven Indexfonds investiert. Kein Wunder: Indexfonds sind transparent und kostengünstig. Worauf Anleger beim ETF-Kauf achten sollten, wieso der Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan eine gute Alternative zum Fondssparplan sein kann und welche Investments unter Anlegern besonders beliebt sind.

ETF kaufen -
darum geht es

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Invest­ment­fonds, der an der Börse ge­han­delt wird. ETFs heißen auch "Index­fonds", weil sie einen Index wie den DAX in der Re­gel 1:1 abbilden - lesen Sie da­zu auch den Rat­geber DAX-ETF.

Mit einem ETF streuen Sie Ihr Kapital mit nur ei­nem Wert­pa­pier gleich auf einen gan­zen Bör­sen­index und damit auf meh­rere Dut­zend Ak­tien.

Index­fonds schnei­den lang­fri­stig oft besser ab als ge­manag­te Fonds und sind deutlich ko­sten­gün­sti­ger als klassi­sche In­vest­ment­fonds, da ETFs ohne Port­folio­manage­ment aus­kom­men - mehr zu klassi­schen Fonds lesen Sie im Ratgeber Fonds kaufen.

Tipp: Mit einem kostenlosen Depot bei finanzen.net Brokerage können Sie sogar ohne Ordergebühren in mehr als 160 ETF-Sparpläne investieren.

ETF kaufen -
Tipps & Tricks

Produkt­empfehlung (Kom­plett­paket): Wer die ETF-Aus­wahl nicht selbst übernehmen und weitere Vor­teile wie Steuer­optimierung und kos­ten­loses Re­balan­cing möchte, kann das Komplett-ETF-Sparplan-Angebot von OSKAR nutzen.

Produkt­empfehlung (Einzel-ETFs): Streu­en Sie Ihr Kapital auf die welt­größten Unter­neh­men mit iShares Core MSCI World UCITS ETF und Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (bei­de the­sau­rie­rend) sowie mit ComStage MSCI World TRN UCITS ETF, Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D (bei­de aus­schüt­tend).

Mit dem aus­schüt­ten­den Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D inve­stie­ren Sie Ihr Geld im Euro­raum.

Chancen­orien­tierte An­leger inve­stie­ren in Xtrackers DAX UCITS ETF 1C, ComStage DAX® TR UCITS ETF, ComStage ETF MDAX TR UCITS und Deka DAX UCITS ETF.

Die besten Indexfonds

NameISIN/WKNIndexGebühr pro Jahr (TER)Ver­wendung der Erträge
Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1CIE00BJ0KDQ92/ A1XB5UMSCI World0,19 Prozentthesaurierend
iShares Core MSCI World UCITS ETFIE00B4L5Y983/ A0RPWHMSCI World0,20 Prozentthesaurierend
ComStage MSCI World TRN UCITS ETFLU0392494562/ ETF110MSCI World0,20 Prozentausschüttend
Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1DIE00BK1PV551/ A1XEY2MSCI World0,19 Prozentausschüttend
Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1DLU0274211217/ DBX1EUEuroStoxx500,09 Prozentausschüttend
Lyxor ETF Euro Stoxx 50 – D-EURFR0007054358/ 798328EuroStoxx500,20 Prozentausschüttend
iShares Euro Stoxx 50 UCITS ETFIE0008471009/ 935927EuroStoxx500,10 Prozentausschüttend
Xtrackers DAX UCITS ETF 1CLU0274211480/ DBX1DADAX0,09 Prozentthesaurierend
iShares Core DAX® UCITS ETF (DE)DE0005933931/ 593393DAX0,16 Prozentthesaurierend
ComStage DAX® TR UCITS ETFLU0378438732/ ETF001DAX0,08 Prozentausschüttend
ComStage MDAX TR UCITS ETFLU1033693638/ ETF007MDAX0,30 Prozentausschüttend
iShares MDAX® UCITS ETF (DE)DE0005933923/ 593392MDAX0,51 Prozentthesaurierend

Produkt­empfehlung: Der iShares Core MSCI World UCITS ETF erhält vom Analyse­haus Morningstar das Rating „Silver“, laut Stif­tung Waren­test ist dieser ETF „1. Wahl“. Der aus­schüt­ten­de Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D er­hält im Morning­star-Rating 4 von 5 Sternen. Der the­sau­rie­rende Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C gehört zu den günstigsten MSCI World-ETFs. Auch der ausschüttende ComStage MSCI World TRN UCITS ETF erhält von der Ratingagentur Morningstar 4 von 5 Sternen.

Der Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D bildet den EuroStoxx50 voll­ständig physisch ab. Der ComStage ETF MDAX TR UCITS gehört zu den belieb­testen Index­fonds auf den MDAX. Der iShares MDAX® UCITS ETF (DE) erhält von Stif­tung Waren­test das Urteil „1. Wahl“. Der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C ist einer der beliebtesten DAX-ETFs. Auch er erhält von Stif­tung Waren­test die Bewertung „1. Wahl“.

Mit dem Robo-Advisor OSKAR sparen Sie sich die ETF-Aus­wahl und investie­ren in bis zu zehn Index­fonds mit weltweiter Streuung gleich­zeitig.

In unserer Über­sicht der von Anlegern meistgenutzten ETF erfahren Sie noch mehr über die vor­gestell­ten Produkte. Zunächst verra­ten wir Ihnen, was ETFs aus­zeichnet, wie Sie Indexfonds zum Ver­mö­gens­aufbau nutzen und was diese von klassi­schen Invest­ment­fonds unterscheidet.

