MLP: Rosige Aussichten
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MLP hebt nach einem starken dritten Quartal die Gewinnprognose an. Trotz des jüngsten Kursanstiegs bleibt die Aktie günstig bewertet und bietet spannende Wachstumstreiber.
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Bei MLP läuft es derzeit rund – operativ wie auch an der Börse. Allein in den letzten drei Monaten hat die Aktie rund ein Drittel an Wert zugelegt und jüngst erstmals seit 2015 wieder die Signalmarke von 10 Euro überwunden. Fundamental gibt es dafür gute Gründe: Wegen eines starken dritten Quartals hat der Finanzdienstleister seine EBIT-Prognose für 2026 von bislang 100 bis 110 Mio. Euro auf 110 bis 120 Mio. Euro angehoben.
Vermögensgeschäft liefert Rückenwind
Hauptgrund für den zunehmenden Optimismus sind deutlich höhere erfolgsabhängige Vergütungen im Vermögensmanagement. Diese beliefen sich im dritten Quartal auf rund 21 Mio. Euro nach lediglich 2,8 Mio. Euro im Vorjahr. Entsprechend soll auch beim Quartals-EBIT der Vorjahreswert von 18,3 Mio. Euro deutlich übertroffen werden. Damit setzt sich der dynamische Wachstumstrend der letzten Monate nahtlos fort. Bereits im ersten Halbjahr hatte MLP die Gesamterlöse um 10 Prozent auf 583 Mio. Euro und das EBIT um 41 Prozent auf 60,4 Mio. Euro gesteigert. Auch das betreute Vermögen erreichte mit 68,8 Mrd. Euro einen neuen Rekordwert. Hieraus sowie aus den Zinserhöhungen der EZB sind laut Management bis Jahresende weitere positive Effekte zu erwarten.
Altersvorsorgedepot eröffnet Chancen
Die angehobene Jahresprognose erscheint insofern gut abgesichert. Und auch die mittelfristigen Ziele, nach denen MLP bis 2028 ein EBIT von 140 bis 155 Mio. Euro bei Gesamterlösen von 1,3 bis 1,4 Mrd. Euro anpeilt, erscheinen durch den stabilen Wachstumstrend ein Stück weit glaubwürdiger. Zumal im kommenden Jahr noch ein ganz neuer Treiber ins Spiel kommt: die geplante Reform der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge. Denn das neue Altersvorsorgedepot soll Sparern stärker kapitalmarktorientierte Anlagen ermöglichen und könnte damit gerade Finanzdienstleistern wie MLP zusätzliche Beratungs- und Produktumsätze bescheren.
Bewertung bleibt attraktiv
Trotz der zuletzt starken Kursentwicklung erscheint die Aktie daher noch nicht ausgereizt. Analysten erwarten für 2027 derzeit rund 0,80 Euro Gewinn je Aktie, womit das KGV beim aktuellen Kurs von 10,34 Euro auf unter 13 fallen würde. Hinzu kommt eine erwartete Dividendenrendite von mehr als 4 Prozent. Quasi folgerichtig hat die Berenberg-Bank heute ihr Kursziel von 13 auf 15 Euro angehoben und nennt selbst das noch „zurückhaltend“.
Wie bei MLP sorgt auch bei LAIQON das Vermögensgeschäft für Rückenwind, hier allerdings getrieben von einer ganz neuen Produktsparte. Deren Resonanz fiel bereits in den ersten Wochen bemerkenswert aus: zum Artikel
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Erstellung am 05.10.26 um 11:41 Uhr.
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