Digitale Vermögensverwalter

Bester Robo-Advisor: Vergleich und Test

Wer wenig Zeit hat, kann sein Geld einfach, günstig und zeitsparend mithilfe von einem Robo-Advisor anlegen. Schon ab geringen Mindestanlagesummen ist hier eine Investition möglich. Was ein Robo-Advisor überhaupt ist, wann sich für Sie eine Geldanlage über Robo-Advisors lohnt und worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

Robo-Advisor -
darum geht es

Robo-Advisors küm­mern sich ob­jek­tiv und auto­mati­siert auf der Grund­lage von Al­go­rith­men um Ihre Geld­an­lage.

Roboter-Be­ra­ter sind gün­sti­ger als klas­si­sche Ver­mö­gens­ver­wal­tungen und spa­ren Zeit.

Anhand einer Ab­frage Ih­rer An­lage­prä­fe­ren­zen legt der Robo-Advisor die pas­sen­de An­lage­stra­tegie fest. Unser Robo-Advisor-Vergleich hilft Ih­nen bei der Suche nach dem pas­sen­den An­bie­ter.

Bevor Sie sich für einen digi­talen Ver­mö­gens­ver­wal­ter ent­schei­den, soll­ten Sie Vor­teile und Nach­teile von Robo-Advisors kennen.

Robo-Advisor -
Tipps & Tricks

Um über einen Robo-Advisor Geld an­zu­le­gen, müssen Sie Kunde wer­den.

Unsere Empfehlung: Wählen Sie einen Robo-Advisor, der Ihre An­lage­stra­tegie am be­sten ab­bil­den kann.

Produkt­empfehlung: Bei Quirion legen Sie be­sonders gün­stig an, Fintego kombiniert auto­ma­ti­sche Geld­anla­ge und Spar­plan gut.

Bei Scalable Capital, Marktführer in Deutschland, kön­nen Sie als An­le­ger aus 23 Ri­si­ko­klassen wäh­len.

Wollen Sie die volle Kon­trol­le über Ihr Ka­pi­tal be­hal­ten, nutzen Sie den Half-Service-Robo Growney - die besten Robo-Advisors im ausführlichen Test.

Robo-Advisor-Vergleich

AnbieterKostenPerformance nach Kosten (Anlagesumme 50.000 Euro)

Quirion Logo

Grundgebühr:
Bis 10.000 Euro kostenfrei,
ab 10.001 Euro 0,48 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
240 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+4,99 Prozent (60/40-Portfolio)

12 Monate (rollierend)
+3,82 Prozent (60/40-Portfolio)

Scalable Capital Logo

Grundgebühr:
0,75 Prozent p.a. (inkl. Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 10.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
375 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+5,71 Prozent (Value-at-Risk 20% – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+4,25 Prozent (Value-at-Risk 20% – 50 Prozent Aktienanteil)

Fintego Logo

Grundgebühr:
0,45 Prozent bis 0,95 Prozent p.a. (inkl. Trans­aktions­gebüh­ren, ohne Fonds- und Spread­gebüh­ren)

Mindesteinzahlung: 2.500 Euro (Einmalanlage),
50 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
225 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+3,95 Prozent (Ich will streuen)

12 Monate (rollierend)
+6,69 Prozent (Ich will streuen)

Growney Logo

Grundgebühr:
Bis 9.999 Euro 0,99 Prozent p.a.,
10.000 Euro bis 49.999 Euro 0,69 Prozent p.a.,
ab 50.000 Euro 0,39 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: Keine

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
195 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+6,28 Prozent (grow 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+2,26 Prozent (grow 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

Whitebox Logo

Grundgebühr:
Unter 30.000 Euro 0,95 Prozent p.a.,
ab 30.000 Euro 0,85 Prozent p.a.,
ab 50.000 Euro 0,75 Prozent p.a.,
ab 100.000 Euro 0,60 Prozent p.a.,
ab 250.000 Euro 0,45 Prozent p.a.,
ab 500.000 Euro 0,35 Prozent p.a. (inkl. Transaktionskosten, ohne Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
375 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+5,70 Prozent (Risikostufe 6 – 55 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+3,20 Prozent (Risikostufe 6 – 55 Prozent Aktienanteil)

Ginmon Logo

Grundgebühr:
0,39 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro (Einmalanlage),
1.000 Euro (mit Sparplan in Höhe von 50 Euro)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
195 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
10 Prozent bei neuem Höchststand (High-Watermark-Prinzip)

2017
+5,21 Prozent (Portfolio 6 – 60 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+5,45 Prozent (Portfolio 6 – 60 Prozent Aktienanteil)

VisualVest Logo

Grundgebühr:
0,60 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 500 Euro (Einmalanlage),
25 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
300 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+2,96 Prozent (VestFolio 5 – 45 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+4,49 Prozent (VestFolio 5 – 45 Prozent Aktienanteil)

Investify Logo

Grundgebühr:
1,00 Prozent p.a. (inklusive aller weiteren Kosten)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
500 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+6,13 Prozent (Core 3)

