Siltronic: Nachfrage steigt
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Nach neun Monaten hebt Siltronic die Umsatzprognose an und verweist auf eine anziehende Nachfrage. Ob daraus bereits eine Wende wird, hängt jedoch auch von Faktoren ab, die außerhalb des Unternehmens liegen.
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Der Waferhersteller Siltronic hat nach neun Monaten 2026 einen Umsatz von 983,5 Mio. Euro eingefahren und lag damit leicht über dem Vorjahreswert (9M 2025: 975,1 Mio. Euro). Das EBITDA sank hingegen auf 215,7 Mio. Euro (9M 2025: 230,5 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge lag bei 21,9 Prozent (9M 2025: 23,6 Prozent). Durch den Rückgang beim EBITDA bei gleichzeitig deutlich gestiegenen Abschreibungen rutschte das EBIT mit minus 146,7 Mio. Euro (9M 2025: 7,2 Mio. Euro) jedoch tief in den roten Bereich. Wegen des zuletzt stärkeren US-Dollar und der gestiegenen Nachfrage hebt das Unternehmen die Umsatzprognose an und will nun einen Umsatz auf Vorjahresniveau (zuvor: niedriger bis mittlerer einstelliger Prozentbereich unter Vorjahr) erzielen. Die Prognose für die EBITDA-Marge wurde auf 22 bis 24 Prozent (zuvor: 20 bis 24 Prozent) konkretisiert. Der besser als erwartete Umsatz kompensiert negative Effekte bei Preisen, Währung und dem verschlechterten Produktmix. Inwieweit die anziehende Nachfrage auch Umsatz und Ertrag im kommenden Jahr tangiert, erfahren Anleger dieses Jahr wohl nicht mehr. Da der Kapazitätsausbau in Singapur bei 300-mm-Wafern aber bereits zu messbar positiven Effekten geführt hat, dürfte die Aktie heute zu den Gewinnern zählen. Querschüsse könnten indes vom Wahlausgang der Midterms kommen. In Asien litten besonders Halbleiterwerte aus Furcht vor sich verschlechternden Bedingungen für KI-Unternehmen.
Die Meldung des Unternehmens finden Sie hier: zum Artikel
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Erstellung am 04.11.26 um 08:41 Uhr.
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