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Broker Test: Die besten Depots im Online-Broker-Vergleich

Wer Aktien, Anleihen, Derivate oder Fonds handeln will, benötigt ein Wertpapierdepot mit guten Handelskonditionen. Welche Anbieter punkten mit günstigen Ordergebühren? Welche Depots bieten ausgezeichnete Leistungen beim Wertpapierhandel mit kostenlosen Orderlimits, Sekundenhandel, gebührenfreien Sparplänen und einem breiten Angebot an Fonds, die ohne Ausgabe­aufschlag zu haben sind? Vergleichen Sie mit dem regelmäßig aktualisierten Broker-Test von finanzen.net die Leistungen und Gebühren ausgewählter Banken. Direkt zur Broker-Übersicht

Im Test: Die Order- und Depotgebühren der wichtigsten Banken und Online Broker

Schnell einige hundert Euro im Jahr sparen? Bei ausgewählten Banken ist das ohne Weiteres möglich. Unser Broker-Test deckt erhebliche Unterschiede bei den Orderkosten auf. Bei den günstigsten Anbietern fallen die Gebühren beim Aktienkauf kaum noch ins Gewicht. Für den Handel von Daimler-Aktien (Börsenplatz Xetra) mit einem Volumen von 10.000 Euro zahlen Sie bei Festpreis­anbietern wie flatex nur 7 Euro, bei finanzen.net-Brokerage* sogar nur 6,50 Euro Orderprovision. Zum Vergleich: Onlinebroker wie comdirect, Consorsbank oder ING DiBa verlangen – je nach Anbieter – etwa 25 bis 30 Euro Orderprovision pro Trade. Rund 20 Euro mehr also, und dennoch noch deutlich weniger als bei vielen Hausbanken. Durch einen Wechsel in ein Aktiendepot eines günstigen Brokers können Anleger also leicht mehrere hundert, mitunter sogar mehr als tausend Euro pro Jahr sparen.

Gravierende Unterschiede fanden wir auch bei den Gebühren für die monatliche Ausführung von Sparplänen sowie den Gebühren für den Kauf von Fonds. Beim Vergleich der beliebtesten Depots von comdirect, Consorsbank, DKB, flatex, ING-DiBa, maxblue, S Broker oder finanzen.net Brokerage überzeugen jene Anbieter, die eine breite Palette an Sparplänen vollkommen gebührenfrei anbieten. Andere bieten mitunter fast das gesamte Angebot an Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag an. Auch hier können Börsianer durch die Wahl des passenden Depots leicht Gebühren von einigen hundert Euro pro Jahr oder mehr einsparen.

Broker-Test: die Ordergebühren / -provisionen beim Aktienkauf

Das Verbrauchermagazin Finanztest hat in Ausgabe 12/2016 die Kosten ermittelt, mit denen Anleger mit einem Depotvolumen von 28.000 Euro und 20 Aktienorders pro Jahr kalkulieren müssen. Die nachstehende Übersicht berücksichtigt diesen Finanztest-Vergleich und verdeutlicht, wie stark sich die Kosten bei den einzelnen Banken und Brokern unterscheiden.

Online Broker Test: Aktiendepots im Kostenvergleich | Quelle: u.a. Finanztest

*) finanzen.net Brokerage ist ein spezielles Angebot von finanzen.net in Kooperation mit der comdirect bank – Infos unter www.finanzen-broker.net.

Finanzen.net empfiehlt, ein Depot bei einem Anbieter mit dauerhaft günstigen Konditionen zu eröffnen. In unserem Broker-Test vergleichen wir daher die Gebühren, die die Banken für ihre Dienst­leistungen erheben (Orderprovision). Der Brokervergleich berücksichtigt keine externen Kosten wie Börsen- oder Maklergebühren. Zeitlich begrenzte Aktionsangebote bleiben ebenso unberücksichtigt wie Rabatte für besonders aktive Personen (sog. Heavy-Trader), die mitunter tausende Trades pro Monat durchführen.

Online-Broker-Vergleich deckt auch wichtige Unterschiede bei den Leistungen auf

Für Ihren Erfolg beim Börsenhandel kommt es nicht nur auf die Kosten an. Bei der Wahl des passenden Anbieters sollten Sie auch besonderes Augenmerk auf das Leistungsspektrum legen. In unserem Depot-Test nehmen wir daher auch wichtige Leistungs­komponenten für Sie unter die Lupe.