ETF kaufen – Geldanlage in Exchange Traded Funds

Bei Exchange Traded Funds ist der Name Programm: ETFs, also börsengehandelte Indexfonds, werden nur an der Börse gehandelt. Und wie klassische Investmentfonds bilden sie die Entwicklung einer ganzen Palette von Investments ab – in nur einem einzigen Wertpapier.

Mit ETFs kaufen sich Anleger somit einen ganzen Börsenindex, eine ganze Branche oder sogar eine ganze Anlagekategorie ins Depot. Die Idee der ETFs ist dabei keineswegs neu. Schon Anfang der 70er Jahre wurde in den USA die Idee geboren, einen ganzen Börsenindex über einen Indexfonds handelbar zu machen. Der erste Indexfonds wurde im Jahr 1973 aufgelegt, war jedoch institutionellen Anlegern vorbehalten. Im Jahr 1976 konnten dann erstmals auch Privatanleger einen ETF kaufen. Damals waren Exchange Traded Funds noch die einzigen an der Börse gehandelten Fonds. Mittlerweile ist das anders: Viele aktiv verwaltete Investmentfonds können über die Kapitalanlagegesellschaft und zusätzlich über die Börse gehandelt werden.

Das Wichtigste in Kürze: Was ist ein ETF?

Ein ETF (Exchange traded fund) ist ein an der Börse (Exchange) gehandelter (traded) Investment­fonds (fund). Anders als bei klassischen Fonds werden die Anteile in der Regel nicht über eine Invest­ment­gesell­schaft, sondern an der Wert­papier­börse gehandelt. Weiterer Unterschied: Ein ETF wird nicht aktiv von einem Manage­ment verwaltet. Stattdessen bildet ein ETF meist passiv einen Index ab, zum Beispiel den Deutschen Aktien­index DAX oder sein europäisches Pendant, den EuroStoxx 50. ETFs werden daher auch Indexfonds genannt, da sie darauf abzielen, die Entwick­lung eines Index' 1:1 abzubilden.

ETFs gibt es mittlerweile auf fast alle Anlageklassen: Neben Index­fonds auf Aktien­märkte wie den DAX oder den ameri­kanischen S&P 500 gibt es auch Indexfonds auf Rohstoffe, Devisen, Anleihen oder spezielle Fonds auf Regionen oder Anlage­strate­gien. Da Index­fonds ohne Portfolio­manage­ment auskommen, sind die Kosten für An­leger in der Regel deutlich günstiger als bei klassischen Fonds.

Was sind ETFs genau?

ETFs revolutionieren die Finanzwelt. Anleger können damit besonders leicht Vermögen aufbauen. Sie sind kostengünstig, transparent und so beliebt wie kaum ein anderes Börsenprodukt. Derzeit liegt das weltweit verwaltete ETF-Vermögen bei deutlich über fünf Billionen US-Dollar – Tendenz: steigend. Auch die Zahl der Produkte nimmt stetig zu, inzwischen können Anleger aus insgesamt mehr als 2.000 verschiedenen ETFs wählen. Doch was sind ETFs genau und wie funktionieren sie?

Genial einfach, einfach genial

ETFs bilden einen Index passiv ab und sie sind wie Aktien ganz einfach an der Börse handel­bar. Ziel von ETFs ist es, den zugrundeliegenden Index möglichst exakt nach­zubil­den und die gleiche Rendite wie der Index zu erzielen. Steigt zum Beispiel der MSCI World-Index um ein Prozent, dann steigt auch der dazu­gehö­rige MSCI World-ETF im Optimalfall um ein Prozent (abzüg­lich Gebüh­ren).

Börsengehandelte Index­fonds vereinen die Vor­teile von In­vest­ment­fonds und Aktien: die breite Risiko­streu­ung und die leichte Handelbarkeit einer Aktie – ein ein­faches und doch geniales Kon­zept.

Was ist ein ETF? Das Beste aus Aktien und Fonds!

Sie als Anleger können jederzeit ETF-Anteile kaufen und verkaufen, den aktuellen Wert Ihres ETFs abrufen und die Kursperformance nachvollziehen. Sowohl ein Einstieg als auch ein Ausstieg ist zu jeder Zeit problemlos möglich.

Analog zu einem klassischen Investmentfonds bieten ETFs zugleich einen diversifizierten Zugang zu den Anlagemärkten in aller Welt. Mit einem ETF müssen Sie als An­leger Ihr Ka­pital nicht mehr aktiv auf verschiedene Aktien streuen, um das Anlage­risiko zu re­du­zie­ren. Ein ETF ist bereits über Unter­nehmen, Bran­chen und Län­der diver­si­fi­ziert, denn: Mit einem einzigen ETF kaufen Sie als Anleger gleich einen ganzen Index – und damit ein Bündel an unter­schied­li­chen Titeln mit­samt ihren Stär­ken und Schwä­chen.

Transparent wie kaum ein anderes Börsenprodukt

ETF Sparplan und ETF Fonds kaufen beim Testsieger

ETFs zeichnen sich durch große Trans­pa­renz aus und bieten Ihnen so eine optimale Kontrolle über Ihr angelegtes Vermögen. Weil ETFs die Wert­entwick­lung von Indizes wider­spiegeln und die Zu­sam­men­setzung dieser Indizes öffent­lich be­kannt ist, wissen Sie jeder­zeit ganz genau, in was Sie inve­stie­ren.

