2G Energy: Enorme Dynamik auf breiter Front
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Das Data-Center-Geschäft katapultiert 2G Energy in neue Dimensionen. Aber es ist nicht nur dieser Bereich, der für eine enorme Dynamik sorgt, denn auch in anderen Segmenten geht es mit hohem Tempo voran.
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Die Produktion von containerisierten Kraftwerken für Data Center ist zweifelsohne der Hauptwachstumstreiber für 2G Energy derzeit. Allein der 275-MW-Auftrag, der im September gemeldet wurde, übertrifft vom Volumen her die Jahresproduktion des Unternehmens aus 2025. Damit hat sich 2G im laufenden Jahr in diesem Bereich bereits fünf große Bestellungen mit einem Gesamtvolumen von 675 MW gesichert, deren Auslieferung sukzessive bis 2028 erfolgt.
Starkes Wachstum in mehreren Bereichen
Das hatte das Unternehmen so auf dem Kapitalmarkttag in der letzten Woche vorgestellt. Das war aber nur eine von vielen guten Nachrichten, denn die Geschäfte laufen auch in anderen Segmenten hervorragend. So hat sich 2G beispielsweise als neuer Lieferant der Mining-Industrie mit einem Auftragseingang im bisherigen Jahresverlauf von über 90 MW erfolgreich etabliert. Und der Absatz von BHKW in Deutschland wird derzeit von einer 2025 eingeführten umfangreichen Förderung der Flexibilisierung von Biogas-Anlagen angeschoben, was im laufenden Jahr bereits zur Akquise von mehr als 80 neuen Projekten geführt hat. Ebenfalls richtig vorwärts geht es darüber hinaus jetzt auch bei Großwärmepumpen, deren Auftragseingang in 2026 nach Einschätzung des Managements vermutlich von rund 8 auf 30 Mio. Euro ansteigen wird. Und beim neusten Produkt, Power2Gas-Einheiten für Stromengpässe und Lastspitzen, dürften im laufenden Jahr nach Aussagen auf dem Kapitalmarkttag bereits 50 Einheiten bestellt werden, 2027 sollen es dann 200 werden.
Starkes Wachstum in Sicht
Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Die Entwicklung wird ab jetzt zu einem starken Wachstum führen. Kurz vor dem Kapitalmarkttag hatte das Unternehmen daher die Guidance für 2026 bekräftigt, die für die aktuelle Periode einen Anstieg der Erlöse von 398,4 Mio. Euro in 2025 in Richtung 490 Mio. Euro vorsieht. Die EBIT-Marge soll dabei von 6,6 Prozent auf 9,5 bis 10,5 Prozent steigen. Die Wachstumsziele für das nächste Jahr wurden wegen der hohen Dynamik im Auftragseingang hingegen angehoben, von bislang 570 bis 620 Mio. Euro auf 600 bis 650 Mio. Euro, dann soll die EBIT-Marge über 11 Prozent liegen. Dieses Margenziel gilt auch noch für 2028, wenn nach der erstmals veröffentlichten Prognose bereits Erlöse von 750 bis 850 Mio. Euro generiert werden sollen.
Hohe Anzahlungen
2G baut dafür bereits die Kapazitäten deutlich aus – und kann das ohne Kapitalerhöhung stemmen. Denn die Data-Center-Großaufträge sind mit hohen Anzahlungen verbunden, so dass die Liquidität schon im ersten Halbjahr um fast 30 Mio. Euro zugelegt hat. Dieser Prozess dürfte sich fortsetzen.
Allzeithoch sollte wieder erreichbar sein
Insgesamt sind das starke Aussichten für das Unternehmen, die auch für die Aktie weiter Aufwärtspotenzial bieten. Der Kurs hat nach dem massiven Kursanstieg bis Anfang Juni im Anschluss länger konsolidiert, wechselt angesichts des positiven Newsflows aber aktuell wieder in den Aufwärtsmodus. Das bisherige Allzeithoch bei 76,25 Euro sollte nach unserer Einschätzung in einem positiven Marktumfeld im laufenden Jahr durchaus wieder erreichbar sein.
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Erstellung am 07.10.26 um 7:56 Uhr.
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