Einlagensicherung
Wie sind Ihre Einlagen im Falle einer Bankinsolvenz geschützt? In der EU und damit auch in Deutschland sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich abgesichert (Gemeinschafts­konten bis 200.000 Euro). Allerdings ist die Einlagen­sicherung Ländersache, sodass Konten in Ländern mit guter Bonität wie Deutschland gegenüber Ländern mit schlechter Bonität mehr Sicherheit bieten. Viele Banken sind zudem Mitglied im Einlagensicherungs­fonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), bei dem Einleger über die gesetzlichen Anforderungen hinaus abgesichert sind. Auf der Webseite http://einlagensicherung.de/ können Sie leicht prüfen, in welcher Höhe deutsche Banken Ihre Einlagen absichern.

Taggleiche Teilausführungen
Sind taggleiche Teilausführungen kostenlos? Beim Handel von Wertpapieren an der Börse kommt es nicht selten vor, dass eine Order in mehreren Teilen ausgeführt wird, z. B. wenn das Ordervolumen die an einer Börse angebotene Stückzahl übersteigt. In unserem Online-Broker-Test prüfen wir daher, in welchen Aktiendepots nur einmalig Gebühren berechnet werden und welche Anbieter Sie für jede Teilausführung zur Kasse bitten.

Gebühren für Sparpläne
Welche Banken bieten kostenlose Fonds- und ETF-Sparpläne an? Viele Anleger nutzen Sparpläne, um Monat für Monat einen festen Betrag zu investieren. Wer per Sparplan Vermögen aufbauen will, sollte daher einen Blick darauf werfen, welche Gebühren bei der Ausführung von Sparplänen anfallen. Häufig sind das 3 Prozent der Sparrate, sodass von 50 Euro monatlich nur 48,50 Euro in Ihrem Fonds oder ETF ankommen. Besonders kundenfreundlich sind Banken, die eine breite Palette an gebührenfreien Sparplänen anbieten. Sparplan-Fans empfehlen wir daher, unseren Broker-Vergleich daraufhin zu prüfen, welche Anbieter gebühren- bzw. kostenfreie Sparpläne anbieten.

Fonds ohne Ausgabeaufschlag
Auch beim Fondskauf lassen sich Gebühren sparen – und zwar kräftig. Beim Kauf von Investmentfonds fallen häufig Ausgabeaufschläge (Agio) von etwa 5 Prozent an. Bei einem Invest von 10.000 Euro fallen somit 500 Euro an Gebühren an. Die lassen sich einsparen, wenn Sie Ihre Order bei einem Online-Broker aufgeben, der Ihren Fonds ohne Ausgabeaufschlag anbietet. Unserem Depot-Test entnehmen Sie ganz einfach, bei welchen Banken Sie eine große Zahl an Investmentfonds ohne Agio kaufen können.

Börsenplätze im Inland und Ausland sowie außerbörslicher Handel
An welcher Börse handeln Sie Ihre Wertpapiere? Die meisten Privatanleger handeln ihre Papiere an deutschen Handelsplätzen, einige handeln auch an den US-Börsen NASDAQ, NYSE oder AMEX. Immer stärkere Bedeutung gewinnt der außerbörsliche Direkthandel, z. B. über Tradegate oder Lang & Schwarz. Bei Derivaten (Optionsscheine, Knockouts, Zertifikate etc.) findet der Handel häufig direkt mit den Emittenten statt, z. B. mit der Commerzbank, mit X-markets oder Vontobel. In unserem Brokervergleich prüfen wir, welche Banken den Handel an allen deutschen Börsen ermöglichen und wo Sie Ihre Orders auch an US-Börsen oder im außerbörslichen Sekundenhandel platzieren können.

Auszahlung von Dividenden
Für Aktionäre ist die jährliche Gewinn­ausschüttung in Form der Dividende, neben dem eventuellen Kursgewinn, eine wichtige Ertrags­komponente. Kaum zu glauben, aber manche Banken und Broker verlangen für die Einbuchung einer Dividende eine Gebühr. Prüfen Sie daher, ob in Ihrem Aktiendepot solche Kosten anfallen und ziehen Sie gegebenen­falls einen Wechsel zu einer günstigen Depotbank in Erwägung.