ETFs sind sehr leicht ver­gleich­bar: Oft finden Sie mehrere ETFs auf den glei­chen Refe­renz­index. Kosten und Ren­diten ver­schie­­dener ETFs lassen sich mitein­ander ver­gleichen.

Auch beim Thema Kosten sind ETFs transparent wie kaum ein anderes Produkt: Sämtliche Gebühren Ihres ETFs können Sie zu jedem Zeitpunkt einsehen. Wichtig ist dabei der Blick auf die Gesamtkostenquote, die sogenannte Total Expense Ratio (TER). Die TER macht einen Gebührenvergleich von einem ETF Fonds zum anderen sehr leicht möglich – mehr dazu lesen Sie in unserem ETF-Lexikon. Innerhalb unseres Ratgebers ETF-Sparplan gehen wir noch genauer auf die wichtigsten Kostenpunkte bei ETFs ein.

Sicherheit wird bei ETFs großgeschrieben

Sicherheit spielt für den langfristigen Erfolg einer Geldanlage eine entscheidende Rolle. ETFs sind ver­gleichs­weise sehr sicher, denn sie sind rechtlich Son­der­ver­mö­gen. Das Anlegerkapital ist folglich vom Betriebs­vermögen des ETF-Anbieters (Emittent) getrennt. Sollte der Emittent insolvent werden, gehört Ihr ETF-Vermögen nicht zur Kon­kurs­masse – kurz gesagt: Sie erhalten Ihr inve­stier­tes und ange­spartes Kapital voll­ständig wieder zurück.

Im Gegen­satz zu aktiven Investmentfonds ist der Erfolg eines ETFs nicht von der Qualität des Manage­ments abhängig. Es gibt folglich auch keine bösen Über­raschungen durch Ent­schei­dungen von Fonds­managern oder durch den Wechsel an der Spitze des Fonds­managements.

Wichtig: Alle an der Börse gehandelten Produkte haben Risiken, so auch ETFs. Das größte Risiko ist das Marktrisiko der Wertpapiere, die der ETF widerspiegelt. Als ETF-Anleger sollten Sie entsprechend bereits etwas Er­fahrung mit den Aktien­märkten ge­sammelt haben.

Sind ETFs bei Anlegern beliebt?

ETFs kaufen sowohl Privatanleger als auch institutionelle Investoren, das weltweit ver­waltete ETF-Volumen nimmt stetig zu. Anfang 2019 steckten in ETF Fonds deutlich über fünf Billionen US-Dollar, seit der Finanzkrise 2008 hat sich das globale ETF-Vermögen mehr als verfünffacht.

Auch die Zahl der ETF-Produkte steigt. ETFs bilden nicht nur die Ent­wick­lung eines Aktien­index‘ nach, ETFs eröffnen den Zu­gang zu einem ganzen Portfolio ver­schie­dener Anlage­klassen: Es gibt neben den klassischen ETFs auf wichtige Indizes (zum Beispiel MSCI World-ETF, DAX-ETF und Dow Jones-ETF) unter anderem auch ETFs auf bestimmte Märkte (zum Beispiel MSCI Emerging Markets-ETF), ETFs mit The­men­schwer­punk­ten (zum Beispiel nachhaltige ETFs), es gibt Index­fonds auf Roh­stoffe, Immo­bilien, De­visen und An­leihen, darüber hinaus gibt es spe­zielle Fonds auf Re­gionen und sogar auf Anlage­strate­gien.

Das erhöht die Möglichkeiten für Anleger, die bereits etwas Erfahrung an der Börse gesammelt haben. Für Börsenanfänger kann das auch Nachteile haben: Um den passen­den ETF für die eigene Anlage­strate­gie aus diesem enorm großen Angebot aus­zu­wählen, benötigen An­leger Zeit und Muße. Wie Sie am besten auf ETF-Suche gehen und worauf Sie dabei achten müssen, verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber ETF-Sparplan.

Revolution der Geldanlage

Dass ETFs heute bei Anlegern so beliebt sind, war nicht zu erwarten: Als Mitte der 1970er Jahre der Grundstein für den rasanten Aufstieg der ETFs gelegt wurde, hätte niemand mit diesem Erfolg gerechnet. Die Idee, einen Index zu replizieren, also nachzubilden, hatte Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Samuelson.

John C. Bogle und die Frage: „Was ist ein ETF?“

Der Gründer der Vanguard Group, John C. Bogle, griff diese Idee auf und rief 1976 den ersten Indexfonds auf den S&P 500 ins Leben. Doch Bogles erster Indexfonds floppte, kaum ein Investor sah den Mehrwert, viele stellten sich nur ungläubig die Frage: „Was ist ein ETF?“

Statt der erwarteten 150 Millionen US-Dollar sammelte John C. Bogle nur elf Millionen ein. Die Häme für den Vanguard-Gründer war groß, der Fonds wurde als „Bogle’s folly“ (Bogles wahnwitzige Idee) verspottet.

ETFs boomen

Diese Zeiten sind längst vorbei: Seit dem Jahr 2000, damals lag das weltweit verwaltete ETF-Vermögen bei lediglich 79 Milliarden US-Dollar, stieg die Nachfrage nach den passiv verwalteten Indexfonds rasant an. Der Grund für den beginnenden Boom war der Crash nach der Dotcom-Blase um die Jahrtausendwende. Anleger mussten in dieser Zeit schmerzhaft erfahren, dass Stock-Picking, also das Auswählen einzelner Aktien, bittere Verluste bringen kann.

