Dividendenpolitik

Dividendenpolitik - Definition

Teil der Bilanzpolitik mit dem Ziel, die Höhe und den Zeitpunkt der an die Anteilseigner auszuschüttenden Beträge (Dividende) so festzulegen, dass diese an ihrem Investment in der Unternehmung festhalten bzw. weitere Beträge anlegen (Investor Relations). Die Anteilseigner präferieren im Allgemeinen einen möglichst stetigen und verlässlichen Dividendenstrom. Dividenden können aus dem laufenden Ergebnis oder aus den Rücklagen dotiert werden. Aktionsparameter der Dividendenpolitik sind daher einerseits bilanzpolitische Maßnahmen zur Ergebnisglättung sowie andererseits zur Auflösung oder auch Bildung von Rücklagen. In Deutschland haben die Aktionäre gem. § 58 IV AktG Anspruch auf den Bilanzgewinn des Einzelabschlusses (Jahresabschlusses). Eine Verstetigung der Dividende setzt daher an einer Verstetigung der Gewinne - insbesondere durch Bildung und Auflösung stiller Rücklagen - an.

Ähnliche Begriffe und Ergebnisse

Für wissenschaftliche Arbeiten

Quelle & Zitierlink

Um diese Seite in einer wissenschaftlichen Arbeit als Quelle anzugeben, können Sie folgenden Link verwenden, um sicherzustellen, dass sich der Inhalt des Artikels nicht ändert.

Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015

Zitierlink kopieren

Information


Die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit werden für Finanzinstrumente von der Finanzen.net Zero GmbH als vertraglich gebundener Vermittler der DonauCapital Wertpapier GmbH (§ 3 Abs. 2 WpIG) bereitgestellt; bei Kryptowerten werden die Handels- und Depotfunktionen in diesem Broker Cockpit ausschließlich von der DonauCapital Wertpapier GmbH bereitgestellt. Die Finanzen.net GmbH stellt ausschließlich den technischen Rahmen bereit und ist in die Wertpapier- und Kryptodienstleistung nicht einbezogen.