CFD-Handel
Wo kann ich günstig CFDs handeln? Diese Frage stellen sich vor allem erfahrene Trader, denn der Handel mit diesen hochspekulativen Finanzprodukten bietet hohe Chancen, aber eben auch besondere Risiken. In unserem Online-Broker-Vergleich haben wir alle Anbieter markiert, bei denen Sie zusätzlich zum normalen Wertpapierhandel auch CFDs handeln können.

Online Broker Vergleich – die günstigsten Aktiendepots im Test

OnlinebrokerKosten
finanzen.net Online Brokerage
Nur für kurze Zeit:
75 Euro Order­guthaben geschenkt*

Orderprovision:
5,00 Euro (unabhängig vom Ordervolumen)

Orderprovision Min./Max.
5,00 Euro / 5,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,00 Euro

12 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

IG Markets - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,05 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
5,00 Euro / unbegrenzt

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,00 Euro

6 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

1822direkt - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,95 Euro

10 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

Degiro - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
2,00 Euro + 0,026 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
2,00 Euro / 30,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
2,80 Euro

6 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

comdirect - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,90 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,90 Euro

9 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

Consorsbank - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,95 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,95 Euro / 69,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,95 Euro

9 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

DKB - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
bis 10.000 Euro: 10,00 Euro
ab 10.000,01 Euro: 25,00 Euro

Orderprovision Min./Max.
10,00 Euro / 25,00 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
10,00 Euro

7 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

flatex - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
5,90 Euro (unabhängig vom Ordervolumen)

Orderprovision Min./Max.
5,90 Euro / 5,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
5,90 Euro

8 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

ING DiBa - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
9,90 Euro / 59,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

9 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

maxblue - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,90 Euro / 49,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

8 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

s-broker - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
4,99 Euro + 0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,99 Euro / 54,99 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
29,99 Euro

10 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

Targobank - Broker-Test und Erfahrungen

Orderprovision:
0,25 % des Ordervolumens

Orderprovision Min./Max.
8,90 Euro / 34,90 Euro

Orderprovision bei einer Order in Höhe von 10.000 Euro:
25,00 Euro

7 Kriterien erfüllt

Festpreis

Kostenloser Sparplan

kein Ausgabeaufschlag auf mindestens 5.000 Fonds

Taggleiche Teilausführung kostenlos

Gebührenfreie Dividendenauszahlung

Kein negativer Einlagenzins

Handel an allen deutschen Börsen

Handel an US-Börsen

Außerbörslicher Handel

Handel von CFDs

unterstützt mobiles Trading

dt. Einlagensicherung

Stand: 15.11.2018, Alle Angaben ohne Gewähr

Aktiendepot Vergleich

Worauf sollten Anleger bei der Auswahl Ihres Aktiendepots achten? Neben günstigen Gebühren und Orderkonditionen sollten Anleger auch einen Blick auf das Leistungsangebot werfen. Worauf Sie besonderes Augenmerk richten sollten und was Sie bei einem Depotwechsel und Depotübertrag zu einem anderen Broker beachten sollten.

Gebühren des Aktiendepots

Auch wenn es sich anhört, wie aus einer längst vergangenen Zeit: Noch immer berechnen einige Filial­banken Gebühren, die völlig unabhängig davon anfallen, ob Sie als Anleger besonders aktiv an der Börse sind oder eher selten handeln. Ihnen als Anleger werden beispielsweise Jahr für Jahr Depotgebühren in Höhe von beispielsweise 30 Euro in Rechnung gestellt. Eine jährliche Gebühr dafür, dass Sie Kunde geworden sind? Bemerkenswert!

Auch gibt es zahlreiche Banken, die eine sogenannte Verwahrgebühr berechnen. Eine Gebühr alleine dafür, dass Ihre Wertpapiere im Depot der Bank "liegen dürfen". Beispiel Stadtsparkasse München: Hier sind für Anleger per 01/2016 für die Verwahrung von Aktien vierteljährlich 1,5 ‰ vom Kurswert fällig. Bei einem Aktiendepotbestand von 50.000 Euro summiert sich die Verwahrgebühr somit auf 75 Euro pro Jahr.