12 Monate (rollierend)
+2,71 Prozent (Core 3)

Easyfolio Logo

Grundgebühr:
easy 50: 0,95 Prozent p.a.,
easy 30 und 70: 0,96 Prozent p.a.,
easy flex: 1,86 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 100 Euro (Einmalanlage), 10 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
475 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+4,61 Prozent (easyfolio 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+2,69 Prozent (easyfolio 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

Sutor Bank Logo

Grundgebühr:
0,7 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren) + 12 Euro p.a. Kontoführungsgebühr

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro (Einmalanlage),
100 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
362 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+6,28 Prozent (Privatbank­Portfolio ausgewogen – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+4,47 Prozent (Privatbank­Portfolio ausgewogen – 50 Prozent Aktienanteil)

Vaamo Logo

Grundgebühr:
Bis 99.999 Euro 0,79 Prozent p.a.,
ab 100.001 Euro 0,49 Prozent p.a.,
ab 250.001 Euro individuelles Angebot (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: Keine

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
395 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

2017
+4,49 Prozent (50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+4,66 Prozent (50 Prozent Aktienanteil)

Robin Logo

Grundgebühr:
Bis 24.999 Euro 1,00 Prozent p.a.,
25.000 Euro bis 49.999 Euro 0,90 Prozent p.a.,
ab 50.000 Euro 0,80 Prozent p.a. (ohne Fondsgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro (Einmalanlage), 1 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung von 50.000 Euro:
261 Euro p.a. (abhängig von der Aktienquote)

Gebühr für Performance?
Nein

2017
Robin ging erst am 27.11.2017 live

12 Monate (rollierend)
Robin ging erst am 27.11.2017 live

Stichtag: 01.08.2018

Produkt­empfehlung: Bei Quirion können Sie bereits ab einer Einmalanlage von 5.000 Euro Kunde werden, Stiftung Warentest machte den Robo-Advisor der Quirin Privatbank in „Finanztest“-Ausgabe 08/2018 zum Testsieger. Scalable ist der Marktführer unter den Robo-Advisors in Deutsch­land, dank des „Value-at-Risk“-Ansatzes können Scalable-Kunden aus 23 Risiko­klassen wählen. Fintego kombiniert auto­ma­ti­sche Geld­anla­ge und Spar­plan gut. Unter den sogenannten Half-Service-Robos sticht Growney heraus. Mit seinem „grow 50“-Portfolio erreichte Growney im Jahr 2017 einen Wert­zuwachs von 6,28 Prozent – besser war in unserem Test kein „Roboter-Berater“.

In unserem ausführlichen Robo-Advisor-Vergleich erfahren Sie noch mehr über die vor­gestell­ten Anbieter und über mögliche Alternativen, zum Beispiel den digitalen Vermögensverwalter Liqid, der sich an besonders wohlhabende Kunden richtet. Zunächst verraten wir Ihnen, was Robo-Advisor auszeichnet und was Sie bei der Auswahl des Anbieters beachten sollten.

Geldanlagen durch Robo-Advisors automatisiert verwalten lassen

Die Verwaltung der eigenen Kapitalanlagen in Eigenregie kostet viel Zeit – und nicht selten annähernd professionelles Börsenwissen. Sie als Anleger können sich Wissen und Zeit sparen, wenn Sie die Geldanlage einer digitalen Vermögensverwaltung überlassen.

So eine Vermögensverwaltung bietet aber teilweise, zum Beispiel über die Hausbank, nur eingeschränkte Angebote oder kostet, wie bei externen Vermögensverwaltern, viel Geld.

Robo-Advisor übernehmen den Anlageprozess ähnlich wie der Anlageberater bei Ihrer Hausbank oder andere externe Finanzdienstleister. Robo-Advisor sind aber deutlich günstiger, weil sie digital, also weitgehend automatisiert, Ihr Vermögen investieren. Darüber hinaus bieten Scalable, Growney, Fintego, Easyfolio und Co. viele weitere Vorteile wie individuelle Risikoklassen oder den Vermögensaufbau in Form eines Sparplans.

Wie funktioniert ein Robo-Advisor?

Auf der Basis von Algorithmen und wissenschaftlichen Erkenntnissen übernimmt der „Roboter-Berater“ anstelle eines klassischen Anlageberaters oder Finanzverwalters die Erstellung und Überwachung des Anlageportfolios. Ändern sich die Marktbedingungen, so schichtet der digitale Vermögensverwalter bei Bedarf das Anlageportfolio um – alles geschieht vollautomatisch, der Robo-Advisor nimmt Ihnen die komplette Arbeit ab.

Bevor Sie Ihr Geld bei einem digitalen Vermögensverwalter anlegen können, müssen Sie in der Regel einen kurzen „Anmeldeprozess“ durchlaufen, auf dessen Grundlage der Robo-Advisor die für Sie passende Anlagestrategie auswählt. Sie werden in der Regel danach gefragt, wie hoch Ihre Anlagesumme ist, ob Sie eine Einmalanlage planen oder per Sparplan investieren wollen und welches Risiko Sie bereits sind einzugehen.

Robo-Advisor legen Ihr Geld in der Regel in Exchange-traded Funds (ETFs) an. Diesen an der Börse gehandelten Investmentfonds liegen verschiedene Wertpapiere zugrunde, zum Beispiel Aktien, Staatsanleihen und Rohstoffe, deren Entwicklung die ETFs abbilden – mehr über ETF Fonds erfahren Sie unter anderem in unseren Ratgebern ETF kaufen und ETF-Sparplan.

