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GKV Beitragserhöhung

Leistungskürzung, Beitragserhöhung – bei der GKV stimmt die Balance nicht mehr

In Deutschland reiben sich gut verdienende Angestellte und Selbstständige die Augen: Bereits ab einem Bruttojahreseinkommen von knapp 70.000 Euro zahlen sie den Höchstsatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV); bei vielen Versicherern um die 1.000 Euro jeden Monat. Gleichzeitig kürzen Krankenkassen konstant die Gesundheitsleistungen. Wie erklärt sich dieser Trend? Und was können Versicherte gegen GKV-Beitragserhöhungen unternehmen?

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Wie es zu den massiven Beitragserhöhungen in der GKV kommt

Einer der Hauptgründe der steigenden Beiträge ist die demografische Entwicklung. Die Bevölkerung in Deutschland altert. Das führt zu einer stärkeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, denn ältere Menschen benötigen häufiger und intensivere medizinische Versorgung. Die Kosten dieser Versorgung werden auf alle Versicherten umgelegt, was die Beiträge zur Krankenversicherung erhöht.

Ein weiterer Faktor sind generell steigende Ausgaben im Gesundheitswesen, bedingt durch den medizinischen Fortschritt und die Einführung neuer, kostspieliger Behandlungsmethoden und Medikamente. Diese Innovationen verbessern die Versorgung und Lebensqualität von Patienten, führen aber zu höheren Kosten für die Krankenversicherungen.

Eine zusätzlich Rolle spielen administrative und bürokratische Aufwendungen. Die Verwaltungskosten der Krankenkassen sind in den letzten Jahren gestiegen durch höhere Personal- und Sachkosten sowie durch längst überfällige Investitionen in die Digitalisierung. Auch diese Kosten werden auf die Beitragszahler umgelegt.

So weit, so nachvollziehbar. Kritisch ist, dass die GKV bei allen Beitragerhöhungen gleichzeitig Gesundheitsleistungen streicht, um Kosten zu senken. Ihre Rechtsgrundlage ist das "Wirtschaftlichkeitsgebot" gemäß Paragraf 12 Absatz 1 Satz 1 und 2 des Sozialgesetzbuches V (SGB). Dort heißt es, "dass die Leistungen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein müssen; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten."

In der Praxis bedeutet das, gesetzlich Versicherten steht lediglich die Grundversorgung zur Verfügung. Wer verbesserte Leistungen wünscht, muss private Zusatzversicherungen abschließen, die weitere Kosten verursachen.

Für wen kann sich der Wechsel in die PKV lohnen?

Für Berufsgruppen, die im Jahr 2024 ein festes Bruttojahreseinkommen von 69.300 Euro oder mehr verdienen und damit den Höchstsatz in die GKV einzahlen – monatlich um die 1.000 Euro – bedeutet dies eine doppelte Belastung: Sie tragen einerseits die steigenden Kosten des Gesundheitssystems und erfahren andererseits eine Reduzierung der Leistungen. Diese Entwicklung wirft Fragen auf hinsichtlich der Nachhaltigkeit und Fairness des aktuellen Systems.

Für den genannten Personenkreis kann daher ein Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) vorteilhaft sein. Sie steht grundsätzlich allen Angestellten mit dem entsprechenden Einkommen offen sowie Selbständigen, Beamten und Studenten. Diese Gruppen können einkommensunabhängig wechseln. Die Entscheidung für eine PKV hängt von individuellen Faktoren wie Verdienst, Alter, Gesundheitszustand und persönlichen Bedürfnissen ab.

Für junge, gutverdienende und gesunde Personen kann die PKV günstiger als die GKV sein, da die Beiträge nicht einkommensabhängig, sondern risikoabhängig kalkuliert werden. Allerdings steigen die Beiträge mit zunehmendem Alter und bei Verschlechterung des Gesundheitszustands.

Der Gesundheitszustand ist daher ein wichtiger Faktor. Personen mit Vorerkrankungen oder chronischen Erkrankungen müssen in der Regel höhere Beiträge zahlen. Vor der Aufnahme lassen PKV eine umfassende Gesundheitsprüfung durchführen.

Wer aber angenommen ist, genießt in der PKV umfangreichere Gesundheitsleistungen als in der "Gesetzlichen", etwa Einzelzimmer im Krankenhaus, Chefarztbehandlung und breiteren Zugang zu alternativen Behandlungsmethoden. Das Portfolio kann genau an individuelle Wünsche und Bedürfnisse angepasst werden und liegt dann weit über dem Niveau der GKV.

Insgesamt sollte die Entscheidung für oder gegen eine PKV sorgfältig abgewogen werden, da sie langfristige finanzielle und gesundheitliche Konsequenzen hat. Eine individuelle Beratung ist in jedem Fall empfehlenswert.

Erst die Orientierung, dann die fundierte Beratung – beide kostenfrei

Diese Beratung leisten die PKV Gurus aus Bielefeld. Die Experten haben sich auf private Krankenversicherungen spezialisiert und kümmern sich seit zehn Jahren um die optimale gesundheitliche Versorgung ihrer Klienten. Mit Blick auf die individuelle Lebenssituation erwägen sie, wann ein Wechsel in die PKV Sinn macht – und wann eben nicht.

Dabei werden nicht nur die tatsächlich benötigten Gesundheitsleistungen definiert, sondern der Tarif auch so gewählt, dass er langfristig der finanziellen Situation der Versicherungsnehmer entspricht und es zu keiner Überlastung kommt. Den PKV Gurus steht hierfür die gesamte Bandbreite der Versicherungsanbieter zur Verfügung. Sie überblicken das überwältigende Angebot unterschiedlicher Anbieter und welche Tarife das jeweils beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.

Wer erwägt, aufgrund von GKV-Beitragserhöhungen in die private Krankenversicherung zu wechseln, findet hier also ein offenes Ohr für seine Bedürfnisse, eine fundierte Marktanalyse und eine breite Palette an Alternativen. Als unabhängige Berater unterstützen die PKV Gurus die Auswahl transparent und objektiv. Ebenfalls nicht zu verachten: Der Service ist für Versicherte kostenlos.

Wer eine erste Orientierung benötigt, welche Tarife bei einem Wechsel in Frage kämen, kann unverbindlich den PKV-Rechner auf der Firmen-Website nutzen und erfahren, wie hoch sein Beitrag wäre.
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