Fielmann: Prognoseschock
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Fielmann muss wegen des schwachen Konsumklimas seine Prognose für 2026 senken. Langfristig bleiben die Wachstumstreiber jedoch intakt.
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Die Optikerkette Fielmann muss dem schwachen Konsumklima im Kernmarkt Deutschland Tribut zollen. Wie heute bekannt gegeben wurde, müssen die Hamburger ihre Prognose für das laufende Jahr nach unten korrigieren. Wurde zuvor ein Umsatz von 2,55 bis 2,60 Mrd. Euro erwartet, so sind es nunmehr noch 2,50 bis 2,55 Mrd. Euro. Das entspricht einem Erlöswachstum von nur noch 2 bis 5 Prozent, nachdem bislang 5 bis 7 Prozent angepeilt wurden. Die Auswirkungen auf die Ertragsseite will das Unternehmen zwar durch eine anhaltende Kostendisziplin weitgehend abfedern, dennoch wird auch die EBITDA-Prognose leicht gekürzt auf 560 bis 580 Mio. Euro (zuvor: 590 bis 610 Mio. Euro).
Gleichwohl rechnet das Management ab dem zweiten Halbjahr dank der anhaltenden Expansion sowie zusätzlicher Personalkapazitäten und Produktivitätssteigerungen wieder mit einer Zunahme der Wachstumsdynamik. Völlig intakt bleiben zudem die langfristigen Wachstumstreiber, insbesondere durch die demografische Entwicklung und die Zunahme von Kurzsichtigkeit. Perspektivisch dürfte die Aktie, die heute im frühen Handel deutlich nachgibt, daher ein unverändert hohes Potenzial aufweisen.
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Erstellung am 21.08.26 um 9:48 Uhr.
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