Es gibt in Deutschland mittlerweile eine Vielzahl von Finanzrobotern. Die Süddeutsche Zeitung zählte Anfang des Jahres 2018 insgesamt 20 Robo-Advisor, weitere Anbieter stehen in den Startlöchern. Unter anderem startete die Deutsche Bank Ende 2017 ihr Angebot mit „Robin“, Fundamental Capital warf sein Angebot im Februar 2018 auf den Markt, die Sparkassen haben einen eigenen „Roboter-Berater“ mit Namen Bevestor angekündigt. Hinzu kommen die Robo-Advisor der Fintech-Unternehmen, unter anderem Scalable Capital, Fintego, Investify, Easyfolio, Ginmon und Growney. Laut Statista liegt das Anlagevolumen 2018 bei etwa 3,15 Milliarden Euro im Bereich Robo Advisory.

Wichtig: Robo-Advisor ist nicht gleich Robo-Advisor, die Unterschiede in der digitalen Vermögensverwaltung sind teilweise enorm, vor allem in der Anlagestrategie, aber auch die Gebühren der Robo-Advisors sind sehr unterschiedlich.

In der Regel fallen einerseits Kosten für die verwendeten Produkte an, also beispielsweise für den Kauf und Verkauf von ETFs, und andererseits laufende Service-Kosten (je nach Anbieter zwischen 0,25 und 1,5 Prozent pro Jahr). Insgesamt ist die Geldanlage mithilfe von Robo-Advisors für Sie aber deutlich günstiger als die Vermögensverwaltung über einen Bankberater oder einen externen Finanzdienstleister.

Unsere Empfehlung: Unser Robo-Advisor-Vergleich hilft Ihnen bei der Suche nach dem für Sie passenden Anbieter. Wir haben für Sie die wichtigsten Daten wie Performance und Gebühren der unterschiedlichen Anbieter übersichtlich aufgeführt miteinander vergleichen. Anschließend haben wir die Vor- und Nachteile der besten Robo-Advisor in Deutschland gegenübergestellt und die Strategien von Scalable, Growney und Co. auf Herz und Nieren geprüft.

Wichtige Kriterien bei der Anbieterwahl

Die Unterschiede der verschiedenen Robo-Advisor sind, wie bereits erwähnt, teilweise sehr groß. Wichtige Kriterien, die bei der Entscheidung für oder gegen einen Robo-Advisor helfen, sind die Anlagephilosophie und die Kosten, vor allem die Performancegebühr, die in guten Börsenjahren die Rendite ganz schnell zunichte machen kann.

Full-Service-Robos und Half-Service-Robos

Wir haben in unserem Robo-Advisor-Vergleich sowohl Full-Service-Robos als auch Half-Service-Robos getestet. Full-Service-Robos bieten, wie der Name schon sagt, ein „Rundum-sorglos-Paket“ an: Sie legen Ihr Geld an, der Vermögensverwalter macht den Rest. Bei einem Half-Service-Robo müssen Anleger immer wieder zustimmen, wenn ihr Depot umgeschichtet wird. Je nachdem ob Sie die Kontrolle über Ihre Geldanlage behalten wollen oder ob für Sie die Bequemlichkeit im Vordergrund steht, passt zu Ihnen ein Full-Service-Robo oder ein Half-Service-Robo.

Zu den Full-Service-Robos gehören beispielsweise Quirion, Whitebox, Scalable Capital, Vaamo, Fintego und Ginmon. Neben Easyfolio ist auch Growney ein Half-Service-Robo. Robos, die ihren Kunden nur Anlagevorschläge unterbreiten, das Management der Geldanlage jedoch nicht übernehmen, haben wir in unserem Test nicht berücksichtigt.

Performancegebühren

In unserem Anbieter-Vergleich fällt auf, dass unter anderem Scalable, Fintego, Growney und Quirion keine Performancegebühren erheben, Ginmon und Fundamental Capital hingegen nach dem sogenannten High-Watermark-Prinzip den Kunden zur Kasse bitten. Kunden von Ginmon müssen bei jedem neuen Höchststand des Portfolios 10 Prozent Performancegebühren zahlen, Kunden von Fundamental Capital sogar 12 Prozent.

In einem guten Börsenjahr, in dem auch in mittleren Risikokategorien mal ein Plus von mehr als 8 Prozent erreicht werden kann, schlägt eine solche Gebühr massiv zu Buche: Ein Kunde von Fundamental Capital muss dann beispielsweise eine Performancegebühr berappen, die über der gesamten Management-Gebühr von Scalable liegt.

Anlagephilosophie

Ein weiteres großes Unterscheidungsmerkmal zwischen den Anbietern ist ihre Anlagephilosophie. In dieser Kategorie sticht Scalable hervor: Während all die anderen Anbieter in der Regel ein klassisches Rebalancing anbieten, also das Portfolio regelmäßig auf eine starre Aktien-/Anleihengewichtung zurücksetzen (dabei dient der Aktienanteil als Näherungswert für die Risikoeinstufung), verfolgt Scalable eine ganz andere Strategie.