Tipp: Sparen Sie sich diese vermeidbaren Depotkosten und eröffnen Sie Ihr Aktiendepot nicht bei einem Anbieter mit einem Gebührenmodell aus einer vergangenen Zeit! Wählen Sie stattdessen einen modernen Broker, bei dem Sie zu günstigen Gebühren ordern und die Depotführung kostenfrei ist.

Ordergebühren

Der größte Kostenblock für Sie als Anleger sind gleichwohl die Transaktions- bzw. Orderkosten; also die Gebühren, die für den Kauf und Verkauf von Wertpapieren anfallen. Neben der Orderprovision, die Ihre Bank für die Durchführung Ihrer Transaktionen berechnet, zählen zu den Ordergebühren auch die sogenannten Fremdspesen.

Orderprovision

Einen genauen Blick werfen sollten Sie zunächst auf die Orderprovision. Diese Gebühr berechnen die meisten Filialbanken und Online Broker als Prozentsatz Ihres Ordervolumens, also abhängig von der Höhe Ihrer Order. Kaufen Sie beispielsweise BMW-Aktien im Wert von 8.000 Euro, zahlen Sie bei einem Provisionssatz von 0,65% vom Kurswert eine Orderprovision von 52 Euro. Meist berechnen die Banken zudem einen Mindestsatz bei kleinen Ordervolumen, bei der Stadtsparkasse München mindestens 27,50 Euro im Modell "Wertpapierorder Standard". Bei einer Order im Wert von 1.000 Euro kommt das einer Order­provision von 2,75% gleich.

Tipp: Mittlerweile verzichten einige Anbieter auf volumen­abhängige Orderprovisionen. Top-Konditionen erhalten Anleger derzeit bei flatex und dem finanzen.net Brokerage-Depot. Beide berechnen als Orderprovision an deutschen Handelsplätzen lediglich 5 Euro (finanzen.net Brokerage) bzw. 5,90 Euro pro Trade (flatex), unabhängig vom Ordervolumen. Ein Vergleich der Aktiendepot-Konditionen verschiedener Anbieter lohnt also!

Aktiendepot beim Testsieger eröffnen

Fremdspesen

Auch Fremdspesen zählen zu den Ordergebühren, die Ihnen von Ihrer Bank oder Ihrem Broker in Rechnung gestellt werden. Dabei handelt es sich um Kosten, die für die Ausführung Ihrer Order bei Dritten anfallen, beispielsweise Handelsplatzgebühren, Maklercourtage oder Clearinggebühren. Meist werden diese fremden Spesen in Ihrer Wertpapierabrechnung getrennt ausgewiesen. Teilweise gehen diese Ordergebühren aber auch in den anderen Kostenblöcken Ihrer Bank unter.

Tipp: Achten Sie bei der Wahl des für Sie besten Aktiendepots darauf, welche Fremdspesen in den Wertpapierabrechnungen an Sie weitergereicht werden.

Fondsgebühren

Fondsanleger und Fondssparer sollten zudem auch auf die Konditionen zum Handel von Investmentfonds achten. Gerade beim Fondskauf fallen regelmäßig beträchtliche Ausgabeaufschläge an, die nicht selten bei fünf Prozent oder höher liegen. Eine Fondsorder über 5.000 Euro schlägt schnell mit Gebühren von 250 Euro zu Buche. Ein Kostenblock, den Sie als Anleger vermeiden können, wenn Sie sich für einen Anbieter mit zeitgemäßen Konditionen entscheiden. Prüfen Sie vor Eröffnung Ihres Aktiendepots, ob sich Ihr Anbieter mit diversen spezialisierten Fondsplattformen messen kann und den Fondskauf mit reduziertem oder gar kostenlosem Ausgabeaufschlag anbietet.

Tipp: Zeitgemäße Konditionen bietet das unter finanzen-broker.net angebotene Brokerage-Depot. Anstelle eines volumenabhängigen Ausgabeaufschlags zahlen Fonds­anleger lediglich eine fixe Orderprovision von 5 Euro. Zur Auswahl stehen insgesamt mehr als 15.000 Fonds - und damit nahezu alle in Deutschland handelbaren Investment­fonds. Top: Fondssparpläne lassen sich sogar gänzlich kostenfrei einrichten. Die fixe Order­provi­sion in Höhe von 5 Euro entfällt, sodass auch kleine Fondssparraten von beispiels­weise 50 Euro sinnvoll möglich sind. Lesen Sie auch unsere 8 wichtigen Tipps zum Fondskauf!