Die Finanzkrise 2008 verstärkte dieses Anlegerverhalten weiter, der Boom bei ETFs ist seitdem nicht mehr aufzuhalten. Das weltweite ETF-Volumen kletterte nach dem Höhepunkt der Krise erstmals auf über eine Billion US-Dollar.

ETFs zählen heute zu den beliebtesten Börsenprodukten überhaupt – und der ETF-Boom hält weiter an: iShares, der größte ETF-Anbieter der Welt, rechnet damit, dass das global verwaltete ETF-Vermögen bis 2020 auf annähernd acht Billiarden Dollar anwächst.

Video: Exchange Traded Funds einfach erklärt

Im Youtube-Video erklärt Thomas Kehl alles Wichtige rund um das Thema ETF: Was sind ETFs?

ETF-Käufer haben Qual der Wahl

Welche Bedeutung den passiven ETFs in der modernen Portfoliotheorie zukommt, lässt sich schon daran erkennen, dass heute drei der fünf weltgrößten Ver­mögens­ver­wal­ter vorrangig auf passive, indexbasierte Anlagen setzen. Der weltweit wohl be­kann­teste ETF wurde mit dem SPDR® S&P 500 ETF (ISIN US78462F1030) schon in den 1990er Jahren vom Vermögensverwalter State Street Global Advisors auf den Markt gebracht.

Inzwischen verwalten in Europa 48 Anbieter ein ETF-Vermögen von insgesamt deutlich mehr als 500 Milliarden Euro. In Deutschland ist Xtrackers Marktführer. Der ETF-Anbieter der Deutschen Bank verwaltet 60 Milliarden Euro und insgesamt elf Prozent des europäischen ETF-Vermögens. Nach eigener Aussage bietet Xtrackers mit über 180 ausstehenden Produkten das größte ETF-Angebot europaweit.

Den ETF-Boom verstärkt hatte die Deutsche Börse mit der Auflage einer eigenen Plattform für Exchange Traded Funds zur Jahrtausendwende. Heute können Anleger im Börsensegment XTF über den Handelsplatz XETRA mehr als 1.100 ETFs kaufen.

ETF oder Fonds kaufen?

Soll ich eher einen ETF oder Fonds kaufen? Viele Anleger stellen die Frage nach den we­­sent­­lichen Unter­schieden dieser bei­­den Börsen­invest­ments.

Ein klassischer Investmentfonds funktioniert im Prinzip so: Zunächst definiert die Ka­pi­tal­anlage­gesell­schaft im Verkaufs­prospekt die Anlage­richtlinien für den Fonds. Fest­gelegt wird darin unter anderem detailliert, welchen Anlage­schwerpunkt der Investment­fonds haben soll.

ETF Sparplan und ETF Fonds kaufen beim Testsieger

Auch: Soll der Fonds eher auf kleine, wachs­tumsstarke Unter­nehmen setzen, was für den Anleger mit höheren Chancen, aber eben auch mit höheren Kursrisiken verbunden ist? Oder soll das Fonds­ver­mö­gen ausschließlich in etablierte Unter­neh­men mit geringerem Kurs­risiko ange­legt werden? Beispiels­weise in Groß­kon­zerne wie Nestlé, Siemens, BASF oder L’Oréal. Auch die Anlageregion wird im Verkaufs­prospekt exakt definiert.

Erst anschließend kommt der Fonds­ma­na­ger ins Spiel. Seine Aufgabe: Aus der durch die Vorgaben im Verkaufs­prospekt ein­geschränkten Auswahl an Unter­nehmen diejenigen zu identifi­zieren, die viel­verspre­chende Kurschancen und den Wert des Fondsvermögens mehren können. Ziel des Fonds­managers ist dabei zweierlei. Zum einen sollte sein Fonds besser abschneiden als vergleichbare Börsenindizes. Zum anderen sollte er den konkurrierenden Fonds anderer Fondsgesellschaften die Hacken zeigen.

Das Problem: Nur wenige Fonds­manager schneiden besser als der Markt ab, meist liegt die Fondsperformance unter der Performance des jeweiligen Index. Je nach Statistik sind es nur fünf bis dreißig Prozent der Manager, die den zugrundeliegenden Index out­per­for­men, also besser abschneiden. Als Anleger sollten Sie bei der Fondswahl daher sehr genau darauf achten, welche Fondsmanager über Jahre hinweg gute Ergebnisse erzielen und welche Investmentfonds nachhaltig besser als der Markt abschneiden. Hier finden Sie 8 wichtige Tipps zum Fondskauf und Vermögensaufbau mit Investmentfonds.

Zurück zur Frage ETF oder Fonds: Wenn viele Fonds ohnehin unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielen, liegt es für Anleger nahe, direkt den Index bzw. den passenden ETF-Fonds zu kaufen. Zumal sich mit passiven Indexfonds die mitunter teuren Gebühren für das aktive Fondsmanagement vermeiden lassen. Da die Zusammensetzung eines ETFs durch den Referenzindex vorgegeben ist, ist auch kein Fondsmanagement notwendig, das die Aktienauswahl vornimmt, diese kontinuierlich überwacht und anpasst. Mit einem ETF lassen sich daher die Managementgebühren einsparen, die bei Aktienfonds zirka 1,5 Prozent pro Jahr betragen.

ETF Kosten: Gebühren deutlich günstiger als bei klassischen Fonds

Im Vergleich zu aktiv verwalteten Investmentfonds sind die Gebühren bei Exchange Traded Funds eher gering. Zu den ETF-Kosten zählen insbesondere die Depot-, Handels- und Verwaltungsgebühren.