Der nach Anlagevolumen größte Robo-Advisor in Deutschland hält die Gewichtung von Aktien und Anleihen nicht konstant, sondern das tatsächliche Risiko im Portfolio. Da Aktien oder Anleihen je nach Marktumfeld unterschiedlich riskant sind, variiert auch deren Gewichtung im Portfolio. Scalable hat dazu die Risikokennzahl „Value-at-Risk“ eingeführt.

Wichtig: Dies bedeutet, dass die „mittleren Risikostrategien“ der Anbieter, die mit konstanten Gewichten (und damit schwankendem Risiko) arbeiten, mit Scalable nur schwer vergleichbar sind.

Die besten Robo-Advisor im Vergleich

In den vergangenen Jahren ist die Geldanlage über Robo-Advisors immer beliebter geworden. Kein Wunder, schließlich sind die Angebote inzwischen auf fast jeden Anlegertyp individuell anpassbar. Eine Vorreiterrolle nimmt in dieser Beziehung Scalable Capital ein: Anleger können hier aus 23 Risikoklassen frei wählen. Doch auch die Konkurrenz hat viel zu bieten, wie unser ausführlicher Robo-Advisor-Vergleich zeigt.

Scalable Capital Erfahrungen und Strategie

Scalable ist der Marktführer unter den Robo-Advisors in Deutschland. Bereits Ende Mai 2018 knackte der digitale Vermögensverwalter aus München die Marke von einer Milliarde Euro Kundeneinlagen, wie das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtete.

Im Jahr 2017 verbuchte Scalable eine Performance von 5,71 Prozent für sein Portfolio „Value-at-Risk 20%“ – nach Abzug aller Kosten und bei einem Anlagevolumen von 50.000 Euro. Damit muss sich Scalable nur Growney und Investify geschlagen geben. „Value-at-Risk 20%“ entspricht übrigens einem mittleren Risikoprofil mit einer Aktienquote von annähernd 50 Prozent. Das Besondere: Scalable passt das Risikoprofil an die jeweilige Marktsituation an. Das bedeutet, dass die Aktienquote in starken Börsenphasen auch über 50 Prozent liegen kann, in turbulenten Zeiten deutlich darunter. Das kann für Anleger ein Problem sein, wenn bei unerwarteten Marktbewegungen Anpassungen zu spät erfolgen, eröffnet gleichzeitig aber auch große Renditechancen.

Dank des „Value-at-Risk“-Ansatzes können Scalable-Kunden aus 23 Risikoklassen wählen, jeder Kunde kann beim Marktführer also mehr oder weniger chancenorientiert anlegen. Bei Scalable heißt es dazu: „Wir weisen für jede unserer 23 Risikoklassen ein konkretes Verlustrisiko aus – über die Kennziffer Value-at-Risk (VaR). So geht zum Beispiel Risikoklasse 14 mit einem VaR-Wert von 14 einher. Das bedeutet: Auf Jahressicht sollte das Portfolio mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent nicht mehr als 14 Prozent verlieren.“

Ab einer Mindesteinzahlung von 10.000 Euro können Anleger Kunde von Scalable werden. Alle Umschichtungen im Portfolio sind für den Kunden in der Verwaltungsgebühr (0,75 Prozent) enthalten. Hinzu kommen durchschnittlich noch etwa 0,25 Prozent ETF-Kosten. Gebühren, die von der Performance abhängig sind, erhebt Scalable nicht.

Deutschlands größter Robo-Advisor investiert ausschließlich in ETFs und bildet darüber alle wichtigen globalen Anlageklassen ab: Aktien, Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, besicherte Anleihen, Rohstoffe und Immobilien. Zusätzlich hat Scalable die Möglichkeit, Tagesgeld über das Verrechnungskonto als risikoarme Anlageklasse zu nutzen. Darüber hinaus stehen Scalable mit der Baader Bank und der ING-DiBa zwei starke Partnerbanken zur Seite.

Quirion Erfahrungen und Strategie

Quirion, der Robo-Advisor der Quirin Bank, ist einer der älte­sten Anbie­ter im Be­reich digi­tale Ver­mögens­ver­waltung in Deutsch­land. Bereits Ende 2013 erblickte Quirion das Licht der Robo-Advisor-Welt. Wie die meisten Roboter-Berater nutzt auch Wuirion überwiegend passive Fonds, meistens ETFs. Zum Quirion-Portfolio hinzu kommen aber auch noch zwei aktiv gemanagte und indexnahe Fonds. Aufgrund der Anlagephilosophie und der Anzahl der Fondstitel werden diese als ETF-ähnlich angesehen.

Quirion verlangt für Verwaltung und Fonds insgesamt etwas mehr als 0,6 Prozent der Anlagesumme pro Jahr. Verglichen mit anderen Anbietern in unserem Robo-Advisor-Vergleich ist das besonders günstig. Anleger können bereits ab einer Einmalanlage von 5.000 Euro Kunde von Quirion werden, bis 10.000 Euro bleibt die Geldanlage kostenfrei, Performancegebühren erhebt Quirion nicht.