Weitere Gebühren: Limitgebühren, Auftragsstreichung, Eurex- und CFD-Handel

Häufig berechnen Anbieter auch Limitgebühren oder Gebühren für die Auftragsstreichung. Auch fallen häufig Gebühren an, wenn Orders in mehreren Tranchen "teilausgeführt" werden. Dem Erfindungsreichtum scheinen hier keine Grenzen gesetzt. Moderne Anbieter verzichten auf diese Gebühren. Achten Sie bei der Eröffnung eines Aktiendepots darauf, ob Ihr Anbieter Ihnen hier Kosten in Rechnung stellt.

Gerade ältere Anleger greifen bei der Ordererteilung häufig lieber zum Telefon. Dieser Orderweg ist in der Regel teurer als die Order via Internet, bei der die Bank kein Personal vorhalten muss. Interessierte werfen daher auch einen Blick auf die Konditionen den Telefonhandel bzw. für die telefonische Auftragserteilung.

Langjährig erfahrene Anleger, die auch an der weltweit größten Terminbörse für Finanzderivate, der EUREX, handeln möchten, sollten beim Blick ins Preis-Leistungs-Verzeichnis auch die Konditionen für den EUREX-Terminhandel prüfen. Gleiches gilt für den CFD-Handel. Häufig existieren für den hochspekulativen EUREX-Handel oder den Handel von Differenzkontrakten separate Preis-Leistungs-Verzeichnisse.

Nicht selten beleihen Anleger auch Ihr Wertpapierdepot, um sich in der Werbesprache der Marketingprofis "neue Handlungsspielräume" zu verschaffen. Ein Wertpapierkredit (Effektenlombardkredit) ist jedoch weder Allheilmittel für finanzielle Engpässe noch Teufelswerk. Gezielt eingesetzt, zum Beispiel zur Absicherung des Portfolios in turbulenten Marktphasen, kann ein Wertpapierkredit durchaus Sinn machen. Auch wer kurzfristig Geld benötigt, temporär aber keine Wertpapiere veräußern will, kann anstelle hoher Dispozinsen einen Teil sein Aktiendepot mit einem Wertpapierkredit zu günstigeren Konditionen beleihen. Da sich auch die Konditionen für Wertpapierkredite von Bank zu Bank unterscheiden, lohnt auch hier ein Blick in die Preis-Leistungs-Verzeichnisse.

Online Broker Vergleich: Leistungen gegenüberstellen

Nachdem Sie die Gebühren verschiedener Anbieter miteinander verglichen haben, empfiehlt sich ein Blick auf die Leistungsunterschiede. Für einen schnellen Überblick nutzen Sie auch hier unseren Online Broker-Vergleich.

Zu den Leistungen zählen nicht nur die verfügbaren Handelsplätze, mögliche Orderwege oder die Order- und Handelszusätze. Auch die Einlagensicherung hat im Zuge der Finanzkrise ein neues Gewicht erhalten.

Börsenplätze

Eigentlich gibt es hier keine Ausnahmen mehr. Ein professioneller Anbieter bietet Ihnen Zugang zu allen deutschen Börsenplätzen, angefangen vom elektronischen Handelssystem XETRA, über die Wertpapierbörse Frankfurt und die Stuttgarter Wertpapierbörse bis hin zu den Regionalbörsen München, Düsseldorf, Berlin, Hamburg, Bremen und Hannover.

Unterschiede gibt es häufig bei den verfügbaren Auslandsbörsen: Zwar lassen sich die meisten ausländischen Wertpapiere kostengünstiger an deutschen Handelsplätzen kaufen und verkaufen. Weniger bekannte Auslandsaktien sind häufig jedoch nur sinnvoll an den jeweiligen Heimatbörsenplätzen handelbar. Teils, weil die Aktien an keiner deutschen Börse gelistet sind. Teils, weil die Umsätze in Deutschland häufig so gering sind, dass der Aktienhandel hierzulande kaum möglich ist. Interessierte Anleger prüfen daher, ob und wenn ja, zu welchen Konditionen, Trades über wichtige US-Handelsplätze wie die NYSE, NASDAQ oder AMEX oder auch die London Stock Exchange abgewickelt werden können.

