finanzen.net
28.01.2019 19:47
Bewerten
(0)

Venezuela lässt paralleles Wechselkurssystem zu

CARACAS (dpa-AFX) - Inmitten der politischen Krise in Venezuela hat die Zentralbank ein paralleles Wechselkurssystem zugelassen. Seit Montag darf das private Geldhaus Interbanex Devisengeschäfte in dem sozialistischen Land abwickeln. Am ersten Handelstag legte die Bank den Wechselkurs auf 3200 Bolívar pro Dollar fest. Das bedeutete eine Abwertung von knapp 35 Prozent gegenüber dem offiziellen Wechselkurs der Zentralbank von 2084 Bolívar pro Dollar. Der Interbanex-Kurs entspricht in etwa dem Schwarzmarktpreis. Der Wechselkurs werde künftig von Angebot und Nachfrage bestimmt, teilte das Unternehmen mit.

Werbung
Jetzt Devisen mit bis zu Hebel 30 handeln
Handeln Sie mit Devisen mit hohem Hebel und kleinen Spreads. Mit nur 100,00 € können Sie von der Wirkung von 3.000 Euro Kapital profitieren!
76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Venezuela steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Für das laufende Jahr rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Inflationsrate von 1,37 Millionen Prozent, das Bruttosozialprodukt dürfte laut der Prognose um weitere 18 Prozent einbrechen.

Zudem tobt in dem südamerikanischen Land gerade ein Machtkampf zwischen der Regierung und der Opposition. Parlamentschef Juan Guaidó hat sich zum Übergangspräsidenten erklärt und will Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt drängen. Die USA und zahlreiche lateinamerikanische Staaten erkannten ihn bereits an. Maduro hingegen spricht von einem Staatsstreich gegen seine sozialistische Regierung./dde/DP/he

Devisenkurse

NameKurs+/-%
Dollarkurs1,10180,0011
0,10
Japanischer Yen118,68000,0100
0,01
Pfundkurs0,8835-0,0005
-0,05
Schweizer Franken1,09250,0004
0,03
Russischer Rubel70,5035-0,0297
-0,04
Bitcoin9136,009859,9600
0,66
Chinesischer Yuan7,8153-0,0214
-0,27

Heute im Fokus

DAX geht kaum verändert ins Wochenende -- US-Börsen schließen im Minus -- CoBa will Stellen streichen -- Hoffnung auf Bewegung im Brexit-Streit -- K+S, Thomas Cook, Roche, HHLA im Fokus

Deutz kappt Gewinnprognose. Trump sieht Fortschritte bei Handelsgesprächen mit China. OSRAM-Aufsichtsratschef verkauft Aktien ebenfalls nicht an ams. Capital Group stockt E.ON-Anteile auf über 10 Prozent auf. TRATON-Beteiligung Navistar erwartet höhere Marge. Amazon startet Klimainitiative - 100.000 Elektro-Lieferwagen bestellt.
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Microsoft Corp.870747
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Wirecard AG747206
Thomas CookA0MR3W
Amazon906866
Allianz840400
E.ON SEENAG99
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
BASFBASF11
adidasA1EWWW