Im Jahr 2017 verbuchte Quirion mit seinem „60/40“-Portfolio eine Wertsteigerung von 4,99 Prozent – nach Abzug aller Kosten und bei einem Anlagevolumen von 50.000 Euro. Stiftung Warentest beurteilte in „Finanztest“-Ausgabe 08/2018 die Anlageempfehlungen von Quirion als „gut“ und machte den Full-Service-Robo der Quirin Bank zum Testsieger.

Fintego Erfahrungen und Strategie

Fintego gehört zu den kleineren Anbietern in der Branche der digitalen Ver­mö­gens­ver­walter und ging Anfang 2014 live. Anleger, die über einen Robo-Advisor in einen Sparplan investieren möchten, sind bei Fintego sehr gut aufgehoben. Während Fintego-Kunden bei einer Einmalanlage mindestens 2.500 Euro aufbringen müssen, reicht für den Sparplan eine Monatsrate in Höhe von 50 Euro.

Im Jahr 2017 legte Fintego für sein Port­folio „Ich will streuen“, was einem mitt­leren Ri­si­ko­profil mit einer Aktien­quote von 50 Prozent entspricht, eine Per­for­mance in Höhe von 3,95 Pro­zent hin. Damit landet Fintego in unserem An­bieter-Test im oberen Mit­tel­feld.

Stiftung Warentest lobt in „Finanztest“-Ausgabe 08/2018 das gün­stige An­gebot von Fintego und bezeichnet den Port­folio­vor­schlag als einen der besten. An der Trans­parenz und an der Ertragsvorschau hapere es allerdings bei Fintego, so die Finanz­tester in ihrem Urteil. Anleger, die mit dem Fintego-Robo an­legen, können also nur er­ahnen, was Ihre Geld­anlage über die Jahre an Rendite bringen wird.

Growney Erfahrungen und Strategie

Der Half-Service-Robo Growney gehört nach Anlagevolumen ebenfalls zu den etwas klei­neren Roboter-Beratern. Bei Growney gibt es weder Min­dest­anlage­beträge noch Min­dest­spar­beiträge, theo­retisch ist eine Depot­eröff­nung bereits ab einem Euro möglich. Kunden können zwischen fünf ver­schiedenen Anlage­strategien mit einer unter­schied­lichen Ge­wichtung zwischen Aktien und An­leihen auswählen. Mit mehr Aktien im Portfolio steigt auch das Risiko – und die Chance auf eine höhere Rendite. Die monatliche Sparrate können Growney-Kunden jederzeit auf dem Portal anpassen und Ein­zahlungen sowie Aus­zahlungen mit wenigen Klicks vornehmen.

Growney investiert in Aktien und Anleihen und bildet deren Entwicklung über ETFs ab. Im Jahr 2017 ver­buchte Growney eine Per­formance von 6,28 Prozent für sein Portfolio „grow 50“, was einem mittleren Risiko­profil entspricht mit einer Aktien­quote von 50 Prozent – nach Abzug aller Kosten und bei einem Anlagevolumen von 50.000 Euro. Damit ist Growney der nach Performance beste Robo-Advisor in unserem Test.

Das Deutsche Kunden­institut (DKI) und die Zeitschrift €uro am Sonntag kürten Growney übrigens zum Sieger (Note „sehr gut“) ihres Tests „Bester Robo-Advisor 2018“. Im Mittel­punkt des Ver­gleichs von ins­gesamt 17 digi­talen Vermö­gens­ver­waltern standen „die Kon­di­tionen und die Güte­klasse der Angebote“. Growney schnitt in der Kategorie „Konditionen“ unter anderem des­halb als Bester ab, weil der Half-Service-Robo keine Mindestanlagesumme verlangt und „nicht mit irgendwelchen Sondergebühren um die Ecke kommt“. Beim Growney-Ange­bot überzeugte die Tester darüber hinaus, ohne Einmalanlage Sparpläne abzuschließen.

Passives und aktives Robo-Advisory - schon gewusst?

Bei Finanz­robotern muss grund­sätz­lich zwi­schen passiven und ak­tiven Robo-Advisors un­te­rschie­den werden. Passive Robo-Advisors ar­bei­ten ähnlich wie eine klassi­sche Anlage­ver­mittlung: Sie schlagen Ihnen wäh­rend des An­lage­prozesses Än­de­rungen in der In­ve­sti­tions­stra­tegie vor, über­nehmen diese je­doch nicht auto­ma­tisch (Half-Service-Robos).

Aktive Robo-Advisors (Full-Service-Robos) hin­gegen über­nehmen für Sie die kom­plette Steue­rung des Port­folios und schich­ten unter anderem bei Bedarf die Anlagen voll­auto­ma­tisch um.

Darum taucht Liqid nicht in unserem Test auf

Der digitale Vermö­gens­ver­walter Liqid bietet seit Sep­tem­ber 2016 Robo-Advisory an. Beim Robo-Advisor-Test 2018 der Zeitschrift Capital landet der Ber­liner Full-Service-Robo auf dem er­sten Platz – und ver­drängt Scalable von der Spitzen­position, die der Markt­füh­rer im Vorjahr noch inne hatte. Dennoch taucht Liqid in unserem Ver­gleich nicht auf, warum?