Die Kostenstelle Depotgebühr können Anleger getrost abhaken, wenn sie ihr Anlage­de­pot bei einem modernen Anbieter führen. Zwar berechnen gerade Filialbanken auch heute häufig noch satte Jahresgebühren. Die meisten Direktbanken und Online Broker verzichten hingegen darauf, ihre Kunden Jahr für Jahr mit einer Fixgebühr zur Kasse zu bitten.

Tipp: Nutzen Sie auch unseren Vergleich der besten Depots für ETF-Sparer!

Auch der Ausgabe­aufschlag spielt bei den ETF-Kosten keine Rolle. Während gemanagte Fonds häufig mit einem Ausgabe­aufschlag von fünf Prozent daher kommen, wird beim ETF-Kauf in der Regel kein Ausgabe­aufschlag fällig.

Gut zu wissen: Auch bei Investmentfonds lässt sich dieser teure Kosten­block leicht einsparen. So sind bei modernen Anbietern häufig zahl­reiche Fonds mit Rabatt oder ohne Ausgabe­auf­schlag zu haben. Im finanzen.net Brokerage-Depot können Anleger sogar über 18.000 Fonds ohne Ausgabeaufschlag kaufen.

Auch die Ver­waltungs­gebühren spielen bei ETFs keine nennenswerte Rolle. Während die Vermögensverwaltungsgebühren bei klassischen Investmentfonds meist mit etwa 0,8 bis 2 Prozent pro Jahr zu Buche schlagen, müssen ETF-Anleger am deutschen Markt lediglich mit Kosten von zirka 0,35 bis 0,50 Prozent pro Jahr rechnen, bei Renten-ETFs liegt dieser ETF-Kostenblock nur bei 0,15 bis 0,25 Prozent per anno.

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ETF-Handel: Orderprovision beim ETF-Trading wichtig

Beim ETF-Handel sind die Orderkosten der bedeutendste Kostentreiber. Beim ETF-Trading, also dem Kauf und Verkauf, zahlen Anleger eine Handelsplatzgebühr sowie eine Orderprovision an die Depotbank.

Auf die Börsen-/ Handelsplatzgebühren können Anleger de facto keinen Einfluss nehmen. Anders sieht die Sache bei den Orderprovisionen aus. Nicht nur bei größeren Orders ist dieser Kostenblock erheblich: So berechnen Filialbanken wie die Berliner Sparkasse für den ETF-Handel noch immer 0,7 – 0,9 Prozent vom Kurswert, bei der Orderaufgabe in der Filiale sogar 1,0 Prozent. Nach Adam Riese schlägt ein ETF-Trade über 25.000 Euro also schnell mit bis zu 250 Euro zu Buche. Moderne Anbieter mit günstigen ETF-Handelskonditionen berechnen fürs ETF-Trading hingegen nur wenige Euro pro Order – unabhängig von der Höhe des Auftrags.

Tipp zum ETF-Handel: Mehrfach ausgezeichnet wurden die Orderkonditionen des finanzen.net Brokerage-Depots. Hier zahlen Anleger fürs ETF-Trading nur eine vom Handelsvolumen unabhängige Orderprovision von 5 Euro für alle Wertpapiere an allen deutschen Handelsplätzen, egal ob ETFs, Fonds, Aktien, Anleihen, Zertifikate oder Optionsscheine. Hier finden Sie weitere Informationen zu diesen Order-Konditionen!

ETF kaufen – so geht’s

Haben Sie ein Depot bei einem Online-Broker eröffnet und zudem festgelegt, wie viel Geld Sie in ETFs investieren und auf welche ETFs Sie setzen wollen? Dann können Sie sich in Ihr Online-Depot einloggen und die Wertpapierorder erteilen. Der Kaufprozess kann sich je nach Aufmachung des Brokers unterscheiden, in der Regel benötigen Sie aber immer die gleichen Daten zum Kauf.

Geben Sie in der Ordermaske Ihres Brokers an, ob Sie den passiven Fonds kaufen oder verkaufen wollen und führen Sie die WKN oder ISIN an. Überprüfen Sie dann, ob es sich bei dem angezeigten Produkt tatsächlich auch um den ETF handelt, den Sie kaufen wollen. Jetzt müssen Sie noch angeben, wie viele ETF (Stück) Sie gerne hätten. Das können Sie sich ganz leicht anhand Ihres Investitionsbetrags errechnen:

So berechnen Sie die Stückzahl beim ETF-Kauf

Wenn Sie ETF kaufen wollen, ist der Kauf- bzw. Briefkurs eines ETFs für Sie entscheidend. Wollen Sie hingegen ETF verkaufen, sollten Sie sich nach dem Verkaufskurs bzw. Geldkurs richten. Um zu ermitteln, wie viele Indexfonds Sie sich für Ihren Investitionsbetrag „leisten“ können, teilen Sie Ihre Investitionssumme durch diesen Kaufkurs. Daraus ergibt sich die Anzahl der ETF-Anteile, die Sie mit Ihrer Order kaufen können.

Wichtig: Anders als bei einem ETF-Sparplan können Sie bei der Einmalinvestition nur ganze ETF-Anteile kaufen. Runden Sie daher am besten das Ergebnis ab, um eine ganze ETF-Stückzahl zu erhalten.

Beispiel: Sie planen, einmalig 10.000 Euro in einen MSCI World-ETF zu investieren. Der Kaufkurs des ETF liegt zum Zeitpunkt Ihres Kaufinteresses bei 46,96 Euro. Teilen Sie Ihre Investitionssumme von 10.000 Euro durch den aktuellen Kaufkurs von 46,96 Euro ergibt das 212,95 – in Ihre Ordermaske tragen Sie bei der Stückzahl beziehungsweise der Nominalzahl jetzt 212 ein.

