Auto1: Auf der Überholspur

17.06.26 12:09 Uhr

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Auto1 überrascht mit spektakulären Mittelfristzielen, die der Aktie trotz jüngster Kursgewinne weiteres erhebliches Potenzial eröffnen.

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Bärenstark hat sich zuletzt die Aktie von Auto1 gezeigt. Während andere Automobilaktien aufgrund von Ölpreisschock und schwacher Geschäfte in China derb unter die Räder kamen, konnten die Anteilsscheine von Europas führender Gebrauchtwagenplattform allein in den letzten vier Wochen fast um ein Drittel zulegen.

Schwache Ertragsentwicklung in Q1

Dabei liefern die letzten Zahlen der Berliner zunächst ein gemischtes Bild. So konnte der Absatz im ersten Quartal zwar um üppige 21,9 Prozent auf 249 Tsd. Fahrzeuge gesteigert werden und der Umsatz sogar um 25,4 Prozent auf 2,4 Mrd. Euro zulegen. Das EBITDA kam aber nur ganz leicht um 3 Prozent auf 59,8 Mio. Euro voran. Allerdings hatte das schwache Ertragswachstum keine marktseitigen Gründe, sondern lag ausschließlich an Vorleistungen für zukünftiges Wachstum, insbesondere in Form von erhöhten Personal-, Marketing- und Logistikkosten.

Spektakuläre Mittelfristprognose

Und diese Vorleistungen sollen sich nach Einschätzung des Managements schon bald massiv auszahlen. Nicht nur, dass anlässlich des heutigen Kapitalmarkttages noch einmal die Jahresprognose für 2026 bestätigt wurde, die bei einem Absatzwachstum auf 940 Tsd. bis 1 Mio. Fahrzeuge (Vorjahr: 842 Tsd) einen kräftigen EBITDA-Sprung auf 250 bis 275 Mio. Euro (Vorjahr: 197,5 Mio.) vorsieht. Vielmehr überraschte der Vorstand den Markt auch noch mit spektakulären Mittelfristzielen. Diese laufen überschlägig bis 2030 auf eine Verdopplung des Absatzes auf 1,5 Mio. Fahrzeuge und mehr als eine Verdreifachung des EBITDA auf über 700 Mio. Euro hinaus.

Deutliche Bewertungsreserven

Käme es auch nur in etwa so, hätte die Aktie weiterhin ein erhebliches Potenzial, schließlich würde sie perspektivisch mit einem Verhältnis von Enterprise Value zu EBITDA von weniger als 10 bewertet. Für längerfristig ausgerichtete Anleger bleibt die Auto1-Aktie daher auch nach dem heutigen Freudensprung eine der spannendsten Investitionsmöglichkeiten im Automobilsektor.

Von einer solchen Performance ist die B+S-Aktie trotz sehr überzeugender Fundamentaldaten noch weit entfernt. Woran das liegen könnte: zum Artikel

Auf weiteren Input scheinen die Anleger auch bei der DEWB-Aktie zu warten, die sich derzeit in der Phase der Bodenbildung befindet. Unterstützung dafür könnte der anstehende Geschäftsbericht liefern, der Aufschluss über die Entwicklung wichtiger Beteiligungen geben sollte: zum Artikel

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Erstellung am 17.6.26 um 11:17 Uhr.

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