Liqid richtet sich an eine sehr ver­mögende Ziel­gruppe, so heißt es auf der Homepage von Liqid: „Seit unserem Marktstart im September 2016 hat unser Konzept (…) bereits Hunderte von Kunden über­zeugt, uns im Schnitt über 200.000 Euro an­zu­vertrauen.“ Entsprechend hoch ist die Mindest­anlage bei Liqid: Erst ab einer Einlage in Höhe von 100.000 Euro können Anleger Kunde von Liqid werden. Um in den Private-Equity-Fonds investieren zu können, ist gar eine Mindest­anlage­summe von 200.000 Euro notwendig. Für die meisten Privat­anleger ist diese Summe zu hoch, was Liqid für unseren Robo-Advisor-Vergleich ausschließt.

Auch die Kostenstruktur des Berliner Roboter-Beraters ist etwas kompliziert: Die jährlichen Verwaltungskosten für die Portfolios liegen – abhängig von der Höhe des Anlagevolumens und des gewählten Anlagestils – zwischen jährlich 0,25 und 0,90 Prozent. Hinzu kommen die Kosten für die eingesetzten Finanzprodukte, welche für den passiven Anlagestil „Liqid Global“ im Schnitt 0,15 Prozent jährlich und für den aktiven Anlagestil „Liqid Select“ im Schnitt 0,69 Prozent pro Jahr betragen. Auf Performancegebühren verzichtet Liqid.

Wer entsprechend liquide ist, für den kann Liqid aber eine gute Alternative zu den von uns getesteten Robo-Advisors sein. Liqid setzt auf ein bewährtes Risikomanagement auf mehreren Ebenen, das die Wahrscheinlichkeit von hohen Verlusten reduziert, ohne die Chance auf attraktive Renditen zu schmälern. Darüber hinaus kann der Liqid-Kunde entscheiden, ob sein Geld mit einem aktiven (Liqid Select) oder einem passiven Anlagestil (Liqid Global, Liqid Global Impact) verwaltet werden soll. Die Anlagestrategie „Liqid Global 50“ (Aktienanteil 45 Prozent) erzielte im Jahr 2017 eine Wertentwicklung von 5,39 Prozent nach allen Gebühren. Als bisher einziger digitaler Vermögensverwalter erhielt Liqid für 2016 und 2017 vom unabhängigen Ranking-Institut firstfive „herausragende Ergebnisse“ für seine Verwaltungsstrategien.

Anlagevermögen von Robo-Advisors weltweit

Robo-AdvisorAnlagevermögenLand
Vanguard Personal Advisor93.000USA
Schwab Intelligent Portfolios19.400USA
Betterment11.851USA
Wealthfront8.218USA
Personal Capital4.344USA
Nutmeg1.107GB
Wealthsimple1.000CAN
Future Advisor969USA
AssetBuilder753USA
Rebalance IRA549USA
Scalable Capital535DE
Verwaltetes Anlagevermögen in Millionen US-Dollar, Quelle: Statista Digital Market Outlook, Stand: 12/2017

Was sind die Vorteile von einem Robo-Advisor?

Neben der enormen Zeitersparnis, die die Online-Vermögensverwaltung der Robo-Advisor bringt, liegt ein zentraler Vorteil gegenüber klassischen Anlagestrategien in der automatisierten Risikobeurteilung, denn die Roboter-Berater nehmen Ihnen als Anleger die Last der eigenen Beurteilungen ab. Ihre Anlage wird folglich nicht durch eigene Gefühle beeinflusst.

Da Robo-Advisors vollständig automatisiert sind, können sie direkt auf Veränderungen im Markt reagieren und sind hier meist schneller als menschliche Berater.

Tipp: Vor allem im Hinblick auf das Risikomanagement der Robo-Advisor sollten Sie vorhandene Angebote vergleichen. Denn gerade in diesem Bereich gibt es zum Teil enorme Unterschiede zwischen den Anbietern.

Im Vergleich zu einer Anlage bei der eigenen Hausbank kann ein Produktportfolio, das mithilfe der Robo-Advisors erstellt wird, deutlich größer sein. Unabhängige Finanzverwalter verfügen zwar ebenfalls über ein größeres Produktportfolio, als Berater einer Hausbank. Die Verwendung eines Robo-Advisors ist jedoch deutlich günstiger, als die Beauftragung eines unabhängigen Finanzverwalters.

Darüber hinaus ist die Mindestanlagesumme bei Robo-Advisors niedriger als bei klassischen Vermögensverwaltungen. Einige Anbieter verlangen sogar gar keine Mindestanlagesumme. Die Software der Roboter-Berater ist außerdem benutzerfreundlich und daher leicht zu bedienen. Des Weiteren sind Robo-Advisors transparent. Nicht nur die Kosten sind übersichtlich, auch der Anlageprozess ist nachvollziehbar.

Was sind die Nachteile von einem Robo-Advisor?

Bei der Geldanlage über Robo-Advisors wird die persönliche Beratungsleistung durch automatisierte Prozesse ersetzt. Darunter kann die Individualität der Anlage leiden, da auf der Grundlage der standardisierten Abfrage der Anlagepräferenzen eine vorab festgelegte Anlagestrategie ausgewählt wird. Zwar kann man Robo-Advisors schon ab geringen Mindesteinzahlungen nutzen, jedoch kann bei kleinen Einzahlungssummen das Verhältnis von Kosten und Rendite für Sie negativ sein.