Entscheiden Sie, wo Sie Ihre ETF kaufen wollen

Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds können Sie ETFs nicht direkt beim ETF-Anbieter kaufen. Auswahlmöglichkeiten haben Sie beim ETF-Kauf aber trotzdem: Sie können zwischen dem Kauf von Indexfonds an der Börse (zum Beispiel über Xetra oder die Börse Frankfurt) und dem ETF-Kauf im außerbörslichen Direkthandel wählen. Letzteres geht beispielsweise über die Handelsplattformen TradeGate und über den Finanzdienstleister Lang & Schwarz. Die meisten Broker zeigen Ihnen direkt in der Ordermaske an, wo Sie Ihren bevorzugen ETF erwerben können.

Was ist besser? ETFs kaufen an der Börse oder über den Direkthandel? Im Direkthandel funktioniert der Kauf meist etwas schneller, beim ETF-Kauf über eine Börse müssen Sie manchmal etwas mehr Angaben machen. Dafür können die Kurse im Direkthandel stark von den aktuellen Börsenkursen abweichen. Kaufen Sie direkt über eine Börse, handeln Sie in einem menschlich regulierten Umfeld. Es kann aber sein, dass Ihre Order in mehreren Teilen ausgeführt wird – das kann zusätzliche Gebühren bedeuten. Haben Sie sich für einen Handelsplatz entschieden, müssen Sie nur noch die ETF-Order erteilen.

Tipp: Prüfen Sie abschließend Ihren Orderstatus. Stimmt alles? Dann brauchen Sie etwas Geduld, denn häufig dauert es ein paar Tage, bis Ihr ETF in Ihrem Depot liegt.

ETF-Sparplan: Mittels Fondssparplan in ETFs investieren

Zur Altersvorsorge und zum langfristigen Vermögensaufbau sind ETF-Sparpläne aus mehreren Gründen interessant: Die Gebühren sind günstig, die Entwicklung des ETF-Sparplans lässt sich einfach verfolgen, und die Sparraten können jederzeit bequem online angepasst werden. So lässt sich schon mit kleinen monatlichen Sparraten ganz einfach langfristig ein Vermögen aufbauen.

Wie auch beim Fondssparplan profitieren Anleger zudem vom Cost Average-Effekt: Zu niedrigen Kursen wandern mehr Anteile ins Depot als zu höheren Kursen. Auf lange Sicht ist das von Vorteil. Ein langfristig orientierter Anleger kann sich über temporäre Kursrücksetzer also freuen, da sein ETF-Sparplan ihm mehr Anteile fürs gleiche Geld ins Depot bucht. Durch die monatliche Sparrate schwindet zudem das Risiko, das Wertpapier zum falschen Zeitpunkt zu kaufen.

Was bringt ein ETF-Sparplan? Historisch hat der Deutsche Aktienindex (DAX) einen durchschnittlichen Kurszuwachs von 8,5 Prozent pro Jahr erwirtschaftet. Wer mit einem ETF-Sparplan auf die Fortsetzung dieser Entwicklung setzt, kann mit einer monatlichen Sparrate von 150 Euro in zwanzig Jahren ein Vermögen von 91.000 Euro aufbauen. Wem die Sparrate zu hoch ist, der kann bei den meisten Online Brokern auch mit kleineren Sparbeiträgen an den Start gehen.

Wichtig: ETF-Sparer sollten bereits bei der Auswahl der Depotbank darauf achten, dass beim Kauf eines ETF-Sparplans keine Ordergebühren anfallen und auch kleine Sparraten möglich sind. Auch Online-Banken berechnen pro Sparplankauf zwischen 1,5 bis 6 Prozent Gebühren. Die Lösung: Ein Online Broker, der den Sparplankauf zu „unschlagbar günstigen“ Konditionen anbietet (Finanztest). Ausnahmslos alle ETF-Sparpläne für nur einen Euro pro Ausführung erhalten Anleger derzeit im finanzen.net Brokerage-Depot. Die Konditionen dieses Depots wurden bereits mehrfach ausgezeichnet. Aktuell können Anleger aus mehr als 160 ETF-Sparplänen für nur einen Euro pro Ausführung wählen.

Video: ETF kaufen - so be­kom­men Sie ETF-Spar­pläne gebüh­ren­frei

Wie funk­tio­niert ein ETF und wie ein Spar­plan? Welche Indexfonds sind zum Ver­mö­gens­auf­bau ge­ei­gnet und wo können Anleger ohne Gebühren in ETF- und Fonds­spar­pläne inve­stieren? Im Video-Tutorial erklärt Volker Altvater von finanzen.net das Wichtigste rund um den Ver­mögens­aufbau mit Spar­plänen. Schauen Sie sich das Video gleich an, es lohnt sich!

Video ETF-Sparplan - so funktionieren Indexfonds und so können Anleger kostenlos in Sparpläne investieren

ETF Fonds-Auswahl: Was es zu beachten gilt

Auch bei ETF Fonds gibt es einen kleinen Haken: Die Auswahl des passenden Fonds ist nicht ganz einfach, denn mittler­weile kon­kurrie­ren tausende ETF-Fonds mit ver­schie­de­nen Strategien um die Gunst des Anlegers.

