GBP/USD: Risikoaversion drückt auf das Pfund!
Der Optimismus ist wieder auf dem Rückzug. Die Einigung der EU-Finanzminister über die Griechenlandhilfe brachte nicht die erhoffte Entspannung.
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Das Maßnahmenpaket geht vielen Marktteilnehmern nicht weit genug. Zudem bleiben zu viele Fragen offen – vor allem die, wie Griechenland überhaupt jemals seine Schulden zurückzahlen will. Auch die Euphorie über eine mögliche Einigung zwischen Demokraten und Republikanern im Fiskalstreit hat nachgelassen. Die Verhandlungen sind zäh und der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, äußerte sich frustriert über den mangelnden Fortschritt in den Gesprächen. Das schickte die Stimmung an der Wall Street nach unten, denn die Fiskalklippe rückt immer näher.
GBP/USD scheitert an der 1,6050 USD
Die Rückkehr der Risikoaversion gab wie gewohnt nicht nur dem Yen Auftrieb, sondern auch dem US-Dollar. Die Wechselkurse des Euros und des Pfunds zum US-Dollar gaben daher nach. GBP/USD fiel nach dem ausgiebigen Test des Widerstands bei 1,6050 USD deutlich zurück. GBP/USD kann nun kurzfristig weiter fallen, bis zur Unterstützung bei 1,5930. Solange sich der Wechselkurs aber über der Marke von 1,5900 USD hält, wird sich mittelfristig die Aufwärtsbewegung fortsetzen.

Dr. Detlef Rettinger ist Chef-Redakteur von Deutschlands einzigem reinen Devisen-Börsenbrief mit Musterdepot, dem Devisen-Trader. Der promovierte Volkswirt besitzt langjährige Erfahrung in der Analyse des Devisenmarktes und im Handel mit Derivaten. Weitere Infos: www.devisen-trader.de. Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.
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