Unsere Empfehlung: Wenn Sie Ihr Geld über Robo-Advisors anlegen wollen, dann behalten Sie das Verhältnis von Kosten und Rendite der Kapitalanlage im Blick. Dann übersteigen die Kosten die Rendite in der Regel nicht.

Tipp: Legen Sie Ihr Geld nur über Robo-Advisors an, wenn Sie einen langfristigen Vermögensaufbau planen. Wenn Sie zum Beispiel nur für ein Jahr eine Geldanlage planen, sollten Sie auf andere Anlagestrategien zurückgreifen. In diesem Ratgeber-Artikel erfahren Sie hilfreiche Tipps zur Geldanlage.

Die Bezeichnung Robo-Advisor

Der Name Robo-Advisor setzt sich aus den englischen Begriffen von Roboter (Robot) und Berater (Advisor) zusammen. Als Überbegriff wird für diese Form der Geldanlage auch von Robo-Advice gesprochen.

Wie sicher ist die Geldanlage über einen Robo-Advisor?

Wie bei jeder Geldanlage auf Basis von an der Börse gehandelten Produkten ist Ihre Rendite der Geldanlage von mehreren Faktoren abhängig und variiert. Einige Robo-Advisors kooperieren in Deutschland mit Partnerbanken, die unter Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stehen.

Das Geld wird bei den meisten Anbietern in einem Depot bei der Partnerbank angelegt und ist somit im Fall einer Insolvenz des Robo-Advisor-Anbieters geschützt. In Deutschland wird die Geldanlage zudem als Sondervermögen der kooperierenden Bank klassifiziert und daher nicht dem Vermögen dieser Bank angerechnet. Folglich ist das Geld auch bei einer Insolvenz der Partnerbank sicher.

Geldanlage mit Robo-Advisor - das sollten Sie tun

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Prüfen Sie auf der Grundlage unserer Informationen, ob für Sie eine Geldanlage mithilfe eines Robo-Advisors in Frage kommt.
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Vergleichen Sie verschiedene Anbieter im Hinblick auf Kosten und Rendite. Bei Scalable Capital können Anleger zum Beispiel ab einer Mindestanlagesumme vom 10.000 Euro Kunde werden. Vollständig ohne Mindestanlage ist eine Investition bei Growney möglich.
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Entscheiden Sie sich für einen Anbieter und eröffnen Sie ein Depot bei der entsprechenden Partnerbank.
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Lassen Sie jetzt den Robo-Advisor für sich arbeiten!
ANNIKA NIEDERKORN – FINANZEN.NET REDAKTEURIN
Annika Niederkorn - Redakteurin finanzen.net Ratgeber

Annika Niederkorn ist zuständig für die Themen Versicherung, Vorsorge und Finanzen. Zuvor schrieb Sie als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und hospitierte unter anderem bei der Deutschen Presse-Agentur (DPA). Ihr Studium der Politischen Kommunikation hat sie mit einem Master abgeschlossen.

Hinweis: Unsere Ratgeber-Artikel sind objektiv recherchiert und unabhängig erstellt. Damit Sie unsere Informationen kostenlos lesen können, werden manchmal Klicks auf Verlinkungen vergütet.

Bildquelle: Ociacia / Shutterstock.com

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Robo-Advisor-Vergleich

AnbieterKostenLeistungenPerformance nach Kosten (Anlagesumme 50.000 Euro)

Scalable Capital Logo

Grundgebühr:
0,75 Prozent p.a. (inkl. Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 10.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
375 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien, Staats­anleihen, Unternehmens­anleihen, besicherte Anleihen, Rohstoffe, Immobilien, Tagesgeld

Partnerbank:
Baader Bank AG, ING-DiBa

2017
+5,71 Prozent (Value-at-Risk 20% – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+2,92 Prozent (Value-at-Risk 20% – 50 Prozent Aktienanteil)

Fintego Logo

Grundgebühr:
0,45 Prozent bis 0,95 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 2.500 Euro (Einmalanlage),
50 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
225 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien (global, Schwellenländer), Staatsanleihen, Unternehmens­anleihen, Rohstoffe

Partnerbank:
Ebase

2017
+3,95 Prozent (Ich will streuen)

12 Monate (rollierend)
+3,53 Prozent (Ich will streuen)

Ginmon Logo

Grundgebühr:
0,39 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro (Einmalanlage),
1.000 Euro (mit Sparplan in Höhe von 50 Euro)

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
195 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
10 Prozent bei neuem Höchststand (High-Watermark-Prinzip)

Anlage in:
Aktien (Industrie­länder, Emerging Markets, Nebenwerte global), Unternehmens- und Staats­anleihen weltweit

Partnerbank:
DAB BNP Paribas

2017
+5,21 Prozent (Portfolio 6 – 60 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+4,50 Prozent (Portfolio 6 – 60 Prozent Aktienanteil)

Growney Logo

Grundgebühr:
Bis 9.999 Euro 0,99 Prozent p.a.,
10.000 Euro bis 49.999 Euro 0,69 Prozent p.a.,
ab 50.000 Euro 0,39 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: Keine