Bei der Auswahl des passenden ETFs sollten Anleger auch auf die Replikationsmethode achten, der Vor­gehens­weise des An­bieters bei der Abbildung des zugrunde liegenden Index. Zu unter­scheiden sind ETFs mit direkter Replikation von ETFs mit indirekter Replikation.

ETFs mit direkter Replikation bilden einen Index ganz klassisch nach: Ein voll re­pli­zie­ren­der Index­fonds kauft und verkauft also tatsächlich alle im Index ent­haltenen Wert­papiere. Teilweise werden auch nur jene Indexmitglieder ge- und verkauft, die einen signi­fikan­ten Einfluss auf die Index­ent­wick­lung haben (Representing Sampling Strategie). Indexmitglieder mit geringem Gewicht sind im Indexfonds damit nicht enthalten, was zu geringen Ab­wei­chungen bei der Kurs­ent­wick­lung von ETF zu Index führen kann.

Anders bei ETFs mit indirekter Repli­kation: Bei diesem Verfahren bilden die ETF-Anbieter die Indexentwicklung über Swaps ab, das sind Tauschgeschäfte zwischen ETF-Anbieter und einem Swap-Kontrahenten. Diese Replikationsmethode ist günstiger als der physische Kauf und Verkauf, was sich auch positiv auf die Gebühren für den Anleger auswirken kann. Nachteil: Wird der Swap-Kontrahent zahlungsunfähig, können Anleger mitunter ihre komplette Einlage verlieren. Ein eher geringes Risiko, das ETF-Anleger aber unbedingt kennen sollten.

Tipp: Noch mehr zur Auswahl von ETF Fonds und zu Alternativen bei der ETF-Suche erfahren Sie in unserem Ratgeber ETF-Auswahl.

Hinweis: Auf finanzen.net können Sie ganz einfach den für Sie passenden ETF finden mit der ETF-Fondssuche.

ETFs kaufen mit Profis

Wenn Sie es als Anleger weniger kom­pliziert mögen und Ihr Kapital nicht nur in Einzel-ETFs inve­stie­ren wollen, dann können Sie auch einen Robo-Advisor wie OSKAR zum Ver­mö­gens­aufbau nutzen. OSKAR übernimmt für Sie die gesamte Arbeit rund um Ihr ETF-Invest­ment.

OSKAR legt Ihr Geld bereits ab 25 Euro pro Monat in bis zu zehn ETFs mit welt­weiter Streu­ung an und die ETF-Aus­wahl erfolgt nach strengen Kriterien – so bauen Sie Ihr Vermögen immer mit den günstigsten ETFs auf.

Hinweis: Wenn Sie mehr zu digitalen Ver­mögens­ver­waltern sowie zu Kosten, An­la­ge­stra­te­gie und Per­for­mance von Scalable Capital, Quirion, OSKAR und Co. erfahren möchten, dann schauen Sie sich unseren großen Robo-Advisor-Vergleich an.

Beliebte ETF-Fonds auf wichtige Aktienindizes

Mit Indexfonds können ETF-Anleger mittlerweile nahezu jede Anlagestrategie abdecken. In Deutschland besonders beliebt sind ETF-Fonds auf die bekanntesten Aktienbarometer DAX, MDAX & Co.

ETF DAX

Bei ETF DAX-Investments sollten Anleger unterscheiden zwischen Papieren, die den Kursindex abbilden, und jenen, die den Performanceindex abbilden. Die Performanceindex-Varianten sind generell vorzuziehen, da diese Dividenden und vergleichbare Ausschüttungen berücksichtigen. Beliebte DAX ETFs mit hohem Anlagevolumen sind der ComStage DAX® TR UCITS ETF (WKN ETF001), der iShares Core DAX® UCITS ETF (DE) (WKN 593393), der Xtrackers DAX UCITS ETF 1C (WKN DBX1DA) und der Deka DAX UCITS ETF (WKN ETFL01). Beim Deka-Fonds handelt es sich übrigens um eine ETF DAX-Variante auf den Performance-Index, zu dem Anleger im finanzen.net Brokerage Depot einen ETF-Sparplan für nur einen Euro pro Ausführung einrichten können. Depotführungskosten gibt es hier keine, sodass tatsächlich hundert Prozent des Anlegergeldes im DAX-ETF ankommt.

Tipp: Die besten DAX-ETF Fonds finden Sie in unserem Ratgeber DAX-ETF. Wie Sie die besten ETF finden, lesen Sie im Ratgeber Richtige ETF-Auswahl.

ETF EuroStoxx 50

Anleger die den europäischen Aktienindex abbilden wollen, haben derzeit die Wahl zwischen zirka 20 ETF EuroStoxx50-Fonds verschiedener Anbieter. Der ausschüttende Xtrackers Euro Stoxx 50 UCITS ETF 1D bildet den Eurozonen-Index, der zu den führenden Börsenbarometern Europas zählt, vollständig physisch ab.

Zu den Fonds mit dem größten Anlagevolumen zählen der Lyxor ETF Euro Stoxx 50 – D-EUR (WKN 798328) und der iShares Euro Stoxx 50 UCITS ETF (WKN 935927). Der iShares ETF senkte die TER kürzlich übrigens von 0,16 Prozent pro Jahr auf 0,10 Prozent. Kunden des finanzen.net Brokerage-Depots können einen Sparplan auf den ComStage EURO STOXX 50® TR UCITS ETF (WKN ETF050) für nur einen Euro pro Ausführung einrichten.