Außerbörslicher Handel

Er ist bequem und schnell: der außerbörsliche Handel. Wertpapierorders werden in der Regel sofort online bestätig, zudem fallen weder Börsen- noch Maklergebühren an. Zudem ist ein Handel über Anbieter wie Lang & Schwarz meist auch schon vor Börseneröffnung und nach Börsenschluss möglich. Kein Wunder, dass Transaktionen immer häufiger nicht mehr über die Börsen, sondern im außerbörslichen Direkthandel abgewickelt werden. Aufgepasst bei der Wahl des Aktiendepots: Nicht bei jedem Online-Broker stehen alle Handelsplätze zur Verfügung. Interessierte sollten daher prüfen, welche Handelsplätze, Emittenten und Fondsgesellschaften im außerbörslichen Handel zur Verfügung stehen. Beim finanzen.net Brokerage-Depot stehen Anlegern beispielsweise 22 außerbörsliche Handelsplätze zur Verfügung.

Fondshandel

Anleger, die auf Investmentfonds setzen, sollten neben den Konditionen für den Fondskauf (Stichwort "reduzierter Ausgabeaufschlag"; siehe oben) auch prüfen, ob Fondsorders über die Fondsgesellschaft (KAG) genauso behandelt werden, wie Orders über die Börse oder im außerbörslichen Handel. Anleger, die mittels Fondssparplan Vermögen bilden wollen, sollten bei der Auswahl des Depots auch Wert auf die kostenlose Einrichtung von Sparplänen und eine breite Auswahl an Fonds-, ETF- und eventuell auch ETC-Sparplänen legen.

Ordertypen und Handelszusätze

Erfahrene Anleger handeln nie ohne Limit. Beim Online Broker Vergleich nehmen Sie daher auch die verfügbaren Ordertypen und Handelszusätze unter die Lupe. Neben der Frage nach den Gebühren für die Limiterteilung gilt es auch zu prüfen, ob beim Broker Ihrer Wahl auch komplexe Ordertypen möglich sind, beispielsweise Trailing-Stops, bei denen sich Kauf-/Verkaufslimits dynamisch anpassen, wenn sich Ihre Wertpapiere in die geplante Richtung bewegen. Einen guten Überblick über verschiedene Ordertypen finden Sie hier.

Einlagensicherung

Vor der Eröffnung des Online Depots empfiehlt es sich, auch einen Blick auf die Einlagensicherung und die Website einlagensicherung.de des Bundesverbands deutscher Banken e.V. zu werfen. Dort lässt sich leicht feststellen, inwieweit Ihre Kontoeinlage in Ihrem neuen Depot im Insolvenzfalle des Kreditinstituts geschützt ist. Gemäß einer im Jahr 2009 verfassten EU-Richtlinie sind Einlagen in der EU bis zu 100.000 Euro pro Einleger und Kreditinstitut gesetzlich abgesichert. Ist Ihr Anbieter zudem auch freiwilliges Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken, sind Ihre Kundeneinlagen sogar darüber hinaus absichert. Wichtig: In Ihrem Depot verwahrte Wertpapiere wie Aktien, Anleihen, Fonds oder ETF zählen zum Sondervermögen (§ 92 KAGB). Als Sondervermögen sind diese gesondert geschützt und zählen im Falle einer Insolvenz eines Kreditinstituts nicht zu dessen Konkursmasse.

Bestes Aktiendepot im €uro Test

Im €uro Ausgabe 05/2015 hat die €uro-Redaktion die Angebote von Online Brokern unter die Lupe genommen. Auf dem Siegertreppchen landete zum wiederholten Male die OnVista Bank mit den Konditionen, die sich Anleger im finanzen.net Brokerage-Depot sichern können. Einen ausführlichen Aktiendepot-Vergleich finden Sie auch hier.

Disclaimer

* finanzen.net Brokerage ist ein Angebot der finanzen.net GmbH, der Betreiberin dieser Webseite. Bankpartner für finanzen.net Brokerage ist die onvista bank, eine eingetragene Marke der comdirect bank AG. Weitere Informationen finden Sie hier.

** Getestet wurde das inhaltlich identische Angebot der onvista bank.

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