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
195 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien, Anleihen

Partnerbank:
Sutor Bank

2017
+6,28 Prozent (grow 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+2,87 Prozent (grow 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

Investify Logo

Grundgebühr:
1,00 Prozent p.a. (inklusive aller weiteren Kosten)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
500 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien (u.a. Europa, USA), Rohstoffe, Geldmarkt, Staatsanleihen, Hochzinsanleihen, alternative Investments

Partnerbank:
Baader Bank

2017
+6,13 Prozent (Core 3)

12 Monate (rollierend)
+0,73 Prozent (Core 3)

Quirion Logo

Grundgebühr:
Bis 10.000 Euro kostenfrei,
ab 10.001 Euro 0,48 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 10.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
192 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien, Anleihen

Partnerbank:
Quirin Privatbank AG

2017
+4,99 Prozent (60/40-Portfolio)

12 Monate (rollierend)
+5,91 Prozent (60/40-Portfolio)

Sutor Bank Logo

Grundgebühr:
0,7 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren) + 12 Euro p.a. Kontoführungsgebühr

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro (Einmalanlage),
100 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
362 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien (Welt, Europa, Schwellen­länder und Deutschland), Anleihen (Unternehmens­anleihen, Staats­anleihen, öffentliche Anleihen, inflations­indexierte Anleihen)

Partnerbank:
Sutor Bank

2017
+6,28 Prozent (Privatbank­Portfolio ausgewogen – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+3,15 Prozent (Privatbank­Portfolio ausgewogen – 50 Prozent Aktienanteil)

VisualVest Logo

Grundgebühr:
0,6 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 500 Euro (Einmalanlage),
25 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
300 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
VestFolio: Aktien, Anleihen, Geldmarkt, Rohstoffe
GreenFolio (nachhaltige Fonds): Aktien, Anleihen

Partnerbank:
Union Investment Service Bank AG (USB)

2017
+2,96 Prozent (VestFolio 5 – 45 Prozent Aktienanteil),
+5,91 Prozent (GreenFolio 2 – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+3,63 Prozent (VestFolio 5 – 45 Prozent Aktienanteil),
+2,98 Prozent (GreenFolio 2 – 50 Prozent Aktienanteil)

Easyfolio Logo

Grundgebühr:
easy 50: 0,95 Prozent p.a., easy 30 und 70: 0,96 Prozent p.a., easy flex: 1,86 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 100 Euro (Einmalanlage), 10 Euro (Sparplan)

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
475 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien (u.a. Europa, Schwellen­länder, USA, Asien), Staats­anleihen (Europa, Welt, Schwellen­länder), Unternehmens­anleihen (Europa, Welt, USA)

Partnerbank:
Ebase

2017
+4,61 Prozent (easyfolio 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+1,23 Prozent (easyfolio 50 – 50 Prozent Aktienanteil)

Fundamental Capital Logo

Grundgebühr:
1,00 Prozent p.a. (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 50.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
500 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
12 Prozent bei neuem Höchststand (High-Watermark-Prinzip)

Anlage in:
Aktien

Partnerbank:
Baader Bank AG

2017
Start erst Mitte Februar 2018; Performance 15.03. bis 31.05.2018: 1,5 Prozent bei Aktienquote von über 80 Prozent

12 Monate (rollierend)
(Noch) keine Daten vorhanden

Vaamo Logo

Grundgebühr:
Bis 99.999 Euro 0,79 Prozent p.a.,
ab 100.001 Euro 0,49 Prozent p.a.,
ab 250.001 Euro individuelles Angebot (ohne Transaktions-, Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: Keine

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
395 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien global, Unternehmens­anleihen, Staats­anleihen, Pfandbriefen, Immobilien

Partnerbank:
FIL Fondsbank GmbH (FFB)

2017
+4,49 Prozent (50 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+2,08 Prozent (50 Prozent Aktienanteil)

Whitebox Logo

Grundgebühr:
Unter 30.000 Euro 0,95 Prozent p.a.,
ab 30.000 Euro 0,85 Prozent p.a.,
ab 50.000 Euro 0,75 Prozent p.a.,
ab 100.000 Euro 0,60 Prozent p.a.,
ab 250.000 Euro 0,45 Prozent p.a.,
ab 500.000 Euro 0,35 Prozent p.a. (inkl. Transaktionskosten, ohne Fonds- und Spreadgebühren)

Mindesteinzahlung: 5.000 Euro

Grundgebühr bei Einzahlung in Höhe von 50.000 Euro:
375 Euro p.a.

Gebühr für Performance?
Nein

Anlage in:
Aktien weltweit (u.a. Europa, USA, Schwellen­länder), Anleihen (u.a. Staats- und Unternehmens­anleihen, global, USA, Schwellen­länder, inflations­indexierte Anleihen Eurozone), Rohstoffe, Infrastruktur, Immobilien

Partnerbank:
FinTech Group Bank AG

2017
+5,7 Prozent (Risikostufe 6 von 10 – 55 Prozent Aktienanteil)

12 Monate (rollierend)
+1,57 Prozent (Risikostufe 6 von 10 – 55 Prozent Aktienanteil)

Stichtag: 31.05.2018