Aktion €uro Investor

ETF MDAX

Auch der deutsche Mid-Cap-DAX (MDAX) ist über ETF MDAX-Papiere investierbar. Der MDAX umfasst 60 Unternehmen, die den dreißig im DAX gelisteten Werten hinsichtlich Marktkapitalisierung und Börsenumsatz nachfolgen. Zu den beliebtesten ETF M-DAX-Fonds zählen der iShares MDAX® UCITS ETF (DE) (WKN 593392), der Deka MDAX UCITS ETF (WKN ETFL44) und der ComStage MDAX TR UCITS ETF (WKN ETF007) – lesen Sie dazu auch den Ratgeber MDAX-ETF. Kunden von finanzen.net Brokerage können den ComStage-ETF für nur einen Euro pro Ausführung als Sparplan kaufen.

ETF MSCI World

Mit nur einem Wertpapier in die ganze Welt investieren können Anleger mit einem ETF auf den MSCI World. Der Aktienindex MSCI World bildet die Entwicklung der größten Firmen der Welt ab, derzeit umfasst der Index mehr als 1.600 Unternehmen. Das größte Anlagevolumen haben derzeit diese ETF MSCI World-Fonds: iShares MSCI World UCITS ETF (WKN A0HGV0), iShares Core MSCI World UCITS ETF (WKN A0RPWH), Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1C (WKN A1XB5U) sowie Lyxor ETF MSCI World – D-EUR (WKN LYX0AG). Der Lyxor-ETF ist im finanzen.net Brokerage-Depot ab 50 Euro für nur einen Euro pro Ausführung ansparbar.

Einen Blick wert ist auch der ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (WKN ETF110), der die Wertentwicklung des Weltaktienindex MSCI World synthetisch nachbildet. Die Gebühren des ComStage MSCI World-ETF bewegen sich mit 0,20 Prozent pro Jahr im Durchschnitt. Der ComStage-ETF legte die erzielten Erträge bisher an (thesaurierend), seit Anfang 2018 schüttet er die Erträge aus.

Der Xtrackers MSCI World UCITS ETF 1D (WKN A1XEY2) schüttet die Erträge aus und bildet den Weltaktienindex mittels optimiertem Sampling physisch nach. Mit 0,19 Prozent Gesamtkostenquote (TER) gehört der ETF der Deutsche Bank-Tochter darüber hinaus zu den günstigeren MSCI World-ETFs – mehr zu ETF Fonds auf den Weltaktienindex verraten wir Ihnen in unserem Ratgeber MSCI World-ETF.

ETF kaufen? Das sollten Sie noch wissen!

ETFs sind sowohl für Börseneinsteiger als auch für Profis ein spannendes Investment: Sie sind aufgrund ihrer einfachen Produktstruktur besonders transparent. ETFs sind außerdem flexibel, weil sie unter anderem unterschiedliche Aktienindizes, Branchen und Themen abbilden können. Sie nutzen die Vorteile von aktiv verwalteten Investmentfonds, kosten aber deutlich weniger.

Noch mehr ETF-Wissen

Lesen Sie auch die folgenden Ratgeberartikel, um noch tiefer in das Thema ETFs ein­zustei­gen: ETF-Sparplan, MSCI World-ETF, DAX-ETF, MDAX-ETF, TecDAX-ETF, SDAX-ETF, Dow Jones-ETF, MSCI Emerging Markets-ETF und Börsenhandel lernen.

ETF kaufen mit Profis

Wer nicht die Zeit und Muße hat, sich noch intensiver mit ETF Fonds zu beschäftigen, kann den ETF-Kauf auch Profis überlassen. OSKAR ist ein gün­sti­ges ETF-Kom­plett­paket zum Ver­mö­gens­auf­bau.

Das von Ihnen investierte Kapital wird bei OSKAR pro­fessionell verwaltet und intelligent in die besten und günstigsten ETFs mit weltweiter Ab­deckung angelegt. Das Beste: Sie können alle Ent­wick­lungen in Ihrem Wert­papier­depot oder in Ihren Wert­papier­depots über eine moderne App verfolgen.

ETF kaufen - das sollten Sie tun

1
Wählen Sie einen ETF passend zu Ihrer Anlagestrategie, zum Beispiel den DAX oder den etwas chancen- und auch risiko­reicheren MDAX. Wenn Sie in Eigenregie ETF kaufen wollen, benötigen Sie dann ein Anlage­depot.
2
Sie müssen ein Depot eröffnen. Wählen Sie nicht irgendeinen Anbieter, sondern achten Sie auf günstige Konditionen. Besonders günstig sind reine Online-Anbieter, die sogenannten Onlinebroker. Nutzen Sie zur Auswahl unseren Aktiendepot-Vergleich.
3
Wenn Sie keine Wertpapiere handeln und stattdessen nur ein reines ETF-Sparplan-Depot eröffnen möchten, nutzen Sie hierzu unseren speziellen Depot-Vergleich für ETF-Sparpläne.
4
Erteilen Sie dann Ihrer Depotbank den Auftrag, einen ETF auf den gewählten Basisindex (DAX, MDAX, MSCI World usw.) zu kaufen. Alternativ können Sie auch einen ETF-Sparplan einrichten.
5
Brau­chen Sie beim ETF-Kauf Unter­stützung von Pro­fis? Mit OSKAR spa­ren Sie sich die ETF-Aus­wahl und in­vestie­ren bereits ab einer monat­lichen Spar­rate von 25 Euro in bis zu zehn Index­fonds mit weltweiter Streu­ung gleich­zeitig.

Beitrag verfasst von:

Volker Altvater

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Bildquelle: Imagentle / Shutterstock.com

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